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Bundeswehr übernimmt zweiten Airbus A321LR

Die deutsche Bundeswehr hat den zweiten von Lufthansa Technik umgerüsteten Airbus A321LR übernommen. Dieser trägt die Registrierung 15+11 und wurde am Mittwoch von Hamburg nach Köln/Bonn überstellt. Im Juni 2022 hat die Luftwaffe mit der 15+10 den ersten A321LR bekommen. Die beiden Maschinen werden als Truppentransporter, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb auf der Kurz-, Mittel-, und Langstrecke eingesetzt. Die Neuzugänge der Bundeswehr haben eine Kapazität für maximal 136 Passagiere. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf der Hamburger Lufthansa Technik Basis hatten alle Beteiligten das Flugzeug bereits am vergangenen Freitag offiziell verabschiedet. Dazu eingeladen war nicht nur das Projekt-Team von Lufthansa Technik, sondern unter anderem auch das involvierte Personal des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), der Wehrtechnischen Dienststelle 61 und der Luftwaffe, welches auch die 15+11 zuvor einem intensiven Test- und Abnahmeprogramm unterzogen hatte. Mit dessen Abschluss ist die erste Phase des Modifikations-Projekts nun beendet. Im kommenden Jahr werden beide A321LR dann allerdings nochmals zu Lufthansa Technik zurückkehren, um in der zweiten Projektphase auch für die sogenannte MedEvac-Rüstrolle modifiziert und zugelassen zu werden. Diese erweitert das Einsatzspektrum der Flugzeuge um Fähigkeiten zum qualifizierten Lufttransport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken. In diesem Rahmen wird zukünftig in drei verschiedenen Konfigurationen der Transport von bis zu sechs Intensivpatienten oder von bis zu zwölf leicht- oder mittelschwer erkrankten/verletzten Patienten möglich sein. Dafür wird Lufthansa Technik insgesamt zwölf Einheiten und zwei Reserveeinheiten der Patiententransporteinheit Neuer Generation (PTE NG) an die Bundeswehr liefern. Diverse Vorarbeiten für den MedEvac-Einsatz, beispielsweise für die Sauerstoffversorgung

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Flottenerneuerung: Condor least 17 A321neo und zwei A320neo von ALC

Die Ferienfluggesellschaft Condor gab Ende Juli 2022 bekannt, dass man 13 Airbus A320neo und 28 A321neo einflotten wird. Nun kommunizierte die U.S.-amerikanische Air Lease Corporation, dass ein erheblicher Teil von dieser Gesellschaft geleast wird. Jene Maschinen, die Condor von ALC leasen wird, sollen ab 2024 übergeben werden. Die werksneuen Flugzeuge stammen aus bestehen Lieferslots des Lessors. Demnach wird der Ferienflieger 17 Airbus A321neo und zwei A320neo von der Air Lease Corporation leasen. Das Unternehmen ist Großkunde beim europäischen Flugzeugbauer und wartet auf die Auslieferung von über 120 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. „Mit diesem bedeutenden Leasingvertrag über 19 Airbus-Flugzeuge der neuen Generation setzt ALC seine ausgezeichnete Beziehung zu Condor, einem unserer wichtigsten deutschen Airline-Kunden, fort. Die A321neo und die A320neo sind von grundlegender Bedeutung für den Flottenbetrieb von Condor und für die Aufrechterhaltung der äußerst wettbewerbsfähigen Position der Fluggesellschaft auf dem europäischen Markt“ erklärt, Steven Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Geplant ist, dass mit der Modernisierung der Kurzstreckenflotte begonnen wird sobald die A330neo-Auslieferungen abgeschlossen sind. Die zweite Phase des Verjüngungsprozesses wird 2024 beginnen, wenn Condor neue A321neo und A320neo übernimmt, um die Boeing 757 und die älteren Jets der Airbus A320-Familie zu ersetzen. „Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit ALC auch in Zukunft fortzusetzen. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit, denn sie unterstützt Condor bei der Erreichung ihrer nächsten Meilensteine. Nach dem Austausch unserer gesamten Langstreckenflotte ist es für uns der nächste logische Schritt, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Wir setzen konsequent auf moderne Technik, maximale Effizienz

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Malaysia-Airlines-Mutter bestellt 20 Airbus A330-900

Die Malaysia Aviation Group hat für ihre Tochtergesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 20 Airbus A330-900 bestellt. Zehn Stück wird man direkt von Avolon leasen. Die übrigen Exemplare hat man beim Hersteller bestellt, jedoch gehen diese in ein Sale-and-Leaseback mit dem gleichen Lessor. „Der Erwerb der A330neo ist ein natürlicher Übergang von unserer derzeitigen A330ceo-Flotte. Die A330neo wird nicht nur die Flotte modernisieren und die Betriebseffizienz steigern, sondern auch die Umweltziele durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz erfüllen, wobei die Sicherheit und der Komfort der Passagiere im Mittelpunkt stehen“, so Konzernchef Izham Ismail. Die bestellten Langstreckenflugzeuge sollen ab dem dritten Quartal 2023 bis 2028 nach Kuala Lumpur ausgeliefert werden. Die Maschinen sollen mit 300 Sitzplätzen bestuhlt werden, jedoch machte die Airline noch keine konkreten Angaben darüber wie viele Plätze sich in der Economy- und der Business-Class befinden werden. Die Kabine wird jedenfalls in Zwei-Klassen-Konfiguration sein.

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Skiathos: Wizz Air überrascht Passanten mit besonders niedrigem Landeanflug

Mit einer Länge von nur 1.628 Metern ist die Runway des griechischen Flughafens Skiathos nicht sonderlich lang. Größe Maschinen wie Airbus A321neo müssen daher möglichst frühzeitig aufsetzen. Die von Wizz Air betriebene HA-LZT überflog den kleinen Strand und die Straße besonders niedrig. Seit einigen Tagen sorgt ein von einem Planespotter zufällig aufgenommenes Video, das die Landung des genannten Airbus A321neo von Wizz Air zeigt, für Aufsehen in Sozialen Medien. Die HA-LZT fliegt quasi unmittelbar über den Köpfen von Passanten und Spottern. Zum Teil ducken dieses sich instinktiv. Passiert ist aber nichts. Der Mittelstreckenjet setzte sicher auf dem Flughafen Skiathos auf. Die verwunderten Passanten und Spotter waren allenfalls verwundert, jedoch wurde niemand durch den niedrigen Landeanflug verletzt. Das nachstehende Video, das zufällig aufgenommen und auf YouTube veröffentlicht wurde, zeigt die Szenerie.

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Edelweiss übernimmt weiteren Airbus A340 von Swiss

Die Ferienfluggesellschaft Edelweiss wird ab Juli 2023 ein weiteres Langstreckenflugzeug des Typs Airbus A340 einsetzen. Man wird die HB-JMC von der Konzernschwester Swiss übernehmen und damit die Teilflotte auf fünf Exemplare ausbauen. Laut Edelweiss Air finden derzeit die Planungsarbeiten für die Kabinenumbauten statt. Die HB-JMC soll in die Farben des Ferienfliegers umlackiert werden. Mit dem erstmaligen Einsatz ist ab Juli 2023 zu rechnen. „Ich freue mich, dass wir unsere Langstreckenflotte ab Sommer 2023 wieder ausbauen können. Mit dem zusätzlichen Airbus A340 werden wir der steigenden Nachfrage nach Flügen zu unseren Langstreckenferienzielen gerecht werden können“, so Firmenchef Bernd Bauer. Die Edelweiss-Flotte besteht derzeit aus vier Airbus A340 sowie zwölf A320, die auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt werden. Vormals hatte man auch A330, jedoch wurden diese an die deutsche Eurowings Discover abgegeben.

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Ursprünglich für Smartavia bestimmt: Aer Lingus hat Airbus A320neo übernommen

Das irische IAG-Konzernmitglied Aer Lingus hat Anfang dieses Monats den ersten Airbus A320neo, der ursprünglich für eine russische Airline bestimmt war, offiziell übernommen. Der Mittelstreckenjet trägt die Registrierung EI-NSB. Aufgrund der Sanktionen, die unter anderem seitens der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten von Amerika aufgrund des Einmarsches in die Ukraine gegen die Russische Föderation ausgesprochen wurden, ist Smartavia nicht in der Lage die über Leasinggeber bestellten Maschinen des Typs Airbus A320neo zu übernehmen. Die International Airlines Group konnte sich für die Tochtergesellschaft Aer Lingus mindestens vier Exemplare, die ursprünglich für Smartavia bestimmt waren, sichern. Die erste Einheit befindet sich im Eigentum des Leasinggebers CDB Aviation und wurde kürzlich in Ostrava in die Farben von Aer Lingus umlackiert. Zwischenzeitlich wurde die Maschine ins irische Shannon überstellt. Der Termin für den kommerziellen Erstflug der EI-NSB steht noch nicht fest. Derzeit werden noch umfangreiche Wartungs- und Vorbereitungsarbeiten im konzerneigenen Technikbetrieb vorgenommen. Die übrigen „Ex-Smartavia“-Flugzeuge sollen innerhalb der nächsten Monate an Aer Lingus übergeben werden. Zusätzlich hat man sich zwei weitere Maschinen dieses Typs gesichert. Vor einigen Wochen hat Aviation.Direct das Kurzstreckenprodukt von Aer Lingus genauer unter die Lupe genommen. Der entsprechende Bericht findet sich unter diesem Link.

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Catania: Airbus A321neo von Wizz Air UK erleidet Hagelschaden

Am 8. August 2022 erlitt Wizz-Air-UK-Flug W9 5793 im Landeanflug auf den Flughafen Catania einen kostspieligen Sachschaden. Die Maschine wurde von schwerem Hagelschlag getroffen. Dabei trafen die Eiskörner auch die Bugspitze, die dadurch beschädigt und verformt wurde. Der Airbus A321neo mit der Registrierung G-WUKP befand sich auf dem Weg von London-Gatwick nach Catania. Während dem Anflug auf Piste 08 durchflog das rund ein Jahr alte Flugzeug einen Bereich, in dem schwerer Hagelschlag herrschte. An Bord befanden sich offiziellen Angaben nach rund 200 Personen. In der Region wurden Gewitter gemeldet, die mit starken Windböen und Hagel einhergingen. Die G-WUKP konnte sicher landen und sowohl Passagiere als auch die Crew konnten den Mittelstreckenjet normal verlassen. Das Ausmaß der Beschädigung wurde erst bei einem routinemäßigen Rundgang vom Kapitän entdeckt. Dieser entschied dann, dass der Rückflug nach London-Gatwick aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt wird und forderte technische Unterstützung an. Techniker haben den Airbus A321neo dann umfangreich untersucht. Nach etwa 16,5 Stunden Stand- und Reparaturzeit erfolgte die Freigabe und die G-WUKP wurde wieder in den Liniendienst gestellt. Eine Gefährdung für die Passagiere bestand zu keinem Zeitpunkt, jedoch ist der Sachschaden für Wizz Air UK eine kostspielige Angelegenheit.

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Ersatzteile: Russische Carrier müssen junge Flugzeuge ausschlachten

Langsam aber sicher gehen russischen Fluggesellschaften die Ersatzteile aus. Nun wurde mit der Zerlegung erster Maschinen, darunter auch ein äußerst junger Airbus A350, begonnen. Die daraus gewonnen Teile sollen in andere Flugzeuge eingebaut werden, um diese in der Luft halten zu können. Die unter anderem von den Vereinigten Staaten von Amerika und der Europäischen Union als Reaktion auf den kriegerischen Angriff gegen die Ukraine praktizierten Sanktionen beinhalten auch, dass weder werksneue Flugzeuge noch Ersatzteile in die Russische Föderation geliefert werden dürfen. Dies stellt die Operators westlicher Muster, aber auch des Sukhoi Superjet SSJ-100, vor ein Versorgungsproblem. Mittelfristig will die russische Regierung dieses über den Import von Ersatzteilen, die im Iran bzw. China gefertigt wurden, lösen. Auch will man bestimmte Komponenten selbst herstellen und hat hierfür bereits entsprechende Lizenzen an russische Betriebe vergeben. Allerdings stecken die drei Projekte noch in einem frühen Stadium. Aufgrund akutem Mangel an Austauschteilen müssen nun erste Verkehrsflugzeuge als Ersatzteilspender herangezogen werden. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass zumindest ein Sukhoi SSJ-100 und ein fast werksneuer Airbus A350-900 entsprechend ausgeschlachtet werden. Weiters soll man sich an zahlreichen geleasten Airbus A320 und Boeing 737 bereits bedient haben. Eine Dauerlösung kann dies aber nicht sein, denn die Verfügbarkeit ist begrenzt. Aus diesem Grund treibt man die zuvor angedeuteten Versorgungslösungen mit dem Iran und China voran. Mittelfristig will man Kopien der benötigten Teile auch selbst herstellen. Besonders vom Iran, der über eine langjährige Erfahrung mit „Marke Eigenbau“ verfügt, erhofft man sich rasche Unterstützung. Ein entsprechendes Abkommen wurde bereits vor einigen Tagen

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Airbus liefert im Juli weniger Flugzeuge aus

Der europäische Flugzeugbauer hat im Juli nach Engpässen bei Zulieferern deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als im Monat zuvor. Airbus übergab im abgelaufenen Monat 46 Verkehrsjets an seine Kunden nach 60 Stück im Juni, wie der Konzern mitteilt. Weil die Zulieferer mit ihren Lieferungen kaum hinterherkommen, hatte Airbus-Chef Guillaume Faury seine Pläne für 2022 Ende Juli gekappt und rechnet statt mit 720 nur noch mit 700 Auslieferungen. Unterdessen holte der Hersteller im Juli Aufträge über 401 neue Maschinen herein, davon gehen fast 300 Maschinen nach China. Im Gegenzug verbuchte Airbus Stornierungen über vier Jets. Noch im Auftragsbuch enthalten ist eine verbliebene Bestellung der arabischen Fluggesellschaft Qatar Airways über 19 Großraumflugzeuge vom Typ A350. Branchenkreisen zufolge habe der Hersteller den Vertrag mit seiner Großkundin nach monatelangem öffentlichen Streit über Schäden an der Oberfläche mehrerer Maschinen der Reihe jedoch inzwischen gekündigt, wie das Luftfahrtportal Airliners berichtet. Qatar Airways hatte den weltgrößten Flugzeugbauer im Dezember in London wegen der Mängel auf Schadenersatz verklagt und diese öffentlich als Sicherheitsproblem bezeichnet. Airbus und die europäische Luftfahrtbehörde Easa beurteilten die Sache jedoch anders. Der Hersteller hatte angeboten, die Schäden auf eigene Kosten zu beheben, Qatar Airways hatte dies jedoch abgelehnt.

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Air Baltic verdoppelt Passagierzahlen im Juli

Im abgelaufenen Monat hat die lettische Fluggesellschaft 414.500 Fluggäste auf 3.670 Flügen befördert, das sind 98 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres. „Bislang hat Air Baltic im Jahr 2022 mehr als 1,7 Millionen Passagiere befördert. In diesem Sommer sehen wir auch ein kontinuierliches Wachstum der Reisenachfrage. Angetrieben durch den Freizeitverkehr steigen unsere Passagier- und Flugzahlen jeden Monat weiter an. Leider wirkt sich der Krieg in der Ukraine immer noch negativ auf das Gesamtpassagieraufkommen aus, was sich vor allem auf den Umsteigeverkehr in Riga auswirkt“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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