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Aeroflot: Gericht in Sri Lanka gibt umstrittenen A330 frei

Am Montag, den 6. Juni 2022, hat das Oberste Handelsgericht von Colombo die zuvor von einem anderen Gericht einstweilig angeordnete Pfändung eines Airbus A330, den Aeroflot nutzt, aufgehoben. Offizieller Grund ist ein Formalfehler, denn dem Carrier soll die Einstweilige Verfügung nicht zugestellt worden sein. Der Antrag auf Aufhebung der Verfügung wurde auf Betreiben der Regierung von der Generalstaatsanwaltschaft eingebracht. Der Colombo Commercial High Court befasste sich am Montag mit der Angelegenheit und gab die Maschine wegen eines Formalfehlers frei. Celestial Aviation Trading Limited hatte vor ein paar Tagen eine Einstweilige Verfügung erwirkt, die dazu führte, dass der Rückflug von Colombo nach Moskau nicht durchgeführt werden durfte. Die Maschine wurde vorerst an die Kette gelegt. Der Lessor ist der Ansicht, dass Aeroflot das Langstreckenflugzeug unrechtmäßig ins RA-Register überführt habe und trotz Kündigung des Leasingvertrags nicht zurückgeben würde. Im Nachgang der gerichtlichen Anordnung soll laut lokalen Medienberichten von russischer Seite Druck auf die Regierung von Sri Lanka ausgeübt worden sein. Man habe unter anderem davor gewarnt, dass bei Nicht-Klärung der Angelegenheit im Sinne von Aeroflot die diplomatischen Beziehungen beeinträchtigt werden könnten. Bislang konnten Leasingfirmen 78 Flugzeuge, die bei russischen Carriern im Einsatz waren, beschlagnahmen lassen. Die überwiegende Mehrheit jedoch in den ersten Tagen der Sanktionen, da seither mit derartigem Fluggerät nur noch in Länder geflogen wird, in denen die Pfändung als unwahrscheinlich eingeschätzt wird.

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Umstellung auf B777: Emirates reduziert die Kapazität auf Wien-Dubai

Golfcarrier Emirates Airline reduziert mit Wirksamkeit zum 1. August 2022 die Kapazität auf der Strecke Dubai-Wien. Jene Umläufe, die momentan mit Airbus A380 bedient werden, werden künftig mit Boeing 777-300ER geflogen. Damit wird der Flughafen Wien-Schwechat erneut den Superjumbo als Stammgast verlieren. Aus den vorliegenden Flugplandaten geht hervor, dass Emirates die Anzahl der wöchentlichen Umläufe nicht verändern wird. Da das Fassungsvermögen der zweistrahligen Boeing 777-300ER geringer als jenes des vierstrahligen Airbus A380, sind ab August 2022 weniger Sitzplätze im Verkauf. Das Angebot zwischen Wien und Dubai wird somit reduziert. Je nach Maschine hat Emirates die Boeing 777-300ER zwischen 354 und 428 Sitzen bestuhlt. Die A380-Flotte variiert zwischen 484 und 615 Plätzen.

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Fotogalerie: Deutsches Nationalteam mit Lufthansa nach Bologna geflogen

Mit einem von Lufthansa gecharterten Airbus A320neo ist die deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Freitag von Nürnberg nach Bologna geflogen. Das Team traf am Samstag in der Nations League auf die italienische Nationalmannschaft. Die Länderspiele vom 4. bis 14. Juni gelten als eine Art Mini-Turnier der Nationalmannschaft vor der Weltmeisterschaft in Katar. Für die Anreise und Rückkehr bei Spielen im Ausland nutzt der DFB den Flughafen der Metropolregion Nürnberg. Das Quartier „Home Ground“ befindet sich nur rund 20 Kilometer entfernt bei Adidas in Herzogenaurach. Während die Nationalmannschaft in einer Chartermaschine vom Typ Airbus A320neo der Lufthansa nach Italien flog, ist Bologna auch regulär im Nürnberger Sommerflugplan enthalten: Ryanair startet montags und freitags in die norditalienische Metropole. Die nachstehende Fotogalerie zeigt einige Impressionen vom Einsteigen des deutschen Nationalteams in den A320neo von Lufthansa.

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9H-AHUB: Condor lässt Airhub-A340 als „Mallorca Shuttle“ fliegen

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor verzeichnet über Pfingsten eine besonders hohe Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca. Daher hat man mit der 9H-AHUB kurzfristig einen Airbus A340-313 ins Wetlease genommen. Betreiber dieser Langstreckenmaschine ist die maltesische Airhub Airlines, die dieses Flugzeug erst kürzlich eingeflottet hat. Die 9H-AHUB wurde am 2. Juni 2022 nach Frankfurt am Main überstellt und kam am Freitag für Condor in Richtung Palma de Mallorca zum Einsatz. Eine Sprecherin des deutschen Ferienfliegers bestätigte gegenüber Aviation.Direct, dass man Airhub Airlines mit Airbus A340-313 ins Wetlease genommen hat. Das Langstreckenflugzeug wird über Pfingsten auf Condor-Strecken zwischen Deutschland und Palma de Mallorca zum Einsatz kommen. Hintergrund ist, dass man aufgrund hoher Nachfrage mit dem Einsatz des Widebodies die Kapazität aufstockt.

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Luftwaffe flog verwundete ukrainische Soldaten nach Nürnberg

Mit dem Airbus A310 mit der Registrierung 10+25 hat die deutsche Luftwaffe am Donnerstag verwundete und erkrankte Ukrainer nach Nürnberg eingeflogen. Die Patienten wurden anschließend von Rettungsdiensten auf dem Landweg in Krankenhäuser in ganz Bayern gebracht. Die Flughafenfeuerwehr und der Verkehrsbereich des Flughafens übernahmen die Organisation vor Ort; die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg koordinierte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) die Krankentransporte. Gegen 16 Uhr 00 ist der Airbus A310, der von Polen aus verwundete Soldaten der ukrainischen Armee nach Deutschland brachte, auf dem Flughafen Nürnberg gelandet. Die Pateinten wurden nach dem so genannten Kleeblattkonzept auf Krankenanstalten in ganz Bayern verteilt und dort behandelt. Aus diesem Grund waren zahlreiche Rettungsfahrzeuge aller Organisationen vor Ort. Die nachstehende Fotogalerie zeigt den A310 der Luftwaffe sowie die Rettungsfahrzeuge. Die Patienten insbesondere aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht zu sehen. Der Flughafen Nürnberg hat verständlicherweise strikt untersagt, dass Fotos von den Verwundeten gemacht werden.

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Air Baltic fliegt von Tampere nach Amsterdam

Direktflüge zwischen Tampere und Amsterdam: Die lettische Fluggesellschaft verbindet nun beide Städte mit zwei wöchentlichen Flügen. „Wir haben unsere Basis in Tampere vor einem Monat eröffnet und verbessern nun weiter die Verbindungen von und nach dieser Stadt. Bisher hat die Nachfrage der finnischen Passagiere unsere Erwartungen erfüllt“, zeigt sich Airline-Chef Martin Gauss zufrieden. Der lettische Carrier führt neben der Strecke nach Riga auch Direktflüge von Tampere nach Oslo, Kopenhagen, Frankfurt, München und eben Amsterdam durch. Außerdem wird der Airport mit den Urlaubszielen Malaga und Rhodos verbunden.

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Lieferprobleme: Jetblue muss London-Erstflüge ab Boston verschieben

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Jetblue bekommt das für die Aufnahme der Verbindungen von Boston nach London-Gatwick und London-Heathrow benötigte Fluggerät nicht rechtzeitig. Daher muss man die Erstflüge verschieben. Der Carrier wollte ursprünglich ab 19. Juli 2022 zwischen Boston und Gatwick fliegen. Daraus wird vorerst nichts, denn das Unternehmen kündigte an, dass die Aufnahme erst am 4. August 2022 erfolgen wird. Nach Heathrow geht es es nicht ab 22. August 2022, sondern erst ab 20. September 2022. Ursache ist, dass man Maschinen des Typs Airbus A321lR erst verspätet übernehmen kann. Jetblue begründet die Entscheidung unter anderem damit, dass es bei Hersteller Airbus zu „unerwarteten Produktionsverzögerungen“ gekommen sein soll. Diese wirken sich auf die Übergabe der nächsten beiden A321LR, die für Boston vorgesehen sind, aus. Seitens Airbus habe man bereits eine entsprechende Information, dass der vereinbarte Liefertermin nicht eingehalten werden kann, bekommen. Passagiere, die bereits Tickets gekauft haben, sollen auf andere Verbindungen umgebucht werden. Beispielsweise auf die bestehende London-Verbindung über New York JFK oder auf Partnerfluggesellschaften. Alternativ sollen sich Betroffene den bereits bezahlten Flugscheinpreis auch erstatten lassen können.

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Eurowings Discover weitet Flugangebot aus und eröffnet zweite Basis in München

Der Ferienflieger Eurowings Discover baut sein Flugangebot in den kommenden drei Monaten weiter aus. Ab dem 3. Juni steuert die Airline ganzjährig zweimal die Woche Kilimandscharo in Tansania an und bietet damit die derzeit einzige Direktverbindung aus der DACH-Region an. Mitte Juni ergänzen dann die kanadische Hafenstadt Halifax sowie Anchorage in Alaska den Flugplan in Frankfurt. Ab August wird das Kanada-Programm dann noch um Calgary erweitert. Alle Nordamerika- und Kanadaziele von Eurowings Discover werden gemeinsam mit den Joint Venture Partnern Air Canada und United Airlines angeboten. Die neuen Langstrecken im Überblick: Frankfurt – Kilimandscharo (JRO): montags & freitags; ganzjährig ab 3. Juni Frankfurt – Halifax (YHZ): donnerstags & sonntags; 12. Juni bis Ende September 2022 Frankfurt – Anchorage (ANC): montags, donnerstags & samstags; 13. Juni bis 10. September 2022 Frankfurt – Calgary (YYC): montags, dienstags, donnerstags, samstags; 1. August bis Ende Oktober 2022 Zweite Heimat: Eröffnung einer Basis in München Kaum ein Jahr nachdem Eurowings Discover im Juli 2021 zu ihrem Erstflug abgehoben ist, eröffnet die Ferienfluggesellschaft der Lufthansa nun wie geplant eine eigene Kurzstreckenbasis am Münchner Flughafen. Die Airline fliegt in München ab Terminal 1, dort befinden sich auch die Check-In Schalter (Z127 – Z138) und die Büroräumlichkeiten der Fluggesellschaft. Bereits seit März 2022 steuert der Ferienflieger aus München drei Langstreckenziele an, seit Mai führt Air Baltic im Wetlease für Eurowings Discover Flüge auf der Kurz- und Mittelstrecke durch. Zum 1. Juni hebt nun der erste eigene Airbus A320 von München Richtung Sonne ab. Im August stoßen zwei weitere

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Erste Einblicke: So sieht die Condor-A330neo-Kabine aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor gewährt erste Einblicke in die Kabine des Airbus A330neo, der ab Herbst 2022 zur Flotte zählen wird. Diesen Maschinentyp wird der Carrier mit insgesamt 310 Sitzplätzen bestuhlen. Man wird den Reisenden 30 Plätze in der Business Class, 64 in der Premium Economy und 216 in der Economy Class anbieten. Derzeit ist vorgesehen, dass Condor ab Herbst 2022 monatlich einen A330neo übernehmen wird. Schrittweise werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767 abgelöst werden. Im Winter 2022 wird man zunächst in Richtung Seattle, Mexiko und Dominikanische Republik mit den fabrikneuen Maschinen abheben. „Beim neuen Kabinendesign setzen wir auf moderne Eleganz und gesetzte Farben, die gleichzeitig einen deutlichen Bezug zu unserem neuen Markenauftritt herstellen. Der Urlaub unserer Gäste beginnt mit dem Boarding und setzt sich dann mit dem unverwechselbaren Condor-Produkt und dem erstklassigen Service fort“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „So wird Bewährtes durch ein noch nie da gewesenes, stimmiges Innendesign ergänzt, mit höchstem Komfort, dem bislang vielfältigsten und größten Bordunterhaltungsprogramm mit Schnittstelle für den eigenen Bluetooth-Kopfhörer sowie Highspeed Internet Connectivity für alle an Bord.“ Die neue Business Class bietet 30 Full-Lie-Flat Sitze in einer 1-2-1 Konfiguration mit direktem Zugang zum Gang für alle Passagiere. Für einen erholsamen Schlaf und himmlische Träume an Bord lässt sich der Sitz bequem zu einer 1,99 Meter langen Liegefläche mit extra großem Fußraum umfunktionieren, die so flach ist, wie das Bett zu Hause. Business Class-Gäste haben Zugriff zu neuesten Filmen oder Serien, Podcasts und Spielen über den mindestens 17,3 Zoll großen

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Corendon geht mit Airhub-A330 auf die Langstrecke

Die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines nimmt einen Airbus A330-300 der maltesischen Air Hub Airlines ins Wetlease. Das Langstreckenflugzeug wird achtzehn Monate lang ab Antalya auf diversen Europa-Strecken zum Einsatz kommen. Im Winterflugplan 2022/23 sind Interkontinentalflüge geplant. „Ich freue mich, unsere neue Zusammenarbeit mit Corendon Airlines bekannt zu geben, die unsere neuen Partner dabei unterstützen wird, ihr Angebot an Verbindungen zwischen der Türkei und Europa sowie anderen weltweiten Zielen zu erweitern. Unsere Partnerschaft ist von besonderer Bedeutung im Hinblick auf den Anstieg des Passagieraufkommens in der bevorstehenden Erholungsphase nach der Pandemie. Die langfristige Vereinbarung mit Corendon Airlines ist das Ergebnis der unermüdlichen Bemühungen unseres Teams, unseren Kunden die höchste Servicequalität zu bieten. Wir freuen uns darauf, die Gäste von Corendon Airlines an Bord begrüßen zu dürfen“, sagte Haris Coloman, CEO und Accountable Manager bei Airhub Airlines. Während der laufenden Sommerperiode wird der maltesische Carrier ab Antalya zahlreiche Routen, darunter auch Deutschland-Strecken, im Auftrag von Corendon Airlines bedienen. Im Winterflugplan 2022/23 soll es dann auf die Langstrecke gehen. „Mit diesem Flugzeug werden wir die ersten Schritte der Comfort Class, unseres Servicekonzepts mit breiteren und viel komfortableren Sitzen, im Gegensatz zu dem, was bekannt und allgemein üblich ist, für unsere Kunden auf unseren bestehenden dichten Europastrecken machen. Obwohl für die laufende Sommersaison nur kurze Rotationen geplant sind, glauben wir, dass wir mit dem Einsatz dieses Flugzeugs auf unseren für die kurze Saison geplanten Langstreckenflügen gemeinsam mit unserem Partner die nächste Stufe unserer Dienstleistungen erreichen werden. Wir wünschen allen eine gute Saison“, so Mine

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