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Boeing übernimmt Spirit Aerosystems – Airbus sichert sich Teile des Zulieferers

Der Flugzeugbauer Boeing übernimmt den angeschlagenen Zulieferer Spirit Aerosystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Im Zuge dieser Übernahme werden einige Spirit-Werke, die auch für Airbus produzieren, an den europäischen Konkurrenten übergehen. Airbus-Finanzvorstand Thomas Toepfer bestätigte, dass der Deal „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen werden soll. Spirit Aerosystems, ein wichtiger Zulieferer für sowohl Boeing als auch Airbus, ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Übernahme durch Boeing soll die Stabilität des Zulieferers gewährleisten. Im Zuge der Übernahme werden jedoch einige Werke, die Großkomponenten für Airbus-Programme fertigen, an Airbus abgegeben. Konkret handelt es sich um die Standorte Kinston (North Carolina) und St. Nazaire, wo Rumpfsektionen für das A350-Programm produziert werden, sowie um das Spirit-Werk im irischen Belfast, in dem A220-Tragflächen entstehen. Diese Übernahme ermöglicht es Airbus, die Produktion wichtiger Komponenten in eigener Regie zu übernehmen und die Abhängigkeit von einem externen Zulieferer zu verringern. Die Übernahme von Spirit Aerosystems durch Boeing und die damit verbundene Aufteilung von Werken zwischen Boeing und Airbus ist ein komplexer Vorgang, der die Flugzeugindustrie nachhaltig beeinflussen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Produktionsabläufe und die Wettbewerbslandschaft auswirken werden.

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Tway Air erweitert Langstreckenkapazität mit Boeing 777-300ER von Cathay Pacific

Die koreanische Fluggesellschaft Tway Air hat einen bedeutenden Schritt zur Erweiterung ihrer Langstreckenkapazität unternommen. Wie „CH-Aviation“ berichtet, least die Airline eine Boeing 777-300ER von Cathay Pacific. Diese Maschine soll ab Ende April den Flugbetrieb aufnehmen und die bestehenden Verbindungen nach Europa verstärken. Die geleaste Boeing 777-300ER wird ab dem 25. April von Seoul nach Paris-Charles de Gaulle und ab dem 26. April nach Rom-Fiumicino eingesetzt. Beide Verbindungen sollen jeweils dreimal wöchentlich bedient werden. Derzeit setzt Tway Air auf diesen Strecken den Airbus A330-200 ein. Die Boeing 777-300ER bietet jedoch eine höhere Kapazität und Reichweite, was es der Airline ermöglicht, mehr Passagiere zu befördern und möglicherweise neue Strecken in Europa zu erschließen. Mögliche weitere Anmietung „CH-Aviation“ spekuliert, dass Tway Air zukünftig eine weitere 777-300ER von Cathay Pacific leasen könnte. Dies würde die Langstreckenkapazität der Airline weiter erhöhen und ihre Position im Wettbewerb stärken. Die Aufnahme der Langstreckenflüge nach Europa ist das Ergebnis einer Vereinbarung zwischen Korean Air und der Europäischen Kommission. Diese Vereinbarung ermöglichte die Fusion von Korean Air mit Asiana Airlines, unter der Bedingung, dass andere Fluggesellschaften die Möglichkeit erhalten, auf bestimmten Strecken zu konkurrieren. Tway Air nutzt diese Chance, um ihr Streckennetz auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Die Expansion von Tway Air im Langstreckensegment wird den Wettbewerb auf den Strecken nach Europa voraussichtlich intensivieren. Dies könnte zu niedrigeren Preisen und einer größeren Auswahl an Flugverbindungen für die Verbraucher führen. Tway Air positioniert sich als Billigfluggesellschaft, die auch Langstreckenflüge anbietet. Dieses Geschäftsmodell könnte in Zukunft noch erfolgreicher werden. Die

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Flughafen Stuttgart nimmt erste Ladestationen für E-LKW in Betrieb

Am Flughafen Stuttgart sind erstmals Ladestationen für elektrische Lastkraftwagen installiert worden. Vier neue Ladepunkte mit einer Leistung von bis zu 400 kW für High Power Charging und 150 kW für Schnellladen stehen ab sofort zur Verfügung. Sie befinden sich auf der Südseite des Flughafengeländes und sind für die LKW der dort ansässigen Speditionen und Frachtdienstleister vorgesehen. Die Flughafen Stuttgart GmbH hebt die Bedeutung der Luftfracht für die regionale Wirtschaft hervor. Mit der neuen Ladeinfrastruktur sollen logistische Abläufe optimiert und moderne Antriebstechnologien unterstützt werden. Das Projekt trägt zur geplanten Elektrifizierung des Güterverkehrs bei, die von der Politik und der Transportbranche zunehmend forciert wird. Die Errichtung der Ladepunkte ist Teil des Projekts „STRzero Truck Charger“ und wurde mit rund 44.000 Euro durch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr gefördert. Die Umsetzung erfolgte durch die NOW GmbH und den Projektträger Jülich. Neben den neuen Ladepunkten für LKW betreibt der Flughafen bereits knapp 100 öffentliche Ladestationen für Pkw, darunter sechs Schnellladepunkte.

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Spirit Airlines vor dem Neustart: US-Gericht bestätigt Restrukturierungsplan

Die finanziell angeschlagene US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg aus der Insolvenz erreicht. Ein Gericht in New York genehmigte den Restrukturierungsplan des Unternehmens, womit Spirit voraussichtlich in wenigen Wochen aus dem Insolvenzverfahren nach Chapter 11 austreten kann. Die Billigfluggesellschaft rechnet damit, gestärkt aus der Krise hervorzugehen und ihren Betrieb langfristig zu sichern. Das zuständige Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York bestätigte am 20. Februar 2025 die Pläne zur finanziellen Neuausrichtung der Airline. Dabei werden Schulden in Höhe von 795 Millionen US-Dollar in Eigenkapital umgewandelt, während eine neue Kapitalbeteiligung in Höhe von 350 Millionen US-Dollar gesichert wurde. Zudem plant Spirit die Ausgabe neuer besicherter Schuldtitel im Gesamtwert von 840 Millionen US-Dollar, um den finanziellen Spielraum zu erweitern. Darüber hinaus wird eine revolvierende Kreditlinie von bis zu 300 Millionen US-Dollar eingerichtet, um die laufenden Geschäfte zu stabilisieren. Der Restrukturierungsplan bedeutet insbesondere für Lieferanten, Flugzeugvermieter und gesicherte Gläubiger eine gewisse Erleichterung, da sie von finanziellen Einbußen verschont bleiben. Dies gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, weiterhin auf ein stabiles Netzwerk von Partnern zurückzugreifen. Optimismus in der Unternehmensführung Spirit-CEO Ted Christie zeigte sich erfreut über die Entwicklung und hob die Bedeutung der Zustimmung durch das Gericht hervor. „Die Genehmigung des Plans ist ein entscheidender Schritt für uns. Wir werden als stärkere Airline mit mehr finanzieller Flexibilität hervorgehen und können unseren Gästen auch in Zukunft attraktive Reiseangebote machen“, erklärte Christie. Er betonte zudem, dass das Management bestrebt sei, Kosten weiter zu senken und operative Verbesserungen umzusetzen. „Wir konzentrieren uns darauf, unser

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Alex Kiessling’s „Entities“ – Ausstellung im Wiener X Club

Die Ho Gallery präsentiert ab 27. Februar 2025 die neuesten Werke des österreichischen Künstlers Alex Kiessling in der Ausstellung „Entities“. Kiessling ist bekannt für seine vielfältigen Arbeiten in Malerei, Grafik, Skulptur, 3D-Kunst, Video und Fotografie. Die Vernissage findet im X Club in Wien statt und wird von Elsy Lahner, der stellvertretenden Chefkuratorin für zeitgenössische Kunst im Albertina Museum, eröffnet. DJ Cali sorgt für die musikalische Untermalung der Veranstaltung. Kiessling’s Werke bewegen sich an der Schnittstelle von Realität und Vorstellungskraft. Er möchte Fragen aufwerfen statt Antworten zu geben und den Betrachtern Raum für eigene Interpretationen lassen. Seine Kunst soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt und reflektiert werden. Der X Club unter der Leitung von Martin Ho sieht sich als Plattform für kreative Begegnungen und präsentiert mit „Entities“ eine außergewöhnliche künstlerische Vision, die zur Reflexion anregt. Die Ausstellung „Entities“ widmet sich der Frage nach der Natur von Entitäten. Sind sie klar definierte Einheiten oder veränderliche Konzepte? Kiessling verbindet in seinen Werken Malerei, Skulptur und digitale Medien. Seine hybriden Wesen bewegen sich zwischen Realität und Imagination, zwischen organischer Identität und Transformation. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Identität, Wandel und Wahrnehmung nachzudenken und die Grenzen zwischen Realität und Fantasie zu hinterfragen.

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Sommer 2025: Air Baltic setzt erneut auf Carpatair-Jets

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic greift im kommenden Sommerflugplan auf eine ungewöhnliche Maßnahme zurück, um ihre Kapazitäten zu erhöhen. Der Hauptgrund für die Wetlease-Vereinbarung sind die Engpässe rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke. Carpatair wird mit drei Maschinen aushelfen. Diese Entscheidung wirft ein Schlaglicht auf die Herausforderungen, mit denen Air Baltic derzeit zu kämpfen hat, und zeigt, wie sie versucht, diesen Herausforderungen zu begegnen. Wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet, handelt es sich bei den geleasten Flugzeugen um einen Airbus A320 sowie zwei A319. Der A320 soll auf elf Strecken eingesetzt werden, darunter wichtige Destinationen wie Düsseldorf, Frankfurt, München und Wien. Die beiden A319 werden laut „Aeroroutes“ auf insgesamt 17 Routen eingesetzt, darunter auch Verbindungen nach Berlin und München. Es ist nicht das erste Mal, dass Air Baltic auf die Dienste von Carpatair zurückgreift. Bereits bis Oktober des vergangenen Jahres least die Airline die beiden A319 von der rumänischen Gesellschaft. Gründe für den Flugzeugmangel Der Hauptgrund für den Flugzeugmangel bei Air Baltic liegt in der verstärkten Nutzung von Wet-Lease-Vereinbarungen mit der Lufthansa Group. Laut Air-Baltic-CEO Martin Gauss ist dies deutlich lukrativer, als die eigenen Airbus A220 auf neuen oder saisonalen Verbindungen im eigenen Netz einzusetzen. Durch die Vermietung der A220 an die Lufthansa kann Air Baltic offenbar höhere Gewinne erzielen, als wenn sie die Flugzeuge selbst betreiben würde. Ein weiterer Faktor, der zu Engpässen in der Flotte führt, sind anhaltende Triebwerksprobleme bei den A220-Maschinen. Diese Probleme haben bereits dazu geführt, dass Air Baltic ihren Sommerflugplan anpassen und Flüge streichen musste. Die

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ÖAMTC warnt vor betrügerischen Gewinnspiel-Mails

Der ÖAMTC warnt erneut vor einer Welle von Phishing-Mails, die Empfänger mit einem angeblichen Gewinnspiel täuschen wollen. In den betrügerischen E-Mails wird ein „Auto-Notfallset“ als Gewinn versprochen, wenn die Empfänger an einer kurzen Umfrage teilnehmen. Ziel der Betrüger ist es, persönliche und finanzielle Daten abzugreifen oder die Opfer in eine Abo-Falle zu locken. Der Mobilitätsclub betont, dass er keine Gewinnspiele oder Umfragen durchführt, bei denen sensible Daten wie Kreditkarteninformationen abgefragt werden. Laut Konsumentenschützern der Arbeiterkammer handelt es sich dabei um eine raffinierte Masche. Nach Abschluss der Umfrage werden die Teilnehmer aufgefordert, vermeintliche Versandkosten in Höhe von zwei Euro zu begleichen. Wer hier seine Bankdaten eingibt, schließt unwissentlich ein Abonnement ab, das alle zwei Wochen 42 Euro vom Konto abbucht. Ein gut versteckter Kostenhinweis macht es den Betrügern leicht, arglose Nutzer in die Falle zu locken. Experten raten Betroffenen dazu, sofort den Rücktritt vom Vertrag zu erklären und unrechtmäßig abgebuchte Beträge zurückzufordern. Falls nötig, kann auch die Bank eine Rückerstattung vornehmen und weitere Abbuchungen sperren. Um sich vor solchen Betrugsversuchen zu schützen, empfiehlt der ÖAMTC, E-Mail-Adressen genau zu überprüfen. Häufig weichen sie von den offiziellen Adressen der Organisationen ab. Zudem setzen Kriminelle die Opfer oft mit Zeitdruck unter Druck, um eine schnelle Reaktion zu erzwingen. Generell gilt: Niemals Geld überweisen, um einen angeblichen Gewinn zu erhalten. Wer unsicher ist, kann sich auf Verbraucherplattformen wie watchlist-internet.at über bekannte Betrugsmaschen informieren. Der ÖAMTC stellt zudem laufend aktuelle Warnhinweise auf seinen eigenen Kanälen zur Verfügung.

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Lilium meldet erneut Insolvenz an – Aus für den Elektroflugzeugbauer?

Der Traum vom elektrischen Lufttaxi scheint für Lilium, eines der einst vielversprechendsten deutschen Start-ups, endgültig ausgeträumt. Nach einer gescheiterten Rettungsaktion im vergangenen Herbst musste das Unternehmen nun zum zweiten Mal Insolvenz anmelden. Die Hoffnungen auf eine zweite Rettung sind gering, und der Betrieb wird eingestellt. Lilium, das an der US-Technologiebörse Nasdaq gelistet war, hatte im Laufe der Jahre insgesamt 1,5 Milliarden Euro von Investoren für die Entwicklung eines elektrischen Flugzeugs erhalten. Trotz dieser enormen finanziellen Unterstützung konnte das Unternehmen die Serienreife seiner Maschine jedoch nie erreichen. Bereits im Herbst letzten Jahres musste Lilium Insolvenz anmelden, da das Geld für den Aufbau der Produktion fehlte. In buchstäblich letzter Sekunde schien das Unternehmen jedoch gerettet, als das Investorenkonsortium Mobile Uplift Corporation (MUC) am 24. Dezember einen Kaufvertrag für das Betriebsvermögen der beiden Lilium-Tochtergesellschaften unterzeichnete und 200 Millionen Euro frisches Kapital ankündigte. Die Freude über die Rettung währte jedoch nicht lange. Wie das Unternehmen nun mitteilte, haben sich die erhofften Finanzierungsoptionen nicht materialisiert. Die zugesagten 200 Millionen Euro sind nicht bei Lilium eingegangen, was zur erneuten Insolvenz führte. Als ein Hauptgeldgeber war der slowakische Unternehmer Marian Bocek im Gespräch, der laut der „Bild“-Zeitung 150 Millionen Euro beisteuern wollte. Ob Bocek seine Zusage nicht eingehalten hat oder andere Gründe für das Scheitern der Finanzierung verantwortlich sind, ist derzeit noch unklar. Keine Hoffnung auf eine zweite Rettung Während Gespräche mit möglichen Investoren weiterlaufen, scheint eine zweite Rettung von Lilium unwahrscheinlich. Das Unternehmen hat angekündigt, den Betrieb einzustellen. Damit endet die Geschichte eines der bekanntesten deutschen

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Supreme Classics: Neues Klassik-Label in Wien präsentiert

Im Grand Hotel Wien wurde am 19. Februar 2025 das neue Klassik-Label Supreme Classics vorgestellt. Die Präsentation fand im Rahmen einer Veranstaltung statt, bei der auch das Album „Italiana!“ von Maestro Riccardo Muti und dem Ensemble „The Philharmonic Brass“ veröffentlicht wurde. Zahlreiche Persönlichkeiten aus der Musik- und Kulturszene wohnten dem Ereignis bei. Paul Halwax, Geschäftsführender Gesellschafter von Supreme Classics, betonte die Zielsetzung des Labels, die Tradition der klassischen Musik zu bewahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen. Die Zusammenarbeit mit Riccardo Muti sei eine besondere Ehre. Supreme Classics konzentriert sich auf Klassik, Jazz und Singer-Songwriter – Genres, die von großen Labels oft vernachlässigt werden. Besonderes Augenmerk liegt auf der Audioqualität: Neben Dolby Atmos für digitale Formate setzt Supreme Classics auf die hybride SACD als Standard für physische Tonträger. Unter den Gästen der Veranstaltung waren prominente Vertreter der Wiener Musikszene wie Thomas Angyan (ehem. Musikverein Wien), Rudolf Buchbinder (Grafenegg), Daniel Froschauer (Wiener Philharmoniker), Ioan Holender (ehem. Direktor der Wiener Staatsoper) und Helga Rabl-Stadler (ehem. Festspielpräsidentin). Auch Künstler wie Lidia Baich, Maddalena Del Gobbo, Norbert Ernst, Stella Jones, Herbert Lippert, Daniel Ottensamer und Clemens Unterreiner waren anwesend. Die Gründung von Supreme Classics markiert einen wichtigen Schritt in der österreichischen Musiklandschaft. Das Label verspricht, die klassische Musik durch innovative Ansätze und höchste Qualitätsstandards zu fördern und einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Mit der Unterstützung von Maestro Riccardo Muti und dem Interesse zahlreicher prominenter Musiker ist Supreme Classics gut aufgestellt, um in der Klassikwelt erfolgreich zu sein.

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US-Fluggesellschaften klagen gegen neue Verordnung für behinderte Passagiere

In den Vereinigten Staaten haben mehrere große Fluggesellschaften gemeinsam mit der Branchenorganisation Airlines for America eine Klage gegen eine von der Biden-Regierung erlassene Verordnung eingereicht. Diese im Dezember 2024 eingeführte Regelung sieht strengere Standards für die Betreuung von Passagieren mit Rollstühlen vor und verpflichtet die Airlines, Schäden an Rollstühlen zu ersetzen. Die Kläger argumentieren, dass bestimmte Bestimmungen der Verordnung die gesetzlichen Befugnisse des Verkehrsministeriums überschreiten und gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen. Die neue Regelung des US-Verkehrsministeriums (Department of Transportation, DOT) wurde mit dem Ziel eingeführt, die Rechte von Passagieren mit Behinderungen zu stärken. Sie legt fest, dass Fluggesellschaften aufgegebene Rollstühle in demselben Zustand zurückgeben müssen, in dem sie entgegengenommen wurden. Andernfalls wird vermutet, dass die Airline für etwaige Schäden verantwortlich ist. Zudem sind die Fluggesellschaften verpflichtet, Leihrollstühle bereitzustellen und beschädigte Rollstühle zügig zu reparieren oder zu ersetzen. Bei Verzögerungen müssen die Airlines die Transportkosten der Passagiere erstatten. Diese Maßnahmen wurden als bedeutende Erweiterung der Rechte von Rollstuhlfahrern seit 2008 bezeichnet. Verkehrsminister Pete Buttigieg betonte, dass die Regelung es dem DOT erleichtere, Fluggesellschaften für Schäden an Rollstühlen oder Verzögerungen bei deren Rückgabe zur Rechenschaft zu ziehen. Die klagenden Fluggesellschaften, darunter United Airlines, Delta Air Lines, American Airlines, Southwest Airlines und JetBlue Airways, sowie die Branchenorganisation Airlines for America, haben ihre Klage beim 5. US-Berufungsgericht eingereicht. Sie argumentieren, dass bestimmte Bestimmungen der Verordnung die gesetzlichen Befugnisse des Verkehrsministeriums überschreiten und gegen das Verwaltungsverfahrensgesetz verstoßen. Airlines for America erklärte, dass die Fluggesellschaften seit 2022 bedeutende Fortschritte bei der Verbesserung der Dienstleistungen für Passagiere mit

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