Berlin

Weitere Artikel aus der Rubrik

Berlin

Ryanair gewinnt Rechtsstreit gegen eDreams wegen überhöhter Gebühren

Ryanair hat in einem Rechtsstreit vor dem Landgericht Berlin gegen die spanische Online-Reiseagentur eDreams einen bedeutenden Sieg errungen. Das Gericht entschied, dass eDreams durch das Erheben überhöhter „Servicegebühren“ in Höhe von 3,88 € sowie durch irreführende Werbung für den „Flexfare“-Tarif gegen das Gesetz verstoßen hat. Diese Entscheidung folgt einem ähnlichen Urteil in den USA gegen Booking.com, das feststellte, dass die Plattform illegal Daten von Ryanair abgegriffen hatte. Ryanair kritisierte eDreams scharf und forderte die Agentur auf, ihre Verbrauchertäuschungen zu beenden und sich den „Approved OTA“-Vereinbarungen anzuschließen, wie es andere europäische Online-Reiseagenturen bereits getan haben. Diese Vereinbarungen sollen sicherstellen, dass Verbraucher transparente und tatsächliche Preise für Ryanair-Flüge erhalten.

weiterlesen »

Flynas kündigt Direktflüge zwischen Berlin und Dschidda an

Flynas hat in Zusammenarbeit mit dem Air Connectivity Program (ACP) die Einführung von Direktflügen zwischen Berlin und Dschidda bekanntgegeben. Ab dem 4. September 2024 wird die Verbindung dreimal wöchentlich mit modernen Airbus A320neo-Flugzeugen bedient. Berlin wird damit das erste deutsche Ziel im wachsenden Streckennetz der 2007 gegründeten saudischen Fluggesellschaft. Diese neue Flugverbindung unterstützt die Vision 2030 Saudi-Arabiens, die eine verbesserte Luftverkehrsanbindung anstrebt und das Königreich als globales Reise- und Tourismuszentrum etablieren will. Gleichzeitig fördert Flynas das Pilgrim Experience Program (PEP), das den Zugang zu den Heiligen Moscheen in Mekka und Medina erleichtern und den religiösen Tourismus stärken möchte. Die Direktflüge von Berlin nach Dschidda sollen insbesondere die muslimische Gemeinschaft in Deutschland und Europa ansprechen, deren Nachfrage nach Pilgerreisen steigt. Die saudische Luftfahrtstrategie sieht vor, bis 2030 330 Millionen Passagiere zu befördern und 150 Millionen Touristen anzuziehen. Saudi-Arabien hat die Einreise für deutsche Staatsangehörige vereinfacht und bietet mehrere Visa-Optionen an, darunter das eVisum, das Visa on Arrival und das Transit-/Stopover-Visum. Diese Erleichterungen sollen den Zugang nach Saudi-Arabien weiter verbessern. Bander Almohanna, CEO von Flynas, betonte, dass die Aufnahme Berlins in das internationale Netzwerk die Präsenz von Flynas in Europa stärkt und kostengünstige Reisemöglichkeiten zwischen dem Königreich und europäischen Zielen bietet. Majid Khan, CEO von ACP, erklärte, dass die neue Route die wachsende touristische Nachfrage aus Europa befriedigen und die Konnektivität verbessern soll. Flynas verbindet derzeit über 70 nationale und internationale Ziele mit mehr als 1.500 wöchentlichen Flügen und hat seit 2007 mehr als 78 Millionen Passagiere befördert. Im Rahmen der Saudi

weiterlesen »

LOT Polish Airlines eröffnet neue Verbindung zwischen Warschau und Lissabon

LOT Polish Airlines erweitert sein europäisches Streckennetz und startet ab dem 3. Februar 2025 eine neue Verbindung zwischen Warschau und Lissabon. Die Flüge finden zunächst fünfmal pro Woche statt und werden ab dem 24. Februar täglich angeboten. Zum Einsatz kommen moderne Boeing 737-Flugzeuge. Die Reisezeit beträgt rund vier Stunden. Der Abflug in Warschau erfolgt um 10:15 Uhr, die Ankunft in Lissabon um 13:25 Uhr Ortszeit. Der Rückflug startet um 14:25 Uhr in Lissabon mit Ankunft um 19:30 Uhr in Warschau. Diese neue Route ergänzt die bereits angekündigten Flüge nach Innsbruck, Lyon und Oradea sowie die wieder aufgenommenen Verbindungen nach Athen und Larnaka. Für Passagiere aus dem deutschsprachigen Raum ergeben sich neue Reiseoptionen mit kurzen Umsteigezeiten in Warschau, beispielsweise ab Berlin und Hamburg. Ein Flug ab Berlin um 8:00 Uhr ermöglicht eine Ankunft in Lissabon um 13:25 Uhr, während ein Flug ab Hamburg um 6:55 Uhr ebenfalls um 13:25 Uhr in Lissabon ankommt. Amit Ray, Director DACH Markets bei LOT Polish Airlines, betont die konsequente Umsetzung der Expansionsstrategie und die Vorteile für die Passagiere, besonders für Flüge ab Berlin nach Lissabon.

weiterlesen »

Croatia Airlines verschiebt A220-Erstflug erneut

Die geplante Einführung des neuen Airbus A220-300 bei Croatia Airlines verzögert sich erneut. Ursprünglich sollte das neue Flugzeug ab dem 29. Juli 2024 zwischen Zagreb und Split eingesetzt werden, doch dieser Termin wurde auf den 14. August 2024 verschoben. Diese Änderung beeinflusst eine Vielzahl geplanter Flüge und stellt die Fluggesellschaft vor operative Herausforderungen. Trotz der Verzögerung bleibt Croatia Airlines zuversichtlich, dass die Einführung des neuen Modells erhebliche Vorteile für die Flotte und den Betrieb mit sich bringen wird. Die Croatia Airlines hatte umfangreiche Pläne für den Einsatz ihres neuen Airbus A220-300. Geplant waren Flüge von Zagreb, Split und Dubrovnik zu wichtigen europäischen Zielen wie Barcelona, Berlin, Frankfurt, Skopje, Paris und London Heathrow. Im August sollte das Flugzeug 120 Flüge absolvieren, durchschnittlich vier pro Tag. Diese Pläne mussten jedoch aufgrund der Verschiebung der Indienststellung angepasst werden. Nun sollen die betroffenen Flüge mit einer Mischung aus Dash 8 Turboprops und A319 durchgeführt werden. Der neue Airbus A220-300 von Croatia Airlines, der zunächst die vorläufige Airbus-Testregistrierung C-FPBE trug und später in 9A-CAE umregistriert wurde, hat bereits mehrere Testflüge absolviert. Der zweite Testflug fand in der Nacht am Flughafen Mirabel in Montreal statt und dauerte eine Stunde und 35 Minuten. Der erste Testflug am 8. Juli dauerte dreieinhalb Stunden und umfasste Triebwerksläufe, Rollchecks und einen abgebrochenen Start. Solche Testflüge sind üblich und dienen dazu, die Leistung und Sicherheit des Flugzeugs vor der endgültigen Auslieferung zu überprüfen. Ursprünglich war die Auslieferung für Februar geplant, wurde aber auf Juli verschoben und hat sich nun erneut verzögert.

weiterlesen »

Tui verlässt den Deutschen Reiseverband

Zum Jahresende wird der Touristikkonzern Tui seine langjährige Mitgliedschaft im Deutschen Reiseverband (DRV) beenden. Diese Entscheidung, die sowohl in der Branche als auch in der Öffentlichkeit für Aufsehen sorgt, wird von Tui mit Kritik an der Arbeit des Verbandes begründet. In einem offiziellen Statement äußerte der Konzern, dass der Austritt trotz der langjährigen Mitgliedschaft notwendig sei, um sich besser auf die internationalen Herausforderungen und den Outgoing-Tourismus zu fokussieren. Der DRV bedauert den Austritt von Tui und hebt die lange und erfolgreiche Zusammenarbeit hervor. Tui hingegen sieht in der gegenwärtigen Ausrichtung des Verbandes Schwächen, die im internationalen Vergleich zu Wettbewerbsnachteilen führen. Insbesondere die umfassenden Regulierungen und finanziellen Belastungen, denen deutsche Reiseveranstalter und Reisebüros unterliegen, werden kritisiert. Diese Regulierungen, wie die Absicherung der Kundengelder durch den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF), seien für internationale Wettbewerber nicht verpflichtend und verschafften diesen somit Vorteile. Tui betont, dass die aktuelle Wettbewerbslandschaft und jüngste Ereignisse, wie die Insolvenz des Reiseveranstalters FTI, die ungleiche Belastung der Unternehmen und die unterschiedliche Absicherung der Kunden deutlich gemacht haben. Während deutsche Veranstalter strikten nationalen und EU-Regulierungen unterliegen, genießen viele internationale Konkurrenten weniger strenge Auflagen, was ihre Wettbewerbsfähigkeit stärkt. Sebastian Ebel, CEO von Tui, äußerte auf der Jahrestagung des Verbandes unabhängiger selbstständiger Reisebüros (VUSR) deutliche Kritik an der Arbeit des DRV und lobte die Arbeit von Marija Linnhoff, Vorsitzende des VUSR. Ebel hob hervor, dass Linnhoff Aufgaben übernehme, die eigentlich dem DRV obliegen sollten. Diese Äußerungen verdeutlichen die wachsende Unzufriedenheit von Tui mit dem DRV. Der Austritt von Tui aus dem DRV könnte

weiterlesen »

Easyjet erweitert BER-Streckennetz um Rovaniemi in Lappland

Easyjet, der britische Billigflieger, erweitert sein Streckennetz am Berliner Hauptstadtflughafen BER und bietet ab Dezember eine neue Route nach Rovaniemi in Lappland, Finnland, an. Ab dem 7. Dezember werden Flüge zweimal wöchentlich, jeweils dienstags und samstags, zwischen Berlin und Rovaniemi angeboten. Zusätzlich zu dieser neuen Verbindung hat Easyjet seinen Winterflugplan 2024/25 am BER um verstärkte Verbindungen nach Madeira, Marsa Alam, Barcelona, Malaga, Rom, Zürich, Bristol und Edinburgh erweitert. Neue Direktflüge nach Agadir, Liverpool, Lyon und Kairo wurden ebenfalls in den Flugplan aufgenommen. Für die Herbstferien wurden zahlreiche Flüge aufgestockt, darunter Ziele wie Korfu, Rhodos, Kreta (HER) und Thessaloniki.

weiterlesen »

Airline-Projekt Berways sucht Investoren

Louis Zuleger, Gründer des Airline-Projekts Berways, ist nach zweieinhalb Jahren Vorbereitung auf der Suche nach Investoren. Für den Start benötigt Berways insgesamt 20 Millionen Euro, davon 12 Millionen in drei Phasen und 8 Millionen als Reserve. Die Kostenplanung sei sehr konservativ, um geringere Ausgaben als kalkuliert zu ermöglichen. Berways plant, Ferienziele auf der Langstrecke ab Berlin und Düsseldorf zu bedienen. Dafür sollen bis zu drei Airbus A330 in drei Phasen zur Flotte stoßen. Zunächst soll der Betrieb mit einem einzigen Flugzeug beginnen, bevor weitere Maschinen hinzukommen. Beim Vertrieb setzt Berways sowohl auf Direktverkäufe als auch auf die Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern. Zuleger betonte im Gespräch mit airliners.de die Offenheit gegenüber externen Partnern im Vertrieb.

weiterlesen »

Uber öffnet sich deutschlandweit

Der Fahrdienstvermittler Uber öffnet seine App nun für alle Taxiunternehmer in Deutschland. Zuvor war es nur in 16 Städten möglich, Fahrten über Uber zu buchen. Ab sofort können sich Taxifahrer und Mietwagenunternehmen bundesweit von Uber vermitteln lassen, ohne monatliche Mitgliedsgebühren oder langfristige Verträge. Dies soll den Unternehmen ermöglichen, zusätzliche Erlöse zu erzielen und ihre Auslastung zu erhöhen. Christoph Weigler, Deutschland-Chef von Uber, betonte, dass Uber damit sein Interesse unterstreiche, Partner der deutschen Taxibranche zu sein. Er erklärte, dass die Digitalisierung und die hohe Nachfrage auf der Plattform den Taxifahrern zugutekommen könnten. Uber hat seine Strategie weltweit geändert, um auch Taxifahrer auf die Plattform zu holen. In Städten wie Berlin und München sind bereits Taxis über die App buchbar. In Berlin kooperieren etwa 20 Prozent der Taxis mit Uber, deutschlandweit sind es mehr als 4000 Taxifahrer. Uber tritt damit in Konkurrenz zu traditionellen Taxi-Ruf-Zentralen sowie zu Plattformen wie Bolt und Freenow. Uber betonte, dass es nur mit lokalen, lizenzierten Taxi- und Mietwagenunternehmen kooperiert, deren Fahrer alle einen Personenbeförderungsschein besitzen und sämtliche gesetzlichen Anforderungen erfüllen. Alle Fahrten sind vollständig versichert.

weiterlesen »

Lufthansa City: Neue Strecken ab München geplant

Die Lufthansa intensiviert ihre Zusammenarbeit mit City Airlines und übergibt im laufenden Sommerflugplan mehrere Dienste vom Drehkreuz München an die Tochtergesellschaft. Den Auftakt bildet die Strecke nach Birmingham, die Ende des Monats bedient werden soll. Dies geht aus Informationen von „CH-Aviation.com“ hervor, die von airliners.de am Montag veröffentlicht wurden. City Airlines bereitet sich intensiv auf die Betriebsaufnahme vor und plant ab dem 26. Juni 2024 Flüge von München nach Birmingham. Im Juli sollen drei weitere Ziele hinzukommen: Berlin am 23. Juli, Bordeaux am 27. Juli und Hamburg am 28. Juli. Alle Flüge werden mit Airbus A319 durchgeführt. Lufthansa stattet City Airlines zunächst mit vier A319 aus und plant, die Tochtergesellschaft ab 2025 auch mit Zielen ab dem Drehkreuz Frankfurt zu vernetzen. Ab 2026 sollen zudem Auslieferungen von 40 A220-300 erfolgen, die speziell für City Airlines bestellt wurden. Gleichzeitig ist die Ausstattung von City Airlines mit A320neo geplant. City Airlines übernimmt im Zubringersystem Aufgaben von Lufthansa Cityline, da diese aufgrund tarifvertraglicher Beschränkungen ab 2026 keine Flugzeuge mit mehr als 95 Sitzen betreiben kann. Diese tariflichen Beschränkungen wurden im Rahmen der Perspektivvereinbarung (PPV) 2021 gekündigt. Alle Flüge der neuen Kooperation werden unter der Marke „Lufthansa City“ durchgeführt. Die Einführung dieser Plattform zielt auch darauf ab, Kosten im Zubringernetz zu sparen, wobei City Airlines laut Prognosen jährlich pro Flugzeug Einsparungen von ein bis zwei Millionen Euro Personalaufwendungen im Vergleich zur A320-Flotte der Mainline erzielen könnte.

weiterlesen »

Emirates fliegt öfter nach Berlin

Die Fluggesellschaft Emirates plant eine Erhöhung der Flugfrequenzen auf der Strecke Doha-Berlin. Geplant sind 18 wöchentliche Flüge. Die Fluggesellschaft Emirates plant, die Strecke Doha-Berlin auszubauen. Ursprünglich hatte die Airline 14 wöchentliche Flüge geplant, doch das soll sich in naher Zukunft ändern. Emirates will ab dem 2. Oktober 18 Flüge pro Woche anbieten, berichtet das Portal Aero Routes.

weiterlesen »