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Jänner 2023: Airbus lieferte 20 Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte im Jänner 2023 insgesamt 20 Verkehrsflugzeuge an 15 Kunden ausliefern. Dabei handelte es sich um zwei A220-300, zwei A319neo, sechs A320neo, acht A321neo, einen A330-900 und einen A350-900. Gleichzeitig zog das Unternehmen 36 Netto-Neubestellungen an Land. Delta Air Lines orderte 12 A220-300, Uzsbekistan Airlines vier A321neo und acht A320neo sowie DAE Capital einen A320neo. Weiters haben nicht näher bezeichnete Kunden je sechs A320neo und A321neo bestellt. Auch kassierte Airbus die Stornierung eines A320neo.

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Sommer 2023: Lauda Europe übernimmt weitere Ryanair-Strecken

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe wird im Sommerflugplan 2023 einige neue Routen im Auftrag der irischen Konzernschwester bedienen. Diese hatte man bislang nicht im Portfolio. Zum Einsatz kommt der Maschinentyp Airbus A320. Lauda Europe unterhält in Wien, Zagreb, Zadar, London-Stansted und Palma de Mallorca Bases. Vor Ort sind Flugzeuge und Personal stationiert. Abgesehen von Charterflügen fliegt man fast ausschließlich unter dem FR-Code im Auftrag der operativen Konzernschwester Ryanair DAC, die mit der Konzernmutter Ryanair Holdings plc nicht zu verwechseln ist. Ab Stansted kommen die Airbus A320 von Lauda Europe neu auch auf folgenden Routen zum Einsatz: Barcelona, Biarritz, Bratislava, Brive, Castellon, Corvera, Dortmund, Ibiza, Jerez de la Frontera, Kosice, Palermo, Pisa, Poitiers, Porto, Rhodos, Stettin und Verona. Von Palma de Mallorca aus fliegen die Jets der Ryanair-Tochter neu auch nach Terneriffa Nord, Stockholm-Arlanda, Rom-Fiumicino, Porto, Paderborn, Mailand-Malpensa, Klagenfurt, Jerez de la Frontera, Edinburgh, und Aarhus. Ebenso gibt es ab Wien-Schwechat Routen, die bislang – abgesehen von kurzfristigen Änderungen – fast ausschließlich mit Boeing 737-800 von Buzz und/oder Malta Air bedient wurden. Neu kommen die Lauda-A320 auch nach Zakynthos, Skiathos, Rhodos, Pula, Preveza, Perugia und Lamezia Terme zum Einsatz. Ab der Basis Zagreb übernimmt man die bisher von Buzz ab der slowakischen Hauptstadt bediente Bratislava-Strecke. Von Zadar aus kommen die Maschinen des Typs Airbus A320 neu auch nach Münster/Osnabrück, Karlsruhe/Baden-Baden, Leeds/Bradford, Mailand-Bergamo, Pisa, Weeze und Rzeszow zum Einsatz. Manche Ziele waren bereits im Vorjahr angekündigt, wurden jedoch aus den unterschiedlichsten Gründen zunächst nicht aufgenommen.

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Lufthansa Technik übernimmt Komponentenservice für Azerbaijan Airlines

Azerbaijan Airlines und die Lufthansa Technik AG haben einen umfassenden Fünfjahresvertrag über einen Total Component Support (TCS) für die Boeing-787-Dreamliner-Langstreckenflotte der nationalen Fluggesellschaft der Republik Aserbaidschan unterzeichnet. Der erste TCS-Vertrag der Fluggesellschaft, der am 1. Mai in Kraft tritt, wird den technischen Betrieb von Azerbaijan Airlines deutlich stärken. Er ermöglicht der Airline einen 24/7-Zugang zum globalen Ersatzteilpool-Netzwerk von Lufthansa Technik. Der TCS beinhaltet unter anderem einen AOG-Support (Aircraft On Ground), der Azerbaijan Airlines kürzeste Lieferzeiten für zeitkritische Komponenten garantiert. In einem wichtigen strategischen Schritt wurde der Vertrag so angepasst, dass er zusätzliche Flexibilität bietet, um die geplante Flottenerweiterung der Fluggesellschaft problemlos abzudecken. „Wir fühlen uns geehrt, Azerbaijan Airlines auf ihrem Wachstumskurs durch unseren bewährten Komponenten-Support zu unterstützen, und es ist uns eine besondere Ehre, ihr Flaggschiff zu betreuen“, so Andreas van de Kuil, Vice President Sales Central Europe & CIS (Commonwealth of Independent States/Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) bei Lufthansa Technik. „Mit diesem Vertrag werden wir unserem hervorragenden Ruf als zuverlässiger Partner in der globalen MRO-Industrie gerecht und bauen unseren Marktanteil in der GUS-Region weiter aus.“

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Airbus: Flugzeugauslieferungen gehen im Jänner zurück

Der europäische Flugzeugbauer hat im Januar Bestellungen für 37 Flugzeuge eingesammelt.  Delta Air Lines orderte zwölf weitere A220-300, Uzbekistan Airways bestellte acht A320 Neo und vier A321 Neo, DAE Capital erteilte einen Auftrag für einen A320 Neo und ein nicht genannter Kunde orderte je sechs A320 Neo und A321 Neo. Beim A320 Neo musste Airbus hingegen eine Stornierung hinnehmen. So bleiben unter anderem Strich 36 neue Orders. Die Auslieferungen gehen demgegenüber zurück: Im Januar übergab der Flugzeughersteller 20 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden, das waren 10 weniger als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im Dezember hatte Airbus trotz angespannter Lieferketten in einem Schlussspurt sogar 98 Maschinen ausgeliefert. Insgesamt hatte der europäische Konzern im vergangenen Jahr mit netto 661 ausgelieferten Flugzeugen sein einstiges Ziel von 700 Maschinen verfehlt.

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Air Serbia nimmt Belgrad-Kairo auf

Die Fluggesellschaft Air Serbia nimmt am 15. Mai 2023 eine Nonstopverbindung zwischen Belgrad und Kairo auf. Diese soll an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag mit Maschinen des Typs Airbus A319 bedient werden. „Die Kultur und Geschichte Ägyptens erfreut sich bei Touristen aus aller Welt großer Beliebtheit, und das besondere Klima macht das Land der Pharaonen das ganze Jahr über attraktiv. Wir haben auf die Bedürfnisse der Passagiere in Serbien und in der gesamten Balkanregion gehört und beschlossen, Direktflüge zwischen Belgrad und Kairo einzuführen. Unser Unternehmen bietet seit Sommer 2019 Flüge in die ägyptische Hauptstadt an, und wir freuen uns, dass wir nun die Möglichkeit haben, zwei befreundete Länder wieder miteinander zu verbinden“,so Boško Rupić, General Manager Commercial and Strategy, Air Serbia.

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Azores Airlines nimmt A330 von Plus Ultra ins Wetlease

Im Sommerflugplan 2023 wird die portugiesische Fluggesellschaft Azores Airlines einen von Plus Ultra betriebenen Airbus A330-200 ins Wetlease nehmen. Das mit 299 Sitzplätzen bestuhlte Langstreckenflugzeug soll ab Terceira eingesetzt werden. Der Wetleaseauftrag beginnt am 1. Juni 2023 und umfasst Flüge zwischen der Azoren-Insel und vier Zielen in Nordamerika. Diese sollen jeweils einmal wöchentlich mit Airbus A330-200 von Plus Ultra bedient werden. Es handelt sich dabei um die Destinationen Toronto, Oakland, Montreal und Boston. Vorerst ist die Kooperation mit Ende September 2023 befristet.

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Vueling stationiert ersten Airbus A321neo in Paris-Orly

Die IAG-Billigfluggesellschaft Vueling wird den ersten Airbus A321neo auf dem französischen Flughafen Paris-Orly stationieren. Die Maschine soll ab 1. März 2023 im kommerziellen Liniendienst stehen und auf zahlreichen Routen zum Einsatz kommen. Laut einem Bericht des Portals Aeroroutes.com wird der Lowcoster diesen Maschinentyp unter anderem in Richtung Agadir, Asturien, Barcelona, Birmingham, Bologna, Kairo, Cork, Dublin, Göteborg, Granada, Hamburg, Gatwick, Mahon, Malaga, Luqa, Marrakesch, Bergamo, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda, Tanger und Valencia einsetzen.

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Air Belgium: Technischer Defekt sorgte für lange Verspätung

Die Fluggesellschaft Air Belgium hatte Freitag, den 3. Feber 2023 technische Probleme mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung OE-LCL. Daraus resultiert, dass Flug KF5961 mehr als 24 Stunden verspätet war. Der Langstreckenjet sollte eigentlich am Freitagvormittag von Charleroi nach Fort de France und Pointe-à-Pitre fliegen. Aus technischen Gründen musste der Start aber verschoben werden. Die Reparaturarbeiten dauerten länger als gedacht an, so dass Air Belgium den neuen Termin wiederholt nach hinten verschieben musste. Die Passagiere befanden sich am Freitag bereits an Bord. Nach über zwei Stunden Wartezeit gab es dann die Hiobsbotschaft, dass aus technischen Gründen nicht gestartet werden kann. Die Reisenden wurden aufgefordert die OE-LCL zu verlassen. Da die Probleme am ursprünglich geplanten Abflugtag nicht behoben werden konnten, wurden die Reisenden in Hotels gebracht. Anschließend wurde entschieden, dass der Airbus A330-900 mit der Registrierung OE-ABG am Samstag in Richtung Fort-de-France eingesetzt wird. Diese Maschine war zuvor im Auftrag von Condor im Einsatz und wurde eigens von Frankfurt am Main nach Charleroi überstellt. Der kommerzielle Linienflug nach Martinique hob gegen 14 Uhr 00 ab. Jene Passagiere, die nach Pointe-à-Pitre fliegen wollten, mussten abwarten bis die OE-LCL wieder einsatzbereit ist. Die Arbeiten dauerten noch über den Tag an. Erst am späten Samstagnachmittag konnte Air Belgium mit diesem Airbus A330-200 abheben.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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Azerbaijan Airlines nimmt Baku-Wien auf

Die Fluggesellschaft Azerbaijan Airlines beabsichtigt ab 2. Mai 2023 zweimal wöchentlich zwischen Baku und Wien zu fliegen. Vorerst sollen zwei wöchentliche Umläufe angeboten werden. Derzeit ist seitens des Carriers geplant, dass ab Anfang Mai 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Freitag zwischen den beiden Hauptstädten geflogen werden soll. Als Fluggerät sind Mittelstreckenjets des Typs Airbus A319 vorgesehen.

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