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Turkish Airlines zögert mit Großauftrag für Boeing

Ein erwarteter Großauftrag von Turkish Airlines an Boeing könnte sich aufgrund von Produktionskapazitäten und Wartungskosten weiter verzögern. Airline-Chef Bilal Eksi äußerte sich in London zuversichtlich, eine Einigung mit Boeing zu erzielen, schloss aber auch einen weiteren Deal mit Airbus nicht aus. Turkish Airlines hatte bereits 2023 mit Airbus und Boeing über eine Großbestellung von etwa 600 Flugzeugen verhandelt. Während die türkische Staatsfluglinie bei Airbus 230 Maschinen bestellte, kam es bisher nicht zu einer Einigung mit Boeing. Turkish Airlines plant, etwa 300 Boeing-Jets, darunter Langstreckenflugzeuge vom Typ 787 „Dreamliner“ und Mittelstreckenmaschinen vom Typ 737 Max, zu ordern. Boeing kämpft derzeit mit Qualitätsproblemen bei beiden Modellen, was zu Verzögerungen bei Auslieferungen führt. Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat zudem die Produktionsausweitung der 737 Max eingeschränkt. Turkish Airlines und andere Fluggesellschaften sind daher gezwungen, alternative Lösungen zu finden, wie etwa das Leasen von Flugzeugen, um ihre Flotten zu erweitern.

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ANA plant Großbestellung bei Airbus, Boeing und Embraer

Der japanische Lufthansa-Partner All Nippon Airways (ANA) plant einem Bericht von Bloomberg zufolge die Anschaffung von mindestens 77 Flugzeugen bei den Herstellern Airbus, Boeing und Embraer. Diese Bestellung wäre ungewöhnlich, da sie alle drei großen Flugzeugbauer berücksichtigt. ANA soll bei Boeing 18 Großraumjets vom Typ 787-9 „Dreamliner“ und 12 Mittelstreckenjets vom Typ 737-8 Max bestellen. Von Airbus sollen 27 Maschinen des Typs A321neo geordert werden, darunter drei in der Langstreckenversion A321XLR. Zusätzlich plant ANA die Anschaffung von 20 Regionaljets vom Typ E190-E2 des brasilianischen Herstellers Embraer. Die genaue Zusammensetzung der Bestellung kann sich laut Bloomberg noch ändern. Es könnten Kaufoptionen für weitere Maschinen hinzukommen. Die Fluggesellschaft wird ihre Pläne möglicherweise noch am heutigen Dienstag veröffentlichen.

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MTU stellt Entwicklung des Water Enhanced Turbofan ein – Fokus auf andere Technologien

Die MTU Aero Engines, ein führender Hersteller von Flugzeugtriebwerken, hat entschieden, die Entwicklung ihres Water Enhanced Turbofan (WET) zu beenden. Dies berichtete das Fachmagazin „Flug Revue“ in seiner neuesten Ausgabe. Laut MTU-Chef Lars Wagner hat das Triebwerk in der geplanten Bauweise trotz der Nutzung aller verfügbaren Technologien nicht die gewünschten Treibstoffeinsparungen erzielt. Die Entwicklung des Triebwerks werde daher gestoppt, um sich auf andere Technologien zu konzentrieren, die mehr Potenzial zur Effizienzsteigerung versprechen. Die Entscheidung, das WET-Projekt einzustellen, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sich auch andere Unternehmen der Luftfahrtindustrie mit ähnlichen Herausforderungen konfrontiert sehen. Erst kürzlich gab es von Seiten von Airbus und ATR Ankündigungen, ihre eigenen Pläne für klimafreundlichere Luftfahrttechnologien entweder zu pausieren oder zu verschieben. MTU reagiert auf diese Entwicklungen, indem das Unternehmen seine Strategie anpasst und künftig verstärkt auf die Nutzung von Wärmeenergie setzen möchte, um den thermischen Kreislauf in Flugzeugtriebwerken zu optimieren. Das Water Enhanced Turbofan: Ein ambitioniertes Projekt Das Water Enhanced Turbofan war eine vielversprechende Technologie, die darauf abzielte, die Effizienz von Flugzeugtriebwerken durch die Einspritzung von Wasserstoff oder Wasser zu steigern. Die Theorie hinter der Technologie war, dass die Zugabe von Wasserdampf die Verbrennungstemperatur senken und so die Emissionen von Stickstoffoxiden (NOx) sowie die Bildung von Kondensstreifen verringern könnte. Diese Technologien sind im Hinblick auf die Reduzierung der Umweltauswirkungen der Luftfahrt von besonderem Interesse. Doch trotz aller technologischen Ansätze und Innovationen blieb das WET-Triebwerk hinter den Erwartungen zurück, vor allem in Bezug auf die Treibstoffeinsparung. Das Gewicht und die Größe des Triebwerks, so Wagner,

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Delta Air Lines: Zwei Flüge müssen aufgrund von Rauchgeruch und Geruchsbelästigung umgeleitet werden

Am 22. Februar 2025 ereigneten sich zwei Vorfälle innerhalb weniger Stunden bei Delta Air Lines, bei denen Flugzeuge aufgrund von Fume-Events (Rauchgeruch in der Kabine) umgeleitet oder zurückgekehrt sind. In beiden Fällen gab es glücklicherweise keine Verletzten, jedoch mussten die betroffenen Flüge aufgrund der ungewöhnlichen Umstände schnell reagiert und sicher umgeleitet werden. Beide Vorfälle betreffen Maschinen, die auf internationalen Strecken unterwegs waren und während des Fluges auf potenzielle Gefahren reagierten. Vorfall 1: Rückkehr eines Airbus A350-900 nach Los Angeles Der erste Vorfall ereignete sich bei Flug DL43, der am späten Abend von Los Angeles International Airport (LAX) nach Sydney-Kingsford Smith Airport (SYD) starten sollte. An Bord des Airbus A350-900, mit der Registrierungsnummer N514DN, befanden sich 162 Passagiere sowie 15 Besatzungsmitglieder. Der Flug hatte um 21:04 Uhr die Startbahn 25R von Los Angeles verlassen und war auf dem Weg über den Pazifischen Ozean, als die Crew eine ungewöhnliche Entdeckung in der Kabine machte. Während des Steigflugs berichtete die Kabinenbesatzung von einem Geruch von Rauch, der aus der Galley im hinteren Teil des Flugzeugs kam. Auf Grundlage dieser Information entschied sich die Cockpit-Crew, den Steigflug bei 10.000 Fuß (etwa 3.000 Meter) abzubrechen und unverzüglich zur Landung zurückzukehren. Das Flugzeug drehte um und kehrte nach Los Angeles zurück, wo es nur 28 Minuten nach dem ursprünglichen Startzeitpunkt wieder sicher auf der Startbahn 25R landete. Bei der Landung meldeten die Piloten, dass kein Rauch mehr an Bord festgestellt werden konnte und dass auch kein entsprechendes Rauchwarnsystem im Cockpit aktiviert wurde. Obwohl die Situation beruhigt

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Erstmalige Luftbetankung zwischen deutscher Luftwaffe und britischer Royal Air Force im Nahen Osten

Am 21. Februar 2025 gaben die britische Royal Air Force (RAF) und die deutsche Luftwaffe eine bedeutende militärische Kooperation bekannt: Zum ersten Mal führten die beiden Luftstreitkräfte eine Luftbetankung zwischen einem deutschen Atlas A400M und einem britischen Typhoon-Jagdflugzeug durch. Die Operationen fanden sowohl bei Tag als auch bei Nacht statt und hatten zum Ziel, die Piloten für das Betanken von einer anderen Flugzeugart zu qualifizieren. Dieser erfolgreiche Test ist Teil der laufenden gemeinsamen Operationen der beiden Streitkräfte im Nahen Osten, die im Rahmen der internationalen Koalition zur Bekämpfung des „Islamischen Staates“ (Daesh) durchgeführt werden. Die durchgeführte Luftbetankung stellt einen weiteren Schritt in der Intensivierung der Kooperation zwischen den beiden Luftwaffen dar. In einer Erklärung betonte Wing Commander Pearson, Kommandant eines RAF Typhoon Geschwaders im Nahen Osten: „Die Entwicklung dieser neuen Fähigkeit ist von enormer Bedeutung, da sie unsere Flexibilität und Agilität in den Luftoperationen hier im Nahen Osten erhöht. Das gemeinsame Operieren stärkt die Koalition als Ganzes.“ Die Luftbetankung ist ein wesentlicher Bestandteil moderner Luftkriegführung, da sie die Reichweite und Ausdauer von Kampfflugzeugen erheblich erweitert und somit eine erhöhte operative Kapazität ermöglicht. Luftbetankung ist keine neue Praxis für die internationale Koalition in der Region, die schon seit längerer Zeit auf Tankflugzeuge aus verschiedenen Nationen zurückgreift. Großbritannien stellt mit seinen Voyager-Flugzeugen Multi-Role-Transport-Tanker, die regelmäßig genutzt werden, um die Luftoperationen der Partnerländer zu unterstützen. Ebenso betanken RAF-Flugzeuge häufig andere Tankflugzeuge von Nationen, die Mitglieder der Koalition sind. Die Herausforderungen der Luftbetankung Obwohl die RAF-Piloten bereits umfangreiche Erfahrung im Betanken von Flugzeugen des

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Drohende US-Zölle auf Airbus-Produkte

Die US-Regierung droht der Europäischen Union mit der Einführung von Zöllen, die auch den europäischen Flugzeughersteller Airbus treffen könnten. Dies könnte nicht nur die Beziehungen zwischen den beiden Wirtschaftsriesen belasten, sondern auch weitreichende Auswirkungen auf die internationale Luftfahrtindustrie haben. Airbus, der weltweit zweitgrößte Flugzeugbauer nach Boeing, bereitet sich bereits auf mögliche Folgen vor und zieht in Erwägung, seine US-Kunden im Falle von Zöllen zu benachteiligen und Lieferungen umzubuchen. Dies könnte insbesondere für große Fluggesellschaften wie American Airlines, Delta Air Lines, JetBlue Airways und Breeze schwerwiegende Konsequenzen haben. Die US-Regierung, unter der Führung von Präsident Joe Biden, hat angedroht, Zölle auf europäische Flugzeugbauer zu erheben. Laut Berichten sollen die Zollmaßnahmen spätestens im März dieses Jahres in Kraft treten. Die Drohung kommt im Kontext eines langjährigen Handelsstreits zwischen den USA und der EU, der vor allem die Flugzeugbauindustrie betrifft. In der Vergangenheit waren die Zölle vor allem auf Boeing und Airbus gerichtet, zwei der größten Konkurrenten im internationalen Flugzeugmarkt. Zölle auf Airbus-Flugzeuge könnten die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens in den USA erheblich beeinträchtigen. Dies wäre nicht das erste Mal, dass Airbus mit solchen Zollmaßnahmen konfrontiert wird. Schon während der Amtszeit von Präsident Donald Trump gab es ähnliche Drohungen, jedoch wurden US-Kunden damals von Zöllen freigestellt. In diesem Fall scheint Airbus jedoch eine andere Strategie zu verfolgen, die es dem Unternehmen ermöglicht, flexibel auf die Situation zu reagieren. Airbus‘ Reaktion: Lieferslots umbuchen und Priorisierung der weltweiten Nachfrage Guillaume Faury, der CEO von Airbus, erklärte in einem Interview mit dem Sender CNBC, dass das Unternehmen

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USA: Luftfahrtbranche fordert Notfallfinanzierung zur Verbesserung der Flugsicherung

Die Luftfahrtbranche in den Vereinigten Staaten schlägt Alarm: Nach einer Reihe tödlicher Unfälle, darunter die tragische Kollision eines American-Airlines-Regionaljets mit einem Black-Hawk-Hubschrauber über dem Potomac River in Washington D.C., fordern Vertreter der Branche eine sofortige Bereitstellung von Notfallfinanzierungen durch den Kongress. Ziel ist es, die veralteten Technologien der Flugverkehrskontrolle zu modernisieren und dringend benötigte Fachkräfte einzustellen, um der anhaltenden Personalknappheit an US-amerikanischen Flughäfen entgegenzuwirken. Die Kollision über Washington hat die Debatte über die Sicherheit im US-amerikanischen Luftraum erneut entfacht. Obwohl der verantwortliche Fluglotse in diesem Fall nicht direkt für den Unfall verantwortlich gemacht wurde, zeigt der Vorfall dennoch strukturelle Schwachstellen auf. Die Arbeitsbelastung vieler Fluglotsen ist hoch, da sie oft gleichzeitig den Verkehr von kommerziellen Maschinen und Militärhubschraubern koordinieren müssen. Dies liegt vor allem an der chronischen Unterbesetzung der Kontrolltürme. Nach Angaben der Luftfahrtverbände Airlines for America, Aerospace Industries Association und International Air Transport Association fehlen landesweit etwa 3.500 Fluglotsen. Mehr als 280 der über 300 Flugverkehrskontrollstellen sind unterbesetzt, einige große Flughäfen wie John F. Kennedy International (JFK) und Newark Liberty International (EWR) arbeiten mit nur 60 % der erforderlichen Kapazität. Infolge dessen sind viele Lotsen gezwungen, Überstunden zu leisten und an sechs Tagen in der Woche zu arbeiten. Die FAA hatte bereits im letzten Jahr Flugbeschränkungen für bestimmte Regionen wie den New Yorker Luftraum verhängt, um das Problem zu entschärfen. Industrie fordert umfassende Modernisierung Branchenvertreter drängen darauf, dass der Kongress eine schnelle Bereitstellung von Mitteln für die Modernisierung der Flugsicherungssysteme sowie die Einstellung und Ausbildung neuer Fluglotsen genehmigt. In

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Boeing übernimmt Spirit Aerosystems – Airbus sichert sich Teile des Zulieferers

Der Flugzeugbauer Boeing übernimmt den angeschlagenen Zulieferer Spirit Aerosystems für 4,7 Milliarden US-Dollar. Im Zuge dieser Übernahme werden einige Spirit-Werke, die auch für Airbus produzieren, an den europäischen Konkurrenten übergehen. Airbus-Finanzvorstand Thomas Toepfer bestätigte, dass der Deal „in den nächsten Wochen“ abgeschlossen werden soll. Spirit Aerosystems, ein wichtiger Zulieferer für sowohl Boeing als auch Airbus, ist in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Die Übernahme durch Boeing soll die Stabilität des Zulieferers gewährleisten. Im Zuge der Übernahme werden jedoch einige Werke, die Großkomponenten für Airbus-Programme fertigen, an Airbus abgegeben. Konkret handelt es sich um die Standorte Kinston (North Carolina) und St. Nazaire, wo Rumpfsektionen für das A350-Programm produziert werden, sowie um das Spirit-Werk im irischen Belfast, in dem A220-Tragflächen entstehen. Diese Übernahme ermöglicht es Airbus, die Produktion wichtiger Komponenten in eigener Regie zu übernehmen und die Abhängigkeit von einem externen Zulieferer zu verringern. Die Übernahme von Spirit Aerosystems durch Boeing und die damit verbundene Aufteilung von Werken zwischen Boeing und Airbus ist ein komplexer Vorgang, der die Flugzeugindustrie nachhaltig beeinflussen wird. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Veränderungen auf die Produktionsabläufe und die Wettbewerbslandschaft auswirken werden.

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Airbus verschiebt Pläne für Wasserstoff-Flugzeug deutlich

Airbus-Chef Guillaume Faury hat die Pläne für ein Wasserstoff-Flugzeug deutlich nach hinten verschoben. Die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft sei fünf bis zehn Jahre hinter dem zurück, was Airbus bei der Ankündigung seiner Wasserstoffstrategie im Jahr 2020 angenommen habe, erklärte der Manager bei der Bilanzvorlage am Donnerstag in Toulouse. Damit ist es unrealistisch, dass ein Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb wie ursprünglich geplant im Jahr 2035 in den Liniendienst geht. Airbus arbeite zwar weiter daran, aber es werde einige Jahre länger dauern, so Faury. Für den Airbus-Chef steht außer Frage, dass ein Wasserstoff-Flugzeug technisch machbar ist. Allerdings bringe es nichts, ein Flugzeug zu entwickeln, das niemand kaufe, weil die Infrastruktur nicht zur Verfügung stehe oder es im Betrieb zu teuer sei. Technisch sei Airbus laut Faury einen Schritt weiter. Der Konzern setzt auf eine Brennstoffzelle, die mithilfe von Wasserstoff Strom erzeugt. Dieser treibt dann wiederum das Flugzeug an. Die Alternative, bei der eine Gasturbine Wasserstoff auf ähnliche Weise verbrennt, wie es bei herkömmlichen Düsenflugzeugen mit Kerosin der Fall ist, wurde verworfen. Um das Wasserstoff-Flugzeug bis 2035 zur Marktreife zu bringen, hätte Airbus die konkrete Entwicklung nach früheren Aussagen im Jahr 2027 oder 2028 anschieben müssen. Bisher arbeitet der Hersteller noch an den technischen Grundlagen – wie auch der Münchner Triebwerkshersteller MTU, der ebenfalls auf eine Brennstoffzelle setzt. Um ein Flugzeug mit Wasserstoffantrieb zum Erfolg zu bringen, braucht es eine Wasserstoffversorgung an den Flughäfen. Die Technik gilt als teuer und aufwendig. Um das eigentliche Ziel der CO2-Neutralität zu erreichen, müsste der Wasserstoff zudem mithilfe von

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Airbus plant deutliche Steigerung von Auslieferungen und Gewinn für 2025

Der Flugzeugbauer Airbus hat sich für das Jahr 2025 ehrgeizige Ziele gesetzt. Nach einem herausfordernden Jahr 2024 plant der Konzern, die Anzahl der Auslieferungen deutlich zu steigern und den operativen Gewinn merklich zu verbessern. Vorstandschef Guillaume Faury gab bekannt, dass Airbus im laufenden Jahr rund 820 Passagierjets ausliefern will, was einer Steigerung von über 50 Maschinen im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Auch der operative Gewinn vor Sonderposten (bereinigtes Ebit) soll deutlich zulegen. Nachdem er 2024 auf unter 5,4 Milliarden Euro gesunken war, wird für 2025 ein Anstieg auf etwa 7 Milliarden Euro erwartet. Analysten hatten im Vorfeld der Bekanntgabe allerdings noch etwas höhere Erwartungen an das Ergebnis für 2025. Für das abgelaufene Jahr dürfen sich die Aktionäre über eine höhere Dividende freuen. Airbus plant, je Aktie 3 Euro auszuschütten, davon 1 Euro als Sonderdividende. Im Vorjahr hatte der Konzern 2,80 Euro je Anteilsschein ausgeschüttet, ebenfalls inklusive einer Sonderdividende von einem Euro. Der Umsatz des Herstellers stieg im vergangenen Jahr um sechs Prozent auf 69 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn sank jedoch um neun Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Grund dafür waren unter anderem Engpässe bei Bauteilen, die dazu führten, dass weniger Maschinen ausgeliefert werden konnten als ursprünglich geplant. Zudem belasteten Ausgaben im Raumfahrtgeschäft und beim Militärtransporter A400M das Ergebnis. Der Überschuss hingegen stieg um zwölf Prozent auf 4,2 Milliarden Euro. Im Hinblick auf die Produktionspläne gab Faury bekannt, dass die Käufer des neuen Frachtflugzeugs A350F länger auf ihre Maschinen warten müssen. Statt im Jahr 2026 soll das erste Exemplar

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