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Kampagne gegen Reduzierung der Cockpitbesatzung gestartet

Inmitten der laufenden Diskussion über eine potenzielle Reduzierung der Cockpitbesatzung auf nur einen Piloten hat der Europäische Dachverband der Pilotenverbände zusammen mit nationalen Mitgliedsorganisationen eine europaweite Kampagne gestartet. Die Initiative zielt darauf ab, die Debatte über den Vorschlag der Luftfahrtindustrie, der den dauerhaften Einsatz von zwei Piloten im Cockpit infrage stellt, kritisch zu beleuchten. Derzeit prüfen Hersteller wie Airbus und Dassault sowie die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) den Vorschlag der „extended Minimum Crew Operations“ (eMCO), der eine Reduzierung der Cockpitbesatzung auf einen Piloten während der Reiseflugphase vorsieht. Frank Blanken, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit der Vereinigung Cockpit, äußerte Bedenken hinsichtlich der Flugsicherheit und betonte, dass die Zusammenarbeit von zwei Piloten essenziell für die gegenseitige Kontrolle und Bewältigung von Notfällen sei. Die Kampagne „OneMeansNone“ soll verschiedene Stakeholder über die möglichen Risiken und Herausforderungen informieren und eine fundierte Diskussion über die Auswirkungen der geplanten Änderungen anstoßen.

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Umfrage: Mehrheit der Österreicher legt im Urlaub Wert auf Nachhaltigkeit

Eine aktuelle Umfrage des Marktplatzes Willhaben unter 2.089 Nutzern in Österreich zeigt, dass ein Großteil der Bevölkerung beim Urlaub auf Nachhaltigkeit achtet. Die Studie, die im Juli 2024 durchgeführt wurde, enthüllt, dass 60 Prozent der Befragten entweder immer oder gelegentlich auf Flugreisen verzichten würden, um umweltfreundlicher zu reisen. Besonders ausgeprägt ist diese Bereitschaft bei Frauen sowie bei Personen aus Tirol, Kärnten und Wien. Die Neigung, Flugreisen zu reduzieren, steigt mit dem Alter, wobei ältere Befragte tendenziell eher auf Flüge verzichten als jüngere Generationen. Zusätzlich zur Reduktion von Flugreisen betonen 69,7 Prozent der Befragten, dass sie im Urlaub auf Nachhaltigkeit achten. Besonders wichtig sind den Reisenden Müllvermeidung (68,1 Prozent), Energie- und Wasserverbrauch (44,4 Prozent), nachhaltiges Essen und Trinken (40,2 Prozent) sowie die Auswahl der Urlaubsdestination (36,6 Prozent). Männer und Personen mit höherem Einkommen zeigen sich weniger geneigt, ihren CO2-Fußabdruck im Urlaub zu berücksichtigen.

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Wien: Zoll vereitelt Elfenbein-Schmuggel in der Unterhose

Bei einer risikoorientierten Kontrolle Anfang Juni 2024 am Flughafen Wien haben Zöllner zwei polnische Staatsbürger (53 und 55 Jahre alt) festgenommen, die über Doha aus Uganda eingereist waren. Die Überprüfung ihres Gepäcks offenbarte eine Reihe geschmuggelter Gegenstände, darunter 47 Holzschnitzereien, fünf Metallfiguren, vier Schwerter, ein ungeschliffener Diamant, ein möglicherweise echter Smaragd sowie ein unbekannter tierischer Zahn. Besonders gravierend war der Fund von fünf Elfenbeinschnitzereien, die in der Unterwäsche der Reisenden versteckt waren. Außerdem wurde bei einer der Personen Bargeld in Höhe von 10.900 Euro entdeckt. Finanzminister Magnus Brunner lobte die Arbeit der Zollbeamten und betonte die Bedeutung der Kontrollen zum Schutz bedrohter Arten. Die Verstöße können mit Geldstrafen von bis zu 40.000 Euro geahndet werden. Die beschlagnahmten Gegenstände wurden gesichert, und gegen die betroffenen Personen wurden Finanzstrafverfahren eingeleitet.

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Nürnberg rechnet mit Anstieg der Passagierzahlen in den Sommerferien 2024

Der Flughafen Nürnberg erwartet während der bayerischen Sommerferien vom 26. Juli bis zum 9. September 2024 rund 730.000 Fluggäste, was einem Anstieg von etwa 18.000 Passagieren im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Insgesamt werden 24 Fluggesellschaften über 60 Ziele anfliegen, wobei der Schwerpunkt auf Sonnenzielen wie Antalya, Mallorca und Kreta liegt. Die beliebtesten Reisedestinationen ab Nürnberg sind Antalya, Mallorca und Kreta. Auch wichtige internationale Drehkreuze wie Frankfurt, Istanbul und Amsterdam spielen eine zentrale Rolle im Flugangebot. Der verkehrsreichste Tag wird der 7. September 2024 sein, an dem der Flughafen etwa 19.500 Passagiere erwartet. Flughafenbetreiber empfehlen Passagieren, ihre Parkplätze im Voraus zu buchen und auf die Gültigkeit ihrer Reisedokumente zu achten. Neu hinzugekommene Gepäckautomaten für ausgewählte Airlines sollen den Check-in-Prozess erleichtern.

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Fly Dubai zieht Großbestellung bei Airbus in Betracht

Die Emirates-Konzernschwester Fly Dubai gilt als treuer Boeing-Kunde. Immerhin betreibt man 88 Maschinen des U.S.-amerikanischen Herstellers und wartet auf die Auslieferung zahlreicher weiterer Exemplare. Nun zieht man in Betracht auch beim europäischen Konkurrenten Airbus zu bestellen. Im Gespräch mit Bloomberg erklärte Firmenchef Ghaith Al Ghaith, dass man unter anderem aufgrund von Boeings Lieferverzögerungen Angebote von Airbus ernsthaft prüft. Es gäbe Gespräche mit beiden Flugzeugbauern. Für die Europäer könnte es besonderes Prestige haben mit Fly Dubai ins Geschäft zu kommen, denn Al Ghaith kündigt die größte Order in der Firmengeschichte an. Genau aus diesem Grund dürfte auch Boeing ein erhebliches Interesse daran haben die Emirates-Konzernschwester als Kunden halten zu können. Möglicherweise wirkt sich dieses Buhlen um den potentiellen Mega-Auftrag positiv auf den Preis aus, so dass davon auszugehen ist, dass der VAE-Billigflieger durchaus nach diesem Kriterium entscheiden könnte. Derzeit ist Fly Dubai – wie erwähnt – ein reiner Boeing-Operator. Das Unternehmen besitzt eine beachtliche Flotte, die vor allem aus der Boeing 737 besteht. Die Flotte umfasst 56 Boeing 737-8, 29 Boeing 737-800 und 3 Boeing 737-9, insgesamt also 88 Maschinen. Im Dezember 2017 unterzeichnete Fly Dubai einen Rekordauftrag über 175 Boeing 737-8, mit Optionen für zusätzliche 50 Maschinen – die bis dato größte Bestellung der Airline. Doch die Beziehung zu Boeing ist momentan angespannt. Verzögerungen bei der Auslieferung und Stornierungen haben die Expansionspläne der Fluggesellschaft erheblich behindert. Laut Al Ghaith hat Fly Dubai in diesem Jahr lediglich vier Boeing 737-8 erhalten, die bereits in den Vorjahren zur Auslieferung fällig waren. Boeing

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Klimakleber und ihre Bedrohung für Verkehrsflughäfen

Klimakleber – so werden selbsternannte „Klimaschützer“ genannt, die durch das Festkleben an Infrastruktur oder das Blockieren von Verkehrswegen auf den Klimawandel aufmerksam machen wollen – haben zunehmend Verkehrsflughäfen als Ziel für ihre Protestaktionen gewählt. Diese Taktik bringt nicht nur erhebliche Störungen des Reiseverkehrs mit sich, sondern stellt auch eine ernsthafte Sicherheitsbedrohung dar. In den letzten Jahren sind immer wieder Vorfälle dokumentiert worden, bei denen solche Aktionen die Betriebsabläufe an Flughäfen erheblich beeinträchtigten. Die Konsequenzen für die Täter und die betroffenen Flughäfen sind erheblich, sowohl in finanzieller als auch in sicherheitsrelevanter Hinsicht. Besonders in Deutschland machen die „Klimakleber“ wohl unbewusst auf erhebliche Sicherheitsprobleme im Bereich der Absicherung von Sicherheitsbereichen und Vorfeldern aufmerksam. Die jüngsten Vorfälle in Köln/Bonn und Frankfurt am Main zeigen, dass Politik, Exekutive und Managements bislang nicht viel gelernt haben. Aus Ankündigungen, die beispielsweise nach dem unrechtmäßigen Eindringen in Berlin und Hamburg gemacht wurden, ist bislang nicht viel geworfen. Ein herausragendes Beispiel für die Gefahr, die Klimakleber an Verkehrsflughäfen darstellen, ist der Fall vom 6. November 2023 am Flughafen Frankfurt am Main. Hier gelang es Aktivisten, durch das Einbrechen in einen Sicherheitsbereich und das Festkleben auf dem Vorfeld den Betrieb für mehrere Stunden lahmzulegen. Diese Aktion führte zu erheblichen Verspätungen und Stornierungen von Flügen, was nicht nur den Passagieren, sondern auch den Fluggesellschaften und dem Flughafenbetreiber hohe Kosten verursachte. Die betroffenen Fluggesellschaften wie Lufthansa und Condor haben nach dem Vorfall Klage auf Schadensersatz erhoben, da die finanziellen Einbußen durch den Stillstand der Operationen erheblich waren. Ein weiterer Vorfall ereignete

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Klagenfurt: Kärntner Touristik will Incoming-Charter etablieren

Das Linienflugangebot am Klagenfurter Flughafen ist derzeit äußerst überschaubar. Kurzfristig ist auch keine Besserung in Aussicht, doch das Management rund um Maximilian Wildt arbeitet derzeit intensiv daran Eurowings zur Wiederaufnahme der Köln/Bonn-Flüge zu bewegen. Auch ein weiteres Deutschland-Ziel, das im Sommer 2025 bedient werden könnte, befindet sich in Verhandlungen. Wären die vom ehemaligen Mehrheitseigentümer Lilihill verkündeten Pläne in die Tat umgesetzt worden, so hätte Klagenfurt eine eigene virtuelle Fluggesellschaft bekommen. Als Liliair wollte man unter anderem nach Hamburg, München, Köln/Bonn und Frankfurt am Main fliegen. Allerdings konnten die damals verantwortlichen nie schlüssig beantworten wie man es bewerkstelligen will, dass Passagiere des Virtual Carriers durchgehende Tickets mit Lufthansa-Anschlüssen buchen können. Bekanntermaßen ist der Kranich bei der Auswahl seiner Partner äußerst wählerisch und lässt sich selten bis nie auf junge Konstruktionen außerhalb des eigenen Konzerns bzw. der Star Alliance ein. Das musste auch die Südtiroler Skyalps, die für eine kurze Zeit als Operating Carrier von Liliair gehandelt wurden, spüren. Den Wetlease-Auftrag von Austrian Airlines hat nämlich Braathens und nicht Skyalps bekommen. Die Verhandlungen mit Lufthansa – für ACMI-Dienstleistungen ab Friedrichshafen, Linz und Innsbruck – sind ebenfalls im Sand verlaufen. Auf der Linie hat Klagenfurt derzeit mit Austrian Airlines und Ryanair nur zwei Carrier, die den Airport regelmäßig ansteuern. Es ist ein offenes Geheimnis, dass der Kärntner Tourismus stark unter dem Wegfall der Köln/Bonn-Strecke, die zuletzt von Eurowings bedient wurde, leidet. Das Management rund um Maximilian Wildt ist bestrebt die Lufthansa-Tochter zur Rückkehr in die Kärntner Landeshauptstadt zu bewegen. Noch gibt es keine

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Deutsche Bahn: Pünktlichkeit im Fernverkehr weiterhin mangelhaft

Die Deutsche Bahn (DB) steht im Jahr 2024 vor erheblichen Herausforderungen. Störungen in der Infrastruktur, zahlreiche Baustellen, Streiks und Extremwetterereignisse haben das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres stark belastet. Diese Probleme spiegeln sich nicht nur in den operativen Zahlen wider, sondern auch in der Pünktlichkeit und Kundenzufriedenheit. Trotz eines deutlichen operativen Verlusts und rückläufiger Fahrgastzahlen zeigt sich das Unternehmen optimistisch, dank geplanter Investitionen und staatlicher Unterstützung, im Gesamtjahr wieder schwarze Zahlen zu schreiben. Die Pünktlichkeit im Fernverkehr ist ein wesentlicher Indikator für die Leistungsfähigkeit der Deutschen Bahn. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Pünktlichkeitsrate auf 62,7 Prozent, ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den knapp 69 Prozent im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Dies ist ein erheblicher Rückschlag, besonders angesichts der Bemühungen, das Vertrauen der Reisenden in die Bahn zu stärken. Die Gründe für die Verschlechterung sind vielfältig: Neben wetterbedingten Störungen und Streiks tragen auch die zahlreichen Baustellen zur Verzögerung bei. Diese Bauprojekte sind Teil eines umfangreichen Programms zur Modernisierung und Erweiterung der Bahninfrastruktur, das jedoch kurzfristig zu erheblichen Beeinträchtigungen führt. Mit der Abnahme der Pünktlichkeit einher ging auch ein Rückgang der Fahrgastzahlen im Fernverkehr. Rund 64,2 Millionen Reisende nutzten im ersten Halbjahr 2024 die Fernzüge der DB, was einem Rückgang von etwa sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Entwicklung stellt eine Herausforderung für die Bahn dar, die sich als umweltfreundliche und zuverlässige Alternative zum Individualverkehr und Flugverkehr positionieren möchte. Finanzielle Lage und Investitionen Die finanziellen Kennzahlen der Deutschen Bahn spiegeln die schwierige Situation wider. Im ersten

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Gerichtsurteil: Veranstalter nicht zur kostenlosen Ersatzreise verpflichtet

In einer Zeit, in der Reisebuchungen durch unvorhergesehene Änderungen wie Flugstreichungen oft kompliziert werden, bietet ein neues Urteil des Amtsgerichts München Klarheit für Pauschalreisende. Das Gericht entschied, dass ein Reiseveranstalter nicht verpflichtet ist, eine kostenfreie Ersatzreise anzubieten, selbst wenn erhebliche Änderungen an der ursprünglich gebuchten Reise auftreten. Der Fall, der zu diesem Urteil führte, betraf eine Familie, deren Reise aufgrund einer Flugstreichung verschoben wurde. Das Urteil hat weitreichende Implikationen für Reisende und die Reisebranche, insbesondere in Bezug auf die Rechte und Pflichten bei Pauschalreisen. Das betroffene Ehepaar hatte für den Zeitraum vom 10. bis 24. Oktober 2021 eine Pauschalreise von Düsseldorf nach Marsa Alam für sich, ihren schulpflichtigen Sohn und die Schwiegermutter gebucht. Die Gesamtkosten betrugen 5.539 Euro. Doch am 19. August 2021 informierte der Veranstalter die Familie, dass sich die Flüge um drei Tage nach hinten verschieben würden. Dies hätte bedeutet, dass die Familie erst nach Beginn des neuen Schuljahres zurückgekehrt wäre, was für sie nicht akzeptabel war. Der Veranstalter bot daraufhin eine alternative Reise an, die einen Tag früher starten und über Frankfurt am Main führen sollte, allerdings zu einem Aufpreis von 1.210 Euro. Die rechtliche Auseinandersetzung Das Ehepaar lehnte die vorgeschlagene Änderung ab und versuchte, eine Lösung ohne zusätzliche Kosten zu finden. Der Veranstalter reduzierte schließlich den Aufpreis auf 1.000 Euro, doch das Ehepaar bestand darauf, diesen Betrag unter Vorbehalt zu zahlen und den Differenzbetrag gerichtlich zurückzufordern. Die Klage der Familie wurde jedoch abgewiesen. Die Richter am Amtsgericht München erklärten, dass die Änderung der Flugzeiten und -orte

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Air Montenegro sucht neuen CEO

Air Montenegro hat nach der Kündigung von Mark Anžur eine öffentliche Ausschreibung für die Position des Chief Executive Officers (CEO) veröffentlicht. Die Fluggesellschaft, die 2021 gegründet wurde, sucht nun ihren sechsten CEO. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit Erfahrung und Englischkenntnissen, wobei sich sowohl montenegrinische als auch ausländische Staatsangehörige bewerben können. Die Bewerbungsfrist endet am 7. August. Weitere Informationen zur Ausschreibung sind öffentlich zugänglich.

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