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Delta bestellt 12 weitere Airbus A220-300

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta hat eine bestehende Airbus-A220-300-Order um 12 Exemplare aufgestockt. Damit hat man nun insgesamt 107 Exemplare der A220-Reihe bestellt, teilte das Unternehmen in Farnborough mit. Delta wartet somit auf die Auslieferung von 45 A220-100 und 62 A220-300. Das Luftfahrtunternehmen hat im Oktober 2018 seinen ersten Airbus A220 übernommen und war damit die erste US-Fluggesellschaft, die diesen Flugzeugtyp betreibt. Mit Stand Ende Juni 2022 betrieb Delta eine Flotte von 388 Airbus-Flugzeugen, darunter 56 A220, 249 Flugzeuge der A320-Familie, 57 A330 und 26 A350-900. „Der A220-300 ist wirtschaftlich, effizient und bietet eine hervorragende Leistung“, sagte Mahendra Nair, S.V.P. – Fleet & TechOps Supply Chain bei Delta. „Diese zusätzlichen Flugzeuge der A220-Familie sind eine hervorragende Investition für unsere Kunden und Mitarbeiter und werden von grundlegender Bedeutung sein, wenn wir auf eine nachhaltigere Zukunft des Luftverkehrs hinarbeiten.“ „Delta war der erste Kunde für die A220 in den USA, und es ist großartig, diese zusätzliche Bestellung bekannt zu geben, die zeigt, wie zufrieden das Unternehmen mit der A220 ist, sowohl in wirtschaftlicher Hinsicht als auch aus Sicht der Passagiere“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer von Airbus und Leiter von Airbus International. „Darüber hinaus macht die Vielseitigkeit dieses Flugzeugs mit seiner großen Reichweite und seiner Leistung auf kurzen Flugplätzen es zu einem echten Gewinner für unsere Kunden. Wir danken Delta für ihr Vertrauen in den weiteren Ausbau ihrer Flotte mit unseren Flugzeugen der neuen Generation!“

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Nordica sucht Piloten für Airbus-A320-Projekt

Bei der estnischen Fluggesellschaft Nordica gibt es deutliche Fortschritte in Sachen Einflottung des Maschinentyps Airbus A320. Der Carrier befindet sich auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren. Der Betrieb der ersten Einheit soll noch im Sommer 2022 aufgenommen werden. Die Nordic Aviation Group verfügt über zwei operative Flugbetriebe: Xfly und Nordica. Das zuletzt genannte Unternehmen war zunächst als virtuelle Airline tätig, jedoch erlangte man vor einiger Zeit eigene Zertifikate. Derzeit ist vorgesehen, dass das Charter- und ACMI-Geschäft bei Xfly angesiedelt sein soll und die Linienflüge bei Nordica. Allerdings gibt es bereits jetzt ganz offensichtliche Überlappungen. Auf dem Nordica-AOC setzt man künftig auf die Maschinentypen Bombardier CRJ-900, ATR72-600, Embraer E-Jets sowie Airbus A320. Xfly soll ATR72-600, CRJ-900 und Embraer E-Jets betreiben. Die Maschinen des Typs A320 sollen primär für Charter- und ACMI-Dienstleistungen zur Verfügung stehen, weshalb die Trennung zwischen Linie und Charter nicht wirklich eindeutig ist. Jedenfalls will man die Mittelstreckenjets auf dem Nordica-AOC registrieren. Ursprünglich war angekündigt, dass die erste Einheit ab dem 1. Juli 2022 kommerziell eingesetzt werden soll. Aus nicht näher genannten Gründen ist es zu einer Verzögerung gekommen, so dass man momentan davon ausgeht, dass es um den 1. August 2022 soweit sein wird. Insgesamt will Nordica über die nächsten Jahre zehn Airbus A320 einflotten. Man wird diese zunächst für Charter- und ACMI-Dienstleistungen verwenden, jedoch kann man sich vorstellen die eine oder andere Maschine auch auf eigene Rechnung auf die Linie zu schicken.

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Jet2 stockt Airbus-A321neo-Großbestellung weiter auf

Die britische Fluggesellschaft Jet2 hat eine bestehende Airbus A321neo-Order erneut aufgestockt. Der Carrier hat weitere Optionen, die im Zuge der ursprünglichen Großbestellung vereinbart wurden, gezogen. Es handelt sich um die dritte Erweiterung der Order, denn bereits kurz darauf stockte man um 15 Exemplare auf und im April dieses Jahres kommunizierte das Luftfahrtunternehmen, dass man die Bestellung um sechs Einheiten auf 57 Airbus A321neo aufgestockt hat. Nun zieht Jet2 drei weitere Kaufrechte, so dass die Bestellung auf insgesamt 60 Exemplare angewachsen ist. Weiterhin hält Jet2 Optionen für 15 weitere Exemplare dieses Typs. Die britische Fluggesellschaft setzt große Hoffnungen in diesen Maschinentyp. Die Großbestellung gilt als großer Schachzug von Airbus im Konkurrenzkampf mit dem U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing.

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Singapur: Erster A320P2F-Frachter ausgeliefert

In Singapur wurde kürzlich der weltweit erste Umbaufrachter des Typs Airbus A320P2F an einen Kunden übergeben. Die Maschine geht an die Vaayu Group und soll in Indien eingesetzt werden. Das Flugzeug trägt die Livery von Pradhaan Air Express. Die Elbe Flugzeugwerke und ST Engineering haben die Auslieferung am 15. Juli 2022 kommuniziert. Gegenständlicher A320P2F gehört dem Geschäftsbereich Aviation Asset Management von ST Engineering und ist das erste von mehreren umgerüsteten Frachtflugzeugen, die an Vaayu verleast werden sollen. Anfang dieses Jahres wurde ein Vertrag zur Umrüstung von bis zu fünf Exemplaren unterschrieben. „Mit dieser erneuten Auslieferung ist unsere Airbus P2F-Familie von Narrowbody- und Widebody-Frachtern endgültig komplett. Dies kommt zu einem günstigen Zeitpunkt, da die Nachfrage nach umgerüsteten Frachtflugzeugen weiter ansteigt. Unser komplettes Angebot an Airbus P2F-Lösungen deckt die derzeitige Lücke und das künftige Wachstum des Luftfrachtmarktes ab und bietet Fluggesellschaften, die eine breit gefächerte Flotte von Frachtflugzeugen mit gemeinsamen Betriebsbedingungen aufbauen wollen, ausgezeichnete Wahlmöglichkeiten und Vorteile“, so EFW-Chef Jordi Boto.

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Air Baltic führt Business-Light-Class ein

Die lettische Fluggesellschaft hat eine neue Ticketklasse eingeführt – Business Light. Mit den neuen Tickets fliegt man knapp 100 Euro billiger als in der klassischen Business-Class. Wer nicht so tief in die Tasche greifen, gleichzeitig aber auch nicht Economy fliegen möchte, der kann zukünftig auf Business Light-Tickets zurückgreifen. Air Baltic führt die neue Buchungsklasse ein und verspricht, Passagieren ein vollständiges Business-Class-Erlebnis zu einem günstigeren Preis anzubieten. An Bord werde ein saisonales Drei-Gänge-Menü samt großzügiger Auswahl an Getränken serviert. Den Business-Light-Passagiere stehe ein separater Check-in-Schalter zur Verfügung, Einlass in der Business-Lounge inklusive. Außerdem dürfe zusätzliches Gepäck sowohl in der Flugkabine als auch Aufgabegepäck mitgenommen werden. Da es sich bei diesem Angebot um eine günstigere Alternative zu den klassischen Business-Class-Tickets handelt, müssen Kunden dennoch Abstriche machen: Planänderungen können kostenpflichtig werden, eine Rückerstattung ist nicht möglich. „Als innovative Fluggesellschaft sind wir stets bestrebt, unsere Produkte zu überarbeiten, um den sich ändernden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Die neu eingeführte Buchungsklasse bietet dem Passagier alle Leistungen, die traditionell mit der Business Class verbunden sind – mit nur wenigen Abstrichen. Dadurch wird unsere Wettbewerbsfähigkeit auf dem europäischen Luftverkehrsmarkt erhöht. Wir gehen davon aus, dass das Angebot auch bei Freizeitreisenden beliebt sein wird“, so Airline-Chef Martin Gauss.

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Anadolujet hat ersten Airbus A321neo in den Liniendienst gestellt

Die Turkish-Airlines-Billigmarke Anadolujet verfügt mit der TC-LUJ über den ersten von insgesamt sieben bestellten Airbus A321neo. Die Maschine mit der Seriennummer 10883 war ursprünglich für S7 Airlines bestimmt, jedoch durfte der Flugzeugbauer diese aufgrund der Sanktionen nicht nach Russland ausliefern. Anadolujet ist das Lowcost-Brand von Turkish Airlines. Im Außenauftritt bemüht man sich zu suggerieren, dass es sich um eine eigenständige Fluggesellschaft handelt, jedoch ist es nur eine Abteilung von Turkish Airlines. Geflogen wird daher unter dem TK-Code. Bislang kommen im Bereich Anadolujet überwiegend Boeing 737 zum Einsatz. Das ändert sich aber, denn man befindet sich mitten im Aufbau einer gemischten Airbus/Boeing-Flotte. Nebst den sieben Airbus A321neo wird man auch sechs A320neo einflotten. Weiters soll eine weitere Boeing 737-Max-8 dazu kommen. Laut CH-Aviation.com besteht die Anadolujet-Flotte derzeit aus 39 Boeing 737-800 und einem Airbus A321neo, die von Turkish Airlines betrieben werden. Weiters hat man 13 weitere Boeing 737 von SunExpress im langfristigen Wetlease. Man hat weiters sechs B737-Max-8, die eigentlich für S7 Airlines bestimmt waren, in die Flotte aufgenommen.

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Eurowings-Europe-Flotte wird ab November 2022 nach Malta umregistriert

Die neue Fluggesellschaft Eurowings Europe Ltd. wird im Winterflugplan 2021/22 mit maltesischen Zertifikaten an den Start gehen. Die Neugründung wird die Nachfolge der österreichischen Eurowings Europe GmbH antreten, die nach einer Übergangsphase geschlossen wird. Sofern es zu keinen unvorhersehbaren Verzögerungen kommt, wechseln die ersten Airbus-Jets im November 2022 ins maltesische Register. Während einer kurzen Zeitspanne werden sowohl Eurowings Europe GmbH (Österreich) als auch der Nachfolger Eurowings Europe Ltd. (Malta) parallel aktiv sind. Ähnlich wie bei der Verlagerung der österreichischen Laudamotion GmbH auf die maltesische Lauda Europe Ltd. werden die Flugzeuge sukzessive umgemeldet. Die Ryanair Group erledigte diesen Prozess binnen weniger Wochen und anschließend gab Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung an die österreichischen Behörden zurück. Die Lufthansa Group nimmt sich für den „AOC-Umzug“ der Eurowings Europe mehr Zeit. Derzeit ist vorgesehen, dass die 19 Maschinen zwischen 1. November 2022 und 1. April 2023 umregistriert werden. Im Sommerflugplan 2022 soll dann das momentane österreichische Luftfahrtunternehmen nicht mehr als Fluggesellschaft aktiv sein, sondern der maltesische Nachfolger die Dienste komplett übernommen haben. Im ersten Schritt ist vorgesehen, dass die sechs Airbus A319 und 13 A320, die derzeit im OE-Register auf Eurowings Europe GmbH eingetragen sind in das 9H-Register wechseln und dann von Eurowings Europe Ltd. betrieben werden. Etwaige Neuzugänge sollen nicht mehr in der Alpenrepublik, sondern im Mittelmeerstaat eingetragen werden. Nach und nach wird die Flotte des österreichischen EW-Ablegers auf null sinken. Von der Umstellung betroffen sind die Eurowings-Europe-Bases Salzburg, Pristina, Prag, Stockholm-Arlanda, Palma de Mallorca und Wien. Derzeit ist nicht geplant, dass auf dem

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Air China kehrt nach Budapest zurück

Der Flughafen Budapest bekommt nach langer Pause wieder eine Nonstop-Verbindung in die chinesische Hauptstadt Peking. Diese wird von Air China mit Airbus A330-200, die mit 237 Sitzen bestuhlt sind, bedient. „Vor mehr als sieben Jahren war Air China die erste Fluggesellschaft seit Jahren, die uns mit Ostasien verband. Auch wenn die Einreisebeschränkungen nach China weiterhin bestehen, bietet die Wiederaufnahme dieser Verbindung eine wichtige Möglichkeit für VFR-Passagiere, die nach einer zweijährigen Unterbrechung nach Hause zurückkehren möchten, sowie für Geschäftsreisende. Wir freuen uns auch, bestätigen zu können, dass diese Verbindung, die bisher eine Dreiecksverbindung mit einem Zwischenstopp in Minsk war, nun direkt zwischen Budapest und Peking verkehren wird, um eine reibungslose Verbindung zwischen den beiden Städten zu gewährleisten“, so Balázs Bogáts, Head of Airline Development, Budapest Airport Im Juni 2022 konnte Ungarns größter Flughafen um 10,3 Prozent zulegen und verzeichnete damit im Jahresverlauf das bislang größte Wachstum. Dem Comeback von Air China misst man insofern auch große Bedeutung bei, weil man unter den ersten elf Europa-Verbindungen ist, die von diesem Carrier reaktiviert werden.

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Zu wenige Triebwerke: Go First muss 12 A320neo am Boden lassen

Der indischen Billigfluggesellschaft Go First gehen die Triebwerke für ihre 52 Airbus A320neo aus. Daher muss man bereits 12 Einheiten auf dem Boden halten. Hintergrund ist, dass man zahlreiche Pratt & Whitney PW1100G noch nicht von Überholungen bzw. Nachrüstungen zurückbekommen hat. Die Angelegenheit zieht sich schon einige Zeit hin, denn die lokale Zeitung „Economic Times“ berichtet, dass die betroffenen Triebwerke bereits im Jänner 2022 an den Hersteller übergeben wurden. Man hoffte darauf, dass man zwischenzeitlich einen Ersatz erhalten wird, jedoch war dies aus nicht näher bezeichneten Gründen nicht möglich. Die Rückgabe der von P&W überholten Triebwerke verzögerte sich. Derzeit geht man davon aus, dass diese voraussichtlich Mitte Juli 2022 eintreffen werden. Die Fluggesellschaft kann bis dahin rund ein Fünftel der A320neo-Flotte nicht betreiben. Go First ist der neue Name der Billigfluggesellschaft Go Air. Derzeit betreibt man unter anderem 52 Airbus A320neo sowie fünf A320ceo. Die indische Luftfahrtbehörde besteht auf Überholungen bzw. Nachrüstungen der PW1100G-Triebwerke. Der Konkurrent IndiGo Airlines hat laut CH-Aviation.com diesen Schritt bereits im August 2020 abgeschlossen. Die indische Generaldirektion für Zivilluftfahrt (DGCA) untersagte den Betrieb der nicht umgerüsteten PW1100G.

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Vor Gericht: Qatar behauptet, dass Max-Order „hinfällig ist“

Kurz nachdem der europäische Flugzeugbauer Airbus dem Golfcarrier Qatar Airways eine Großbestellung über 50 A321neo storniert hat wurde bekannt, dass bei Boeing eine Absichtserklärung über eine größere Anzahl von 737 Max unterzeichnet wurde. Diese soll nun hinfällig sein. Airbus und Qatar Airways befinden sich im Vereinigten Königreich in verschiedenen Verfahren vor Gericht. Es geht unter anderem um die von der Fluggesellschaft behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp A350, aber auch um die Stornierung der A321neo-Großbestellung. Der Flugzeugbauer verlangte nun, dass eine Kopie der Vereinbarung, die der Golfcarrier mit Boeing unterschrieben hat, bei Gericht vorgelegt wird. Erst vor wenigen Wochen erklärte Qatar Airways, dass man die Boeing 737 Max nicht selbst betreiben wird, sondern diese bei einer nicht näher bezeichneten Tochtergesellschaft zum Einsatz kommen werden. Die von Airbus eingeforderten Unterlagen wolle man aber nicht offenlegen, sondern argumentierte laut einem Reuters-Bericht, der sich auf Gerichtsunterlagen bezieht, dass die Absichtserklärung hinfällig ist und bereits abgelaufen wäre. Dies ist durchaus ungewöhnlich, denn in der Branche ist es durchaus üblich, dass zwischen der Unterfertigung des so genannten LoIs und dem tatsächlichen Kaufvertrag so einiges an Zeit vergehen kann. Beispielsweise hat sich die IAG in Sachen Max-Order mehrere Jahre Zeit gelassen. Demnach ist nicht ausgeschlossen, dass Qatar Airways schlichtweg das Dokument nicht offenlegen will. Weder die betroffene Fluggesellschaft noch Hersteller Boeing wollten den Vorgang kommentieren. Da sich ein Teil der Absichtserklärung auch auf die Max-10 bezieht: Derzeit ist die Zukunft dieses Programms völlig offen, denn dieser Maschinentyp hat keine Zertifizierung. Der Flugzeugbauer macht nun Druck und droht damit,

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