
Flughafen Wien: ÖBB treiben Planungen für Flughafenspange voran
Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) setzen die Planungen für die Flughafenspange, eine neue Hochleistungs-Bahnstrecke, wie geplant fort. Das rund 26 Kilometer lange Infrastrukturprojekt soll das Nordburgenland sowie den Osten Niederösterreichs effizient mit dem Flughafen Wien-Schwechat und dem Wiener Stadtzentrum verbinden. Mit einer veranschlagten Investitionssumme von knapp 1,9 Milliarden Euro gehört das Vorhaben zu den bedeutendsten Bahnprojekten Österreichs. Derzeit befinden sich die Planungen in der Phase der Behördenverfahren, wozu auch die Umweltverträglichkeitsprüfung zählt. Wie ÖBB-Generaldirektor Andreas Matthä bestätigt, sei es in dieser Phase besonders wichtig, in den Dialog mit betroffenen Anrainern und Bürgerinitiativen zu treten. Die Trassenführung soll so gestaltet werden, dass die Interessen der Bevölkerung bestmöglich berücksichtigt werden. Verbesserte Anbindung für Gemeinden und neuer Regionalbahnhof Neben einer optimierten Verbindung zwischen dem Flughafen Wien-Schwechat und dem bestehenden Bahnnetz profitieren auch mehrere Gemeinden entlang der neuen Trasse von einer besseren Anbindung. Besonders für Klein-Neusiedl, Schwadorf und Enzersdorf an der Fischa bringt die Flughafenspange erstmals eine leistungsfähige Bahninfrastruktur. Geplant ist, dass die Strecke nach dem Flughafentunnel nach Süden abzweigt, östlich des Flughafens verläuft und schließlich bei Enzersdorf an der Fischa in einem Tunnel die Bahnstrecke Fischamend–Mannersdorf sowie die Fischa unterquert. In diesem Bereich wird ein neuer Regionalbahnhof in Tieflage entstehen, der Pendlern aus der Region schnellere Verbindungen ermöglichen soll. Nach diesem Abschnitt führt die Strecke weiter in südöstlicher Richtung, kreuzt westlich von Sarasdorf die Ostbahn und verläuft anschließend entlang dieser bis Bruck an der Leitha. Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h – Bauzeit von sieben Jahren geplant Die Flughafenspange ist für eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu








