Airbus

Weitere Artikel aus der Rubrik

Airbus

Wizz Air modernisiert Kabinen mit neuer Airbus-Technologie

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat ihr erstes Flugzeug mit der neuen Airspace-Kabinenkonfiguration von Airbus in Dienst gestellt. Diese Modernisierung soll den Komfort an Bord verbessern und bietet unter anderem ein anpassbares Beleuchtungssystem, größere Gepäckfächer sowie neu gestaltete Toiletten. Wizz Air ist damit die erste europäische Low-Cost-Airline, die diesen Kabinenstandard einführt. Ein zentrales Merkmal der neuen Kabine ist das variable Beleuchtungssystem, das unterschiedliche Lichtstimmungen für verschiedene Flugphasen ermöglicht. Dadurch soll das Reiseerlebnis angenehmer gestaltet werden. Die Gepäckfächer bieten mehr Stauraum und wurden optisch aufgewertet. Zudem wurden erstmals Braille-Beschriftungen für sehbehinderte Passagiere eingeführt, um die Zugänglichkeit in der Kabine zu verbessern. Laut Michael Delehant, Senior Chief Commercial and Operations Officer von Wizz Air, markiere die Einführung der Airspace-Kabine einen neuen Standard für das Passagiererlebnis bei der Airline. Der Ausbau der Flotte mit dieser Kabinenkonfiguration sei ein wichtiger Schritt, um den steigenden Erwartungen der Reisenden gerecht zu werden.

weiterlesen »

Airbus verzeichnet Rückgang der Flugzeugauslieferungen zu Jahresbeginn 2025

Airbus hat im Januar 2025 eine niedrigere Auslieferungszahl verzeichnet, nachdem das Unternehmen zum Jahresende 2024 mit rekordhohen Auslieferungen ein beeindruckendes Tempo vorgelegt hatte. Laut dem Luftfahrtanalysten Rob Morris von Cirium Ascend wurden im Januar rund 22 Flugzeuge ausgeliefert. Dies markiert einen deutlichen Rückgang im Vergleich zu den 30 Auslieferungen im Januar 2024. Ein solch gesunkener Wert ist jedoch keine Überraschung, da es üblich ist, dass die Flugzeugproduktion nach den Jahresabschlüssen und der hohen Zahl an Auslieferungen im Dezember ruhiger verläuft. Im Dezember 2024 hatte Airbus seine Auslieferungsziele beinahe erreicht, indem 123 Maschinen ausgeliefert wurden und die Gesamtzahl der Auslieferungen des Jahres bei 766 Flugzeugen lag. Besonders bemerkenswert war, dass von dieser Zahl 602 Maschinen dem beliebten Modell A320neo zugeordnet wurden, das als das Hauptprodukt im Airbus-Portfolio gilt. Der Produktionsdruck im Dezember – mit einer durchschnittlichen Auslieferungszahl von vier Flugzeugen pro Tag – trug dazu bei, dass Airbus das Ziel nahezu erreicht hat. Der Rückgang der Auslieferungen zu Jahresbeginn 2025 könnte auch durch saisonale Faktoren und eine geringere Produktionsrate zu Beginn des Jahres erklärt werden. Airbus hat jedoch in den letzten Jahren kontinuierlich die Produktionskapazitäten erhöht, und es bleibt zu erwarten, dass der Hersteller im weiteren Verlauf des Jahres seine Produktionsziele wieder anzieht.

weiterlesen »

Airbus verschiebt Wasserstoff-Flugzeug: Zeitplan auf unbestimmte Zeit verzögert

Der europäische Flugzeughersteller Airbus wird sein ursprünglich für 2035 geplantes Wasserstoffflugzeug nicht wie vorgesehen zur Serienreife bringen. Die bisherigen Planungen im Rahmen des sogenannten „zero-e“-Programms wurden zurückgestellt, und ein neuer Zeitplan ist derzeit ungewiss. Damit verschiebt sich ein ehrgeiziges Vorhaben der Luftfahrtindustrie um mindestens fünf bis zehn Jahre. Bereits 2020 hatte Airbus das „zero-e“-Programm vorgestellt, das mehrere Konzepte für wasserstoffbetriebene Flugzeuge umfasste. Ziel war es, gegen 2027 mit ersten Testflügen zu beginnen und bis 2035 ein marktreifes Passagierflugzeug mit Wasserstoffantrieb zu entwickeln. Als Teil dieser Bemühungen wollte der Hersteller ein Geschäftsreisetriebwerk vom Typ GE Passport auf Wasserstoff umrüsten und an einer modifizierten A380 testen. Doch diese Pläne wurden nun verworfen. Airbus bestätigte am Freitagabend, dass das Unternehmen die Entwicklungsstrategie überdenken müsse. Der ursprüngliche Zeitplan sei nicht mehr realistisch, sodass die Arbeiten an den geplanten Systemtests zunächst eingestellt wurden. Gründe für die Verzögerung Die Entscheidung kommt nicht völlig überraschend. Bereits in den vergangenen Monaten hatten Brancheninsider Zweifel geäußert, ob das Projekt in der angedachten Geschwindigkeit realisierbar sei. Nach Einschätzungen von Luftfahrtexperten gibt es mehrere Herausforderungen, die die Entwicklung eines Wasserstoffflugzeugs erheblich erschweren: Laut der französischen Gewerkschaft Force Ouvrière verzögert sich die Zeitachse um mindestens fünf bis zehn Jahre. Airbus selbst hat bislang keinen neuen Termin für den möglichen Start des Programms genannt. Auswirkungen auf die Branche Die Verzögerung des Projekts hat weitreichende Folgen für die Luftfahrtindustrie. Airbus hatte bereits mehrere Industriepartner für das „zero-e“-Programm gewonnen, die nun möglicherweise ihre Investitionen neu bewerten müssen. Konkurrenten wie Boeing oder kleinere Luftfahrtunternehmen hatten sich

weiterlesen »

Air Baltic feiert den 50. Airbus A220-300 mit spezieller Sonderlackierung

Am 4. Februar 2025 fand in Mirabel, Kanada, eine besondere Zeremonie statt, bei der die Fluggesellschaft Air Baltic gemeinsam mit Airbus den 50. Airbus A220-300 der Flotte enthüllte. Diese Veranstaltung hatte für beide Partner eine besonders bedeutende Symbolkraft, da Air Baltic vor mehr als acht Jahren als weltweit erster Betreiber das Modell A220-300 in Betrieb nahm und damit eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Airbus begann. Das neueste Mitglied der Flotte wurde mit einer künstlerischen Sonderlackierung präsentiert, die in einem öffentlichen Wettbewerb unter der Bevölkerung von Air Baltic entworfen wurde. Die Geschichte der Zusammenarbeit zwischen Air Baltic und Airbus Die Partnerschaft zwischen der lettischen Fluggesellschaft Air Baltic und dem Flugzeugbauer Airbus geht weit über das bloße Aufnehmen von Lieferungen hinaus. Als erstes Unternehmen weltweit setzte Air Baltic im Jahr 2016 den Airbus A220-300 in Dienst und prägte damit die Einführung dieses revolutionären Flugzeugtyps. Seitdem hat sich der Airbus A220-300 zu einem Rückgrat der Luftfahrtflotte von Air Baltic entwickelt. Die Flotte der lettischen Airline zählt nunmehr 50 Maschinen dieses Typs, wobei die Zahl bis 2030 auf 100 verdoppelt werden soll. Dies stellt einen wesentlichen Teil der Expansionsstrategie von Air Baltic dar, die das Unternehmen auf den Weg zu einem der bedeutendsten regionalen Anbieter in Europa führen soll. „Mehr als acht Jahre sind vergangen, seitdem wir als globaler Erstbetreiber des Airbus A220-300 gestartet sind. Heute ist dieser Flugzeugtyp das Rückgrat unserer Flotte“, erklärte Martin Gauss, Präsident und CEO von Air Baltic, während der Zeremonie. „Dieses Meilenstein-Flugzeug markiert den Abschluss unserer ersten Bestellung und bringt

weiterlesen »

Wizz Air setzt auf Expansion trotz Herausforderungen mit Triebwerksproblemen

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air steht vor einer entscheidenden Phase der Expansion und Modernisierung ihrer Flotte. Trotz anhaltender Herausforderungen im Zusammenhang mit Triebwerksproblemen und Lieferverzögerungen hat das Unternehmen kürzlich bekannt gegeben, dass es die Ausschreibung für die Triebwerke von 177 neuen Airbus A321neo-Flugzeugen bis spätestens April 2025 abschließen möchte. Die Flotte der Airline umfasst derzeit 141 Airbus A321-200NX und sechs A320-200Ns, die alle mit Triebwerken von Pratt & Whitney (PW1130 GTF) betrieben werden. Doch die Probleme, die mit diesen Triebwerken und der damit verbundenen Lieferkette einhergehen, machen die Expansion und den Betrieb der Flotte zu einer großen Herausforderung. Triebwerksprobleme und ihre Auswirkungen auf die Flotte Wizz Air leidet besonders unter den anhaltenden Problemen mit den Triebwerken des Typs PW1130 GTF, die in den Flugzeugen der Airline verbaut sind. Diese Probleme betreffen nicht nur die Instandhaltung der Triebwerke, sondern auch die Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Arbeitskapazitäten der Wartungsbetriebe. Während die sogenannten Pulvermetall-Inspektionen – eine Routineuntersuchung zur Gewährleistung der Sicherheit der Triebwerke – planbar und vorhersehbar sind, stellen die damit verbundenen Dauerhaftigkeitsprobleme und Lieferkettenengpässe eine deutlich größere Herausforderung dar. Wie CEO József Váradi auf der Quartalskonferenz erklärte, erwartet Wizz Air im Jahr 2025 eine durchschnittliche Anzahl von 40 Flugzeugen, die aufgrund dieser Probleme am Boden bleiben müssen. Diese Zahl entspricht in etwa der Anzahl an Flugzeugen, die bereits 2024 durch ähnliche Schwierigkeiten betroffen waren. Váradi betonte, dass Wizz Air als einer der größten Betreiber von GTF-Triebwerken im Hinblick auf diese Probleme besonders stark betroffen sei. Besonders bedenklich ist dabei, dass das Unternehmen

weiterlesen »

Boeing übernimmt Spirit AeroSystems: Eine strategische Entscheidung zur Wiederherstellung der Produktionskraft

Am 31. Januar 2025 stimmten die Aktionäre von Spirit AeroSystems der Übernahme durch Boeing zu, was das Ende einer 20 Jahre andauernden Trennung zwischen den beiden Unternehmen markiert. Der Beschluss, der auf einer außerordentlichen Aktionärsversammlung getroffen wurde, ermöglicht es Boeing, Spirit AeroSystems für rund 4,7 Milliarden US-Dollar zu übernehmen. Diese Entscheidung ist Teil von Boeings umfassendem Plan, das Vertrauen in seine Produktionsinfrastruktur wiederherzustellen, nachdem die Luftfahrtindustrie durch mehrere Zwischenfälle, insbesondere den Unfall im Januar 2024, erschüttert wurde. Die Fusion von Boeing und Spirit AeroSystems ist das Ergebnis jahrelanger Überlegungen und Verhandlungen. Spirit AeroSystems wurde ursprünglich 2005 als eigenständiges Unternehmen gegründet, als Boeing bestimmte Produktionsbereiche an externe Partner auslagerte, um Kosten zu senken und die Produktionseffizienz zu steigern. Spirit übernahm damals die Herstellung von wichtigen Komponenten für Boeing-Flugzeuge, darunter die Tragflächen und Rümpfe für die Modelle 737 und 787. Mit der jetzt beschlossenen Übernahme kehrt das Unternehmen zu Boeing zurück, und dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, das Produktionsnetzwerk zu stärken und die Effizienz zu steigern. „Die Integration von Spirit AeroSystems wird Boeing helfen, agiler und schneller zu werden“, sagte Pat Shanahan, CEO von Spirit AeroSystems, im Juli 2024. Er fügte hinzu, dass die Fusion es Boeing ermögliche, die Produktionsprozesse zu vereinheitlichen und die Kontrolle über den gesamten Fertigungsprozess zurückzuerlangen. Die Übernahme wird als ein entscheidender Schritt betrachtet, um in einem wettbewerbsintensiven Markt wieder die Oberhand zu gewinnen. Boeing und die Probleme mit der Produktionsqualität Die Entscheidung zur Übernahme von Spirit AeroSystems wurde durch verschiedene Ereignisse der letzten Jahre begünstigt.

weiterlesen »

Wizz Air verzeichnet hohe Verluste im dritten Quartal – Triebwerksprobleme belasten den Betrieb

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2024/25 einen Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro gemeldet. Hauptgrund für das schlechte Ergebnis ist die anhaltende Stilllegung von rund 20 Prozent der Flotte aufgrund von Problemen mit den GTF-Triebwerken. Trotz einer höheren Passagierzahl und steigender Umsätze blieben die erhofften Gewinne aus. Laut dem am 30. Jänner 2025 veröffentlichten Quartalsbericht beförderte Wizz Air in diesem Zeitraum 15,5 Millionen Passagiere, was einer Steigerung von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Umsatzerlöse beliefen sich auf 1,176 Milliarden Euro – ein Zuwachs von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Obwohl die Passagierzahlen anstiegen, verringerte sich die verfügbare Sitzplatzkapazität gemessen in verfügbaren Sitzplatzkilometern (ASK) um 1,7 Prozent. Auch die absolute Anzahl der verfügbaren Sitzplätze sank um 0,4 Prozent. Dennoch konnte die Fluggesellschaft ihre Auslastung verbessern: Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung (Load Factor) stieg um 3,1 Prozentpunkte auf 90,3 Prozent. Der Nettoverlust von 241,1 Millionen Euro fiel mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahresquartal, als das Unternehmen einen Fehlbetrag von 105,4 Millionen Euro verzeichnete. Auswirkungen der Triebwerksprobleme Als eine der Hauptursachen für das negative Ergebnis nannte Wizz Air die anhaltenden Triebwerksprobleme beim GTF-Antrieb von Pratt & Whitney. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten mussten rund 20 Prozent der Flotte am Boden bleiben. „Wizz Air hat weiterhin mit den Herausforderungen zu kämpfen, die durch die anhaltende Stilllegung eines erheblichen Teils der Flotte entstehen“, erklärte József Váradi, CEO von Wizz Air. Er räumte ein, dass sich die gestiegene Nachfrage nicht in verbesserten Gewinnen niederschlug, da die operativen

weiterlesen »

American Airlines erwartet ersten Airbus A321XLR

American Airlines wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ihren ersten Airbus A321 XLR erhalten. Ein genauer Liefertermin steht allerdings noch nicht fest, wie das Branchenportal „CH-Aviation“ berichtet. Die US-Fluggesellschaft hat insgesamt 50 Maschinen dieses Typs bestellt und plant, ihre Langstreckenflotte bis 2029 deutlich auszubauen. Mit der Einführung des Airbus A321 XLR will American Airlines die Zahl ihrer Langstreckenflugzeuge von derzeit rund 125 auf 200 erhöhen. Das Modell zeichnet sich durch eine erhöhte Reichweite aus und soll insbesondere auf transatlantischen Strecken zum Einsatz kommen. Darüber hinaus plant das Unternehmen, die Boeing 777-300ER länger als ursprünglich vorgesehen in Betrieb zu halten. Aktuell betreibt die Airline 20 dieser Maschinen mit einem Durchschnittsalter von elf Jahren. Parallel dazu führt American Airlines Gespräche mit Airbus und Boeing über eine mögliche neue Bestellung von Großraumflugzeugen. Konkrete Entscheidungen dazu gibt es bislang jedoch nicht.

weiterlesen »

Airbus legt Entwicklung des CityAirbus NextGen vorerst auf Eis

Die Entwicklung des CityAirbus NextGen, eines vielversprechenden Projektes im Bereich der urbanen Luftmobilität, wird vorerst pausiert. Wie der europäische Luftfahrtkonzern Airbus am 27. Januar 2025 bekanntgab, stehen technologische Unsicherheiten im Zentrum der Entscheidung. Diese Entwicklung könnte weitreichende Konsequenzen für die europäische Luftfahrtbranche haben, die bereits mit finanziellen Schwierigkeiten ihrer Mitbewerber zu kämpfen hat. Der CityAirbus NextGen, entwickelt von Airbus Helicopters, sollte die Zukunft der urbanen Mobilität revolutionieren. Das vollständig elektrisch betriebene Fluggerät war darauf ausgelegt, bis zu vier Personen – drei Passagiere und einen Piloten – über eine Distanz von 80 Kilometern zu transportieren. Mit einer Reisegeschwindigkeit von etwa 120 Kilometern pro Stunde und der Fähigkeit zum vertikalen Start und zur Landung wurde es als wegweisendes Konzept im Bereich der elektrischen Luftfahrt gehandelt. Seit der Vorstellung des Projekts hatte Airbus betont, daß Sicherheit und technologische Machbarkeit oberste Priorität hätten. Auch deshalb vermied der Hersteller konkrete Versprechen zu einem möglichen Markteintritt. Noch im Juni 2024 wies ein Vertreter von CityAirbus auf einer Luftfahrtkonferenz in London darauf hin, daß es entscheidend sei, realistische Bewertungen der technologischen Herausforderungen vorzunehmen, anstatt sich von unrealistischen Zeitplänen treiben zu lassen. Erste Testflüge und der überraschende Stopp Erst im November 2024 hatte ein unbemanntes CityAirbus NextGen-Demonstrationsmodell seinen Jungfernflug in Donauwörth, Bayern, absolviert. Der erfolgreiche Test wurde von Airbus als Meilenstein in der Entwicklung gefeiert, doch nur wenige Wochen später folgte nun die Ankündigung, die Weiterentwicklung des Projekts vorerst zu stoppen. Laut Airbus Helicopters-CEO Bruno Even sind die derzeitigen technologischen Grenzen der Batterien ausschlaggebend für die Entscheidung. „Wir

weiterlesen »

MS-21: Serienproduktion verzögert sich bis 2026

Die Produktion des russischen Mittelstreckenflugzeugs MS-21 wird nun erst im Jahr 2026 beginnen. Dies bestätigte Sergey Chemezov, der Chef des staatlichen Technologiekonzerns Rostec, zu dem auch der Flugzeugbauer UAC gehört. Zuvor war ein Beginn der Serienfertigung für 2025 angekündigt worden. Chemezov erklärte, dass noch eine Reihe von Zertifizierungsflügen mit dem Muster Yakovlev MS-21 durchgeführt werden müssten, bevor die Produktion aufgenommen werden könne. Die Verzögerung ist ein weiterer Rückschlag für das ambitionierte russische Flugzeugprojekt, das als Antwort auf westliche Flugzeughersteller wie Boeing und Airbus gedacht ist. Bereits im Oktober 2023 hatte Chemezov den Produktionsbeginn für 2025 angekündigt, während im November auch Premierminister Mikhail Mishustin das Jahr 2025 als Ziel für die ersten Auslieferungen genannt hatte. Doch die nach wie vor ausstehenden Testflüge und die damit verbundene Verzögerung werfen nun einen Schatten auf den Zeitplan. Die Entwicklung des MS-21 ist seit Jahren von Schwierigkeiten begleitet. Kritiker hatten bereits Ende letzten Jahres eine mögliche Verzögerung angedeutet, als ein hochrangiger Aeroflot-Manager aufgrund von Spekulationen über den Produktionszeitpunkt seinen Posten verlor. Für die russische Luftfahrtindustrie bleibt die MS-21 ein zentrales Projekt, um unabhängiger von westlichen Flugzeuglieferanten zu werden.

weiterlesen »