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Griechischer Tourismus verzeichnet Rekordzahlen für 2024

Der griechische Tourismussektor erlebte im Jahr 2024 ein Rekordjahr mit 35,9 Millionen ausländischen Besuchern und Einnahmen von 21,7 Milliarden Euro. Trotz eines Rückgangs der durchschnittlichen Ausgaben pro Reise stiegen die Gesamteinnahmen aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Besucherzahlen. Besonders hervorzuheben ist das Wachstum der Besucherzahlen aus Deutschland, Italien und den USA. Laut Daten der Bank von Griechenland stieg der Reiseüberschuss auf 18,9 Milliarden Euro. Die Einnahmen aus dem Reiseverkehr stiegen um 5,4 Prozent, während die Ausgaben für Reisen um 14,5 Prozent zunahmen. Die Haupttreiber für das Wachstum der Einnahmen waren Besucher aus EU-Ländern, deren Ausgaben um 7 Prozent stiegen. Deutschland und Grossbritannien blieben wichtige Einnahmequellen, obwohl die Ausgaben britischer Reisender leicht zurückgingen. Die Zahl der US-amerikanischen Besucher stieg signifikant. Die Zahl der Touristenankünfte stieg um 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark war das Wachstum bei den Ankünften aus Deutschland, Italien und den USA. Die Zahlen der französischen Touristen stiegen ebenfalls, während die Zahl der russischen Touristen deutlich zurückging. Der Tourismus verzeichnete auch im Winter ein starkes Wachstum, wobei die Einnahmen im Dezember um 33,3 Prozent stiegen.

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Embraer verschiebt E175-E2-Programm erneut um vier Jahre

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat bekanntgegeben, daß sich das Entwicklungsprogramm für das Regionalflugzeug E175-E2 um weitere vier Jahre verzögern wird. Dies geht aus einer Mitteilung des Unternehmens an die US-Börsenaufsichtsbehörde SEC vom 26. Februar 2025 hervor. Damit setzt Embraer die bereits im Jahr 2022 angekündigte dreijährige Verzögerung fort und verschiebt den geplanten Eintritt des Modells in den Markt weiter in die Zukunft. Als Hauptgrund für die Entscheidung nennt Embraer die sogenannten „Scope Clauses“ in den Vereinigten Staaten, die das maximale Abfluggewicht für Regionalflugzeuge mit bis zu 76 Sitzplätzen begrenzen. Diese vertraglichen Vereinbarungen zwischen den großen US-Fluggesellschaften und deren Pilotengewerkschaften verhindern, daß größere oder schwerere Regionalflugzeuge wie der E175-E2 von Tochtergesellschaften dieser Airlines eingesetzt werden können. Neben regulatorischen Hürden verweist das Unternehmen auf die aktuellen globalen Marktbedingungen. Eine anhaltende Nachfrage nach dem Vorgängermodell E175 trägt ebenfalls dazu bei, daß Embraer sich vorerst auf dieses Flugzeug konzentrieren möchte. „Das Unternehmen geht davon aus, die Entwicklungsaktivitäten nach dem genannten Zeitraum wieder aufzunehmen, was eine Neuprogrammierung des Markteintritts des Flugzeugs zur Folge haben wird“, erklärte Embraer in seiner Mitteilung an die SEC. Schwierigkeiten für die E2-Serie Während sich das kleinste Modell der E2-Familie, der E175-E2, bislang nicht am Markt etablieren konnte, haben die größeren Varianten E190-E2 und E195-E2 eine bessere Resonanz gefunden. Besonders die E195-E2 hat in den vergangenen Jahren Bestellungen von mehreren Fluggesellschaften erhalten und ist in verschiedenen Märkten im Einsatz. Der E175-E2 absolvierte seinen Erstflug im Dezember 2019 und sollte ursprünglich bereits 2021 in Dienst gestellt werden. Aufgrund der Gewichtsbeschränkungen in den

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Düsseldorf: Klüh unterstützt weiterhin PRM-Passagiere

Der Flughafen Düsseldorf hat den Auftrag für die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität (PRM-Services) erneut an Klüh Security vergeben. Ab dem 1. März werden speziell geschulte Mitarbeiter des Unternehmens Fluggäste mit Mobilitätseinschränkungen beim Ein-, Aus- und Umsteigen unterstützen und für einen reibungslosen Ablauf am Flughafen sorgen. Die Betreuung erfolgt gemäß der EU-Verordnung 1107/2006, die die Rechte von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität in der gesamten EU regelt. Klüh Security ist bereits seit über 40 Jahren ein erfahrener Partner für Flughäfen und Fluggesellschaften und bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen an, darunter auch die Betreuung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität. Der Flughafen Düsseldorf setzt mit der erneuten Beauftragung von Klüh auf Kontinuität und Qualität. „Wir freuen uns, dass der Flughafen Düsseldorf weiterhin auf unsere Kompetenz in der Betreuung von Fluggästen mit eingeschränkter Mobilität setzt“, erklärt Sven Horstmann, Geschäftsführer bei Klüh Security. „Unser Ziel ist es, Reisenden mit besonderen Bedürfnissen ein hohes Maß an Komfort und Sicherheit zu bieten.“ Der Düsseldorfer Flughafen ist der größte Flughafen in Nordrhein-Westfalen und spielt eine wichtige Rolle für die Mobilität der Bürger und der Wirtschaft in der Region. Mit der erneuten Vergabe der PRM-Services an Klüh Security stellt der Flughafen sicher, dass Passagiere mit eingeschränkter Mobilität auch weiterhin bestmöglich betreut werden. Neben den PRM-Services verantwortet Klüh am Flughafen Düsseldorf seit Februar auch umfassende Reinigungsleistungen sowie weitere Transport- und Logistikdienstleistungen. Dazu gehören die Beförderung von fliegendem Personal, Lost-and-Found-Services und Kurierdienstleistungen. Die erneute Beauftragung von Klüh Security durch den Flughafen Düsseldorf unterstreicht die Bedeutung von professionellen Dienstleistungen im

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Ryanair reagiert auf Streckenstreichung von Wizz Air – Sondertarife für Wien-Neapel

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat kurzfristig Sondertarife für Passagiere eingerichtet, die von der Streichung der Flugverbindung Wien–Neapel durch Wizz Air betroffen sind. Das ungarische Unternehmen hatte die Strecke mit nur zwei Wochen Vorlaufzeit aus dem Programm genommen. Ryanair bietet nun auf seinen sechs wöchentlichen Flügen zwischen den beiden Städten Tickets ab 39,99 Euro an. Zusätzlich hat Ryanair bekanntgegeben, dass für den Sommer 2025 eine neue Verbindung zwischen Wien und Salerno aufgenommen wird. Die Strecke soll zweimal pro Woche bedient werden und die Anbindung Österreichs an die süditalienische Region Kampanien weiter verbessern. Die Entscheidung steht im Kontext eines verschärften Wettbewerbs zwischen europäischen Billigfluggesellschaften, insbesondere auf Strecken zwischen Mitteleuropa und Italien. „Wieder einmal springt Ryanair ein, um zu verhindern, dass Fluggäste nach der Streichung der Strecke Wien-Neapel durch Wizz Air stranden müssen. Ryanair wird weiterhin zuverlässige und günstige Verbindungen für österreichische Passagiere anbieten, mit 6 wöchentlichen Flügen auf der gleichen Strecke und 2 wöchentlichen Flügen auf unserer neuen Strecke Wien-Salerno im Sommer 25. Die Rettungstarife von Ryanair sind ab sofort unter ryanair.com buchbar“, so Andreas Gruber von Ryanair.

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Indigo startet Großraumflugzeugeinsatz mit geleaster Boeing 787-9

Die indische Fluggesellschaft Indigo hat den Einsatz von Großraumflugzeugen auf ihrer internationalen Route Delhi-Bangkok angekündigt. Ab dem 1. März 2025 wird Indigo eine geleaste Boeing 787-9 von Norse Atlantic Airways auf dieser Strecke einsetzen. Dieser Schritt markiert den Beginn einer neuen Ära für die Airline, die ab 2026 ihre eigenen Airbus A321 XLR und A350 in Betrieb nehmen wird. Mit dem Einsatz des Großraumflugzeugs führt Indigo auch ihr neues Premium-Produkt „Indigo Stretch“ auf internationalen Strecken ein. Diese Klasse bietet den Passagieren mehr Beinfreiheit, bevorzugte Sitzplatzwahl und höhere Freigepäckgrenzen. Zusätzlich werden die Fluggäste mit speziellen Mahlzeiten von Oberoi Catering Services und Getränken von Sula Vineyards verwöhnt. Die Wahl der Boeing 787-9 als Übergangslösung ermöglicht es Indigo, bereits jetzt Erfahrungen mit Großraumflugzeugen zu sammeln und das neue Premium-Produkt auf internationalen Strecken zu testen. Die eigenen Airbus-Flugzeuge werden dann ab 2026 die Flotte ergänzen und die Langstreckenkapazität von Indigo weiter ausbauen.

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Lufthansa Group führt umfassende Änderungen im Vielfliegerprogramm „Miles & More“ ein

Die Lufthansa Group steht vor einer der größten Umstellungen ihres Vielfliegerprogramms „Miles & More“, die am 3. Juni 2025 in Kraft treten werden. Die größte Neuerung ist die Einführung eines dynamischen Preismodells für die Einlösung von Flugmeilen. Künftig werden die Meilenwerte nicht mehr fest und einheitlich sein, sondern sich flexibel nach verschiedenen Faktoren wie Ticketpreis, Flugstrecke und Reiseklasse richten. Diese Entscheidung wird von der Lufthansa Group als eine Reaktion auf die sich verändernden Bedürfnisse ihrer Kunden und den Wunsch nach mehr Flexibilität bei der Nutzung des Programms beschrieben. Das bislang bewährte System von festen Meilenwerten, bei dem die Anzahl der benötigten Meilen für Flugprämien immer gleich war, wird künftig aufgebrochen. Stattdessen wird der Meilenwert für Flugprämien nun von verschiedenen Faktoren beeinflusst. So sollen die Preise der Flugtickets, die jeweilige Flugstrecke und die Reiseklasse in die Berechnung einfließen. Dazu kommen zusätzlich saisonale Unterschiede: Während die Meilen in der Nebensaison günstiger sein sollen, könnten sie in der Hochsaison entsprechend steigen. Das dynamische Pricing bedeutet eine erhebliche Veränderung im bisherigen System und stellt sicher, dass der Meilenwert flexibler an die Marktbedingungen angepasst wird. Die Lufthansa Group hält sich bei der genauen Höhe der Meilenwerte zurück. Es ist bislang nicht bekannt, ob die Meilen in der Nebensaison tatsächlich unter den bisherigen Fixpreismodellen liegen werden, was zu einer breiten Diskussion über die Auswirkungen auf die Vielflieger führen dürfte. Es bleibt abzuwarten, wie sich das dynamische Pricing langfristig auf die Attraktivität des Programms auswirken wird. Vereinheitlichung des Tarifsystems und vereinfachte Flugprämien Ein weiterer wichtiger Schritt in

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Lufthansa erwartet baldige Auslieferung neuer Boeing 787-9

Die Lufthansa erwartet die baldige Auslieferung mehrerer neuer Boeing 787-9 Dreamliner, die aufgrund fehlender Zulassung für die neuen „Allegris“-Sitze bisher in den USA verblieben sind. Wie das Portal Aero berichtet, sollen die notwendigen Belastungstests durch die US-Luftfahrtbehörde Ende Februar stattfinden. Sobald die Zertifizierung erfolgt ist, will die Lufthansa die Flugzeuge zügig übernehmen, auch wenn die Business Class zunächst gesperrt bleiben muss. Die neuen Dreamliner sind für den Ausbau des Interkontinentalverkehrs der Lufthansa vorgesehen. Die „Allegris“-Sitze sollen den Passagieren in der Business Class und First Class ein verbessertes Reiseerlebnis bieten. Die verzögerte Auslieferung der Flugzeuge hat zu Anpassungen in der Flottenplanung der Lufthansa geführt. Die Lufthansa hat insgesamt 29 Boeing 787-9 bestellt. Ein Teil der Flugzeuge soll noch in diesem Jahr ausgeliefert werden, ein anderer Teil im kommenden Jahr. Die neuen Flugzeuge sollen vor allem am Drehkreuz München zum Einsatz kommen.

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Anstieg der Luftverkehrsunfälle im Jahr 2024 – IATA berichtet über steigende Unfallrate

Die Zahl der Unfälle im Luftverkehr ist im Jahr 2024 leicht gestiegen, wie der Internationale Verband der Fluggesellschaften (IATA) mitteilte. Auf insgesamt 880.000 Flüge kam es zu einem Unfall, was einer Rate von 1,13 Unfällen pro eine Million Flüge entspricht. Zum Vergleich: Im Jahr 2023 lag diese Rate bei 1,09. Insgesamt wurden 46 Unfälle weltweit verzeichnet, bei denen 244 Menschen ums Leben kamen. Zum Vorjahr (42 Unfälle mit 72 Todesopfern) zeigt sich eine deutliche Zunahme der Zahl der Todesopfer. Die IATA hebt jedoch hervor, dass die Unfallhäufigkeit im Luftverkehr weiterhin sehr gering ist. Bei 40,6 Millionen Flügen gab es 2024 insgesamt 46 Unfälle. Obwohl die Zahlen gestiegen sind, betont der IATA-Chef Willie Walsh, dass Unfälle in der Luftfahrt nach wie vor äußerst selten sind. Der Fünfjahresdurchschnitt für die Jahre 2020 bis 2024 liegt bei einem Unfall pro 810.000 Flüge, während dieser Wert im Zeitraum von 2011 bis 2015 bei einem Unfall pro 456.000 Flüge lag. Regionale Unterschiede sind ebenfalls auffällig: Während in der Region der Nachfolgestaaten der Sowjetunion keine Unfälle gemeldet wurden, war die Unfallrate in Afrika mit 10,59 besonders hoch. Europa lag mit einer Unfallrate von 1,02 auf eine Million Flüge im Mittelfeld. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hatte Anfang des Jahres eine andere Zahl für die Todesopfer im Luftverkehr genannt und wies darauf hin, dass weltweit 334 Menschen bei Luftverkehrsunfällen ums Leben kamen. Diese Zahl berücksichtigt auch Opfer am Boden und Abschüsse über Konfliktgebieten, was die IATA nicht in ihrer Statistik erfasst.

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Austro Control lädt zum Recruiting-Day für Fluglotsen ein

Austro Control, die österreichische Flugsicherung, veranstaltet am Samstag, dem 1. März 2025, einen Recruiting-Day für angehende Fluglotsen. Interessierte haben die Möglichkeit, sich im Besucherzentrum von Austro Control in Wien über die vielfältigen Aufgaben, das Auswahlverfahren und die Ausbildung zu informieren. Ein besonderes Highlight sind die Führungen durch den 360° Tower-Simulator, der einen Einblick in die realistische Ausbildung ermöglicht. Fluglotsen tragen eine hohe Verantwortung für die Sicherheit im Luftverkehr. Sie koordinieren Starts und Landungen, überwachen den Luftraum und sorgen für die Einhaltung der Sicherheitsabstände zwischen den Flugzeugen. Der Beruf ist abwechslungsreich und bietet ein attraktives Gehalt mit bezahlter Ausbildung. Austro Control sucht junge Menschen mit Matura, Teamfähigkeit, räumlichem Vorstellungsvermögen und Stressresistenz. Der Recruiting-Day bietet die Gelegenheit, einen Einblick in den Arbeitsplatz eines Fluglotsen zu erhalten, einen virtuellen Rundgang durch die Flugsicherungsbereiche zu machen und detaillierte Informationen über das Auswahlverfahren und die Ausbildung zu erhalten. Fluglotsen und Ausbilder stehen für Fragen und Antworten zur Verfügung. Bewerbungen sind jederzeit über die Webseite von Austro Control möglich.

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Midway: Boeing 737-800 entgeht knapp einem Zusammenstoß mit Challenger 350

Am Chicago Midway International Airport kam es zu einem dramatischen Vorfall, der eine potenziell katastrophale Kollision zwischen einer Boeing 737-800 von Southwest Airlines und einer Bombardier Challenger 350 des Betreibers FlexJet verhinderte. Der Vorfall, der in der Luftfahrtbranche für Aufsehen sorgt, wurde von den Piloten der Boeing durch einen sogenannten „Go-Around“ – also einem Durchstarten – in letzter Sekunde abgewendet. Der Vorfall wird nun von der US-Flugunfallstelle National Transportation Safety Board (NTSB) und der Federal Aviation Administration (FAA) untersucht. Am Nachmittag des betreffenden Tages befand sich die Southwest Airlines Boeing 737-800 mit der Flugnummer 2504 auf dem Weg zur Landung auf der Piste 31C des Flughafens Chicago Midway. Gleichzeitig war die Challenger 350 von FlexJet unterwegs auf der Rollbahn in Richtung einer anderen Startbahn. Doch plötzlich geschah das Unvorstellbare: Die Bombardier Challenger 350 rollte auf die Landebahn 31C, während die Boeing 737-800 in den Landeanflug ging. Die Piloten der Boeing erkannten die drohende Gefahr und führten einen Durchstart manuell durch, um einen möglichen Zusammenstoß zu verhindern. Das Manöver gelang, und die Maschine der Southwest Airlines konnte in Sicherheit durchstarten. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs zwischen dem Tower und den beteiligten Flugzeugen gibt aufschlussreiche Hinweise darauf, was zu dem Vorfall geführt haben könnte. Dabei war es offenbar zu Missverständnissen bei der Kommunikation zwischen den Piloten der Challenger 350 und der Flugsicherung gekommen. Ursprünglich war der FlexJet-Jet mit der Anweisung versehen worden, vor der Landebahn 31C zu halten. Doch die Piloten scheinen diese Anweisung nicht korrekt erfasst zu haben, was dazu führte, dass

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