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Comac: Aus ARJ21 wird C909

Der chinesische Flugzeughersteller Comac hat eine Entscheidung getroffen, indem er sein Regionalflugzeug ARJ21 in C909 umbenannt hat. Mit dieser Maßnahme zielt das Unternehmen darauf ab, eine einheitliche Namenskonvention für seine Flugzeugmodelle zu schaffen und sich gleichzeitig als ernstzunehmende Alternative zu den etablierten Flugzeugherstellern Airbus und Boeing zu positionieren. Die Umbenennung ist Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, Chinas Luftfahrtindustrie auf die internationale Bühne zu bringen. Der ARJ21, Chinas erster in Serie produzierter Jet, wurde erstmals 2016 in Dienst gestellt und wird gegenwärtig von mehreren chinesischen Fluggesellschaften sowie der indonesischen Transnusa betrieben. Die Umbenennung in C909 wird als symbolischer Schritt interpretiert, um die Ambitionen Chinas in der globalen Luftfahrtindustrie zu unterstreichen, insbesondere im Vorfeld der wichtigen Luftfahrtmesse in Zhuhai, die im nächsten Monat stattfinden wird. Fotos des umbenannten Flugzeugs kursieren bereits in sozialen Medien und Luftfahrtforen, und erste Berichte belegen, dass das C909 am Flughafen Shanghai Pudong gesichtet wurde. Trotz der starken Marktpräsenz hat Comac jedoch mit Herausforderungen zu kämpfen: Der ARJ21 gilt derzeit auf dem internationalen Markt als nicht konkurrenzfähig. Herausforderungen und Wettbewerb im globalen Markt Die internationalen Ambitionen von Comac sind nicht neu, doch die Realität sieht anders aus. Branchenanalysten warnen, dass chinesische Flugzeuge, einschließlich des C909, aufgrund mangelnder Zertifizierungen und internationaler Standards noch weit davon entfernt sind, sich auf dem globalen Markt zu behaupten. Insbesondere fehlen den Comac-Modellen Referenzzertifizierungen der Europäischen Union (EU) und der US-amerikanischen Federal Aviation Administration (FAA), die für den Zugang zu westlichen Märkten entscheidend sind. Dennoch hat Comac seine Verkaufs- und Produktionsziele in

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China Airlines plant milliardenschwere Investition in neue Großraumflugzeuge

China Airlines, die größte taiwanesische Fluggesellschaft, steht vor einer strategisch bedeutenden Entscheidung: die Modernisierung ihrer Großraumflotte, um den steigenden Anforderungen des internationalen Luftverkehrs gerecht zu werden. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom 11. Oktober 2024 erwägt das Unternehmen, eine Großbestellung neuer Langstreckenflugzeuge zu tätigen. Zur Debatte stehen die Airbus A350-1000 und die Boeing 777X, zwei der modernsten und leistungsfähigsten Großraumflugzeuge auf dem Markt. Hintergrund der Entscheidung China Airlines betreibt derzeit eine Flotte, die sowohl Maschinen des europäischen Flugzeugherstellers Airbus als auch des US-amerikanischen Konzerns Boeing umfasst. Die Entscheidung über den Kauf der neuen Flugzeuge ist von enormer Bedeutung, da sie die Flottenstruktur der Airline für die nächsten Jahrzehnte prägen wird. Bereits jetzt umfasst die Flotte 15 Airbus A350-900 und 10 Boeing 777-300ER, die als Hauptakteure auf den Langstreckenverbindungen zwischen Taiwan und den Vereinigten Staaten eingesetzt werden. Diese Flugzeuge sollen in den kommenden Jahren ersetzt oder ergänzt werden, um die Effizienz zu steigern und die Betriebskosten zu senken. Das Ziel der Airline ist es, die wachsende Nachfrage auf Strecken in die USA, darunter Städte wie New York, San Francisco und Los Angeles, sowie auf stark frequentierten Regionalstrecken zu bedienen. China Airlines plant, sowohl die Kapazität als auch den Komfort ihrer Flotte zu erhöhen, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können. Airbus A350-1000 vs. Boeing 777X Bei der aktuellen Ausschreibung stehen zwei Modelle im Fokus: der Airbus A350-1000 und die Boeing 777X. Beide Flugzeuge gehören zu den modernsten Langstreckenflugzeugen, die derzeit am Markt verfügbar sind. Der A350-1000, die größere Version der

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Airbus meldet starke Bestellungen, kämpft jedoch mit Lieferengpässen

Airbus hat im September 2024 235 neue Flugzeugbestellungen erhalten, darunter 190 A321neo und 35 Maschinen der A320neo-Familie. Trotz dieser starken Nachfrage kämpft der europäische Flugzeughersteller weiterhin mit Produktionsproblemen, die auf Lieferengpässe bei Motoren und anderen Komponenten zurückzuführen sind. Das Unternehmen lieferte im gleichen Zeitraum 50 Flugzeuge an 29 Kunden aus, was einem Rückgang von 9 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bisher hat Airbus in diesem Jahr 497 Flugzeuge ausgeliefert und strebt an, bis Ende 2024 insgesamt 770 Maschinen zu liefern. Um dieses Ziel zu erreichen, müssten in den verbleibenden Monaten noch 273 Flugzeuge ausgeliefert werden, was Analysten als ehrgeizig betrachten. Der Plan, die Produktion der A320neo-Familie auf 75 Flugzeuge pro Monat zu erhöhen, wurde auf 2027 verschoben.

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Air Arabia: Expansionspläne mit A321XLR bis 2027

Die in Sharjah ansässige Low-Cost-Airline Air Arabia hat ambitionierte Pläne für die kommenden Jahre. Laut Geschäftsführer Adel Abdullah Ali wird die Fluggesellschaft voraussichtlich im Jahr 2027 ihre erste Airbus A321-200NY(XLR) erhalten. Mit diesem neuen Flugzeugtyp will Air Arabia ihre Reichweite erheblich ausweiten und Direktflüge von ihren Basen in Marokko und dem Nahen Osten in Länder wie Russland und Südafrika aufnehmen. Diese strategische Entscheidung könnte der Airline nicht nur helfen, neue Märkte zu erschließen, sondern auch ihre Wettbewerbsfähigkeit im stark umkämpften Luftverkehrsmarkt zu steigern. Geografische Expansion und strategische Ziele Air Arabia verfolgt eine klare Wachstumsstrategie, die auf die Erschließung neuer Märkte abzielt. In einem Interview auf der Veranstaltung Routes World 2024 in Bahrain erläuterte Ali, dass die neuen A321-XLR-Flugzeuge die Airline in die Lage versetzen werden, nicht nur innerhalb des Nahen Ostens, sondern auch nach Russland und sogar bis nach Südafrika zu fliegen. „In Marokko erwarten wir, dass wir in den Nahen Osten und weiter nach Russland kommen“, erklärte er. Ali betonte zudem das ungenutzte Potenzial Ägyptens als wichtiger Markt, der für Air Arabia von Bedeutung sein könnte. Mit dem neuen Flugzeugtyp wird Air Arabia die Möglichkeit haben, Langstreckenflüge anzubieten, die bisher aufgrund der Einschränkungen älterer Modelle nicht realisierbar waren. Die A321-XLR bietet eine höhere Reichweite und könnte damit die Airline in die Lage versetzen, Märkte zu bedienen, die bislang außerhalb ihrer Reichweite lagen. Dies könnte insbesondere für den Wettbewerb im europäischen und afrikanischen Luftraum von Bedeutung sein. Flottenmanagement und zukünftige Auslieferungen Aktuell verfügt Air Arabia über eine Flotte von 47

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Etihad reaktiviert weiteren Airbus A380

Die Luftfahrtbranche erlebt eine bemerkenswerte Renaissance des Airbus A380, des größten Passagierflugzeugs der Welt. Etihad Airways, die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, gab auf der Veranstaltung „Routes World 2024“ in Bahrain Pläne bekannt, eine neue Route für den A380 zu eröffnen und ihre Flotte des ikonischen Superjumbos zu erweitern. Diese Entscheidung spiegelt einen globalen Trend wider, der den Airbus A380 wieder in den Fokus rückt, nachdem viele Fluggesellschaften das Modell während der Pandemie aufgrund der stark zurückgegangenen Passagierzahlen stillgelegt hatten. Der Airbus A380, einst als Symbol für den Luxus und die Weite des Luftverkehrs gefeiert, hatte in den letzten Jahren eine ungewisse Zukunft. Während der COVID-19-Pandemie entschieden sich viele Fluggesellschaften, den Flugbetrieb mit diesem enormen, vierstrahligen Flugzeug einzustellen. Dies lag vor allem an den hohen Betriebskosten und der sinkenden Nachfrage nach Langstreckenflügen. Doch mit der schrittweisen Rückkehr des internationalen Reiseverkehrs und der steigenden Nachfrage nach Langstreckenreisen gewinnt der A380 wieder an Bedeutung. Etihad Airways steht an der Spitze dieser Entwicklung. Laut Arik De, Chief Revenue Officer von Etihad Airways, plant die Fluggesellschaft, ihre A380-Flotte weiter auszubauen und neue Strecken mit dem Superjumbo zu eröffnen. Der siebte A380 der Fluggesellschaft, der bislang stillgelegt war, wird bald wieder in den regulären Flugbetrieb aufgenommen. Zudem kündigte Etihad an, in naher Zukunft eine neue A380-Route zu eröffnen, die die Fluggesellschaft bisher noch nie mit dem Superjumbo bedient hat. Aktuelle und geplante A380-Routen von Etihad Derzeit setzt Etihad Airways den Airbus A380 auf zwei wichtigen internationalen Strecken ein: von Abu Dhabi (AUH) nach London-Heathrow

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Im Test: Die ehrgeizige Business-Class von Air Astana

Air Astana steuert derzeit in Europa ab Astana unter anderem die Ziele Frankfurt am Main und London-Heathrow an. Zumeist kommt Langstreckengerät des Typs Boeing 767-300ER zum Einsatz. Das Flaggschiff des Carriers ist die Business-Class, die in diesem Artikel genau unter Lupe genommen wird. Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana steuert derzeit in der D-A-CH-Destination lediglich Frankfurt am Main an. Derzeit verbindet man die deutsche Metropole mit der Hauptstadt Astana und demnächst kommt auch eine Almaty-Verbindung dazu. An Bord der Flotte bietet der Carrier klassisch zwei Beförderungsklassen – Business und Economy – an. Dieser Artikel befasst sich mit dem C-Produkt auf den Maschinentypen Airbus A320 und Boeing 767. Derzeit verfügt Air Astana über drei Boeing 767-300ER, die in Irland unter den Registrierungen EI-KEA, EI-KEB und EI-KEC eingetragen sind. Diese sind ein „Auslaufmodell“, denn der Carrier wird diese in den nächsten Jahren durch werksneue Boeing 787 ersetzen. Die Kabinen befinden sich in bestem Zustand, so dass die Passagiere nichts davon mitbekommen, dass diese Widebodies in absehbarer Zeit die Flotte verlassen werden. Im A320: Business-Class-Sitze statt „freiem Mittelsitz“ Im Gegensatz zu vielen europäischen Fluggesellschaften bietet Air Astana auch auf der A320-Flotte echte Business-Class-Sitze an. Das ist in Europa schon lange nicht mehr Standard, denn viele Airlines meinen, dass es ausreichend ist, wenn normale Eco-Sitze verwendet werden und falls vorhanden der Neben- oder Mittelsitz freigelassen wird. Erheblich mehr Komfort kann man den Reisenden so aber nicht anbieten. Air Astana setzt auf dem Maschinentyp Airbus A320 auf echte C-Sitze, wobei diese im direkten Vergleich mit jenen,

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Im Test: In der Air-Astana-Economy im A321 durch Kasachstan

In Europa wurde und wird der inkludierte Bordservice in der Economy-Class auf der Kurzstrecke immer weiter eingespart. Doch wie ist es in Kasachstan bei Air Astana? Dieser Bericht nimmt die Economy-Class auf einem Inlandsflug, der mit Airbus A321 durchgeführt wurde, unter die Lupe. Leider gibt es seitens so manchem Europäer noch immer gewisse Vorbehalte gegen Fluggesellschaften, die ihren Sitz in Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben. Im Kopf einiger Menschen haben sich veraltetes Fluggerät aus Sowjetzeiten, nicht immer freundliches Personal und gelegentlich undefinierbares Catering regelrecht festgefressen. Auf die meisten Anbieter trifft das definitiv nicht mehr zu, denn es wurde stark nachgebessert bzw. der freie Markt hat die Spreu vom Weizen getrennt. Zahlreiche einstige „Problem-Airlines“ existieren überhaupt nicht mehr. Der Vorgänger von Air Astana hatte nicht gerade den besten Ruf. Als Neugründung wollte man alles besser machen und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt mit ausschließlich westlichem Fluggerät ein ansprechender Full-Service-Carrier zu sein. Doch gelingt das auch? In der Economy-Class auf einem Inlandsflug? Inlandsflug in der Economy-Class von Almaty nach Astana Der Testflug führte von Almaty, dem wirtschaftlichen Zentrum Kasachstans, in die Hauptstadt Astana. Zum Einsatz kam ein Airbus A321, der im vorderen Bereich der Kabine mit Kurzstrecken-Business-Class-Sitzen ausgerüstet war. In der Economy waren branchenübliche State-of-the-Art-Sitze verbaut. Diese weisen – im Gegensatz zu vielen europäischen Anbietern – aber gleich einen „Hingucker“ auf: Air Astana hat die „Holzklasse“ mit einem Inflight-Entertainment-System, das über Einzelbildschirme verfügt, ausrüsten lassen. Dies sucht man auf der Kurzstrecke bei Mitbewerbern wie Lufthansa, Austrian Airlines und Co. vergeblich, weil, wenn

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Airbus A320 (Foto: Angelika Evergreen).

9H-LOP: Lauda Europe gibt ersten A320 zurück

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat Ende September 2024 den ersten Airbus A320 außer Dienst gestellt. Es handelt sich um die Maschine mit der Registrierung 9H-LOP. Eigentümer dieses Mittelstreckenjets ist das Leasingunternehmen Castlelake. Zunächst stand dieser A320 zwischen 2001 und 2019 als A7-ADA bei Qatar Airways im Liniendienst. Im Jahr 2019 änderten sich im Zuge der Rückgabe die Eigentumsverhältnisse und Castlelake verleaste zunächst an die österreichische Laudamotion. Im Jahr 2020 wurde die nunmehrige 9H-LOP an den maltesischen Nachfolger Castlelake weitergereicht. Nach Angaben des Lessors gibt es keinen neuen Leasingnehmer. Der Mittelstreckenjet wurde zwischenzeitlich ins Vereinigte Königreich überstellt, wo die Verwertung erfolgen soll. Dazu wurde der Jet an ein darauf spezialisiertes Unternehmen veräußert. Noch nutzbare Komponenten sollen auf dem Gebrauchtmarkt als Ersatzteile verfügbar gemacht werden und der Rest wird anderweitig verwertet, sprich verschrottet.

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Wizz Air setzt auf Langstrecken – Erster A321XLR ab 2025 im Einsatz

Wizz Air bereitet sich auf den Einsatz eines ihrer spannendsten Flugzeuge vor: der Airbus A321XLR. Die Airline plant, diese besonders reichweitenstarke Version der A321 ab Frühjahr 2025 in ihre Flotte aufzunehmen und sie auf strategisch wichtigen Langstrecken einzusetzen. Der erste Flug wird am 31. März 2025 von London-Gatwick nach Dschidda in Saudi-Arabien stattfinden. Dies markiert den Beginn einer neuen Ära für Wizz Air, die bisher vor allem für ihre günstigen Kurz- und Mittelstreckenflüge in Europa bekannt ist. Mit der A321XLR erweitert Airbus die Reichweite der bewährten A321-Familie. Die XLR-Version kann bis zu 8.700 Kilometer zurücklegen, was sie zu einem optimalen Flugzeug für Langstreckenflüge macht, die bisher von teureren Großraumflugzeugen bedient wurden. Für eine Fluggesellschaft wie Wizz Air, die sich durch besonders günstige Preise und eine schlanke Kostenstruktur auszeichnet, eröffnet dies ganz neue Möglichkeiten. Wizz Air hat insgesamt 47 A321XLR bei Airbus bestellt. Die Auslieferungen sollen im Frühjahr 2025 beginnen, und Wizz-Air-CEO Jozsef Varadi hat bereits einen ambitionierten Plan für das Flugzeug skizziert. Die Maschinen werden auf sechs bis acht Standorte im Streckennetz von Wizz Air verteilt. Zu den ersten Strecken, auf denen die A321XLR eingesetzt werden soll, gehört die Route von Mailand-Malpensa nach Abu Dhabi. Weitere Strecken nach Indien sind ebenfalls in Planung. Der Erstflug der A321XLR wird von London-Gatwick nach Dschidda führen, der zweitgrößten Stadt Saudi-Arabiens. Diese Route passt perfekt zur Expansionsstrategie von Wizz Air in den Nahen Osten. Die Fluggesellschaft baut seit einiger Zeit ihre Präsenz in der Region aus, insbesondere durch die Gründung einer Basis in Abu

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Yemenia Airways wegen Flugzeugabsturz verurteilt

15 Jahre nach dem tödlichen Flugzeugabsturz auf den afrikanischen Komoren hat ein Pariser Berufungsgericht Yemenia Airways wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung verurteilt. Das Gericht bestätigte die maximal mögliche Geldstrafe von 225.000 Euro für die jemenitische Fluggesellschaft. Die Verurteilung folgt auf einen Absturz im Juni 2009, bei dem 152 Menschen ums Leben kamen. Der Unfall wurde auf eine Serie von Pilotenfehlern zurückgeführt. Bei dem Absturz stürzte ein Airbus beim Anflug auf die Hauptstadt Moroni in den Indischen Ozean. Ein 12 Jahre altes Mädchen, Bahia Bakari, war das einzige Überlebende. Die Airline wurde zudem verpflichtet, das Urteil zwei Monate lang in den Flughäfen Marseille und Paris auszuhängen, von wo aus die Passagiere in die jemenitische Hauptstadt Sanaa und von dort aus weiter zu den Komoren geflogen waren. Das Gerichtsurteil unterstreicht die Verantwortung der Fluggesellschaft für die Sicherheitsmängel, die zu diesem tragischen Vorfall führten.

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