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Air France-KLM ernennt Sven Pawelka zum neuen Sales Director für Deutschland

Air France-KLM hat Sven Pawelka zum neuen Sales Director für Deutschland ernannt. Pawelka wird die Position ab dem 1. März antreten, wie das Unternehmen mitteilte. Er folgt auf namentlich nicht genannte Vorgänger. Pawelka verfügt über langjährige Erfahrung in der Luftfahrtbranche. Zuletzt war er als Head of Global Partnership Management and Sales Transformation bei der Lufthansa Group tätig. In dieser Funktion war er für die Entwicklung und Umsetzung von globalen Vertriebspartnerschaften und die Transformation des Verkaufsbereichs verantwortlich. Er kennt sowohl den deutschen als auch den internationalen Markt. Mit der Ernennung von Pawelka will Air France-KLM seine Position auf dem deutschen Markt stärken. Pawelka soll die Vertriebsaktivitäten der Airline in Deutschland weiter ausbauen und die Zusammenarbeit mit den Reisebüros und anderen Vertriebspartnern intensivieren. Er soll die Marktposition der Gruppe in Deutschland festigen und ausbauen. Die Personalie ist Teil einer strategischen Neuausrichtung des Unternehmens. Air France-KLM will sich in Zukunft noch stärker auf den deutschen Markt konzentrieren. Pawelka wird eng mit dem Management der Gruppe zusammenarbeiten, um die Vertriebsstrategie für Deutschland zu entwickeln und umzusetzen.

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Lumiwings nimmt Flüge von Foggia nach München auf

Die griechische Charterfluggesellschaft Lumiwings wird ab dem Sommerflugplan eine neue Verbindung zwischen dem süditalienischen Foggia und München anbieten. Wie „Aeroroutes“ berichtet, wird die Airline die Strecke ab dem 27. Mai zweimal wöchentlich bedienen, jeweils dienstags und samstags. Zum Einsatz kommt dabei eine Embraer E190. Die neue Flugverbindung soll sowohl Touristen als auch Geschäftsreisenden die Möglichkeit bieten, die Region Apulien in Süditalien leichter zu erreichen. Foggia ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Reisen in die Gargano-Halbinsel und zu anderen touristischen Zielen in Apulien. Für den Flughafen München bedeutet die Aufnahme der neuen Verbindung eine weitere Bereicherung des Streckennetzes. Der Flughafen ist ein wichtiger Knotenpunkt im internationalen Luftverkehr und bietet zahlreiche Verbindungen zu Destinationen in aller Welt. Lumiwings ist eine griechische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Athen. Die Airline betreibt eine Flotte von Flugzeugen des Typs Embraer E190 und Boeing 737. Neben Charterflügen bietet Lumiwings auch Linienflüge zu verschiedenen Destinationen in Europa an. Die neue Verbindung zwischen Foggia und München ist ein positives Signal für den italienischen und deutschen Luftverkehr. Sie zeigt, dass die Nachfrage nach Flugreisen weiterhin hoch ist und dass neue Verbindungen auch in kleineren Regionen erfolgreich etabliert werden können.

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WestJet nimmt Flüge von Halifax nach Amsterdam auf und baut Europa-Netzwerk aus

WestJet kehrt nach Amsterdam zurück. Nachdem die zweitgrößte kanadische Fluggesellschaft die Niederlande bereits von 2021 bis 2023 von Calgary aus mit der Boeing 787-9 bediente, wird die Verbindung nun ab Halifax mit der 737 Max 8 angeboten. Dies ist das erste Mal, dass die Hauptstadt von Nova Scotia eine Nonstop-Verbindung nach Amsterdam erhält. Die Flüge tragen dazu bei, dass Kanada und die USA in diesem Sommer über 100 tägliche Schmalrumpfflüge anbieten. Spekulationen über WestJet-Flüge nach Manchester blieben bisher unbestätigt. Der erste Flug auf der neuen Strecke startet am 29. Mai in Kanada, der letzte Flug von Europa aus am 23. Oktober. Während der Hauptsommermonate wird die Frequenz auf sechs wöchentliche Flüge erhöht, was für einen bisher unbedienten transatlantischen Markt beachtlich ist. Diese höhere Frequenz im Vergleich zu anderen europäischen Strecken von WestJet mit der Max, außerhalb von Toronto, ist darauf zurückzuführen, dass Halifax die einzige Amsterdam-Route der Fluggesellschaft ist und (wenn auch begrenzt) Weiterverbindungen über die Stadt in Nova Scotia bietet. Die Frequenzen nach Amsterdam werden zu weniger beliebten Zeiten auf vier oder fünf wöchentliche Flüge reduziert. Durch die Reduzierung der Flüge sollen die Auslastung und die Erträge verbessert werden, während das Fluggerät anderweitig eingesetzt werden kann. Dies soll die Rentabilität der Strecke gewährleisten und die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme im Jahr 2026 erhöhen. Der Flugplan für die neue Verbindung sieht wie folgt aus (alle Zeiten sind Ortszeiten): Halifax nach Amsterdam: WS70, 23:45-11:00+1 (6h 15m Blockzeit) Amsterdam nach Halifax: WS71, 14:00-16:20 (7h 20m) Durch diesen Flugplan können Passagiere problemlos von/nach Toronto,

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Ryanair kritisiert Berliner Nachtflugverbot erneut scharf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat Verkehrsminister Volker Wissing aufgefordert, Maßnahmen gegen das strikte Nachtflugverbot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu ergreifen. Anlass sind zwei Vorfälle Mitte Februar, bei denen Flüge aufgrund geringfügiger Verspätungen nach Hannover umgeleitet wurden, was zu erheblichen Unannehmlichkeiten für die Passagiere führte. Am 17. Februar 2025 wurde der Flug FR1143 von Lissabon nach Berlin betroffen. Obwohl die Maschine kurz nach Mitternacht den BER erreichen sollte, verweigerte die deutsche Flugsicherung die Landung aufgrund des Nachtflugverbots, das von 00:00 bis 05:00 Uhr gilt. Infolgedessen musste das Flugzeug nach Hannover ausweichen, und die Passagiere wurden per Bus nach Berlin transportiert. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich am 18. Februar mit dem Flug FR2419 von Teneriffa Süd nach Berlin. Auch hier führte eine minimale Verspätung zur Umleitung nach Hannover. Ryanair bezeichnete diese Umleitungen als „völlig inakzeptabel“ und forderte mehr Flexibilität seitens der Flugsicherung und des Flughafens, um solche Störungen zu vermeiden. Das Unternehmen rief die Passagiere auf, sich direkt an Verkehrsminister Wissing zu wenden, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Das Bundesverkehrsministerium wies jedoch darauf hin, dass die Regelungen zum Nachtflugverbot in der Zuständigkeit der Bundesländer liegen und somit nicht direkt vom Bund beeinflusst werden können. Bereits in der Vergangenheit kam es zu ähnlichen Vorfällen. Anfang Januar 2025 musste ein Ryanair-Flug von Gran Canaria nach Berlin kurz vor der Landung am BER nach Hannover umgeleitet werden, da die Maschine wenige Minuten nach Mitternacht angekommen wäre und somit das Nachtflugverbot verletzt hätte. Diese wiederholten Ereignisse haben die Diskussion über die Striktheit der

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Air India und Austrian Airlines bauen Codeshare-Abkommen aus

Air India und Austrian Airlines haben ihr bestehendes Codeshare-Abkommen deutlich erweitert. Wie „Aeroroutes“ berichtet, umfasst die Ausweitung insgesamt 17 innereuropäische Verbindungen ab Wien. Darunter sind auch wichtige deutsche Städte wie Berlin, Hamburg und Hannover. Codeshare-Abkommen ermöglichen es Fluggesellschaften, ihren Kunden ein größeres Streckennetz anzubieten, ohne selbst alle Flüge durchführen zu müssen. Im Rahmen eines solchen Abkommens können Passagiere Flüge buchen, die von einer anderen Fluggesellschaft durchgeführt werden, und dabei dennoch die Vorteile ihrer eigenen Fluggesellschaft nutzen, wie beispielsweise das Sammeln von Meilen oder die Nutzung von Lounges. Für Reisende bedeutet dies eine größere Auswahl an Verbindungen und mehr Flexibilität bei der Reiseplanung. Die erweiterte Partnerschaft zwischen Air India und Austrian Airlines bietet den Passagieren beider Fluggesellschaften eine verbesserte Anbindung innerhalb Europas. Air India-Kunden, die beispielsweise von Indien nach Wien fliegen, können nun bequem auf zahlreiche europäische Destinationen weiterreisen, ohne den Flughafen wechseln zu müssen. Auch für Austrian Airlines-Passagiere, die nach Indien reisen möchten, ergeben sich durch das Codeshare-Abkommen neue Möglichkeiten. Die Ausweitung des Codeshare-Abkommens zwischen Air India und Austrian Airlines ist ein Zeichen für die wachsende Bedeutung des internationalen Flugverkehrs und die zunehmende Vernetzung der Fluggesellschaften. Solche Partnerschaften ermöglichen es den Airlines, ihr Streckennetz zu optimieren und ihren Kunden ein noch besseres Reiseerlebnis zu bieten.

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Etihad Airways verbindet Abu Dhabi mit der russischen Schwarzmeerküste

Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, hat die Aufnahme direkter Flüge von Abu Dhabi nach Sotschi angekündigt. Die russische Stadt am Schwarzen Meer, oft als „Tor zum Kaukasus“ bezeichnet, wird ab dem 29. Mai 2025 dreimal pro Woche von Abu Dhabi aus angeflogen. Die neue Verbindung soll Touristen und Geschäftsreisenden den Zugang zur Region Krasnodar Krai erleichtern, die für ihre Strände, Berglandschaften und ihre Rolle als Gastgeberstadt der Olympischen Winterspiele 2014 bekannt ist. Die Flüge werden mit Airbus A320 durchgeführt, die über eine Zwei-Klassen-Konfiguration mit acht Business-Class- und 150 Economy-Class-Sitzen verfügen. Die Verbindung ist bereits buchbar und soll den Passagieren, insbesondere in den Sommermonaten, einen bequemen Zugang zur russischen Riviera ermöglichen. Etihad betont, dass die neue Strecke das Engagement der Airline unterstreicht, außergewöhnliche Reiseerlebnisse zu bieten und den Zugang zu neuen, spannenden Märkten zu erweitern. Die Ankündigung der Flüge nach Sotschi ist Teil einer Reihe von Expansionsplänen, die Etihad in den letzten Monaten bekannt gegeben hat. Sotschi ist bereits die vierzehnte neue Destination, die die Airline im Jahr 2024 in ihr Streckennetz aufnimmt. Etihad wird auch Flüge zu anderen globalen Städten wie Atlanta, Hanoi, Hongkong und Taipeh sowie zu den europäischen Hauptstädten Prag und Warschau aufnehmen. In Nordafrika wird Etihad ab 2025 Algiers, Tunis und Al Alamein anfliegen. Darüber hinaus wird Etihad sein Netzwerk in Südostasien mit neuen Verbindungen zu beliebten Urlaubszielen wie Chiang Mai und Krabi in Thailand, Medan auf der Insel Sumatra und der Kulturstadt Phnom Penh in Kambodscha stärken. Diese Flüge ergänzen die bestehenden

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Air Albania erweitert Streckennetz ab Tirana

Air Albania, die nationale Fluggesellschaft Albaniens, hat ihr Streckennetz ab Tirana ausgebaut. Wie „Aeroroutes“ berichtet, bietet die Airline ab sofort drei wöchentliche Flüge nach Genf und ab dem 20. Februar zwei wöchentliche Flüge nach Wien an. Auf beiden Strecken kommt ein Airbus A320 zum Einsatz. Die Erweiterung des Streckennetzes ist Teil der Wachstumsstrategie von Air Albania. Die Fluggesellschaft möchte ihr Angebot an internationalen Verbindungen ausbauen und neue Märkte erschließen. Die neuen Flüge nach Genf und Wien sollen sowohl Geschäftsreisenden als auch Touristen die Möglichkeit bieten, die beiden Städte bequem und schnell zu erreichen. Die Aufnahme von Genf und Wien in den Flugplan von Air Albania ist ein wichtiger Schritt für die Airline. Beide Städte sind wichtige Drehscheiben im europäischen Flugverkehr und bieten guteAnschlussmöglichkeiten zu anderen Destinationen. Für Reisende aus Albanien wird die Anbindung an das internationale Streckennetz dadurch deutlich verbessert. Air Albania wurde 2018 gegründet und ist eine Partnerschaft zwischen der albanischen und der türkischen Regierung. Die Fluggesellschaft hat ihren Sitz in Tirana und betreibt eine Flotte von Airbus-Flugzeugen. Air Albania bietet sowohl Linienflüge als auch Charterflüge an. Die neuen Verbindungen nach Genf und Wien sind ein positives Signal für den albanischen Luftverkehr. Sie zeigen, dass Air Albania auf dem Wachstumskurs ist und sich als wichtige Akteurin im regionalen Flugverkehr etabliert.

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Neue Speisekarte im „JOMA“: Figlmüller Group setzt auf kulinarische Vielfalt

Das Wiener Restaurant „JOMA“ am Hohen Markt präsentiert eine neue Speisekarte, die klassische Aromen mit modernen Akzenten verbindet. Betrieben von der Figlmüller Group, setzt das Lokal damit auf eine kreative Weiterentwicklung seines kulinarischen Angebots. Gäste können sich auf eine abwechslungsreiche Auswahl an Gerichten freuen, die sowohl traditionelle Zutaten als auch internationale Einflüsse vereinen. Zu den neuen Kreationen zählen unter anderem das „JOMA Triple Chicken Trüffel Sandwich“ mit Trüffel-Maishuhn, Speck und Spiegelei sowie eine geschmorte Süßkartoffel mit Joghurt-Kichererbsenkruste und Hibiskus-Granatapfel-Salsa. Auch Fischliebhaber kommen auf ihre Kosten: Das gegrillte Lachsfilet wird mit Kräuterseitlingen und süß-saurer Sauce serviert, während die gegrillten Garnelen in einem Kräuter-Zitrus-Sud mit Öfferl-Brot gereicht werden. Für Vegetarier bietet das Restaurant einen Avocado-Papayasalat mit Bulgursalat und Minze. Neben der festen Speisekarte überrascht das „JOMA“ mit einer alle sechs Wochen wechselnden Spezialkarte. Dort finden sich Gerichte wie Tuna Tatar mit Chilimayo und crispy Avocado, Winter Cod auf rotem Linsen Dal oder das Plant Based Steak mit Smashed Sweet Potato und wildem Brokkoli. Den süßen Abschluss bildet ein Sticky Toffee Cake mit Datteln, Zimt und Pekannüssen. Die Figlmüller Group, die seit 1905 die Wiener Gastronomieszene prägt, betreibt neben dem „JOMA“ auch weitere bekannte Lokale wie das „Figls“, das „Lugeck“ und die berühmten „Figlmüller“-Restaurants. Mit dem überarbeiteten Konzept im „JOMA“ setzt das Unternehmen seinen Expansionskurs fort und bietet Gästen ein modernes kulinarisches Erlebnis in zentraler Lage.

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Jet2 erwartet Gewinnwachstum, sieht aber auch Herausforderungen

Jet2, die zweitgrößte britische Fluggesellschaft nach Passagieraufkommen, hat ihre Gewinnprognosen für 2025 angehoben, warnt jedoch vor steigenden Kosten und Verzögerungen bei der Lieferung neuer Flugzeuge, die die zukünftige Rentabilität des Unternehmens beeinträchtigen könnten. Die Jet2 Group, zu der die Ferienfluggesellschaft Jet2.com und der zugehörige Reiseveranstalter Jet2 Holidays gehören, gab in einer Finanzmitteilung vom 19. Februar 2025 bekannt, dass der Trend zu kurzfristigen Buchungen für den Sommer 2025 sowie der Aufwärtsdruck auf bestimmte Kostenparameter Anlass zur Sorge geben. Jet2, der größte Pauschalreiseveranstalter Großbritanniens, hat seine Gewinnprognosen für 2025 um bis zu 10 % auf zwischen 560 und 570 Millionen Pfund (711 bis 724 Millionen Dollar) für das Geschäftsjahr, das Ende März 2025 endet, angehoben. Diese Erhöhung ist teilweise auf die Eröffnung von zwei neuen Drehkreuzen in den letzten zwölf Monaten zurückzuführen, in Bournemouth und London-Luton. Durch die neuen Drehkreuze und die Lieferung neuer Flugzeuge in die Flotte wird die Sommerkapazität für 2025 um 8,5 % gegenüber 2023 steigen, mit 18,6 Millionen Sitzplätzen. Trotz dieser positiven Zahlen sieht das Unternehmen für die kommenden Monate einige Herausforderungen. Während die Auslieferung der neuen Airbus A321neo-Flugzeuge, von denen bis zum Höhepunkt des Sommers 2025 bereits 23 in der Flotte sein werden, fortgesetzt wird, kommt es zu Verzögerungen bei der Lieferung von 14 dieser Flugzeuge. Diese Verzögerungen werden voraussichtlich zu zusätzlichen Betriebskosten führen, um die Flugzeuglücken im Sommerflugplan zu decken. Gleichzeitig betont das Unternehmen die strategische Bedeutung der A321neo-Flugzeuge hinsichtlich Wirtschaftlichkeit, Emissionsreduktion und Kundenerlebnis. Das Unternehmen geht davon aus, dass die anhaltende Belastung der britischen Haushalte

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MTU schreibt nach Verlustjahr wieder Rekordgewinn

Der Münchner Triebwerksbauer MTU hat nach dem ersten Jahresverlust seiner Geschichte im Jahr 2023 wieder ein Rekordjahr hingelegt. Trotz des andauernden Triebwerksrückrufs tausender Antriebe von Airbus-Jets kehrte der Dax-Konzern 2024 klar in die schwarzen Zahlen zurück und verdiente im Tagesgeschäft vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten erstmals mehr als eine Milliarde Euro. Im vergangenen Jahr steigerte MTU den Umsatz um 18 Prozent auf knapp 7,5 Milliarden Euro, wenn man die Auswirkungen des Triebwerksrückrufs in beiden Jahren herausrechnet. Der um solche und andere Sonderposten bereinigte operative Gewinn stieg um 28 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 764 Millionen Euro nach fast 100 Millionen Euro Verlust im Vorjahr. Damals hatte MTU fast eine Milliarde Euro für den Triebwerksrückruf zurückgestellt. Für 2025 erwartet MTU-Chef Lars Wagner nun einen Umsatz von 8,7 bis 8,9 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn, der um etwa 15 Prozent steigen soll. Wagner wird das Unternehmen jedoch im Laufe des Jahres verlassen und zum weltgrößten Flugzeugbauer Airbus wechseln. Sein Nachfolger bei MTU wird der frühere Lufthansa-Technik-Chef Johannes Bussmann. Auch MTU-Finanzchef Peter Kameritsch wird den Konzern verlassen. An der Börse reagierte die MTU-Aktie zunächst mit Kursverlusten, nachdem Analysten den Mittelabfluss im vierten Quartal bemängelt hatten. Finanzvorstand Peter Kameritsch erklärte dies mit den Aufwendungen für den Triebwerksrückruf. Der MTU-Konzern und sein US-Partner „Pratt & Whitney“ müssen seit Mitte 2023 rund 3000 Antriebe vom Typ Getriebefan reparieren, die vor allem bei den Airbus-Jets aus der Modellfamilie A320 Neo zum Einsatz kommen. Diese Airbus-Maschinen sind der am

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