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Airbus-Flieger sollen Jet Airways wieder in die Luft bringen

Jet Airways bringt sich mit neuen Investoren für eine Rückkehr in Stellung – und will nach einem Medienbericht bei Airbus neue A220 und A320 bestellen. Vor drei Jahren drehte Etihad Airways der indischen Beteiligung den Geldhahn zu – die Airline stellte den Flugbetrieb ein, Boeing stornierte Aufträge über 200 737 MAX und zehn 787. Das Investorengespann Murari Lal Jalan und Florian Fritsch will Jet Airways wieder in die Luft bringen. Nach Informationen der Luftfahrtportals „Aero“ tendiert Jet Airways beim Neustart erstmals auch im Single-Aisle-Segment zu einer Airbus-Flotte. Die Airline soll an mehr als 50 Flugzeugen der Modellserien A220 und A320neo im Listenwert von 5,5 Milliarden US-Dollar dran sein. Der vom Staat gerade an den Industrieriesen Tata abgestoßene Konkurrent Air India befindet sich ebenfalls auf Einkaufstour: Air India will nach Medieninformationen 50 A350 und 100 A321neo bestellen.

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Die Würfel sind gefallen: Lufthansa mottet den Airbus A380 aus

Schon seit einigen Wochen wird spekuliert und jetzt ist es fix: Lufthansa wird einen Teil ihrer Airbus-A380-Flotte reaktivieren. Derzeit prüft der Konzern noch wie viele es werden und zu welchen Destinationen diese eingesetzt werden. Sonderlich überraschend kam die Medienmitteilung der Lufthansa, dass man die Superjumbos – entgegen wiederholter Aussagen von Konzernchef Carsten Spohr – wieder in die Luft bringen wird, nicht. Seit einigen Wochen machte auch der Kranich-Chef Hoffnung darauf, dass man doch wieder mit Airbus A380 fliegen könnte. Die Teilflotte bestand ursprünglich aus 14 Exemplaren. Sechs hat man bereits verkauft. Die übrigen acht Stück sollen weiterhin Bestandteil der Lufthansa-Flotte bleiben. Derzeit diese in Spanien und Frankreich im so genannten Long-Time-Storage. Voraussichtlich ab Sommer 2023 sollen die Superjumbos wieder fliegen. Die genaue Stückzahl wird der Lufthansa-Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt festlegen. „Im Sommer 2023 erwarten wir dann rund um den Globus nicht nur ein deutlich verlässlicheres Luftverkehrssystem, sondern werden Sie auch wieder an Bord unserer Airbus A380 begrüßen dürfen. Wir haben heute entschieden, dieses nach wie vor sehr beliebte Flugzeug ab Sommer 2023 bei Lufthansa wieder in Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus verstärken und modernisieren wir unsere Flotten allein in den kommenden drei Jahren mit rund 50 neuen Langstreckenflugzeugen vom Typ Airbus A350, Boeing 787 und Boeing 777-9 sowie über 60 neuen Airbus A320/321“, so Lufthansa. Der Airbus A380 ist beim Kranich mit 509 Sitzplätzen bestuhlt.

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Airbus Helicopters: Zypern bestellt sechs H145M

Die zypriotische Regierung hat bei Airbus Helicopters sechs leichte Mehrzweckhubschrauber H145M für den Einsatz bei der Nationalgarde bestellt. Als Option sei die Lieferung weiterer sechs Maschinen vereinbart, so Airbus Helicopters in einer Mitteilung. Für die Beschaffung der Helikopter zusammen mit der Munition wie Kanonen, Raketenwerfern und Lenkflugkörpern werden laut Medienberichten 140 Millionen Euro notwendig sein, die zum Teil über ein Sonderbudget aufgebracht werden. Zypern erhält die neueste Version der H145M mit Fünfblattrotor und der Möglichkeit zur Bewaffnung mit dem HForce-Waffenträger. Mit HForce steht das gesamte Spektrum an Waffen vom Maschinengewehr bis zu ungelenkten und gelenkten Raketen zur Verfügung mit der Feuerleitung über integrierte Beobachtungsmittel. Zypern wird nach Ungarn, Deutschland, Serbien und Luxemburg der fünfte H145M-Betreiber in Europa. Weitere H145 werden in Thailand und den USA genutzt.

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A220-Ersatzteile knapp: Air Baltic kürzt Flugangebot ab September 2022

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat für September 2022 zahlreiche Flugverbindungen aus dem Verkauf genommen und Passagiere, die bereits Tickets erworben hatten, über die Streichungen informiert. Hintergrund ist, dass die Versorgung mit Ersatzteilen angespannt ist. Ab September wird der Carrier temporär keine Flüge mehr ab der litauischen Hauptstadt nach Oslo, London Gatwick, Dublin und Hamburg anbieten. Auch ab der Homebase Riga wird das Angebot reduziert, jedoch fallen die Kürzungen kleiner aus als in Vilnius. Auf zahlreichen Strecken fährt man übergangsweise die Frequenzen zurück. „Leider haben globale Lieferkettenprobleme auch die Verfügbarkeit einiger Flugzeugteile beeinträchtigt. Diese Teile werden für die Flugzeuge von Air Baltic benötigt. Aus diesem Grund werden viele Fluggesellschaften in den kommenden Monaten das gesamte Flugnetz umstrukturieren. Dies ist ein globales Problem in der Luftfahrtindustrie, das nicht durch das Leasing eines Flugzeugs gelöst werden kann“, so das Unternehmen auf Anfrage. Es bleibt abzuwarten, ob auch andere Airbus-A220-Betreiber von der laut Air Baltic problematischen Verfügbarkeit von Ersatzteilen betroffen sein werden. Beispielsweise setzt die Lufthansa-Tochter Swiss zahlreiche Maschinen dieses Typs ein. Der lettische Carrier ist die erste Airline, die öffentlich über die Problematik spricht.

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Spanien bestellt 20 weitere Eurofighter

Spaniens Luftwaffe wird die auf den Kanaren stationierten Kampfjets des Typs F-18 durch 20 weitere Eurofighter ersetzen. Die Beschaffung erfolgt über die Nato-Agentur Netma. Die spanischen Streitkräfte werden künftig 90 militärische Flugzeuge dieses Typs betreiben. Die neuen Eurofighter werden die Kampfflugzeug-Flotte der spanischen Luftstreitkräfte deutlich aufwerten und ermöglichen ihnen, sich mit dem modernsten in Europa entwickelten Kampfjet in das NATO-Bündnis einzubringen. Gleichzeitig sichert der Auftrag die industrielle Tätigkeit mindestens bis ins Jahr 2030. „Dieser zusätzliche Auftrag unterstreicht das Engagement Spaniens nicht nur für den Eurofighter, sondern auch für seine Entwicklung und sein industrielles Umfeld. Unser Dank gilt dem Kunden für seine entschlossene Haltung zur europäischen Verteidigung in einer Zeit, in der diese besonders dringend gebraucht wird“, erklärte Mike Schoellhorn, CEO von Airbus Defence and Space. Die Transaktion mit einem Wert von 2,043 Milliarden Euro wurde vom spanischen Kabinett am 14. Dezember 2021 beschlossen und umfasst neben den Flugzeugen und Triebwerken einen Simulator und die erforderlichen Supportservices. Die spanischen Luftstreitkräfte betreiben den Eurofighter seit 2003. Die Flotte ist an den Luftwaffenstützpunkten in Morón (11. Geschwader) und Albacete (14. Geschwader) stationiert und sichert von dort aus das spanische Hoheitsgebiet. Spanien war mit seinen Eurofightern auch an verschiedenen Air-Policing-Missionen im Baltikum und zuletzt auch am Schwarzen Meer beteiligt. Mit der Ankunft dieser neuen Flugzeuge kann Spanien einen dritten Stützpunkt, Gando auf den Kanarischen Inseln, wo das 46. Geschwader stationiert ist, mit Eurofightern ausstatten. Der spanische Eurofighter wird am Airbus-Standort Getafe (Spanien) montiert, getestet und ausgeliefert, was direkt und indirekt mehr als 20.000 Arbeitsplätze

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Deutschland: Luftwaffe hat ersten Airbus A321LR übernommen

Im Rahmen der ILA Berlin hat die deutsche Bundeswehr den ersten von vorerst zwei Airbus A321LR übernommen. Das Langstreckenflugzeug trägt die Registrierung 15+10 und wurde von Lufthansa Technik für den militärischen Einsatz umgerüstet. Die Luftwaffe ist Erstkunde einer militärischen Variante des A321LR. Lufthansa Technik begann den Umbau bereits im Dezember des Vorjahres. Die Maschine soll flexibel für den Truppen- und Passagiertransport, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb eingesetzt werden. Die maximale Kapazität beträgt 136 Personen. Bei Bedarf kann die 15+10 auch als MedEvac-Flugzeug eingesetzt werden, denn die dafür notwendige Ausrüstung wurde von Lufthansa Technik im Auftrag der Bundeswehr eingebaut. Der Übergabe auf der ILA war ein intensives Test- und Abnahmeprogramm durch das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), die Wehrtechnische Dienststelle 61 und die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorausgegangen. Danach kann die bis dato zivil registrierte Maschine nun zeitnah die offizielle militärische Zulassung unter dem taktischen Kennzeichen 15+10 erhalten. Parallel dazu wurden auch bereits die ersten Flight-, Cabin- und Technik-Crews der Luftwaffe durch Lufthansa Technik und Lufthansa Technical Training umfassend für den Umgang mit dem neuen Muster A321LR geschult. Die Indienststellung des Schwesterflugzeugs mit der taktischen Kennung 15+11 wird in Kürze erwartet.

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A330neo-Wetlease: Air Senegal wechselte von Hifly Malta zu Airhub Aviation

Die maltesische Airhub Aviation konnte dem Mitbewerber Hifly Malta den Wetlease-Auftrag von Air Senegal abluchsen. Seit 17. Juni 2022 wird der Airbus A330neo mit der Registrierung 9H-SZN von zuerst genannter Fluggesellschaft betrieben. Der erste Flug erfolgte am 17. Juni 2022 von Dakar nach Marseille. Es folgen weitere Flüge von Dakar zum John F. Kennedy International Airport in den Vereinigten Staaten. „Wir fühlen uns sehr geehrt, diesen Airbus A330-900neo in unserer Flotte begrüßen zu dürfen. Der Betrieb eines modernen Flugzeugs dieses Kalibers spiegelt das Engagement von Airhub Aviation wider, unseren Kunden weltweit außergewöhnliche und qualitativ hochwertige Dienstleistungen anzubieten“, sagte Husam Kharoufah, Vice President – Commercial bei Airhub Aviation. Air Senegal hat seit 2019 aus verschiedenen Gründen die 9H-SZN von Hifly Malta betreiben lassen. Das Muster kam auf diversen Strecken ab Dakar zum Einsatz. Nun wechselte man den Wetlease-Operator innerhalb von Malta, denn Air Senegal hat nun Airhub Aviation mit dem Betrieb dieses Airbus A330neo beuaftragt.

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Deutsche Luftwaffe will A400M mit 50 Prozent SAF-Beimischung betreiben

Die deutsche Luftwaffe und der Flugzeugbauer Airbus arbeiten im Bereich der Umstellung auf Sustainable Aviation Fuel (SAF) zusammen. Geplant ist, dass die Transportflugzeuge des Typs A400M zunächst mit 40 Prozent nachhaltigem Flugkraftstoff betrieben werden sollen. Airbus bereitet Schritte vor, um der deutschen Luftwaffe in naher Zukunft eine technische Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstellen zu können. Damit ist Deutschland, das insgesamt 53 Maschinen bestellt hat, die erste Kunden-Nation, die eine schrittweise Umstellung ihrer A400M-Flotte auf SAF einleitet. „Das Ziel der Luftwaffe ist es, eine Umstellung auf Nachhaltigkeit für ihre Flotte einzuleiten. Ihre Mission ist unsere. Wir unterstützen diese wichtigen Bemühungen gerne, nicht nur für die A400M, sondern für die gesamte Airbus-Flotte, vom VIP-Transport bis zum Kampfjet“, sagte Mike Schoellhorn, Chief Executive Officer von Airbus Defence and Space. „Der Übergang zu einer nachhaltigeren Zukunft ist die Pflicht eines jeden. Die Umstellung von erdölbasiertem Kerosin auf nachhaltige Kraftstoffe spielt eine wichtige Rolle bei den Bemühungen der Luftfahrt um eine Reduzierung der CO2-Emissionen. Unsere Regierungsflugzeuge sind bereits für SAF freigegeben. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie sind wir bestrebt, auch die A400M zu zertifizieren. Mit Blick auf die Zukunft unterstützen wir alle Aktivitäten zur Einführung von SAF für unsere gesamte Flotte, einschließlich der Kampfflugzeugflotte“, sagte Generalleutnant Ingo Gerhartz, Inspekteur der deutschen Luftwaffe. Neben der Unterstützung nationaler Kunden-Aktivitäten hat Airbus einen langfristigen Fahrplan aufgestellt, wie eine 100-prozentige SAF-Befähigung und -Zertifizierung für die A400M erreicht werden kann. In einem ersten Schritt plant Airbus 2022 den Testflug eines A400M-Flugzeugs mit einer Treibstoffladung von bis zu 50 Prozent SAF. Dieser erste

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Electra Airways fliegt mit zwei Airbus A320 für Enter Air

Die polnische Charterfluggesellschaft Enter Air hat zwei Airbus A320, die von der bulgarischen Electra Airways betrieben werden, ins Wetlease genommen. Die erste Einheit wurde bereits am 12. Juni 2022 von Varna nach Kattowitz überstellt. Die Maschinen mit den Registrierungen LZ-EAC und LZ-EAD werden während der Sommersaison für Enter Air fliegen. Das zuerst bezeichnete Flugzeug ist in Kattowitz stationiert und das zweite in Poznan. Über W-Pattern kommen beide Maschinen aber auch ab anderen polnischen Flughäfen zum Einsatz. Laut CH-Aviation.com ist mit der LZ-EAB auch der dritte Airbus A320 von Electra Airways ab Polen im Einsatz. Die Maschine fliegt im Auftrag von AMC Aviation und ist in Warschau stationiert.

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China will Ersatzteile für Flugzeuge an Russland liefern

Die russischen Fluggesellschaften sollen künftig Ersatzteile für das westliche Fluggerät über die Volksrepublik China beziehen können. Der chinesische Botschafter in Russland, Zhang Hanhui, sagte gegenüber Tass, dass man bereit ist die gewünschten Ersatzteile an die Russische Föderation zu liefern. Weiters sagte der Diplomat, dass man gerade dabei ist eine entsprechende Kooperation auf die Beine zu stellen und bereits zahlreiche Fluggesellschaften den Bezug von Ersatzteilen über China sondieren würden. Seitens der Volksrepublik würde es „keine Einschränkungen“ geben. Im Rahmen der westlichen Sanktionen als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine haben die Europäische Union und die Vereinigten Staaten den Verkauf und die Lieferung von Flugzeugen und Ersatzteilen aus westlicher Produktion an russische Fluggesellschaften sowie die Versicherung oder Rückversicherung von in Russland betriebenen Flugzeugen und deren Reparaturen verboten. Seitdem hat Moskau den Fluggesellschaften erlaubt, die von ausländischen Unternehmen geleasten Flugzeuge weiter zu betreiben, von denen die meisten inzwischen in das örtliche Register übertragen wurden.

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