
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Jahr 2024 einen neuen Fahrgastrekord aufgestellt. Erstmals nutzten mehr als 511 Millionen Fahrgäste Busse und Bahnen des Unternehmens, was einen deutlichen Anstieg gegenüber den 494 Millionen Fahrgästen im Jahr 2023 bedeutet. Diese Zahlen sind nicht nur ein Beleg für das Vertrauen der Bevölkerung in den öffentlichen Verkehr, sondern auch ein Indikator für den anhaltenden Trend zur verstärkten Nutzung von Bahn und Bus. Im Zuge dieser Entwicklung kündigte der ÖBB-CEO Andreas Matthä an, dass bis 2030 mehr als 6,1 Milliarden Euro in den Ausbau und die Modernisierung des Schienenverkehrs investiert werden. Das Unternehmen plant, insgesamt rund 330 neue Züge auf die Schienen zu bringen, um der gestiegenen Nachfrage gerecht zu werden. Zuwachs im Nah- und Regionalverkehr: 10 Prozent mehr Fahrgäste Ein besonders markanter Anstieg wurde im Nah- und Regionalverkehr verzeichnet. Mit insgesamt 254 Millionen Fahrgästen stieg die Nachfrage in diesem Segment um rund 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. ÖBB führt diesen Anstieg auf mehrere Faktoren zurück, die im vergangenen Jahr eine Rolle spielten. Zum einen nahm die Nutzung von Bus und Bahn zu, nachdem der Trend zum Homeoffice zurückging. Dies führte dazu, dass immer mehr Pendler wieder vermehrt auf den öffentlichen Verkehr angewiesen waren. Zum anderen stieg die Nachfrage aufgrund des zunehmenden Interesses an Ausflügen und Freizeitaktivitäten, bei denen Reisende häufig die öffentlichen Verkehrsmittel bevorzugen. Die ÖBB konnten somit nicht nur Berufspendler, sondern auch touristische Reisende für den Nahverkehr gewinnen. Die ÖBB sind überzeugt, dass dieser positive Trend weiter anhalten wird. Ein gut ausgebautes








