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Prag: CSA konnte Insolvenzverfahren verlassen

Die Fluggesellschaft CSA Czech Airlines konnte am 28. Juni 2022 jenes Sanierungsverfahren, in dem man sich seit 10. März 2022 befunden hat, verlassen. Das zuständige Gericht erklärte dieses per Beschluss für abgeschlossen. Im Zuge des Verfahrens kam es zu zahlreichen Änderungen. Beispielsweise ist CSA keine Tochter der Smartwings mehr, sondern gehört nun über eine Holdinggesellschaft den Eigentümern der zuletzt genannten Airline. Somit ist man eine Konzernschwester geworden. Der Flugbetrieb ist allerdings weiterhin sehr stark eingeschränkt. Im Zuge des Insolvenzverfahrens musste sich CSA stark verkleinern. Man trennte sich von vielen Mitarbeitern und musste zahlreiche Flugzeuge abgegeben. Auch war man mit Airbus im Clinch, konnte jedoch die Unstimmigkeiten beilegen. Momentan verhandelt die Geschäftsleitung des SkyTeam-Mitglieds mit dem europäischen Flugzeugbauer über die Lieferung von vier A220. Diese sollen mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine Leasinggesellschaft bezogen werden.

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Airbus zieht Großauftrag an Land: China Southern Airlines bestellt 96 Jets

Die größte Fluggesellschaft Asiens kauft im großen Stil bei Airbus ein. Die chinesische Airline unterzeichnete einen Vertrag über 96 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. Laut Preisliste habe die Bestellung einen Gesamtwert von rund 12,2 Milliarden US-Dollar (umgerechnet circa 11,7 Milliarden Euro), allerdings sei der tatsächliche Preis niedriger, wie das Luftfahrtportal Aero berichtet. Bei Flugzeugkäufen sind hohe Rabatte üblich. Airbus-Aktien legten nach der Nachricht um mehr als drei Prozent zu. Die ersten 30 Maschinen sollen den Angaben zufolge im Jahr 2024 ausgeliefert werden, 40 Jets sollen 2025 folgen, 19 im Jahr 2026 und die letzten 7 Maschinen 2027. 

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Großbestellung: Chinesische Airlines ordern 292 A320neo

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat mit den Fluggesellschaften Air China, China Eastern, China Southern und Shenzhen Airlines einen Vertrag über die Lieferung von insgesamt 292 Flugzeugen der A320neo-Reihe unterschrieben. Sobald die entsprechenden Kriterien erfüllt sind, werden diese Aufträge in den Auftragsbestand aufgenommen, so der Hersteller. „Diese neuen Aufträge sind ein Beweis für das starke Vertrauen unserer Kunden in Airbus. Sie sind auch eine solide Bestätigung für die Leistung, Qualität, Treibstoffeffizienz und Nachhaltigkeit der weltweit führenden Familie von Single-Aisle-Flugzeugen durch unsere Airline-Kunden in China“, sagte Christian Scherer, Chief Commercial Officer und Head of International von Airbus. „Wir loben die hervorragende Arbeit von George Xu und dem gesamten Team von Airbus China sowie den Teams unserer Kunden, die diese langen und ausführlichen Diskussionen, die während der schwierigen COVID-Pandemie stattgefunden haben, zum Abschluss gebracht haben.“ Ende Mai 2022 belief sich die bei chinesischen Betreibern in Betrieb befindliche Airbus-Flotte auf insgesamt 2.070 Flugzeuge. Zu diesem Zeitpunkt hatte die A320neo-Familie insgesamt mehr als 8.000 Bestellungen von über 130 Kunden erhalten. Seit ihrer Indienststellung vor sechs Jahren hat Airbus über 2 200 Flugzeuge der A320neo-Familie ausgeliefert.

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Libyen: Crown Airlines will als Full-Service-Carrier an den Start gehen

Unter dem Namen Crown Airlines hat sich in Libyen ein neues Luftfahrtunternehmen gegründet. Dieses befindet sich derzeit auf der Suche nach Piloten und Flugbegleitern für den Maschinentyp Airbus A320. Als Firmenchef fungiert Ziad Farhoud, der laut Mavio News bis Ende September 2021 Chief Executive Officer von Libyan Wings war. Der Manager bringt einen reichen Erfahrungsschatz mit, denn er hatte bereits leitende Positionen bei Airbus inne, unter anderem die des Vertriebsleiters. Der Chief Commercial Officer Sulaiman Abdulhakim Sadi ist ebenfalls ein ehemaliger Mitarbeiter von Libyan Wings, wo er verschiedene Führungspositionen innehatte, bis er es an die Spitze schaffte. Das Unternehmen wird sich zu einer Reihe libyscher Unternehmen gesellen, die alle um die Vorherrschaft auf dem Markt wetteifern, darunter FlyOya, Ghadames Air Transport, Air Libya, Buraq, Berniq, Libyan Airlines, Afriqiyah und Medsky, um nur einige zu nennen. Zu den geplanten Strecken gibt sich Crown Airlines noch bedeckt. Bekannt ist lediglich, dass man an Bord zumindest Business-Class und Economy-Class anbieten will. Die Positionierung ist als Full-Service-Carrier angedacht. Man will sich von Lowcostern deutlich abheben. Das Streckennetz soll in den nächsten Wochen kommuniziert werden.

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Hifly Malta stockt Flypop-Flotte auf

Eigentlich wollte Flypop mit von Hifly Malta betriebenem Fluggerät Flüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Indien anbieten. Derzeit verfolgt man aber ein anderes Geschäftsmodell und lässt das Fluggerät im Rahmen von ACMI-Aufträgen für andere Carrier fliegen. Genau diese Kooperation mit Hifly Malta soll nun weiter ausgebaut werden. In Kürze werden zwei weitere Flypop-Maschinen auf dem AOC des maltesischen Carriers registriert werden. Dieser wird das Flugzeug dann im Rahmen von ACMI- und Charteraufträgen einsetzten. Hintergrund dieser Konstruktion ist auch, dass Flypop selbst gar keine Fluggesellschaft ist. „Wir erwarten in den kommenden Monaten einen Nachfrageschub in und aus unserem Heimatmarkt, und wir freuen uns darauf, unsere Kunden mit dem neu gegründeten Joint Venture zu bedienen“, sagte Nino Judge, Gründer und Chief Executive von Flypop. Derzeit ist ein von Hifly Malta betriebener Airbus A330 in den Farben von Flypop für SunExpress im Einsatz. Diese Maschine trägt die Registrierung 9H-POP. Die 9H-PTP war zuletzt für Air Transat in der Luft. Laut CH-Aviation.com sollen zwei weitere Airbus A330-300, die vormals für Cebu Pacific im Einsatz waren, zur Flotte stoßen. Derzeit werden diese in Guangzhou gewartet. Diese sollen dann von Hifly Malta im Rahmen von ACMI- und Chartereinsätzen zunächst für andere Carrier betrieben werden. Derzeit ist unklar ob und wann Flypop die Indien-Pläne aktivieren wird.

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Iberojet: Neuer DomRep-Ableger hebt im August 2022 mit A330 ab

Der Barcelo-Konzern in der Dominikanischen Republik einen weiteren Flugbetrieb auf. Dieser wird sich zu den Iberojet-Airlines, die man in Spanien und Portugal hat, gesellen. Das erste Flugzeug der Neugründung wird im August in die Dominikanische Republik umgemeldet. Paul Verhagen, stellvertretender Geschäftsführer von Iberojet, erklärte gegenüber CH-Aviation.com unter anderem, dass mit Hilfe des dritten AOCs der saisonabhängige Markt zwischen der iberischen Halbinsel und der Karibik besser bedient werden soll. Zunächst wird man eine Maschine, die momentan bei Iberojet Spanien registriert werden, an denen neuen Ableger übergeben. Noch im Sommer 2022 soll die Maschine dann zwischen Punta Cana und Spanien eingesetzt werden. Es handelt sich um einen Airbus A330-300. Vorerst soll der neue Flugbetrieb in Form einer Single-Aircraft-Operation in der Luft sein. „Und wenn die Nachfrage vorbei ist und der Winter einsetzt und der Markt anzieht, zum Beispiel in Südamerika oder in Teilen der West- und Ostküste der USA, werden wir dieses Flugzeug auf diesen Strecken einsetzen, so dass es nicht mehr in Madrid Barajas auf dem Boden steht, sondern das ganze Jahr über fliegt“, so der Manager gegenüber CH-Aviation.com. Angesprochen auf den einzigen Airbus A320-200 meinte Verhagen, dass dieser momentan bei Air Europa im Wetlease untergebracht ist. Man prüfe derzeit, ob man diese Maschine langfristig im Rahmen eines Charterauftrags unterbringen kann. Der Aufbau eigener Kurzstrecken wäre mit nur einer Maschine dieser Größe nicht rentabel. „Es ist schwierig, die A320 für unsere eigenen Zwecke zu nutzen, denn was kann man mit einem einzigen Flugzeug machen? Nehmen wir an, wir nutzen dieses Flugzeug

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Baku: Silk Way West ordert zwei A350-Frachter

Die Frachtfluggesellschaft Silk Way West Airlines hat bei Airbus zwei Cargoflugzeuge des Typs Airbus A350F bestellt. Es handelt sich um den ersten Auftrag, den der europäische Flugzeugbauer aus dieser Region an Land ziehen konnte. Silk Way West Airlines sitzt in Baku und betreibt derzeit sieben Boeing 747-400F sowie fünf B747-8F. Teilweise least man die Flugzeuge direkt vom U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer. Daher gilt die Entscheidung für den A350F als strategisch bedeutsamer Schachzug für Airbus. „Wir freuen uns, den ersten, aber sicher nicht den letzten Vertrag mit Airbus zu unterzeichnen, der den Beginn einer, wie ich sicher bin, sehr fruchtbaren Partnerschaft auf unserem Weg zu künftigem Wachstum markiert. Unsere Gäste waren heute Zeugen eines entscheidenden Moments in der Geschichte von Silk Way West Airlines. Ich bin zuversichtlich, dass die Anschaffung dieser neuen Flugzeuge uns zum Erfolg führen wird. Die Unterzeichnung dieses Abkommens markiert einen neuen Meilenstein im Wachstum unseres Unternehmens. Es besteht kein Zweifel, dass diese Vereinbarung die führende Position des Unternehmens auf dem globalen Luftfrachtmarkt in den nächsten 15-20 Jahren stärken wird“, sagte Wolfgang Meier, Präsident von Silk Way West Airlines.

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IAG ordert elf A320neo und drei A321neo

Die International Airlines Group zieht 14 Optionen für die Airbus A320-Reihe. Man wandelte Kaufrechte, die man im August 2013 abgeschlossen hat, in Festbestellungen um. Diese Order geschieht laut Mitteilung der IAG zusätzlich zur bereits im März 2022 gezogenen Option. Damals orderte die IAG sechs Airbus A320neo sowie zwei A321neo. Nun hat man elf A320neo und drei A321neo fix bestellt. Die Maschinen sollen in den Jahren 2024 und 2025 ausgeliefert werden und in erster Linie A320ceo ersetzen. Noch gab die IAG nicht bekannt bei welchen Konzernairlines die Neuzugänge zum Einsatz kommen werden. Erst kürzlich finalisierte die IAG eine Boeing 737-Max-Bestellung.

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Carsten Spohr: Lufthansa reaktiviert fünf weitere A340 und Swiss holt A330 zurück

Im Sommer 2023 will Lufthansa-Chef Carsten Spohr bis zu fünf Airbus A380 in die Luft bringen. Diese sollen voraussichtlich ab München eingesetzt werden. Noch ist nicht endgültig entschieden, ob man drei oder vier Superjumbos einsetzen und einen als Backup bereithalten wird. Im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung erklärte der Firmenchef auch, dass für den Sommerflugplan 2023 fünf weitere Airbus A340-600 reaktiviert werden sollen. Die Tochtergesellschaft Swiss soll jene A330, die momentan in Jordanien abgestellt sind, wieder in den Liniendienst stellen. Weiters räumte Spohr gegenüber der Belegschaft ein, dass man im Zuge der Freiwilligenprogramme zu viele Mitarbeiter abgebaut habe. Derzeit würde man zusätzlich darunter leiden, dass man viele Krankenstände habe. Dieses Problem haben auch Flughäfen und andere Partner. Auf den Lieferketten gibt es ebenfalls aufgrund des Personalmangels Unregelmäßigkeiten. Der Lufthansa-Konzernchef ist aber auch der Ansicht, dass es nichts bringt, wenn sich alle Beteiligten „gegenseitig den schwarzen Peter zuschieben“. Es hätten alle – Flughäfen, Airlines, Reisebüros und Politik – Fehler gemacht. Die Geschwindigkeit der Erholung der Nachfrage wäre von allen „massiv unterschätzt“ worden. Schockiert zeigte sich Carsten Spohr aber über einen ganz anderen Umstand. Das Verhalten mancher Passagiere habe sich drastisch in Richtung Aggressivität gegenüber Mitarbeitern verändert. Es wäre in der Firmengeschichte einmalig, dass Sicherheitskräfte angeheuert werden mussten, um die Lufthansa-Beschäftigten zu schützen. Die Äußerung des Kranich-Chefs deckt sich mit Berichten von Lufthansa- und Flughafenmitarbeitern sowie fliegendem Personal diverser Airlines – inklusive LH. Gegenüber Aviation.Direct wurde immer wieder erklärt, dass man mit Beschimpfungen, Drohungen, aggressiver Wortwahl und zum Teil sogar körperlichen Attacken konfrontiert ist.

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Zwei Airbus A321: Eurowings Discover baut Finnair-Wetlease aus

Eurowings Discover baut die Wetlease-Zusammenarbeit mit dem Oneworld-Mitglied Finnair weiter aus. Zu den drei Airbus A350, die bereits für die Lufthansa-Tochter fliegen, gesellen sich ab August 2022 zwei A321. Die eingemieteten Maschinen sollen laut Eurowings Discover primär ab Frankfurt am Main eingesetzt werden. Die Zusammenarbeit mit Finnair wird somit auf fünf Maschinen ausgebaut. Dabei handelt es sich um drei Airbus A350, die ab Frankfurt und München für die Lufthansa-Tochter im Einsatz sind und zwei A321, die ab Frankfurt für Eurowings Discover fliegen sollen. Eine Firmensprecherin erklärte gegenüber Aviation.Direct: „Von August bis Ende Oktober 2022 erweitert Eurowings Discover die bestehende Wetlease-Vereinbarung mit ihrem Partner Finnair um zwei Airbus A321. Diesen Sommer sind bereits 3 Airbus A350 von Finnair auf der Langstrecke ab Frankfurt und München im Einsatz. Die Flugzeuge werden auf der Kurz- und Mittelstrecke ab Frankfurt eingesetzt. Mit den beiden A321 ergänzt Eurowings Discover ihre eigene, noch kleine Flotte und unterstützt damit ihre operative Stabilität in einem starken Reisesommer. Bis Ende des Jahres wächst die Flotte von Eurowings Discover auf 21 eigene Flugzeuge“.

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