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Play steigt ins Wetlease-Geschäft ein

Die isländische Fluggesellschaft Play hat bekannt gegeben, dass sie drei ihrer Flugzeuge bis Ende 2027 an einen nicht genannten europäischen Betreiber vermieten wird. Die Vereinbarung, die im Frühling nächsten Jahres beginnen soll, wurde im Rahmen der Veröffentlichung der Finanzergebnisse für 2024 am 18. Februar bekannt gegeben. Play gab an, dass die ACMI-Leasingverträge (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) die Rentabilität des Unternehmens verbessern werden. Die Flotte von Play besteht aus zehn Airbus-Schmalrumpfflugzeugen, darunter sechs A320-200N, drei A321-200N und ein A321-200NX. Ein A321-200N ist derzeit an GlobalX verleast. Play erklärte, dass die jüngste Vereinbarung zur Übertragung von drei Flugzeugen auf den ACMI-Betrieb zu „hochstabilen und positiven Ergebnissen für diesen Teil des Geschäfts“ führen wird. Play verzeichnete für 2024 einen Verlust von 66 Millionen US-Dollar, was einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Verlust von 2023 trotz Umsatzwachstums bedeutet. Das Unternehmen gab jedoch an, dass die Vorteile der Reorganisation des Geschäftsmodells von Play zunehmend deutlich werden. „Obwohl unser EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) immer noch unterdurchschnittlich ist, sahen wir im vierten Quartal eine deutliche Verbesserung, was darauf hindeutet, dass unser überarbeiteter Flugplan bereits zu höheren Einnahmen und verbesserten Finanzen führt“, sagte CEO Einar Örn Ólafsson. „Mit Blick auf 2025 sind wir optimistisch, was die weitere Fortschritte angeht. Wir sind weiterhin entschlossen, unser neues Geschäftsmodell umzusetzen, uns auf beliebte und profitable Strecken zu konzentrieren und gleichzeitig neue Projekte für unsere Flotte zu finden.“

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Flydubai plant Großbestellung von über 200 Flugzeugen

Flydubai plant eine umfangreiche Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte. Wie Bloomberg berichtete, steht das Unternehmen kurz vor der Unterzeichnung eines Vertrags über mehr als 200 Schmalrumpfflugzeuge, der Optionen für weitere 100 Maschinen beinhalten könnte. Diese potenzielle Großbestellung unterstreicht die ambitionierten Wachstumspläne der Airline. Ghaith Al Ghaith, der Vorstandsvorsitzende von Flydubai, bestätigte gegenüber ch-aviation, dass die Fluggesellschaft in ständigen Gesprächen mit Flugzeugherstellern über zukünftige Bestellungen steht. „Vorausschauende Planung und verlässliche Liefertermine sind ein wesentlicher Bestandteil des Erfolgs jeder Expansions- und Ersatzstrategie einer Fluggesellschaft. Wir prüfen derzeit unseren Bedarf an Schmalrumpfflugzeugen, und jede Entscheidung wird nach ihrer Finalisierung bekannt gegeben“, so Al Ghaith. Flydubai ist traditionell ein Boeing-Kunde. Angesichts der aktuellen Herausforderungen, mit denen Boeing konfrontiert ist, schließt die Fluggesellschaft jedoch die Möglichkeit nicht aus, auch Airbus-Jets in ihre Flotte aufzunehmen. Auf der Dubai Airshow im November 2023 sorgte Flydubai für Aufsehen, als sie eine Bestellung für dreißig B787-9 aufgab – ihre ersten Großraumflugzeuge. Auch andere große Fluggesellschaften im Nahen Osten planen derzeit ihre Flotten zu erweitern. Etihad Airways aus Abu Dhabi führt Gespräche über eine mögliche Bestellung von bis zu 40 Großraumflugzeugen, wie Bloomberg berichtete. Qatar Airways erwägt eine Bestellung von 230 Großraumflugzeugen, während Riyadh Air plant, 50 Flugzeuge dieser Größenordnung zu erwerben. Keine dieser Fluggesellschaften reagierte auf Anfragen von ch-aviation um eine Stellungnahme. Zudem wird berichtet, dass auch Gulf Air ihre Flotte um rund zehn Großraumflugzeuge erweitern möchte. Eine Stellungnahme von Gulf Air war jedoch nicht zu erhalten. Die geplanten Großbestellungen der verschiedenen Fluggesellschaften im Nahen Osten deuten auf ein

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MTU schreibt nach Verlustjahr wieder Rekordgewinn

Der Münchner Triebwerksbauer MTU hat nach dem ersten Jahresverlust seiner Geschichte im Jahr 2023 wieder ein Rekordjahr hingelegt. Trotz des andauernden Triebwerksrückrufs tausender Antriebe von Airbus-Jets kehrte der Dax-Konzern 2024 klar in die schwarzen Zahlen zurück und verdiente im Tagesgeschäft vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten erstmals mehr als eine Milliarde Euro. Im vergangenen Jahr steigerte MTU den Umsatz um 18 Prozent auf knapp 7,5 Milliarden Euro, wenn man die Auswirkungen des Triebwerksrückrufs in beiden Jahren herausrechnet. Der um solche und andere Sonderposten bereinigte operative Gewinn stieg um 28 Prozent auf 1,05 Milliarden Euro. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 764 Millionen Euro nach fast 100 Millionen Euro Verlust im Vorjahr. Damals hatte MTU fast eine Milliarde Euro für den Triebwerksrückruf zurückgestellt. Für 2025 erwartet MTU-Chef Lars Wagner nun einen Umsatz von 8,7 bis 8,9 Milliarden Euro und einen bereinigten operativen Gewinn, der um etwa 15 Prozent steigen soll. Wagner wird das Unternehmen jedoch im Laufe des Jahres verlassen und zum weltgrößten Flugzeugbauer Airbus wechseln. Sein Nachfolger bei MTU wird der frühere Lufthansa-Technik-Chef Johannes Bussmann. Auch MTU-Finanzchef Peter Kameritsch wird den Konzern verlassen. An der Börse reagierte die MTU-Aktie zunächst mit Kursverlusten, nachdem Analysten den Mittelabfluss im vierten Quartal bemängelt hatten. Finanzvorstand Peter Kameritsch erklärte dies mit den Aufwendungen für den Triebwerksrückruf. Der MTU-Konzern und sein US-Partner „Pratt & Whitney“ müssen seit Mitte 2023 rund 3000 Antriebe vom Typ Getriebefan reparieren, die vor allem bei den Airbus-Jets aus der Modellfamilie A320 Neo zum Einsatz kommen. Diese Airbus-Maschinen sind der am

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Österreichs Luftfahrtindustrie: Zukunftstechnologien im Fokus

In der neuesten Episode des Luftfahrt-Podcasts „#ON Air“ spricht Dr. Peter Malanik, Geschäftsführer der Aviation Industry Austria, mit Univ. Prof. Dr. Martin Berens von der Technischen Universität Wien über die technologischen Entwicklungen in der Luftfahrt. Im Mittelpunkt stehen neue Antriebstechnologien, insbesondere der Einsatz von Wasserstoff und Brennstoffzellen im Flugverkehr. Berens erläutert die aktuellen Forschungsprojekte und die Herausforderungen bei der Umsetzung dieser Technologien. Neben alternativen Antrieben wird auch die Reduzierung von Fluglärm durch optimierte Propellergeometrien und innovative Flugzeugdesigns thematisiert. Dabei wird deutlich, dass Österreich trotz begrenzter finanzieller Mittel eine wichtige Rolle in der internationalen Luftfahrtforschung spielt. Besonders als Zulieferer für Airbus ist die heimische Industrie ein bedeutender Akteur im europäischen Luftverkehrssektor. Ein weiteres Thema der Diskussion ist die akademische Ausbildung im Bereich Luftfahrt. Aktuell gibt es in Österreich Bestrebungen, das Studienangebot in der Aeronautik zu erweitern und einen eigenen universitären Masterstudiengang für Luftfahrtechnik einzuführen. Damit soll der Forschungs- und Entwicklungsstandort langfristig gestärkt werden.

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MTU Aero Engines: Positive Geschäftsentwicklung und Führungswechsel

Nach einem historischen Verlust im Jahr 2023 hat MTU Aero Engines im Jahr 2024 eine deutliche Erholung verzeichnet. Trotz finanzieller Belastungen durch den Rückruf tausender GTF-Triebwerke konnte der Münchener Triebwerkshersteller seine finanziellen Ziele erreichen. Analysten zufolge wird ein Umsatz von 7,4 Milliarden Euro erwartet, was innerhalb der vom Vorstand prognostizierten Spanne liegt. Der bereinigte operative Gewinn (Ebit) wird voraussichtlich 1,03 Milliarden Euro betragen, womit erstmals die Marke von einer Milliarde Euro überschritten würde. Für das Jahr 2025 plant MTU, den Umsatz auf 8,3 bis 8,5 Milliarden Euro zu steigern. Der bereinigte operative Gewinn soll im niedrigen bis mittleren zweistelligen Prozentbereich zulegen. Diese Prognosen spiegeln das Vertrauen des Unternehmens in eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung wider. In der Führungsetage stehen bedeutende Veränderungen an: Vorstandschef Lars Wagner hat angekündigt, seinen bis zum 31. Dezember 2025 laufenden Vertrag nicht zu verlängern, um ab 2026 eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Berichten zufolge wird Wagner die Leitung der Verkehrsflugzeugsparte bei Airbus übernehmen. Sein Nachfolger bei MTU wird Johannes Bussmann, der zuvor als Vorstandsvorsitzender bei Lufthansa Technik tätig war. Zudem wird Finanzchef Peter Kameritsch seinen Posten abgeben und sich künftig verstärkt Aufsichtsratsmandaten widmen. Ab Mitte 2025 übernimmt Katja Garcia Vila, ehemalige Finanzchefin des Autozulieferers Continental, die Leitung der MTU-Finanzen. Diese personellen Veränderungen erfolgen in einer Phase, in der MTU seine Marktposition stärkt und sich auf zukünftiges Wachstum vorbereitet. Die Kombination aus solider finanzieller Performance und strategischen Führungswechseln soll die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens stellen.

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Gatwick: British Airways übernimmt Boeing-Hangars

British Airways plant die Übernahme der Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungseinrichtung (MRO) von Boeing am Flughafen London Gatwick. Mit diesem Schritt sichert sich die Fluggesellschaft nicht nur eine strategisch wichtige Anlage, sondern schafft zudem neue Arbeitsplätze und stärkt ihre technische Infrastruktur. Die Übernahme der Boeing-Wartungsbasis in Gatwick ist ein wesentlicher Bestandteil der Expansionsstrategie von British Airways im technischen Bereich. Durch den Kauf erhält die Airline eine moderne Hangar-Anlage, die es ermöglicht, die Wartung und Instandhaltung eines Teils ihrer Flotte direkt vor Ort durchzuführen. Die bestehende Belegschaft der Boeing-Wartungseinrichtung wird in das neu gegründete Tochterunternehmen British Airways Engineering Gatwick (BAEG) überführt. Diese Einheit ergänzt die bereits etablierten Wartungsstandorte des Unternehmens in Südwales (British Airways Engineering Wales, BAEW) und Glasgow (British Airways Maintenance Glasgow, BAMG). Laut British Airways wird der Übergang der Mitarbeiter im zweiten Quartal 2025 erfolgen, vorbehaltlich eines Konsultationsprozesses mit den Angestellten. British Airways plant zudem, in Zukunft weiteres Personal für den Standort Gatwick einzustellen. Andy Best, Chief Technical Officer von British Airways, äußerte sich positiv über die Entwicklung: „Diese Investition hilft uns, die besten in der Branche zu sein, indem wir die Fähigkeiten und das Fachwissen der ehemaligen Boeing-Mitarbeiter in unser Unternehmen integrieren.“ Vorteile für den Flugbetrieb Mit der Übernahme des Boeing-Standorts kann British Airways kleinere Wartungsarbeiten an ihren Boeing 777 direkt in Gatwick durchführen und gleichzeitig schwerere Instandhaltungen für die Airbus A320- und A321-Flotte in Eigenregie übernehmen. Dies reduziert die Notwendigkeit, Flugzeuge für Wartungsarbeiten an andere Standorte zu verlegen, und verbessert die betriebliche Effizienz. Darüber hinaus bedeutet die erhöhte

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Norwegian Group plant Erweiterung der Flotte mit 737-Max-8

Die norwegische Fluggesellschaft Norwegian Group steht vor einer wichtigen Entscheidung bezüglich ihrer zukünftigen Flottenstrategie. Bis zum Herbst 2025 soll entschieden werden, ob das Unternehmen von den 30 Optionen Gebrauch macht, die es zusätzlich zu einer bereits bestehenden Bestellung über 50 Boeing B737-8 Max Flugzeuge erworben hat. Dies teilte CEO Geir Karlsen während der Präsentation der Ergebnisse des vierten Quartals am 13. Februar 2025 mit. Das Unternehmen steht dabei vor der Herausforderung, die Flotte gemäß seiner Expansionspläne zu erweitern, um sich langfristig auf dem europäischen und internationalen Markt zu behaupten. Norwegian hatte bereits 2022 eine Bestellung über 50 Boeing B737-8 Max Flugzeuge aufgegeben. Mit den zusätzlichen Optionen, die das Unternehmen nun prüft, könnte sich die Flotte der Airline in den kommenden Jahren erheblich vergrößern. Diese Optionen sind besonders attraktiv, da sie laut Karlsen zu einem günstigeren Preis als die ursprüngliche Bestellung abgewickelt werden könnten. Die endgültige Entscheidung, ob diese zusätzlichen 30 Flugzeuge bestellt werden, soll jedoch erst in den nächsten sechs Monaten fallen. Karlsen geht davon aus, dass die Option auf Lieferungen zwischen 2028 und 2031 wahrgenommen werden könnte. Im Jahr 2023 erklärte Karlsen, dass die Entscheidung über die 30 Optionen voraussichtlich im Jahr 2025 getroffen werden würde, nachdem die Verhandlungen mit Boeing und weiteren Beteiligten abgeschlossen sind. Bis dahin wolle man die Entwicklung des Marktes und die künftigen Anforderungen an die Flotte genau beobachten, um eine fundierte Entscheidung treffen zu können. Aktuelle Situation der Flotte und der Lieferungen Trotz der zukünftigen Flottenplanung hat Norwegian in den ersten Monaten des Jahres

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Emirates setzt auf innovative Wartungstechnologien für Flottenmanagement

Emirates hat eine strategische Vereinbarung mit Airbus unterzeichnet, um ihre Flottenwartung weiter zu optimieren. Die Zusammenarbeit umfasst die Einführung von Skywise Fleet Performance+ (S.FP+), einer fortschrittlichen Lösung für die vorausschauende Wartung und die Überwachung des Flugzeugzustands. Zudem wird die Analyseplattform Core X3 in den Wartungsprozess integriert, um die Leistung und den Zustand der Airbus-Flotte, speziell der A380- und A350-Modelle, in Echtzeit zu überwachen. Die neue Plattform ermöglicht es den Ingenieurteams von Emirates, potenzielle Probleme während des Flugbetriebs frühzeitig zu identifizieren und während der Wartung gezielte Maßnahmen zu ergreifen. Diese Technologie soll die Zuverlässigkeit der Flotte erhöhen, die Betriebszeiten optimieren und Ausfallzeiten minimieren. Emirates setzt dabei auf eine datengetriebene Entscheidungsfindung, die es dem Unternehmen ermöglicht, Wartungsaktivitäten präziser zu steuern. Neben der Einführung von Skywise Fleet Performance+ plant Emirates auch die Nutzung innovativer Technologien wie Drohneninspektionen und den Einsatz von virtueller und erweiterter Realität für Wartungsaufgaben. Das Unternehmen setzt auf fortschrittliche digitale Lösungen, um die Effizienz und Genauigkeit in der Wartung weiter zu steigern und die Flottentransparenz zu verbessern. Emirates Engineering, das für die Wartung der größten Boeing 777- und A380-Flotte der Welt verantwortlich ist, betreibt eine der modernsten Wartungsanlagen der Luftfahrtindustrie.

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ATR verfehlt Lieferziel: Turboprop-Hersteller kämpft mit Engpässen in der Lieferkette

Der französisch-italienische Flugzeugbauer ATR hat im Jahr 2024 sein selbstgestecktes Ziel, 40 Turboprop-Flugzeuge auszuliefern, deutlich verfehlt. Stattdessen konnte der Hersteller lediglich 35 Maschinen ausliefern – ein Flugzeug weniger als im Vorjahr. Diese Zahlen spiegeln die anhaltenden Herausforderungen wider, mit denen ATR derzeit in seiner Produktion konfrontiert ist. Neben Produktionsverzögerungen, die das Unternehmen bereits seit einiger Zeit beschäftigen, kämpft ATR, ähnlich wie der Konzernpartner Airbus, mit Engpässen in der Lieferkette. Diese Schwierigkeiten haben das ambitionierte Lieferziel deutlich in den Hintergrund gerückt. Turboprop-Flugzeuge, die hauptsächlich in der Regionalfliegerei eingesetzt werden, sind seit Jahren ein wichtiger Teil des Portfolios von ATR. Die Nachfrage nach diesen Maschinen bleibt stabil, besonders in ländlichen und weniger stark frequentierten Regionen, wo kleinere Flugzeuge die einzige Möglichkeit bieten, regelmäßig mit größeren Städten verbunden zu werden. Die 35 Auslieferungen im Jahr 2024 stellen dennoch einen Rückgang im Vergleich zu den 36 Flugzeugen dar, die im Jahr 2023 ausgeliefert wurden. Die Ursache für diese Delle in der Produktionsleistung liegt nicht etwa in einer geringeren Nachfrage, sondern vielmehr in den logistischen Problemen, die ATR und auch andere Flugzeughersteller plagen. Ähnlich wie Airbus, bei dem es immer wieder zu Engpässen bei der Lieferung von Bauteilen kommt, hat ATR Schwierigkeiten, die nötigen Teile und Materialien für seine Turboprop-Flugzeuge rechtzeitig zu erhalten. Diese Herausforderungen sind nicht neu: Schon in den letzten Jahren berichteten Flugzeughersteller immer wieder von Verzögerungen und Schwierigkeiten in den globalen Lieferketten, die durch die COVID-19-Pandemie noch verstärkt wurden. Auch die anhaltenden Probleme in der Halbleiter- und Elektronikbranche, die für die Herstellung

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Mehr als 60 Unternehmen bündeln Kräfte für Künstliche Intelligenz in Europa

Mehr als 60 namhafte europäische Unternehmen haben sich in der „EU AI Champions Initiative“ zusammengeschlossen, um die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in Europa voranzutreiben. Zu den Unterstützern gehören unter anderem Lufthansa, Airbus, Siemens und Volkswagen. Ziel der Initiative, die auf dem internationalen KI-Gipfel in Paris vorgestellt wurde, ist es, die industrielle Nutzung von KI zu fördern und Europa als führenden Standort für diese Technologie zu positionieren. Die beteiligten Unternehmen und Start-ups aus der KI-Branche, darunter Helsing, Mistral AI und Dataiku, wollen KI in Schlüsselindustrien wie Fertigung, Energie und Verteidigung integrieren. Dies soll die Produktivität und wirtschaftliche Souveränität Europas steigern. Zudem haben mehr als 20 internationale Investoren angekündigt, in den kommenden fünf Jahren insgesamt 150 Milliarden Euro in KI-Projekte in Europa zu investieren. Laut Jeannette zu Fürstenberg, Europa-Chefin bei General Catalyst, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche KI-Infrastruktur in Europa gegeben – darunter Talent, Kapital und ein starkes industrielles Fundament. Um den Fortschritt zu beschleunigen, wollen die Unternehmen gemeinsam mit der EU-Kommission für einen vereinfachten Rechtsrahmen für KI eintreten. Die Gespräche sollen auf dem Pariser Gipfel zwischen Unternehmern und Spitzenpolitikern weiter vertieft werden. Ziel ist es, eine Infrastruktur für KI zu schaffen, die den gesamten europäischen Kontinent stärken und die Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Technologiewettbewerb erhöhen soll.

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