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TAP: Lufthansa und Air France-KLM zeigen Interesse an geplanter Privatisierung

Die portugiesische Regierung plant die teilweise Privatisierung der nationalen Fluggesellschaft TAP Air Portugal im Jahr 2025. Dieses Vorhaben hat das Interesse mehrerer europäischer Airline-Konzerne geweckt, darunter die deutsche Lufthansa und die französisch-niederländische Gruppe Air France-KLM. Beide Unternehmen sehen in TAP strategische Chancen, insbesondere hinsichtlich der Verbindungen nach Südamerika und Afrika. Die bevorstehende Teilprivatisierung der portugiesischen Fluggesellschaft TAP Air Portugal hat das Interesse führender europäischer Luftfahrtkonzerne geweckt. Sowohl die Lufthansa als auch Air France-KLM positionieren sich als potenzielle Investoren, um ihre Marktpräsenz insbesondere in den südamerikanischen und afrikanischen Märkten zu stärken. Diese Entwicklung könnte die europäische Luftfahrtlandschaft nachhaltig beeinflussen. Die portugiesische Regierung plant, im Jahr 2025 bis zu 49 % der Anteile an TAP Air Portugal zu veräußern. Dieses Vorhaben folgt auf frühere Privatisierungsversuche, die aufgrund politischer und wirtschaftlicher Herausforderungen nicht vollständig umgesetzt wurden. Infrastrukturminister Miguel Pinto Luz betonte die Notwendigkeit eines politischen Konsenses für diesen Schritt, um legislative Hürden zu überwinden. Die Regierung strebt eine pragmatische und transparente Vorgehensweise an und erwartet baldige parlamentarische Zustimmung. Interesse von Air France-KLM Air France-KLM verfolgt die Privatisierung von TAP Air Portugal schon seit geraumer Zeit. Konzernchef Ben Smith äußerte in Lissabon die Absicht, der portugiesischen Regierung ein Angebot im Rahmen der Privatisierung zu unterbreiten. Smith betonte die strategische Bedeutung von TAP aufgrund ihrer Schlüsselposition in den Märkten Brasilien, Afrika und den USA. Er hob zudem hervor, dass TAP über eine starke Marke und ein etabliertes Drehkreuz in Lissabon verfügt, die es zu erhalten und weiterzuentwickeln gilt. Die Bestrebungen von Air France-KLM erhalten politische

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EasyJet erweitert Flugangebot zwischen Italien und Deutschland

Ab März 2025 erweitert die Fluggesellschaft EasyJet ihr Streckennetz und wird häufiger zwischen Italien und Deutschland fliegen. Ab dem 30. März 2025 bietet EasyJet sechs neue Direktverbindungen an. Passagiere können sich auf neue Flugverbindungen zwischen Hamburg und Mailand sowie Frankfurt und Rom freuen. Zudem wird die Strecke Düsseldorf-Mailand und München-Rom ins Angebot aufgenommen. Die Erweiterung des Flugplans soll den Reiseverkehr zwischen beiden Ländern weiter ankurbeln. EasyJet reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Direktverbindungen und ermöglicht Reisenden eine größere Flexibilität bei der Wahl ihrer Reiseroute. Die neuen Verbindungen bieten sowohl Geschäftsreisenden als auch Urlaubern eine bequeme Möglichkeit, von und nach Italien zu fliegen. EasyJet setzt auf diese neuen Routen, um ihre Präsenz in Deutschland und Italien weiter auszubauen. Insbesondere die beliebten Städte Mailand und Rom sind sowohl für Geschäftsreisende als auch Touristen attraktive Ziele, was die Erweiterung des Angebots noch bedeutender macht.

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Bauarbeiten im Ruhrgebiet: Einschränkungen für Bahnreisende und Flughafenpassagiere

Seit Freitagabend, dem 1. März 2025, beginnen umfangreiche Bauarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Essen und Dortmund. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis zum 25. April 2025 andauern und haben erhebliche Auswirkungen auf den Bahnverkehr im Ruhrgebiet. Insbesondere Reisende, die über den Düsseldorfer Flughafen anreisen oder von dort abfliegen möchten, müssen mit Einschränkungen rechnen, da durch die Umleitungen nur noch wenige Fernzüge am Flughafen halten werden. Die Deutsche Bahn hat angekündigt, dass die betroffenen Streckenabschnitte während der Bauarbeiten zeitweise gesperrt sein werden, was zu massiven Umleitungen und teils verlängerten Fahrzeiten führt. Reisende sollten sich auf zusätzliche Umsteigeverbindungen und längere Reisezeiten einstellen. Der Düsseldorfer Flughafen, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt, wird aufgrund dieser Bauarbeiten vorübergehend deutlich weniger direkt an den Fernverkehr angebunden sein. Die Bahn empfiehlt Passagieren, rechtzeitig zusätzliche Reisezeiten einzuplanen und sich vorab über alternative Verbindungen zu informieren. Die Bauarbeiten sind Teil eines langfristigen Infrastrukturprojekts der Deutschen Bahn, das darauf abzielt, das Netz im Ruhrgebiet zu modernisieren und zu verbessern. Trotz der Unannehmlichkeiten für die Reisenden erwartet die Bahn langfristig eine Verbesserung der Fahrplanstabilität und eine Steigerung der Kapazitäten.

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Verdi integriert Technik Gewerkschaft Luftfahrt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) erweitert ihr Engagement in der Luftfahrtbranche: Zum 1. Juli 2025 wird die Technik Gewerkschaft Luftfahrt (TGL) in Verdi integriert. Diese strategische Entscheidung zielt darauf ab, die Interessenvertretung der Beschäftigten im Luftverkehr zu bündeln und zu stärken. Die Luftfahrtbranche steht vor einem bedeutenden Wandel in der gewerkschaftlichen Landschaft. Mit der bevorstehenden Integration der Technik Gewerkschaft Luftfahrt (TGL) in die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) am 1. Juli 2025 wird ein entscheidender Schritt zur Bündelung der Interessenvertretung der Beschäftigten im Luftverkehr unternommen. Diese Maßnahme soll die Position von Verdi als zentrale Anlaufstelle für alle Beschäftigtengruppen im Luftverkehr festigen und die gewerkschaftliche Schlagkraft erhöhen. Die TGL wurde am 11. September 2002 gegründet und hat seitdem das Personal in der zivilen Luftfahrt, insbesondere im technischen Bereich, vertreten. Mit Sitz in Frankfurt am Main setzte sie sich für die Belange der technischen Fachkräfte ein und spielte eine wichtige Rolle in der Tarifpolitik und bei arbeitsrechtlichen Fragen. Durch die Eingliederung der TGL in Verdi sollen Synergien genutzt und die Interessenvertretung der Beschäftigten im technischen Bereich der Luftfahrt gestärkt werden. Neustrukturierung innerhalb von Verdi Im Zuge der Integration der TGL plant Verdi die Schaffung neuer Strukturen innerhalb der Fachgruppe Luftverkehr und Maritime Wirtschaft. Ein zentrales Element dabei ist die Gründung der „MRO-Alliance“, einer Experteneinheit, die sich gezielt um die Belange der Luftfahrttechnik kümmern soll. Dennis Dacke, Fachgruppenleiter bei Verdi, betonte die Bedeutung dieser Maßnahme: „Wir schaffen so eine starke Einheit, die sich gezielt um die Belange der Luftfahrttechnik kümmert.“ Die MRO-Alliance wird nach der bereits

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Turkish Airlines-Gruppe plant Flottenerweiterung auf 520 Flugzeuge bis Ende 2025

Die Fluggesellschaften der Turkish-Airlines-Gruppe haben das Jahr 2024 mit einer Flottengröße von rund 492 Flugzeugen abgeschlossen. Dies gab das Management der Gruppe am Freitag, den 28. Februar, bekannt. Für das laufende Jahr sind Verzögerungen bei einigen Tochtergesellschaften, insbesondere bei Ajet, zu verzeichnen. Trotz dieser Verzögerungen rechnet die Gruppe jedoch mit einer Erweiterung der Flotte um 13 bis 14 Großraumflugzeuge sowie etwa 20 Schmalrumpfflugzeuge. Die geplante Erweiterung der Flotte wird durch die schrittweise Ausmusterung älterer Jets ausgeglichen. Bis Ende 2025 soll die Flottengröße der Turkish-Airlines-Gruppe voraussichtlich zwischen 515 und 520 Flugzeugen liegen. Dies ist ein weiterer Schritt in der strategischen Expansion des Unternehmens, das weiterhin auf eine hohe Kapazität und ein globales Streckennetz setzt, um den wachsenden Anforderungen im internationalen Luftverkehr gerecht zu werden. Trotz der Herausforderungen im aktuellen Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich, die gesetzten Ziele bis Ende 2025 zu erreichen. Die Erweiterung der Flotte wird einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Turkish-Airlines-Gruppe leisten und deren Position als eine der führenden Fluggesellschaften im internationalen Verkehr stärken.

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Insolvenzverfahren eröffnet: Volocopter kämpft um die Zukunft

Die Volocopter GmbH, ein Pionier im Bereich der urbanen Luftmobilität, steht vor einer ungewissen Zukunft. Am 26. Dezember 2024 stellte das Unternehmen beim Amtsgericht Karlsruhe einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens, welches nun offiziell eingeleitet wurde. Trotz dieser finanziellen Turbulenzen setzt Volocopter weiterhin auf eine erfolgreiche Restrukturierung und die Fortführung seiner Vision. Seit seiner Gründung im Jahr 2011 hat sich Volocopter der Entwicklung von vollelektrischen Senkrechtstartern verschrieben, die den urbanen Verkehr revolutionieren sollen. Mit über 2000 erfolgreichen Testflügen und prominenten Investoren wie der Mercedes-Benz Group und Intel Capital galt das Unternehmen als Vorreiter in der Branche. Das Hauptprodukt, der VoloCity, sollte nach erfolgreicher Zertifizierung durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) im Jahr 2025 auf den Markt kommen. Trotz erheblicher Investitionen, die sich auf über 600 Millionen US-Dollar summierten, sah sich Volocopter im Dezember 2024 gezwungen, Insolvenz anzumelden. Der Grund: Es gelang nicht, die notwendigen zusätzlichen Mittel für den Übergang zur kommerziellen Phase zu sichern. Dieses finanzielle Defizit führte zur Einleitung des Insolvenzverfahrens, wobei Rechtsanwalt Tobias Wahl von Anchor Rechtsanwälte zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt wurde. Fortführung des Geschäftsbetriebs und Suche nach Investoren Trotz der Insolvenz läuft der Geschäftsbetrieb bei Volocopter weiter. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 500 Mitarbeiter und arbeitet intensiv daran, Investoren für eine mögliche Sanierung zu gewinnen. Der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Wahl betonte die Notwendigkeit einer Finanzierung, die es ermöglicht, die letzten Schritte zum Markteintritt zu gehen. Gemeinsam mit potenziellen Investoren soll bis Ende Februar ein Sanierungskonzept entwickelt und umgesetzt werden. Die finanziellen Schwierigkeiten von Volocopter sind nicht

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Britische Regierung genehmigt Erweiterung von London-Gatwick

Die britische Regierung hat den Ausbau des Flughafens London-Gatwick grundsätzlich genehmigt, wie die Verkehrsministerin in einer aktuellen Mitteilung bekanntgab. Geplant ist eine Erweiterung der Kapazitäten des Flughafens, indem die Reserve-Start- und Landebahn verstärkt genutzt werden soll. Dies könnte die Abfertigungskapazitäten erheblich steigern und London-Gatwick als wichtigen Verkehrsknotenpunkt weiter stärken. Eine endgültige Entscheidung über den Ausbau soll jedoch erst am 27. Oktober 2025 getroffen werden. Die Genehmigung der Erweiterung ist ein Schritt hin zu einer flexibleren und effizienteren Nutzung der Flughafeninfrastruktur. London-Gatwick, der zweitgrößte Flughafen des Vereinigten Königreichs, hat in den letzten Jahren mit wachsendem Passagieraufkommen zu kämpfen, was diesen Ausbau notwendig macht. Die Nutzung der Reserve-Runway wird als maßgeblicher Bestandteil des Erweiterungsplans angesehen, um der steigenden Nachfrage im Luftverkehr gerecht zu werden und die Kapazitäten für die kommenden Jahre zu sichern. Die Entscheidung zur Erweiterung kommt zu einer Zeit, in der die britische Luftfahrtindustrie von steigenden Passagierzahlen und einer Erholung nach den pandemiebedingten Rückgängen profitiert.

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Wien: Peoples-Embraer-170 erleidet Birdstrike

Am Vormittag des 4. März 2025 hat der von der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples betriebene Embraer 170 mit der Registrierung OE-LMK auf dem Flughafen Wien-Schwechat einen Vogelschlag erlitten. Dies hat zur Folge, dass die einzige Maschine des Anbieters derzeit nicht einsatzfähig ist. Laut Geschäftsführer Thomas Krutzler kollidierte ein Vogel mit einem Vorflügel. Die Triebwerke hingegen sollen nicht betroffen sein. Derzeit wird die OE-LMK von Technikern begutachtet. Weiters befinde man sich in enger Abstimmung mit Hersteller Embraer, um die weitere Vorgehensweise abklären zu können. Der betroffene Flug PE101 musste aufgrund der Beschädigung gestrichen werden. In Wien steht ein Wartungsbetrieb, der über die Zulassung für dieses Muster verfügt, zur Verfügung. Derzeit ist noch offen, ob der Schaden kurzfristig behoben werden kann, so dass die OE-LMK auf der Abendrotation Altenrhein-Wien-Altenrhein wieder zum Einsatz kommen wird oder aber ob Peoples eine andere Fluggesellschaft im Rahmen eines Wetlease-Vertrags mit der Durchführung beauftragen muss.

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Polen erwägt Einstieg bei Airbus: Tusk strebt Positionierung als Anteilseigner an

Polens Premierminister Donald Tusk prüft die Möglichkeit, dass Polen als Anteilseigner beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus positioniert wird. Medienberichten zufolge arbeitet Tusk in dieser Angelegenheit eng mit Außenminister Radosław Sikorski zusammen. Der Schritt soll dazu dienen, die europäische Verankerung Polens zu stärken. Derzeit gehören die staatlichen Aktionäre von Airbus Frankreich mit 10,83 Prozent, Deutschland mit 10,82 Prozent und Spanien mit 4,1 Prozent. Polen verfolgt mit dieser Initiative eine strategische Neupositionierung auf europäischer Ebene, indem es sich möglicherweise als bedeutender Anteilseigner in einem der weltweit größten Luftfahrtkonzerne etabliert. Airbus, das Unternehmen hinter bekannten Flugzeugtypen wie der A320 und A350, betreibt mehrere Standorte in Polen, an denen rund 800 Mitarbeitende beschäftigt sind. Die potenzielle Beteiligung Polens könnte das wirtschaftliche und politische Gewicht des Landes in der Luftfahrtindustrie weiter ausbauen. Es bleibt abzuwarten, ob und in welchem Umfang Polen tatsächlich in Airbus investieren wird. Derzeit sind noch keine konkreten Schritte oder ein Zeitrahmen für die Umsetzung dieses Vorhabens bekannt.

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Discover Airlines erweitert Langstreckennetz ab München

Discover Airlines, die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa-Gruppe, erweitert ihr Streckennetz ab dem Flughafen München um mehrere Langstreckenziele. Ab dem 5. März 2025 werden erstmals Nonstop-Linienflüge von München nach Orlando in Florida angeboten. Im April folgen Direktverbindungen nach Windhoek in Namibia und Calgary in Kanada. Diese Expansion unterstreicht die Bedeutung Münchens als Drehkreuz für den internationalen Reiseverkehr und bietet Reisenden neue attraktive Destinationen. Discover Airlines, die seit dem Frühjahr 2024 von München aus zahlreiche Ziele auf der Kurz- und Mittelstrecke bedient, erweitert nun ihr Angebot um Langstreckenverbindungen. Am 5. März 2025 startet der erste Nonstop-Flug von München nach Orlando. Es folgen am 1. April Flüge nach Windhoek und am 12. April nach Calgary. Diese Ziele werden jeweils dreimal wöchentlich angeflogen. Im Winterflugplan 2025/2026 wird Calgary durch bis zu drei wöchentliche Flüge nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik ersetzt. Diese Verbindung startet am 26. Oktober 2025 und bietet Reisenden eine weitere attraktive Fernreiseoption. Um das erweiterte Streckennetz zu bedienen, stationiert Discover Airlines ab März 2025 zwei Airbus A330 in München. Zusätzlich wird im Sommer ein weiterer Airbus A320 die Flotte ergänzen, sodass insgesamt acht Flugzeuge (zwei A330 und sechs A320) am Münchner Flughafen im Einsatz sein werden. Dies ermöglicht es der Airline, 32 Ferienziele mit durchschnittlich über 80 wöchentlichen Abflügen auf der Kurz-, Mittel- und Langstrecke anzubieten. Bedeutung für den Flughafen München Der Flughafen München, Deutschlands zweitgrößter Flughafen, profitiert von der Expansion von Discover Airlines. Mit den neuen Langstreckenverbindungen stärkt der Flughafen seine Position als internationales Drehkreuz und bietet Passagieren eine erweiterte

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