
Midway: Boeing 737-800 entgeht knapp einem Zusammenstoß mit Challenger 350
Am Chicago Midway International Airport kam es zu einem dramatischen Vorfall, der eine potenziell katastrophale Kollision zwischen einer Boeing 737-800 von Southwest Airlines und einer Bombardier Challenger 350 des Betreibers FlexJet verhinderte. Der Vorfall, der in der Luftfahrtbranche für Aufsehen sorgt, wurde von den Piloten der Boeing durch einen sogenannten „Go-Around“ – also einem Durchstarten – in letzter Sekunde abgewendet. Der Vorfall wird nun von der US-Flugunfallstelle National Transportation Safety Board (NTSB) und der Federal Aviation Administration (FAA) untersucht. Am Nachmittag des betreffenden Tages befand sich die Southwest Airlines Boeing 737-800 mit der Flugnummer 2504 auf dem Weg zur Landung auf der Piste 31C des Flughafens Chicago Midway. Gleichzeitig war die Challenger 350 von FlexJet unterwegs auf der Rollbahn in Richtung einer anderen Startbahn. Doch plötzlich geschah das Unvorstellbare: Die Bombardier Challenger 350 rollte auf die Landebahn 31C, während die Boeing 737-800 in den Landeanflug ging. Die Piloten der Boeing erkannten die drohende Gefahr und führten einen Durchstart manuell durch, um einen möglichen Zusammenstoß zu verhindern. Das Manöver gelang, und die Maschine der Southwest Airlines konnte in Sicherheit durchstarten. Ein Mitschnitt des Funkverkehrs zwischen dem Tower und den beteiligten Flugzeugen gibt aufschlussreiche Hinweise darauf, was zu dem Vorfall geführt haben könnte. Dabei war es offenbar zu Missverständnissen bei der Kommunikation zwischen den Piloten der Challenger 350 und der Flugsicherung gekommen. Ursprünglich war der FlexJet-Jet mit der Anweisung versehen worden, vor der Landebahn 31C zu halten. Doch die Piloten scheinen diese Anweisung nicht korrekt erfasst zu haben, was dazu führte, dass








