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Easyjet schafft 56 weitere Airbus A320neo an

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird 56 zusätzliche Airbus A320neo in die Flotte aufnehmen. Man hat bestehende Optionen in Festbestellungen umgewandelt, teilte der Lowcoster am Dienstag mit. Die Neuzugänge sollen in erster Linie Modelle der A320ceo-Reihe ablösen. Auch hat man mit Airbus vereinbart, dass 18 Stück auf den A321neo entfallen sollen. Die Auslieferung der jüngsten Order soll zwischen 2026 und 2029 erfolgen. Zum Kaufpreis machte der Billigflieger keine Angaben, deutet jedoch an, dass man seitens des Herstellers attraktive Preisnachlässe erhalten habe. Offen ist noch wie Großaktionär Stelios Haji-Ioannou auf die jüngste Großbestellung reagieren wird. In der Vergangenheit stemmte er sich gegen Neuanschaffungen und forderte gar die Stornierung von Orders.

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Cathay Pacific prüft Boeing-737-Max-Bestellung

Die Fluggesellschaft Cathay Pacific prüft derzeit Möglichkeiten die Flotte zu erneuern. Dabei fasst man insbesondere die Kurz- und Mittelstrecke ins Auge. Der Carrier wurde im Zuge der Coronapandemie und der von Hongkong erlassenen Quarantänebestimmungen stark gebeutelt. Firmenchef Augustus Tang erklärte gegenüber Bloomberg unter anderem, dass man im Bereich der Mittelstrecke auch die Boeing 737 Max evaluiert. Bislang setzt Cathay Pacific in diesem Segment Flugzeuge des Herstellers Airbus ein. Der Manager sagte auch, dass die Erneuerung der Flotte für die Zukunft des Carriers „entscheidend“ ist, nannte jedoch keine konkreten Zahlen. Das Unternehmen erhielt in der Vorwoche eine zusätzliche Kreditlinie in der Höhe von rund 994 Millionen U.S.-Dollar. Diese ist vorerst auf ein Jahr befristet und soll Cathay Pacific bei der Erholung unterstützen. Das größte Luftfahrtunternehmen Hongkongs war bereits vor der Pandemie angeschlagen, denn langanhaltende Proteste in den Jahren 2019 und 2020 haben zu Einschränkungen im Flugverkehr geführt. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen, die seitens der Führung der chinesischen Sonderverwaltungszone erlassen wurden, haben den Flugbetrieb über längere Zeiträume regelrecht zum Erliegen gebracht. Hinsichtlich des Herstellers meinte Tang, dass man sich noch nicht festgelegt hat, ob man bei Airbus, Boeing oder beiden Herstellern bestellen wird. Man habe noch keine Entscheidung getroffen, denn es handle sich um ein Thema, das man „sehr genau ansehen“ müsste. Daher ziehe Cathay Pacific „alle Möglichkeiten in Betracht“. Kurzfristig will man das Angebot soweit wie möglich erhöhen. Tang rechnet damit, dass sich die Nachfrage von/nach Hongkong in den nächsten Monaten weiter steigern wird. Allerdings ist das noch gar nicht so

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Rund 300 Flugzeuge: Airbus und Boeing buhlen um Air-India-Großbestellung

Die erst kürzlich privatisierte Fluggesellschaft Air India soll eine Großbestellung von bis zu 300 Narrowbodies planen. Weiters will man Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A350 anschaffen, wobei die erste Tranche im April 2023 geliefert werden soll. Die Flotte von Air India ist zum Teil in die Jahre gekommen, denn seit dem Jahr 2006 hat man kein fabrikneues Flugzeug mehr gekauft. Man hat jedoch einige neue Flugzeuge über Leasinggeber bezogen. Ursache hierfür war insbesondere die angespannte Finanzlage, denn der Carrier konnte nur mit staatlicher Hilfe in der Luft gehalten werden. Dier neue Eigentümer Tata Sons will die Flotte möglichst rasch erneuern. Lokale Medien berichten, dass auf der Langstrecke der Maschinentyp Airbus A350 angeschafft werden soll. Im Bereich der Kurz- und Mittelstrecke wird von einem Bedarf von bis zu 300 Narrowbodies geschrieben. Offiziell kommentieren wollen Air India bzw. Tata Sons die Berichterstattung noch nicht. Die Agentur Bloomberg berichtet unter Berufung auf Tata Sons nahestehende Personen unter anderem, dass man kurzfristig 20 Airbus A350 bestellen möchte. Diese sollen ursprünglich für Aeroflot bestimmt gewesen sein, jedoch dürfen diese aufgrund der Sanktionen nicht ausgeliefert werden. Auch befinde man sich in Gesprächen über die Abnahme von Airbus A350-1000, die eigentlich für Qatar Airways vorgesehen waren. Intern sucht das Unternehmen bereits Piloten, die ein Typerating für A350 machen wollen. Mit Airbus und Boeing sowie Leasinggebern laufen Gespräche über die Erneuerung der Mittelstreckenflotte. Dabei stehen die Muster der A320neo-Reihe sowie der B737-Max-Familie zur Diskussion. Derzeit ist noch nicht entschieden, ob man bei einem Hersteller kaufen wird oder aber die

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A350-Mängel: Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche

Der Flugzeugbauer Airbus und Qatar Airways führen wieder Gespräche über die vom Golfcarrier behaupteten Qualitätsmängel am Maschinentyp Airbus A350. Die beiden Konzerne führen in London mehrere Gerichtsverfahren. Laut Airbus-Chef Guillaume Faury befindet sich der Austausch mit Qatar Airways in einem frühen Stadium und bislang wurde keine Einigung erzielt. Gegenüber Bloomberg sagte der Manager weiters, dass es sich um „keine einfachen Diskussionen“ handelt und man „noch nicht zu einem Abschluss gekommen“ ist. Man wolle weiterhin versuchen eine Lösung mit dem Golfcarrier zu finden. Qatar Airways wirft dem europäischen Flugzeugbauer eklatante Qualitätsmängel vor. Dabei geht es um Lack- und Oberflächenschäden am Airbus A350. Die beiden Konzerne tragen in London diverse Streitigkeiten, die daraus resultieren, vor Gericht aus. Vorläufiger Höhepunkt war, dass Airbus eine Großbestellung über 50 Airbus A321neo storniert hat und vor Gericht erreicht hat, dass die Lieferslots neu vergeben werden dürfen. Auch muss man aufgrund einer gerichtlichen Entscheidung die bestellten Maschinen des Typs Airbus A350-100 abnehmen und bezahlen.

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Spohr: Lufthansa entscheidet im Juli 2022 über A380-Comeback

Eigentlich wollte Lufthansa-Chef Carsten Spohr die 14 Airbus A380 endgültig ausflotten. Doch nun denkt der Manager laut darüber nach, dass zumindest ein Teil reaktiviert werden könnte. Der Kranich-Konzern besitzt derzeit noch acht Exemplare, die sich im Long Time Storage befinden. Einst war der Airbus A380 das Flaggschiff des Lufthansa-Konzerns. Im Zuge der Corona-Pandemie wurde die Teilflotte außer Betrieb genommen. Einige Exemplare haben bereits Lufthansa verlassen, so dass man nur noch über acht abgestellte Superjumbos verfügt. Der ursprünglichen Ankündigung des Carsten Spohr nach würde es kein Comeback geben. Diese Aussage wiederholte er erst im April 2022 gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Ganz sicher scheint sich der Kranich-Konzernchef aber nicht mehr zu sein, denn bereits im Mai 2022 stellte er in Aussicht, dass bei „unerwartet starker Nachfrage“ zumindest ein Teil der acht Airbus A380 wieder in den Liniendienst gestellt werden könnte. Im Zuge der in Doha abgehaltenen Iata-Hauptversammlung sagte Spohr, dass die entsprechende Entscheidung im Juli 2022 fallen wird.

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Gefährliche Anweisung von türkischen Lotsen: Piloten konnten Zusammenstoß in der Luft verhindern

Am 13. Juni 2022 ist es beinahe zu einem schweren Zusammenstoß zweier Verkehrsflugzeuge gekommen: British-Airways-Flug BA15 und Sri-Lankan-Airlines-Flug UL504 sind sich im Luftraum der Türkei gefährlich nahe gekommen. Die von British Airways betriebene Boeing 787-9 mit der Registrierung G-ZBKA befand sich auf dem Weg von London-Heathrow nach Singapur. Sri Lankan Airlines flog mit dem A330-300 4R-ALQ von Heathrow nach Colombo. Beide Flüge waren völlig normal bis die Piloten des A330 die Anweisung erhalten haben ihre Flughöhe von 33.000 Fuß auf 35.000 Fuß zu erhöhen. Dem türkischen Fluglotsen ist offensichtlich ein Fehler unterlaufen, denn auf der angewiesenen Höhe war in nur 15 nautischen Meilen Entfernung der Dreamliner von British Airways unterwegs. Doch die Cockpitbesatzungen beider Maschinen haben bemerkt, dass die Ausführung der Anweisung des Fluglotsen gefährlich ist. Der Kapitän von UL504 verweigerte das Anheben der Flughöhe und das obwohl das Zentrum Ankara diese zweimal freigegeben hat. Der Pilot legte sich quer und wies die Flugsicherung mehrfach daraufhin, dass sich in dieser Höhe bereits der British-Airways-Dreamliner befindet und das nur 15 Meilen entfernt. Doch was dann folgte, hat die Flugzeugführer beider Flüge stark verwundert: Minutenlanges Schweigen am Funk und dann die lapidare Anweisung, dass man sich nicht aufsteigen solle, weil sich auf dieser Höhe ein BA-Flug nach Dubai befinden soll. BA15 war auf dem Weg nach Singapur, aber das sei dahingestellt. Der Vorfall war insofern gefährlich, da der Dreamliner von British Airways deutlich schneller unterwegs war als der A330 von Sri Lankan Airlines. Da die Entfernung zwischen den beiden Langstreckenflugzeugen sehr gering

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Condor lässt Fußbodenheizungen in A320-Flotte einbauen

Die Ferienfluggesellschaft Condor lässt ihre Maschinen des Typs Airbus A320 mit Fußbodenzeitungen ausrüsten. Es handelt sich um das von Lufthansa Technik entwickelte Heatnow-System. Ein entsprechender Vertrag zwischen den beiden Unternehmen wurde unterzeichnet. Es ist ein Heizsystem, das auf einer patentierten, leitenden Beschichtung basiert und die Bildung von kalten Bereichen im Flugzeug effektiv verhindert. Das Heizkissen besteht aus einer Heizschicht zwischen zwei zusätzlichen Schutzschichten. Angeschlossen an den Bordstrom wirkt die elektrisch leitende Schicht als Widerstand und erwärmt sich selbstregulierend. Die Leistung kann bei Bedarf in verschiedenen Stufen reguliert werden. Heatnow ist EASA-zertifiziert für die Airbus A320- und Boeing 737-Flugzeugfamilie. „Wir haben uns vor allem für Heatnow entschieden, weil uns die Gesundheit unserer Besatzungen sehr am Herzen liegt. Mit diesem neuen Heizungssystem möchten wir unseren Crews einen komfortableren Arbeitsplatz bieten und verhindern, dass sie sich in einem teilweise kalten Arbeitsbereich aufhalten müssen“, sagt Christian Schmitt, Chief Operating Office und Accountable der Condor Flugdienst GmbH. Kalte Bereiche in Flugzeugen sind ein bekanntes Problem: Während die Passagierkabine bei Außentemperaturen von -52 °C zonenweise auf angenehme Temperaturen geregelt wird, kann es in den Bordküchen, vor allem in den unteren Türbereichen, während eines Fluges bis zu -10 °C kalt werden, da durch den Differenzdruck ein teilweise sehr kalter Luftstrom entsteht.

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Seit einem Jahr: Malaysia Airlines findet keinen Käufer für die sechs Airbus A380

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines wollte eigentlich ihre sechs Airbus A380 zu Geld machen, doch niemand will auch nur einen einzigen Superjumbo kaufen. Selbst Werbeinserate in Massenmedien und auf Social-Media-Plattformen konnten keine Gebote bringen. Interessenten gab es selbstverständlich, aber zwischen bloßen Anfragen und seriösen potentiellen Käufern gibt es bekanntlich einen großen Unterschied. Das Muster A380 ist auf dem Gebrauchtmarkt so gut wie gar nicht nachgefragt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass Malaysia Airlines bislang keinen einzigen Superjumbo verkaufen konnte. Während dem Aviation Festival Asia 2022, das in Singapur abgehalten wurde, erklärte Izham Ismail,, Firmenchef der Malaysia Airlines Group, unter anderem, dass man noch keinen Käufer für die sechs Airbus A380 hat. Einen Wiedereinsatz schließt er aber aus und sagte, dass dieser Maschinentyp weiterhin am Boden bleiben wird. Es soll aber Gespräche mit möglichen Käufern geben. Die Flugzeuge, um die es sich handelt, sind äußerst jung. Erst im Jahr 2012 hat der Carrier den ersten Superjumbo eingeflottet. Die letzte Einheit hat man im März 2013 übernommen. Ismail will übrigens nichts zu den Gesprächen mit möglichen Käufern sagen. Lediglich, dass er davon ausgeht, dass sich ein möglicher Verkauf noch sehr lange hinziehen könnte. Malaysia Airlines hatte große Hoffnungen mit dem Airbus A380 stark wachsen zu können. Allerdings kam das Muster zu spät, denn längst war der asiatische Markt im Umbruch und Point-to-Point-Langstreckenverkehre waren dabei das bisherige Hub-and-Spoke-Konzept abzulösen. Kurz nach dem Beginn der Corona-Pandemie wurden die sechs A380 abgestellt. Vor rund einem Jahr hat Malaysia Airlines diese Maschinen zum Verkauf ausgeschrieben. Bislang

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Hamburg: Airbus A321XLR hat Jungfernflug absolviert

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat am Mittwoch den Jungfernflug mit dem Maschinentyp A321XLR durchgeführt. Die Maschine mit der Seriennummer 11000 hob um 11 Uhr 05 am Werksflughafen Hamburg-Finkenwerder ab. Der Testflug dauerte rund vier Stunden und 35 Minuten. Die Besatzung des Flugzeugs bestand aus den Testpiloten Thierry Diez und Gabriel Diaz de Villegas Giron sowie den Testingenieuren Frank Hohmeister, Philippe Pupin und Mehdi Zeddoun. Während des Fluges erprobte die Besatzung die Flugsteuerung, die Triebwerke und die wichtigsten Systeme des Flugzeugs, einschließlich der so genannten “Flight Envelope Protection”, sowohl bei hohen als auch bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Indienststellung ist für Anfang 2024 geplant. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die A320-Familie und ihre Kunden weltweit. Mit der Indienststellung der A321XLR können Fluggesellschaften dank der einzigartigen Airspace-Kabine Langstreckenkomfort in einem Single-Aisle-Flugzeug anbieten. Die A321XLR wird neue Routen mit unschlagbarer Wirtschaftlichkeit und Umweltfreundlichkeit eröffnen”, so Philippe Mhun, EVP Programme and Services von Airbus.

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Boeing kann im Mai 23 Bestellungen verbuchen

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat im Mai weniger Bestellungen erhalten als im Vormonat. Insgesamt wurden 23 Maschinen geordert, wie das Unternehmen gestern mitteilte. Lufthansa war der größte Auftraggeber mit sieben 787-9, zwei 777F und sieben 777-8 F. Zudem orderte Eva Air eine weitere 777 F, Bain Capital fünf Boeing 737 Max und American Airlines eine weitere 737 Max. Im April hatte der US-Flugzeughersteller Aufträge über 46 Maschinen erhalten. Der europäische Konkurrent Airbus kam in dem Monat auf 13 Bestellungen. Im Mai lieferte Boeing 35 Flugzeuge aus, und damit unverändert so viel wie im Vormonat.

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