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Airbus beendet Betrieb von Airbus Beluga Transport

Die Entscheidung des europäischen Luftfahrtkonzerns Airbus, den Betrieb seiner Tochtergesellschaft Airbus Beluga Transport einzustellen, markiert das Ende einer kurzen, aber bedeutungsvollen Episode in der Geschichte der Luftfracht. Die Tochtergesellschaft war erst im Jahr 2022 gegründet worden, um die markanten A300-600ST Beluga-Flugzeuge für den Transport von übergroßen Frachtgütern kommerziell zu vermarkten. Nun werden die vier verbliebenen Maschinen dieser Baureihe wieder in das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) von Airbus Transport International (ATI) integriert. Die A300-600ST Beluga, benannt nach ihrer an den Meeressäuger erinnernden Form, galt viele Jahre als unverzichtbares Werkzeug für den internen Transport großer Flugzeugteile zwischen den Montagestandorten von Airbus. Diese Flugzeuge, die mit einer speziell angepassten Bugladeklappe ausgestattet sind, waren auf den Transport von sperrigen, übergroßen Gütern ausgelegt. Mit der Gründung von Airbus Beluga Transport 2022 sollte diese einzigartige Fähigkeit kommerziell genutzt werden, um Kunden in der Luftfrachtbranche zu bedienen. Doch trotz des technologischen Potentials konnte das Unternehmen offenbar nicht die wirtschaftlichen Erwartungen erfüllen. Airbus hat die genauen Gründe für die Schließung des Geschäfts nicht öffentlich erläutert, erklärte jedoch gegenüber Kunden, dass wirtschaftliche Faktoren eine entscheidende Rolle spielten. Das Ende eines kurzen Kapitels Der letzte Flug der BelugaST unter dem Code „BGA“ fand am 17. Januar 2025 statt. Dabei wurde die Maschine mit der Registrierung F-GSTB von Bordeaux Mérignac nach Toulouse Blagnac überführt. Die übrigen drei Maschinen – F-GSTC, F-GSTD und F-GSTF – wurden bereits in den Monaten zuvor stillgelegt und sind an verschiedenen Standorten geparkt. In einer Stellungnahme erklärte Airbus, dass die Schließung der Tochtergesellschaft erst begonnen habe und der genaue

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Boeing: US-Regierung stoppt schnelleres Wachstum der 737-MAX-Produktion

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat entschieden, dass Boeing vorerst keine höhere Produktionsrate für die 737-Max anstreben darf. Die Regelung, die es dem Flugzeugbauer untersagt, mehr als 38 neue 737-Max pro Monat zu fertigen, soll dazu dienen, Qualitätsmängeln vorzubeugen. Diese Maßnahme, die unter der Regierung von Präsident Donald Trump eingeführt wurde, bleibt auch unter der aktuellen Administration bestehen. Sean Duffy, der von Trump nominierte Kandidat für das Amt des US-Verkehrsministers, erklärte in einer Stellungnahme gegenüber dem US-Senat, dass die Produktionsobergrenze vorerst beibehalten werde. Zukünftige Schritte würden in enger Abstimmung mit der FAA getroffen. Boeing war im Jahr 2024 mit 348 Auslieferungen von Passagierflugzeugen und Frachtern deutlich hinter dem europäischen Konkurrenten Airbus zurückgeblieben, was die Produktionskapazitäten betrifft. Das Unternehmen hatte gehofft, die Produktion der 737-Max schneller steigern zu können, um die Nachfrage nach dem populären Flugzeugmodell zu befriedigen. Doch die FAA setzt weiterhin auf eine behördliche Kontrolle, um sicherzustellen, dass die Qualität der Flugzeuge nicht unter einer zu schnellen Produktion leidet.

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Air Algerie ändert Flugzeugbestellung bei Airbus: A350 fliegt nicht mehr mit

Im Juni 2023 entschied sich die algerische Fluggesellschaft Air Algerie, fünf Airbus A330-900 sowie zwei A350-1000 zu bestellen. Diese Flugzeuge sollten die bestehende Flotte der A330-200 ersetzen und dem Unternehmen eine moderne, leistungsfähigere und komfortablere Langstreckenflotte verschaffen. Doch nun, nur knapp zwei Jahre später, hat die Fluggesellschaft ihre Pläne geändert. Der ursprünglich bestellte Airbus A350-1000 wird nicht mehr Teil der Flotte sein. Stattdessen wird Air Algerie nun insgesamt acht A330-900 erwerben. Diese Entscheidung kommt überraschend, da der Airbus A350 in den letzten Jahren als besonders zukunftsfähig galt und von vielen Airlines als unverzichtbares Modell für den Langstreckenbetrieb angesehen wird. Mit einer Reichweite von bis zu 15.000 Kilometern und einer Kapazität von bis zu 350 Passagieren ist der A350-1000 eines der fortschrittlichsten Flugzeuge auf dem Markt. Umso bemerkenswerter ist die Entscheidung von Air Algerie, auf dieses Modell zu verzichten, zumal der A350-1000 gerade für Langstreckenflüge bestens geeignet ist. Die Entscheidung von Air Algerie, auf die A350-1000 zu verzichten und statt dessen ihre Bestellung um drei weitere A330-900 zu erweitern, dürfte nicht nur wirtschaftliche, sondern auch technische und strategische Gründe haben. Das Unternehmen wird durch diese Änderung insgesamt mehr A330-900 erhalten, was auf eine stärkere Ausrichtung auf den A330-900 als zuverlässiges Arbeitspferd für den internationalen Flugverkehr hindeutet. Gründe für die Entscheidung Warum sich Air Algerie gegen das hochmoderne Airbus A350 entschieden hat, bleibt zunächst unklar. Es gibt jedoch einige mögliche Erklärungen für diesen Schritt. Die A330-900 ist ein bewährtes Modell, das in der Airline-Branche weit verbreitet ist und sich durch seine Flexibilität

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Erfolgreiche Luftbetankung durch Airbus A400M

In einer wegweisenden Entwicklung hat Airbus bekannt gegeben, dass eine A400M Atlas, das Schwerlastflugzeug des europäischen Flugzeugherstellers, erfolgreich eine V-22 Osprey, ein Kipprotor-Flugzeug der US Navy, während eines Flugtests der deutschen Luftwaffe mit Treibstoff versorgt hat. Diese erfolgreiche Betankung stellt nicht nur einen bedeutenden Fortschritt in der Weiterentwicklung der A400M als Tankflugzeug dar, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung verbesserter Interoperabilität zwischen den NATO-Partnern, die für gemeinsame militärische Operationen unerlässlich ist. Die deutsche Luftwaffe hatte die A400M Atlas ursprünglich mit dem Ziel entwickelt, ein flexibles und leistungsfähiges Transportflugzeug zu schaffen, das nicht nur schwere Lasten über weite Distanzen transportieren, sondern auch als Tankflugzeug für militärische Hubschrauber und andere Flugzeuge eingesetzt werden kann. Mit der erfolgreichen Luftbetankung eines US-amerikanischen Hubschraubers wurde diese Fähigkeit nun auf die nächste Stufe gehoben und ein neuer Meilenstein in der Einsatzfähigkeit des Flugzeugs erreicht. Eine komplexe Herausforderung: Hubschrauberbetankung in der Luft Die Fähigkeit, Hubschrauber während des Flugs zu betanken, ist eine der herausragenden Funktionen der A400M. Insbesondere für Frankreich und Deutschland, die auf militärische Hubschrauber für Einsätze in fremden Konfliktgebieten angewiesen sind, ist diese Fähigkeit von entscheidender Bedeutung. Im Gegensatz zu Flugzeugen, die über lange Distanzen fliegen und entsprechend Treibstoff an Bord haben, benötigen Hubschrauber für längere Einsätze häufig eine zusätzliche Treibstoffversorgung, die durch Luftbetankung bereitgestellt werden muss. Traditionell übernahm diese Aufgabe die United States Air Force (USAF), doch die Weiterentwicklung von Luftbetankungssystemen in europäischen Militärflugzeugen, insbesondere der A400M, bietet den NATO-Partnern nun mehr Unabhängigkeit und Flexibilität. Die Luftbetankung von Hubschraubern stellt aufgrund der unterschiedlichen

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Wizz Air und Partner setzen auf nachhaltigen Flugkraftstoff (SAF)

Wizz Air hat gemeinsam mit Airbus, dem Flughafen Charleroi und Moeve den erfolgreichen Abschluss eines Betriebsversuchs mit nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) bekannt gegeben. Der Test, der über 50 Flüge mit einer Mischung aus SAF und herkömmlichem Kerosin umfasste, ist ein bedeutender Schritt in Richtung der Dekarbonisierung des Luftverkehrs. Im Einklang mit der neuen EU-Gesetzgebung, die seit Januar 2025 einen Mindestanteil von SAF vorschreibt, zeigt der Versuch, dass SAF eine praktikable Alternative zu herkömmlichen Treibstoffen darstellt und CO2-Emissionen um bis zu 90 Prozent reduzieren kann. Neben der praktischen Umsetzung des Tests befasste sich eine Umfrage mit den Fluggästen und deren Einstellungen zu nachhaltigem Flugverkehr. Die Umfrage ergab, dass 58 Prozent der Befragten bereit wären, ihre Reisegewohnheiten aus Umweltgründen anzupassen. Gleichzeitig fordern 72 Prozent eine stärkere staatliche Unterstützung zur Förderung der SAF-Produktion. Es wurde jedoch auch deutlich, dass noch ein großes Informationsdefizit hinsichtlich der SAF-Initiativen besteht, da 74 Prozent der Befragten nicht wussten, dass das SAF-Mandat bereits 2025 in Kraft tritt. Die Ergebnisse der Umfrage verdeutlichen die Notwendigkeit einer verstärkten Aufklärung und einer klaren Kommunikation zwischen der Luftfahrtindustrie und den Passagieren. Der Flughafen Charleroi betont seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung der notwendigen Infrastruktur für SAF und arbeitet mit verschiedenen Partnern zusammen, um eine lokale Produktionseinheit in Wallonien zu etablieren. So soll die Verfügbarkeit von SAF erhöht und die künftige Nachfrage gedeckt werden. In Zusammenarbeit mit Airbus und Wizz Air soll die Produktion und Integration von SAF weiter vorangetrieben werden, um die europäischen Klimaziele im Luftverkehr zu erreichen.

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BelugaXL transportiert Airbus-Teile am Flughafen München

In den ersten fünf Wochen des Jahres 2025 wird der auffällige Frachter „BelugaXL“ wiederholt am Flughafen München erwartet. Der Airbus A330-200F, der aufgrund seiner walfischähnlichen Form den Namen „Beluga“ trägt, transportiert dabei vor allem Flugzeugkomponenten zwischen den verschiedenen Airbusstandorten. Am Münchener Flughafen verladen Spezialisten A350-Rumpfsektionen, sogenannte „side shells“, die in Augsburg gefertigt wurden. Diese werden anschließend nach Hamburg-Finkenwerder geflogen, um dort weiterverarbeitet zu werden. Der BelugaXL, mit einer beeindruckenden Spannweite von fast 61 Metern und einer Höhe von rund 20 Metern, gilt als eines der außergewöhnlichsten Transportflugzeuge der Luftfahrtbranche. Für Luftfahrtenthusiasten stellt der Besuch des BelugaXL einen besonderen Höhepunkt dar. Der Flughafen München spielt dabei eine wichtige Rolle als bedeutender Standort der Luftfahrt- und Flugzeugindustrie, insbesondere bei der Lieferung und dem Transport von Flugzeugkomponenten. Die nächsten Besuche des BelugaXL am Flughafen München sind für den 23., 29. und 31. Januar 2025 geplant. An diesen Tagen wird das Flugzeug jeweils mittags in München landen und am Nachmittag in Richtung Hamburg abheben. Diese Termine sind besonders für Flugzeugfans von Interesse, die die beeindruckende Erscheinung des BelugaXL aus der Nähe erleben möchten.

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OMV und Airbus schließen Partnerschaft zur Förderung von nachhaltigem Flugkraftstoff

Die OMV und Airbus haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um gemeinsam an der Dekarbonisierung der Luftfahrt zu arbeiten. Im Zentrum der Partnerschaft steht die Förderung nachhaltiger Flugkraftstoffe (Sustainable Aviation Fuels, SAF), die über ihren Lebenszyklus durchschnittlich 80 Prozent weniger Treibhausgasemissionen verursachen als herkömmliches Kerosin. Die Kooperation, die von 2025 bis 2030 läuft, zielt darauf ab, die Produktion und Nutzung von SAF zu beschleunigen und Investitionen in neue Anlagen zu fördern. Ein Schwerpunkt liegt auf der Motivation von Kunden zum Umstieg auf SAF, der Erhöhung der Nachfrage und der Entwicklung effizienter Zulassungs- und Produktionsverfahren. Beide Unternehmen sehen darin eine Möglichkeit, die Luftfahrt grundlegend zu verändern. OMV produziert bereits SAF in der Raffinerie Schwechat und hat langfristige Liefervereinbarungen über 1,5 Millionen Tonnen SAF bis 2030 unterzeichnet. Airbus plant, durch die Partnerschaft den weltweiten Einsatz von SAF in der Luftfahrt voranzutreiben. Martijn von Koten, Vorstandsmitglied bei OMV, und Julie Kitcher, Nachhaltigkeitsverantwortliche bei Airbus, betonten in Statements die Bedeutung branchenübergreifender Kooperationen für den Erfolg solcher Projekte. Die Zusammenarbeit soll nicht nur technologische Innovationen voranbringen, sondern auch die Dekarbonisierung der Branche beschleunigen. Mit der Partnerschaft wollen die beiden Unternehmen ein starkes Signal für die Zukunft der Luftfahrt setzen und zugleich ihre Rolle in der Entwicklung nachhaltiger Lösungen stärken.

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Transavia setzt auf Flottenerneuerung mit Airbus A321neo in Retro-Lackierung

Im Jahr 2025 wird die niederländische Fluggesellschaft Transavia, eine Tochtergesellschaft der Air France-KLM-Gruppe, einen besonderen Meilenstein in ihrer Geschichte feiern. Im Sommer 2025 erhält Transavia einen neuen Airbus A321neo, der nicht nur in einer modernen Ausführung, sondern auch in einer besonderen Retro-Lackierung erstrahlen wird. Diese Ankunft markiert gleichzeitig das 60-jährige Jubiläum der Fluggesellschaft, die ihren Betrieb am 21. Oktober 1965 aufgenommen hatte. Die Wahl des neuen Flugzeugs und der spezielle Anstrich symbolisieren für Transavia nicht nur die stolze Vergangenheit, sondern auch die fortschreitende Entwicklung und die geplante Zukunft der Airline. „Die Ankunft eines neuen Airbus in Retro-Lackierung ist unsere Art, mit Stolz auf das zurückzublicken, was wir erreicht haben und wo wir jetzt stehen“, erklärte Marcel de Nooijer, CEO von Transavia, bei der Bekanntgabe des neuen Flugzeugmodells. Die Retro-Lackierung soll die Geschichte der Fluggesellschaft würdigen, gleichzeitig jedoch auch den Blick auf eine moderne und vielversprechende Zukunft richten. De Nooijer betonte weiter, dass die Flottenerneuerung Transavia helfen werde, „in eine ruhigere Zukunft“ zu blicken. In dieser „ruhigen Zukunft“ spielt die Modernisierung der Flugzeugflotte eine zentrale Rolle. Der Airbus A321neo wird nicht nur als modernes und effizientes Flugzeug die Flotte bereichern, sondern auch mit einem markanten Design versehen, das die Identität der Airline stärkt. Das Design des neuen Flugzeugs wurde vom niederländischen Designer Thijs Postma entworfen. Es zeichnet sich durch ein grünes Farbdesign aus, das mit einem großen schwarzen „T“ auf dem Rumpf und dem Heck des Flugzeugs kombiniert wird. Das Retro-Branding erinnert an die ursprünglichen Farben und Logos der Fluggesellschaft, die

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Dubai Aerospace Enterprise übernimmt Nordic Aviation Capital

Die Dubai Aerospace Enterprise (DAE), ein führendes Unternehmen im Bereich Flugzeugleasing, hat eine Vereinbarung zur Übernahme des irischen Leasingunternehmens Nordic Aviation Capital (NAC) unterzeichnet. Diese Transaktion, die auf die Integration von NAC in die DAE-Strukturen abzielt, markiert einen bedeutenden Schritt in der Expansion des Unternehmens und könnte weitreichende Auswirkungen auf den internationalen Flugzeugleasingmarkt haben. Der Deal ist zwar noch an die Zustimmung von Aufsichtsbehörden und Aktionären gebunden, wird jedoch voraussichtlich innerhalb der nächsten sechs Monate abgeschlossen sein. Am 7. Januar 2025 gab DAE offiziell bekannt, dass es eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von 100 Prozent der Anteile von Nordic Aviation Capital erzielt hat. Der Sitz von DAE befindet sich in Dubai, und das Unternehmen wird künftig von der übernommenen Flotte und den erweiterten Marktressourcen von NAC profitieren. Im Rahmen der Transaktion wird die Flotte von DAE von derzeit rund 500 Flugzeugen auf etwa 750 Flugzeuge anwachsen. Dies umfasst sowohl eigene als auch geleaste Flugzeuge. Der Gesamtwert dieser Flotte beläuft sich auf etwa 22 Milliarden US-Dollar, und das Unternehmen wird künftig mit rund 170 Fluggesellschaften in 70 Ländern zusammenarbeiten. Diese Expansion stärkt die Marktposition von DAE erheblich und eröffnet dem Unternehmen zusätzliche Möglichkeiten auf globaler Ebene. Firoz Tarapore, CEO von DAE, äußerte sich zu der Übernahme und betonte die strategische Bedeutung der Akquisition: „Wir freuen uns über die Möglichkeit, die Fähigkeiten, die komplementäre Marktpräsenz und die Mitarbeiter von NAC in unsere Plattform einzubringen. Diese Transaktion wird es uns ermöglichen, einer größeren Gruppe von Kunden kosteneffizientere Lösungen anzubieten.“ Die Übernahme könnte somit

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Rekordjahr für Icelandair: 4,7 Millionen Passagiere im Jahr 2024

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair hat im Jahr 2024 mit 4,7 Millionen beförderten Passagieren einen neuen Rekord erzielt. Dies entspricht einem Anstieg von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Allein im Dezember wurden 312.000 Passagiere gezählt, was eine Steigerung von 18 % im Vergleich zum Dezember 2023 bedeutet. Die Fluggäste verteilten sich auf Reisen nach Island (28 %), aus Island (19 %), über Island (47 %) und innerhalb des Landes (6 %). Die Pünktlichkeit der Flüge verbesserte sich im Jahresdurchschnitt auf 82,7 %, trotz wetterbedingter Herausforderungen im Dezember. Auch die Auslastung erreichte mit 82,6 % im Dezember einen Rekordwert, eine Steigerung um 10,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Der Zuwachs ist teils auf eine erhöhte Nachfrage in allen Märkten zurückzuführen, nachdem im Vorjahr vulkanische Aktivitäten in Island die Zahlen beeinträchtigt hatten. Im Leasinggeschäft konnte Icelandair ebenfalls zulegen: Die verkauften Blockstunden stiegen im Dezember um 65 % im Vergleich zum Vorjahr, was zur besseren Auslastung der Flugzeuge in den Wintermonaten beitrug. Allerdings sank die Frachtleistung im Dezember um 7 %, gemessen in Frachttonnenkilometern. Präsident und CEO Bogi Nils Bogason hob zudem zwei Meilensteine hervor: den Jungfernflug des ersten Airbus-Flugzeugs der Airline sowie den Umzug in den neuen Hauptsitz in Hafnarfjörður. Für 2025 erwartet Icelandair ein Streckennetzwachstum von 8 %, mit einem Schwerpunkt auf Kapazitätsoptimierungen in verkehrsschwächeren Monaten.

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