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Wizz Air rechnet 2025 mit anhaltenden Engpässen durch Triebwerksinspektionen

Wizz Air erwartet auch im Jahr 2025 anhaltende Probleme mit der Verfügbarkeit ihrer Flotte, bedingt durch Triebwerksinspektionen bei Airbus A320neo und A321neo. Der Billigflieger hatte bereits 2024 mit einem Rückruf von Triebwerken des US-Herstellers Pratt & Whitney zu kämpfen, da diese aufgrund von verunreinigtem Metallpulver Wartungsprobleme verursachten. Betroffen sind weltweit etwa 3.000 GTF-Antriebe, die zwischen 2024 und 2026 überprüft und repariert werden müssen. Dies führt dazu, dass Wizz Air in den kommenden Monaten durchschnittlich rund 40 Flugzeuge, etwa ein Fünftel der gesamten Flotte, nicht zur Verfügung haben wird. Der Rückruf der Triebwerke hat die Airline erheblich belastet. Im ersten Geschäftshalbjahr (bis Ende September 2024) brach der Gewinn der Fluggesellschaft um rund ein Drittel ein. Dennoch setzt Wizz Air auf eine Modernisierung ihrer Flotte: Bis März 2026 sollen insgesamt 50 neue Airbus A321neo, darunter auch die Langstreckenvariante A321XLR, geliefert werden. Damit will die Airline verlorenen Boden gegenüber Konkurrenten wie Ryanair und EasyJet gutmachen, die von der GTF-Problematik nicht betroffen sind. Die betroffenen Triebwerke werden bei Wizz Air bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 weiterhin ausgebaut, Ultraschalluntersuchungen unterzogen und anschließend wieder eingebaut. Laut der Fluggesellschaft liegt die „Wing-to-Wing-Zeit“ für diese Wartungsmaßnahmen im Jahr 2024 bei bis zu 250 Tagen. Während der Wartung ist der Flugbetrieb mit den betroffenen Flugzeugen erheblich eingeschränkt, was die Airline dazu zwingt, ihre Kapazitäten anzupassen.

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Croatia Airlines setzt zweiten Airbus A220-300 in Betrieb

Croatia Airlines hat das neueste Mitglied ihrer Flotte, einen Airbus A220-300 mit der Kennung 9A-CAI, in den kommerziellen Dienst gestellt. Das Flugzeug, das zweite dieser Art in der Flotte, absolvierte seinen ersten kommerziellen Flug am vergangenen Freitag zwischen Zagreb und Kopenhagen. Der Hinflug wurde in einer reinen Economy-Class-Ausstattung durchgeführt, wobei nur ein Sitzplatz frei blieb. Auf dem Rückflug waren sieben Sitze in der Economy-Class und neun von zwölf Business-Class-Sitzen unbesetzt. Die Fluggesellschaft plant, im kommenden Jahr sechs weitere Airbus A220-300 zu übernehmen. Mit der Erweiterung der Flotte verfolgt Croatia Airlines das Ziel, ihre Kapazitäten zu erhöhen und die Effizienz im Flugbetrieb zu steigern. Der Airbus A220-300 gilt aufgrund seiner fortschrittlichen Technologie und seiner geringeren Betriebskosten als eines der effizientesten Flugzeuge in der regionalen Luftfahrt.

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Air Serbia plant vierten Airbus A330-200 als Reserveflugzeug ein

Die serbische Fluggesellschaft Air Serbia plant, im Jahr 2025 einen vierten Airbus A330-200 in ihrer Flotte einzuführen. Das Flugzeug wird vor allem als Reserve für Wartungsarbeiten der anderen drei Großraumflugzeuge dienen, um den kontinuierlichen Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Es soll auch für Ad-hoc-Charterflüge genutzt werden, die aufgrund hoher Nachfrage regelmäßig erforderlich sind. Besonders im Blick hat Air Serbia spezielle Charterflüge wie den zwischen Tokio und Belgrad im Oktober 2024, der mit einer japanischen Wirtschaftsdelegation durchgeführt wurde. Der CEO von Air Serbia, Jiri Marek, betonte, dass der Übergang von einem auf vier Airbus A330-200 innerhalb von zwei Jahren eine enorme Herausforderung für die Fluggesellschaft darstellt. Diese Erweiterung bringt nicht nur ein starkes Wachstum mit sich, sondern erfordert auch eine umfassende Ausbildung der Piloten, um die notwendige Erfahrung im Umgang mit den Großraumflugzeugen zu sammeln. Die Airline plant, das vierte Flugzeug nicht vollständig auszulasten, um stets über eine gewisse freie Kapazität zu verfügen. Aktuell werden Piloten für die A330-200-Flotte in Toulouse ausgebildet. Das vierte A330-200, das seit August in Düsseldorf gewartet wird, sollte ursprünglich bis Ende Dezember 2024 ausgeliefert werden, doch eine Verzögerung bis Januar 2025 wird erwartet. Air Serbia besitzt derzeit drei Airbus A330-200, die im Jahr 2021, 2022 und 2024 in Dienst gestellt wurden, wobei das neueste Modell auch für Langstreckenflüge eingesetzt wird. Geplant ist, dass der neue Airbus zunächst im Januar 2025 in den Flugbetrieb aufgenommen wird und hauptsächlich als Ersatzflugzeug für die bestehende Flotte dient.

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China Eastern Airlines setzt C919 erstmals auf internationaler Route ein

China Eastern Airlines wird die erste Fluggesellschaft sein, die das in China produzierte Schmalrumpfflugzeug C919 auf einer internationalen Strecke einsetzt. Ab Januar 2025 sollen täglich Flüge zwischen Shanghai und Hongkong angeboten werden. Dieser Schritt markiert einen bedeutenden Fortschritt für China in seinem Bestreben, die C919 als ernstzunehmende Konkurrenz zu den führenden Flugzeugmodellen von Boeing und Airbus auf den globalen Märkten zu etablieren. Bisher fliegt die C919 ausschließlich auf inländischen Routen, da die Luftfahrtvorschriften Hongkongs besondere Anforderungen an ausländische Flugzeuge stellen. Doch mit dieser internationalen Route zeigt China Eastern Airlines, dass die C919 bereit ist, sich auf dem internationalen Markt zu behaupten. Die Einführung der C919 auf dieser Strecke unterstützt das langfristige Ziel des chinesischen Herstellers COMAC, internationale Zertifizierungen zu erlangen und die Präsenz des Flugzeugs über China hinaus auszubauen. Die C919 gilt als technologisch fortschrittliches Modell und wird von COMAC entwickelt, einem chinesischen Unternehmen, das darauf abzielt, die Abhängigkeit von westlichen Flugzeugherstellern zu verringern. Das Projekt hat weitreichende Bedeutung für die chinesische Luftfahrtindustrie und könnte einen erheblichen Einfluss auf den globalen Luftverkehrsmarkt haben, der derzeit von Boeing und Airbus dominiert wird.

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Air Canada erweitert Flotte mit fünf weiteren Airbus A220-300

Air Canada hat eine weitere Bestellung für fünf Airbus A220-300-Flugzeuge unterzeichnet und setzt damit ihren Kurs in der Flottenerweiterung und Modernisierung fort. Mit dieser dritten Nachbestellung erhöht sich die Gesamtanzahl der von der Airline georderten A220-300-Maschinen auf 65. Die Ankündigung wurde im Dezember 2024, fünf Jahre nach der ersten Auslieferung dieses Flugzeugtyps an die kanadische Fluggesellschaft, veröffentlicht. Seit der Einführung der A220-300 in ihre Flotte im Jahr 2019 hat Air Canada das Potenzial dieses Flugzeugs für den Kurz- und Mittelstreckenverkehr umfassend genutzt. Laut John Di Bert, Executive Vice President und Chief Financial Officer von Air Canada, hat der A220-300 maßgeblich dazu beigetragen, neue Strecken zu eröffnen und bestehende Verbindungen effizienter zu bedienen. Die Kombination aus Wirtschaftlichkeit, Reichweite und Passagierkomfort macht das Flugzeug zu einem Schlüsselelement in der Wachstumsstrategie des Unternehmens. Mit dieser jüngsten Bestellung betont Di Bert auch die Bedeutung der Produktion in Kanada: Die A220-300 wird in Mirabel, Quebec, unweit des Hauptsitzes von Air Canada in Montreal, gefertigt. Dies unterstreicht die Unterstützung der nationalen Luft- und Raumfahrtindustrie durch die Airline. Hintergrund der A220-300: Eine Erfolgsgeschichte Die Airbus A220-300, ursprünglich als Bombardier C Series entwickelt, wurde 2018 von Airbus übernommen und unter neuem Namen vermarktet. Das Flugzeug ist speziell für Kurz- und Mittelstrecken optimiert und bietet mit seiner geräumigen Kabine und modernster Technologie ein überlegenes Reiseerlebnis. Benoît de Saint-Exupéry, Executive Vice President Sales Commercial Aircraft bei Airbus, lobte die enge Partnerschaft mit Air Canada. „Die A220 ist das effizienteste Flugzeug in ihrer Größenklasse und ideal für Air Canadas Streckennetz“, sagte

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Aer Lingus nimmt ersten A321XLR in Betrieb

Aer Lingus hat als weltweit zweiter Betreiber die ersten beiden A321XLR-Maschinen von Airbus übernommen. Die Flugzeuge, ausgestattet mit CFM LEAP-1A-Triebwerken, bieten Platz für 16 Passagiere in der Business Class und 168 in der Economy Class. Der Erstflug fand am 20. Dezember 2024 von Dublin nach Washington Dulles statt. Die neuen Maschinen erweitern die Flotte, während ältere Flugzeuge schrittweise ausgemustert werden. Aer Lingus plant die Inbetriebnahme weiterer Ziele, darunter Nashville ab April 2025.

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Iberia führt ersten kommerziellen Flug mit Airbus A321XLR durch

Am 6. November 2024 erreichte die spanische Fluggesellschaft Iberia einen Meilenstein, indem sie als erste Fluggesellschaft den neuen Airbus A321XLR auf einem kommerziellen Flug einsetzte. Das fabrikneue Flugzeug, registriert als EC-OIL, startete vom internationalen Flughafen Madrid-Barajas (MAD) und landete etwa zwei Stunden später am Flughafen Paris-Charles de Gaulle (CDG). Diese Premiere markiert den Auftakt für Iberias Einsatz dieses Flugzeugs auf transatlantischen Strecken und birgt Potenzial, den Langstreckenmarkt nachhaltig zu verändern. Der Airbus A321XLR ist für seine außergewöhnliche Reichweite bekannt und gilt als Hoffnungsträger für sogenannte „dünne“ Langstreckenrouten, die eine geringere Nachfrage aufweisen und auf denen traditionelle Großraumflugzeuge oft unrentabel wären. Mit einer Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern kann der A321XLR nonstop Städte auf beiden Seiten des Atlantiks verbinden, was insbesondere für die Strategie von Iberia von großer Bedeutung ist, direkte Verbindungen zwischen sekundären Städten zu fördern. Das Flugzeug, das am 30. Oktober 2024 von Airbus in Hamburg ausgeliefert wurde, bietet 182 Sitzplätze, darunter 14 in der Business Class. Iberia plant, den A321XLR in der Anfangsphase auf Einweisungsflügen nach Paris und London einzusetzen, um die Besatzungen mit den spezifischen Anforderungen dieses Modells vertraut zu machen, bevor es Anfang 2025 auf transatlantischen Strecken, wie etwa nach Boston, in den regulären Betrieb übergeht. Die Entscheidung, Iberia das erste Modell des A321XLR zu überlassen, war nicht ursprünglich geplant. Eigentlich sollte die libanesische Middle Eastern Airlines (MEA) als Erstkunde auftreten. Aufgrund interner Herausforderungen bei der irischen Airline Aer Lingus, die ebenfalls zur International Airlines Group (IAG) gehört, fiel die Wahl schließlich auf Iberia. Die

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Kapazitätseinbruch bei Lufthansa: Sitzplatzangebot schrumpft trotz europaweitem Wachstum

Eine aktuelle Analyse von Air Service One zeigt, daß Lufthansa im Winterflugplan 2024/2025 als eine der wenigen großen europäischen Airlines ihr Sitzplatzangebot reduziert. Mit 24,2 Millionen Sitzplätzen in diesem Zeitraum verzeichnet die Airline einen Rückgang um 3,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Ursachen nennt der Bericht unter anderem Triebwerksprobleme mit „Pratt & Whitney“-Modellen sowie Lieferverzögerungen bei neuen Flugzeugen wie der Boeing 787 und der 777X. Dies beeinträchtigt vor allem die Langstrecke und das Drehkreuz München. Zudem haben Umstrukturierungen innerhalb des Lufthansa-Konzerns Einfluß auf die Kapazitäten: Lufthansa Cityline gab viele Regionalstrecken an die italienische Tochter Air Dolomiti ab. Gleichzeitig wächst die neue Lufthansa City Airlines, die künftig Kurzstrecken günstiger bedienen soll, sowie Discover Airlines, die ihr Angebot auf 25 Prozent gesteigert hat. Andere große Airlines, darunter Ryanair und Turkish Airlines, konnten ihr Sitzplatzangebot um 6,6 bis 8 Prozent ausweiten und profitieren von einer insgesamt wachsenden Nachfrage auf europäischen Routen.

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Erste Frau in Europa als Flugbetriebsleiterin: Cristina Preda bei Dan Air

Cristina Preda hat bei der Fluggesellschaft Dan Air als erste Frau in Europa die Position der Flugbetriebsleiterin übernommen. Mit jahrelanger Erfahrung als Pilotin von Boeing- und Airbus-Maschinen und tausenden Flugstunden wird sie zukünftig die Betriebsstandards der Fluggesellschaft überwachen, als Vertreterin gegenüber den Luftfahrtbehörden agieren und die Sicherheitskultur im Unternehmen fördern. Preda, Absolventin der Romanian Aviation Academy, hat sich als Pilotin in herausfordernden Einsätzen bewährt. So leitete sie Rückführungsflüge aus Krisengebieten wie dem Libanon und Israel. Die Bedeutung ihrer Führungsrolle und die besondere Herausforderung ihrer Aufgaben wurden von Matt Ian David, dem CEO von Dan Air, hervorgehoben, der ihren Mut und ihre Professionalität in kritischen Situationen betonte. Cristina Preda äußerte den Wunsch, dass ihre Position Frauen und andere inspirieren möge, in der Luftfahrtbranche nach Führungsrollen zu streben. Die Ernennung Predas ist ein bedeutender Schritt für mehr Diversität in der europäischen Luftfahrtbranche.

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SriLankan Airlines tritt BARIG bei

SriLankan Airlines, die nationale Fluggesellschaft Sri Lankas, ist dem Board of Airline Representatives in Germany (BARIG) beigetreten. Diese Interessensvertretung umfasst Fluggesellschaften, die in Deutschland tätig sind. Mit einer Flotte von 24 Airbus-Maschinen bedient SriLankan Airlines 114 Ziele in 62 Ländern, darunter eine dreimal wöchentliche Nonstop-Verbindung von Frankfurt nach Colombo, der Hauptstadt Sri Lankas. Der BARIG-Vorsitzende Michael Hoppe betonte die Beliebtheit Sri Lankas als Reiseziel, das jährlich mehr als 100.000 Gäste aus Deutschland empfängt. Die Mitgliedschaft von SriLankan Airlines im BARIG wird als bedeutender Schritt zur Stärkung der Zusammenarbeit in der Luftfahrtbranche gewertet. Sharadha Senevirathne, Country Manager Germany, hob hervor, dass die Arbeit des BARIG für eine effiziente und zukunftsorientierte Entwicklung der Luftfahrt von großer Bedeutung ist.

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