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SkyUp kündigt Salzburg und Berlin an

Die Billigfluggesellschaft SkyUp plant ab 26. Dezember 2021 zwischen Kiew-Borispil und Salzburg zu fliegen. Die saisonale Route richtet sich in erster Linie an Schifahrer, die ihren Winterurlaub in Österreich verbringen wollen. Bis inklusive 9. Jänner 2022 soll jeweils an Sonntagen geflogen werden. Per 15. Jänner 2022 wechselt man auf den Verkehrstag Samstag. Vorerst sind die Flüge bis zum 19. Feber 2022 buchbar. Eine Verlängerung ist – je nach Nachfrage – möglich. Der Mittbewerber Wizz Air hat im Sommer des Vorjahres die Aufnahme einer Verbindung von Salzburg nach Kiew-Schuljany angekündigt. Eigentlich sollte schon seit September 2020 geflogen werden, jedoch wurde die Aufnahme mehrmals verschoben. Aktuell plant man den Erstflug am 1. April 2022 durchzuführen. SkyUp hatte für den Sommerflugplan 2021 eine große Expansion in Richtung Deutschland angekündigt. Umgesetzt wurde diese nicht, denn alle Strecken, die zeitweise buchbar waren, hatte man wieder abgesagt. Nun kündigt man Borispil-Berlin mit zwei Umläufen pro Woche für den 4. März 2022 an.

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Mehr als 1,43 Millionen Passagiere im August am BER

Der Sommerreiseverkehr hat am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt im vergangenen Monat erneut zugenommen. Insgesamt starteten und landeten im August 1,43 Millionen Passagiere am BER, rund 180.000 mehr als im Ferienmonat Juli 2021. Vor einem Jahr, im Krisenmonat August 2020, wurden rund 830.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im August 2019 waren es fast 3,2 Millionen Fluggäste. Im vergangenen Monat fanden am BER rund 12.700 Flugbewegungen und damit 1.100 mehr als im Juli 2021 statt. Im August 2020 starteten und landeten rund 9.600 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel, im August 2019 waren es rund 25.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat rund 2.150 Tonnen Güter umgeschlagen, rund 150 Tonnen weniger als im Juli und rund 500 Tonnen mehr als im August 2020. Im Vorkrisenmonat August 2019 waren es rund 3.100 Tonnen. „Der weitere Anstieg der Passagierzahlen ist ein erfreuliches Zeichen, auch wenn wir noch lange nicht das Ergebnis aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreicht haben. Der inzwischen bei vielen Menschen erreichte Impfschutz sorgt für mehr Sicherheit bei der Urlaubsplanung und wirkt sich damit auch positiv auf die Nachfrage im Flugverkehr aus. Die Passagiere haben trotz noch immer unterschiedlicher Reisebestimmungen wieder Vertrauen in die Abläufe vom Check-In bis zur Gepäckausgabe“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Smartlynx nimmt Berlin-Dubai auf

Ab 4. Oktober 2021 wird Smartlynx Airlines zwischen Berlin und Dubai fliegen. Es handelt sich um Vollcharter im Auftrag des Tour Operators FTI. Vorerst werden zwei wöchentliche Umläufe angeboten. Ab Mitte Dezember 2021 soll ein dritter Flugtag hinzugefügt werden. Derzeit ist geplant, dass die Charter-Route mit Maschinen des Typs Airbus A321 bedient wird. Der Reiseveranstalter vermarktet das Angebot explizit als “Expo-Flüge” und hoffet offensichtlich auf eine entsprechende Nachfrage seitens potentieller Besucher der Weltausstellung.

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Air Berlin: Flöther will Etihad-Forderungen verkaufen

Vor einiger Zeit reichte Air-Berlin-Insolvenzverwalter Lucas Flöther eine Schadenersatzklage gegen Etihad Airways ein. Das Verfahren muss in London geführt werden und geht offenbar nur schleppend voran. Nun will der Jurist mögliche Ansprüche in der Höhe von mindestens 500 Millionen Euro verkaufen. Laut Mitteilung soll dadurch das Verfahren für die Gläubiger beschleunigt werden. Spekulanten könnten an die Insolvenzmasse eine gewisse Summe bezahlen und bekommen dafür die gegen Etihad Airways geltend gemachte Forderung abgetreten. Damit geht das Prozessrisiko auf den Käufer über. Auch gegen ehemalige Vorstandsmitglieder der Air Berlin sowie deren D&O-Versicherungen, aber auch gegen den Wirtschaftsprüfer KPMG führt Lucas Flöther in seiner Funktion als Insolvenzverwalter Verfahren. Inwiefern diese Erlöse zu Gunsten der Masse bringen werden, ist noch völlig offen. Kürzlich wurde bekannt, dass gegen eine Tochtergesellschaft der Deutsche Börse AG ebenfalls vor Gericht gezogen wurde.

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Einreise: Deutschland ändert das Infektionsschutz-Gesetz

Die deutsche Bundesregierung hat eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Damit stellt man den so genannten 3G-Nachweis, der bei der Einreise verlangt wird, auf eine andere Rechtsgrundlage. Bislang basierte dieser auf Verordnungen. Nun sind Bundestag und –rat gefragt, denn die Novelle muss noch den üblichen parlamentarischen Weg gehen. Deutschland verlangt damit weiterhin – unabhängig vom Verkehrsmittel und der Herkunft – die Vorlage eines negativen Testbefunds, einer Bestätigung über eine überstandene Corona-Erkrankung oder die vollständige Impfung gegen Covid-19. Die Änderung der gesetzlichen Grundlage hat keine Auswirkungen auf die Einreiseregeln, denn diese sollen – zumindest vorläufig – in der aktuellen Form weiter angewandt werden. Möglicherweise könnte es in der kalten Jahreszeit wieder zu Verschärfungen kommen, aber das ist zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht spruchreif.

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Berlin: Schönefelds NS-Vergangenheit wird aufgearbeitet

Die Berliner Flughäfen Schönefeld und Tempelhof haben in ihren jeweiligen Geschichten ein ganz dunkles Kapitel. Während dies am ehemaligen innerstädtischen Airport weitgehend bekannt und zum Teil auch offensichtlich ist, erinnern sich nur noch wenige an die Rüstungsproduktion von Henschel in Schönefeld. Die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH hat ihren Sitz auf dem einstigen Gelände der Henschel Flugzeug-Werke. 1934 gegründet, entwickelte sich das Tochterunternehmen der Firma Henschel & Sohn aus Kassel während der Zeit des Nationalsozialismus zu einer der bedeutendsten deutschen Rüstungsfabriken für Kampfflugzeuge und Gleitbomben. In Schönefeld wurden Flugzeuge, Waffen und Waffensysteme entwickelt, getestet und gebaut, die Tod und Vernichtung in ganz Europa brachten. Dieser Teil der Geschichte des Flughafenstandorts Schönefeld ist bisher wenig bekannt. Die Flughafengesellschaft hat deshalb ein Team von Historikerinnen und Historikern mit wissenschaftlichen Recherchen über die NS-Vergangenheit des Ortes beauftragt und möchte die Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit vermitteln. Am Montag (16.08.) stellte sie dazu das Buch „Im Dienst des nationalsozialistischen Krieges – Der erste Flugplatz in Schönefeld“ von den Autoren Prof. Dr. Harald Bodenschatz, TU Berlin, sowie Christoph Bernhardt, Stefanie Brünenberg und Dr. Andreas Butter vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) Erkner vor. Gleichzeitig wurde unter demselben Titel eine Ausstellung im Schönefelder Verwaltungsgebäude der Flughafengesellschaft eröffnet. In der Publikation werden erstmals der Aufbau der Henschel Flugzeug-Werke samt Flugplatz, die dortige militärische Forschung und Produktion sowie die Bedeutung des Standortes Schönefeld in der Rüstungslandschaft Berlins und seines Umlandes im Zusammenhang vorgestellt. Neben einer architekturhistorischen Einschätzung der Bauten liegt ein wichtiger Fokus auf der militärischen Forschung und den Produktionsbedingungen

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Tierschützer: Glasfassade von BER-Terminal 1 für Vögel tödlich

Das Terminal 1 des Flughafens Berlin-Brandenburg soll sich laut Naturschutzbund Deutschland als besonders problematisch für Vögel erweisen. So sollen täglich viele Tiere gegen die Glas-Fassade knallen und sich dabei schwer verletzten oder gar daran verenden. Laut Nabu soll die Problematik seit einigen Monaten bekannt sein, jedoch kam die erst jetzt durch eine Medienmitteilung in eine breitere Öffentlichkeit. Die Tierschützer kritisieren, dass Vögel besonders häufig gegen die Glasscheiben fliegen und fordern daher dringende Nachbesserungen seitens der Betreibergesellschaft. Große Glasflächen sind für Vögel generell problematisch, da die Tiere diese oftmals nicht als Hindernis erkennen, sondern ungebremst gegen die Scheibe fliegen. Manche Vögel sterben sofort und andere überleben mit Verletzungen und einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, dem sie jedoch in vielen Fällen einige Tage später qualvoll erliegen oder zur leichten Beute für Fressfeinde werden. „Es liegen ein Dutzend mit Fotos dokumentierte Fälle vor, in welchen ganze Vogelschwärme, teilweise bis zu 50 Individuen, durch Anflug an die Glasfassade getötet wurden“, so Nabu-Referentin Manuela Brecht.Der BER verweist darauf, dass das Terminal 1 auch hinsichtlich der umweltrechtlichen Aspekte geprüft wurde und alle Auflagen der Behörden eingehalten wurden. Man verweist auch darauf, dass Vogel-Crashs mit Glasscheiben ein generelles Problem sind und nicht spezifisch für den BER sind. Der Nabu kontert, dass die Vogel-Problematik bereits vor der Eröffnung des Terminals 1 bekannt war, jedoch unzureichende bis gar keine Maßnahmen ergriffen wurden. Die Kritik richtet sich auch an die zuständigen Behörden. Nun fordert man dringende Nachbesserungen und bittet Passagiere, dass diese verletzte oder gar tote Vögel am BER mit Foto, Datum

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Mit A318: Air France kündigt Orly ab München und Berlin an

Die Fluggesellschaft Air France beabsichtigt ab 31. Oktober 2021 ab Berlin und München auch den zweiten Pariser Flughafen, Orly, anzusteuern. Die Verbindung soll die Flüge nach Charles de Gaulle nicht ersetzen, sondern ergänzen. Interessant ist dabei das Fluggerät, das Air France einsetzen wird. Laut Mitteilung des Carriers sollen beide neuen Strecken einmal täglich mit Airbus A318 bedient werden. Dieses Muster ist mittlerweile selten anzutreffen und soll auch bei der französischen Airline nach und nach durch Airbus A220-300 ersetzt werden.

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FBB hat Tegel an die Eigentümer zurückgegeben

Das Areal des ehemaligen Flughafens Berlin-Tegel inklusive seiner 130 Gebäude wurde am Mittwoch an die Eigentümer zurückgegeben. Ab Mittwoch verwaltet die Tegel Projekt GmbH die Liegenschaft. Ein entsprechendes Übernahmeprotokoll wurde am Vormittag von Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH sowie Bund und Land Berlin unterschrieben. Am 8. November 2020 startete mit einer Air-France-Maschine das letzte Flugzeug vom Flughafen TXL. Damit endete der Luftverkehr in Tegel nach mehr als 70 Jahren. Seitdem ist der Flugbetrieb der Hauptstadtregion am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in Schönefeld konzentriert. Am 4. Mai 2021 erlosch die Betriebserlaubnis für TXL endgültig. Mit der Übergabe an die Eigentümer hat die Flughafengesellschaft alle Auflagen aus den Bescheiden zur Schließung des Flughafens Tegel und zur Aufhebung der Planfeststellung erfüllt. Unter anderem wurden in den letzten Monaten das Behelfsterminal C3 und die Fußgängerbrücke zwischen den Terminals A/B und C abgerissen und die technischen Anlagen für die Deutsche Flugsicherung, den Deutschen Wetterdienst und die Bundespolizei zurückgebaut. Die Berliner Flughafen-Gesellschaft, die den Flughafen Tegel bis 2020 betrieb, hat mit der Rückgabe ihre Bestimmung verloren und verschmilzt auf die FBB. Sie war bereits seit 2003 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB). „Mit der Übergabe des Areals an die Eigentümer Bund und Berlin ist der letzte Schritt zur Schließung des Flughafens Tegel erfolgt. Wir haben damit alle unsere Verpflichtungen pünktlich erfüllt. Die Zusammenarbeit mit den zuständigen Senatsstellen und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) war über viele Jahre sehr konstruktiv und zielorientiert, dafür möchten wir uns bedanken. Wir sind davon überzeugt, dass sich unser alter

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BER: 30 Auszubildende und Studierende starten ins Berufsleben

Am Montag haben 30 junge Frauen und Männer im Alter von 15 bis 22 Jahren ihre Ausbildung bzw. ihr Studium bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB) begonnen. 21 Auszubildende starten in kaufmännischen und gewerblich-technischen Berufen, 9 Studierende in einem dualen Studiengang ihre betriebliche Ausbildung. „Ausbildung ist eine wichtige Investition in die Zukunft. Trotz der coronabedingt schwierigen finanziellen Situation der FBB bilden wir deshalb weiterhin wie bisher aus. Wir brauchen qualifizierten Nachwuchs, erst recht, wenn die Pandemie vorbei ist. Unser neuer Flughafen ist nicht nur regional ein beliebter Ausbildungsstandort. Wir konnten auch überregional das Interesse von Bewerberinnen und Bewerbern wecken, die die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH als Startbahn für Ihre Karriere nutzen wollen“, so Michael Halberstadt, Geschäftsführer Personal der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Bewerbungsphase für Ausbildungsjahrgang 2022 gestartet Der 1. August ist gleichzeitig auch der Start der Bewerbungsphase für das Ausbildungsjahr 2022. Die FBB bietet im kommenden Jahr neun Ausbildungsberufe und sechs Studiengänge an. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2021.

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