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Von Massenbach ist neue ADV-Vizepräsidentin

Aletta von Massenbach, Geschäftsführerin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH, wurde zur Vizepräsidenten des Airportverbands ADV gewählt. Sie folgt auf ihre Münchner Kollegin Andrea Gebbeken. „Seit über sieben Jahrzehnten setzt sich die ADV erfolgreich für verlässliche politische Rahmenbedingungen der deutschen Luftverkehrswirtschaft ein. Die Zeiten für den Luftverkehr werden nicht leichter, gerade dafür brauchen wir eine enge Zusammenarbeit zwischen den Flughäfen. Mit Aletta von Massenbach verstärken wir unser Team und stellen so die Weichen für die Zukunft als starke Interessenvertretung der deutschen Flughäfen“, so ADV-Präsident Stefan Schulte.

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BER behält Single-Terminal-Betrieb bei

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im Juli und August 2021 jeweils mehr als eine Million Passagiere abfertigen. Zuletzt waren es etwa 1,43 Millionen Reisende. Den bislang verkehrsreichsten Tag hatte man am 17. September 2021 mit rund 60.000 Fluggästen. Die Flughafengesellschaft geht davon aus, dass das aktuelle Verkehrsniveau bis Ende Oktober stabil bleibt. Zur wirtschaftlichen Situation der Flughafengesellschaft berichtete die Geschäftsführung, dass die Liquidität der FBB bis zum Februar 2022 gesichert ist. Sie informierte den Aufsichtsrat über die Fortsetzung von Sparmaßnahmen. Nur die für den Betrieb absolut notwendigen Investitionen werden realisiert. Das baulich fertiggestellte Terminal 2, das sich in einem „Schlummerbetrieb“ befindet, wird wegen der fehlenden Passagiermenge in diesem Jahr nicht mehr in Betrieb genommen. Die beiden Start- und Landebahnen werden bis auf Weiteres abwechselnd betrieben. Außerdem ist die Kurzarbeit bis Dezember verlängert worden. Engelbert Lütke Daldrup, der den Vorsitz der Geschäftsführung an Aletta von Massenbach abgibt und Ende September in den Ruhestand geht, wurde vom Aufsichtsrat verabschiedet. Im Namen des Aufsichtsrates und der Gesellschafter dankte der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Simon Lütke Daldrup dafür, aus der langjährigen Baustelle BER einen funktionierenden Flughafen gemacht zu haben. Jörg Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Um die finanziell angespannte Situation der FBB zu entlasten, bedarf es weiterhin strikter Ausgabenkontrolle bei gleichzeitiger Weiterentwicklung des Unternehmens. Der Aufsichtsrat wird sich in seiner Januar-Klausur intensiv mit der Unternehmensstrategie beschäftigen, die in der Recovery-Phase Orientierung gibt und den BER als starken internationalen Flughafen für die Hauptstadtregion etabliert.“ Aletta von Massenbach, kaufmännische Geschäftsführerin: „Die steigenden Fluggastzahlen sind eine

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United Airlines kehrt nach Berlin zurück

United Airlines will ab Mitte Dezember wieder zwischen New York-Newark und Berlin fliegen. Als Fluggerät sollen Maschinen des Typs Boeing 767-300 zum Einsatz kommen. Das Star-Alliance-Mitglied beabsichtigt diese Route ab 20. Dezember 2020 täglich zu bedienen. Die Entscheidung steht im direkten Zusammenhang mit den seitens der USA angekündigten Einreise-Lockerungen für EU-Bürger. Vollständig geimpfte Personen können ab November 2021 wieder in die Vereinigten Staaten von Amerika einreisen. Die Vorlage eines negativen PCR-Tests ist allerdings zusätzlich erforderlich. Nach und nach kündigen immer mehr Fluggesellschaften die Wiederaufnahme bzw. Aufstockung ihrer Flüge zwischen Europa und den USA an.

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Easyjet-Wartungshangar: Bauarbeiten am BER gestartet

Am Hauptstadtflughafen BER haben die Bauarbeiten für einen neuen Wartungshangar der Fluggesellschaft Easyjet begonnen. Im kommenden Jahr wird auf dem Baugrundstück im neuen Wartungsbereich des BER, süd-westlich des Terminal 1, der erste Wartungshangar von Easyjet außerhalb Großbritanniens entstehen. Auf einer Fläche von 19.600 m² sollen auf dem Hangarareal ab Anfang 2023 umfangreichere Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Light Base Maintenance durchgeführt werden und die ca. 10.000 m² große Hangarhalle soll Platz für Arbeiten an vier Flugzeugen gleichzeitig bis zu einer Größe des Airbus A321neo ermöglichen. Rund 20 Millionen Euro werde der Bau kosten. „Wir danken Easyjet für die gute Partnerschaft auch in der Pandemie und für das Vertrauen in die Zukunft des BER. Ein Investment von 20 Millionen Euro und die Schaffung hochwertiger Arbeitsplätze am BER ist ein klares Statement für die Region als Wirtschaftsraum und als Flughafenstandort. Auf einem internationalen Markt wären viele Standorte gerade in Zeiten der Pandemie froh über ein solches Investment. Wir verstehen dies als Kompliment für den BER und Ansporn für die Zukunft“, so der scheidende Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup.

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AGB-Klausel: Wizz Air erleidet Schlappe vor dem Landgericht Berlin

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air unterlag vor dem Landgericht Berlin in erster Instanz bezüglich der umstrittenen “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Diese wendet der Lowcoster an, wenn sich Passagiere für die Durchsetzung von Ansprüchen an Fluggastrechteportale wenden und ihre Entschädigungen abtreten. Einige dieser Firmen bieten Reisenden so genannte Sofort-Entschädigungen an. Dabei verkaufen die Betroffenen ihren Anspruch aus der EU-VO 261/2004 und erhalten dafür rasch eine Summe überwiesen, die niedriger als der Anspruch ist. Das Fluggastrechteportal treibt dann auf eigenes Risiko die Entschädigung ein und macht im Erfolgsfall mit der Differenz Gewinn und falls man unterliegt, bleibt man auf der gesamten Summe sitzen. Reisende, die ihre Forderungen abtreten – sprich verkaufen – haben dann aber nichts mehr mit der Airline am Hut. Es ist dann das alleinige Risiko des Anbieters. Dieses Geschäftsmodell ist für Passagiere zwar durchaus teuer, aber gänzlich ohne Prozessrisiko. Einigen Fluggesellschaften ist es aber ein Dorn im Auge, weshalb man sich in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen neue Gebühren hat einfallen lassen. Beispielsweise erfand Wizz Air, gegen die vor dem Landgericht Berlin geklagt wurde, eine so genannte “Abtretungsbearbeitungsgebühr”. Was das genau sein soll, wird wohl nur die Fluggesellschaft wissen. Die deutsche Wettbewerbszentrale ist aber der Ansicht, dass das Verbot oder die finanzielle Sanktionierung der Abtretung von Ansprüchen für Konsumenten gröblichst benachteiligend ist. Deshalb zog man in Berlin vor Gericht und obsiegte in erster Instanz. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig, denn der beklagte Billigflieger kann gegen dieses noch in Berufung gehen. Die Wettbewerbszentrale zitiert in ihrer Mitteilung auszugsweise aus dem Urteil. Demnach ist das

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EuGH: CO2-Klage von Air-Berlin-Insolvenzverwalter vor Niederlage

Der Insolvenzverwalter der ehemals zweitgrößten Fluggesellschaft Deutschlands, Air Berlin, führt vor dem Europäischen Gerichtshof ein Verfahren im Zusammenhang mit zugeteilten bzw. nicht-zugeteilten Kohlenstoffdioxid-Zertifikaten. Das Gutachten des EuGH-Generalanwalts fällt zu Ungunsten der Insolvenzmasse aus. Air Berlin erhielt lange vor der Pleite Emissionszertifikate für den Zeitraum von 2013 bis 2020 zugewiesen und das kostenlos. Kurz nach der Pleite und der Einstellung des Flugbetriebs hoben die deutschen Behörden diese Zuteilung auf. Da die Zertifikate auch gehandelt werden können, zog der Lucas Flöther in seiner Funktion als Masseverwalter vor Gericht. Der Fall landete vor dem Europäischen Gerichtshof. Der Jurist argumentiert unter anderem damit, dass die Ermächtigungsgrundlage fehlen würde. Weiters habe Air Berlin ihre Emissionszertifikate bereits vor August 2017 – somit vor dem Insolvenzantrag – verkauft und obendrein darauf vertraut, dass für das Jahr 2018 weitere zugeteilt werden. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass man die Zertifikate, die mangels Flugbetrieb nicht mehr benötigt werden, haben will und zu Gunsten der Masse zu Geld machen will. Der Europäische Gerichtshof legte den Wert der strittigen Kohlenstoffdioxid-Zertifikate mit etwa 77 Millionen Euro fest. Das Verfahren wird eigentlich vor dem Verwaltungsgericht Berlin geführt und ist eine innerdeutsche Angelegenheit. Der Richtersenat legte zahlreiche Fragen dem Europäischen Gerichtshof zur Vorab-Entscheidung fest, denn einige Dinge sind von europaweiter Bedeutung. Der Generalanwalt gab eine Stellungnahme ab, die der Argumentation des Air-Berlin-Insolvenzverwalters so ganz und gar nicht folgt. Da der Europäische Gerichtshof oftmals das Statement des Generalanwalts übernimmt, droht Flöther nun eine juristische Schlappe. Die europäischen Höchstrichter sind aber nicht an die Empfehlung gebunden, sondern

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Danish Air Transport will in Saarbrücken expandieren

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport verzeichnet eigenen Angaben nach eine erhöhte Nachfrage auf den innerdeutschen Strecken von Saarbrücken nach Berlin und Hamburg Daher stockt man die Frequenzen auf und setzt größeres Fluggerät ein. Berlin wird dienstags bis donnerstags und mit Beginn des Winterflugplans auch freitags zwei Mal täglich bedient, sonntags und montags wird einmal geflogen. Nach Hamburg fliegt DAT bisher zwei Mal wöchentlich, mit Beginn des Winterflugplan drei Mal wöchentlich (montags, mittwochs und freitags). Die Fluggastzahlen sind im gleichen Zeitraum auf der Berlinstrecke von rund 1.100 im Juni auf über 3.000 (erwartete) Passagiere für den Oktober gestiegen. Die Zahlen auf der Hamburg-Verbindung zeigen nach dem Einstieg von DAT im Mai ebenfalls aufsteigende Tendenz: Im September werden mehr als 500 Passagiere erwartet. Ab 20. Oktober 2021 soll der Maschinentyp ATR72 zum Einsatz kommen. Bislang flog man im Regelfall mit der kleineren ATR42. Das hat zur Folge, dass pro Flug künftig 72 statt 48 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Auch kündigt der Carrier an, dass es ab dem Winterflugplan 2021/22 vergünstigte Angebote für Jugendliche geben soll. Im Sommerflugplan 2022 könnten weitere Strecken ab Saarbrücken aufgenommen werden. Voraussichtlich im Oktober 2021 sollen die entsprechenden Entscheidungen getroffen werden und dann will man die Ziele verkünden. Fix ist laut DAT, dass die Route Saarbrücken-Berlin im kommenden Sommer nach Bornholm verlängert wird. Über die weiteren Ziele will man sich aber noch nicht ausplauern.

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Binnen weniger Tage: Gleich drei A320-AOGs bei Austrian Airlines

In den letzten Tagen hat Austrian Airlines mit ungewöhnlich vielen Ausfällen von Maschinen des Typs Airbus A320 zu kämpfen. Beispielsweise ist die OE-LBY auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg gestrandet. Insgesamt sind derzeit drei A320 aus gänzlich unterschiedlichen Gründen „AOG“. Der Operator erklärt dazu: „Die Vorfälle stehen in keinem Zusammenhang und wie man den folgenden drei Fällen entnehmen kann, gibt es auch keine Häufung von Unregelmäßigkeiten beim Maschinentyp A320“. Backup-System und Cockpit-Ventilator sorgen für zwei AOGs Doch der Reihe nach: Die erste Maschine „strandete“ am 10. September 2021. Ursache laut AUA: „Bei einer Maschine wurde bei Inbetriebnahme bzw. beim Check des Back-up Bremssystems festgestellt, dass der Hydraulikdruck eines Zylinders der Fußpedale geringer angezeigt wird als der andere. Auch wenn es sich dabei um das Backup-System handelt, wurde zur Sicherheit eine Reparatur veranlasst“. Es traf am gleichen Tag noch einen weiteren Airbus A320, wie eine Firmensprecherin bestätigte. Die Ursache für dieses AOG ist allerdings eine gänzlich andere: „Am selben Tag (10.09.) war bedauerlicher Weise bei einer anderen Maschine der Ventilator im Cockpit defekt, weshalb sicherheitshalber – wie bei derartigen Fällen vorgesehen – eine Retourlandung in Wien durchgeführt wurde“. Berliner Fluggastbrücke beschädigte AUA-A320 Die OE-LBY machte dann am 15. September 2021 eine unfreiwillige und unsanfte Begegnung mit der Gangway auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Diese war nicht alltäglich und beschädigte den Airbus A320. Dazu eine Sprecherin von Austrian Airlines: „Beim Vorfall am 15.9. beschädigte die Fluggastbrücke in Berlin die Maschine. OE-LBY steht daher derzeit in Berlin, um den Umfang der notwendigen Reparatur intern und mit

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Green Airlines will ab Weeze innerdeutsche Tickets verkaufen

Der Ticketverkäufer Green Airlines will ab 14. Feber 2022 Charterflüge ab Weeze und Karlsruhe/Baden-Baden anbieten. Derzeit sind diese unter fiktiven Flugnummern ohne Angabe des Operating Carriers buchbar. Das in den letzten Monaten wegen verschiedener Vorwürfe in der Kritik stehende Unternehmen teilte mit, dass man ab Karlsruhe/Baden-Baden Flugtickets nach Berlin verkaufen will. Ab Weeze, das man eigenen Angaben nach aufgrund der Nähe zu den Niederlanden ausgewählt habe, sollen Flugscheine nach Berlin, München und Westerland angeboten werden. Die Strecke zwischen Karlsruhe/Baden-Baden war bei Air Berlin defizitär und diente in erster Linie als Feeder für den Hub Berlin-Tegel. Demnach ist es auch nicht verwunderlich, dass sich bislang keine Fluggesellschaft gefunden hat, die diese Strecke reaktiviert hat. Ursprünglich wurde diese Route von Germania Express aufgebaut und führte nach Tempelhof. Nach der Integration der Gexx-Flüge in die Deutsche BA und anschließend in Air Berlin wurden diese aus strategischen Gründen in das Drehkreuz Berlin-Tegel verlegt. Der Mitbewerb in Weeze ist von Ryanair geprägt. Wizz Air war ab diesem Airport, der offiziell Flughafen Niederrhein heißt, nicht erfolgreich und zog sich bereits vor längerer Zeit zurück. Somit dominiert das Angebot von Ryanair, das in erster Linie besonders preissensible Kunden anlockt. Daneben gibt es einige wenige Charterflüge. Green Airlines will Tickets für drei innerdeutsche Strecken verkaufen. Das dürfte angesichts der Konkurrenz größerer NRW-Flughäfen wie Düsseldorf und Köln/Bonn ein zumindest sehr herausforderndes Unterfangen werden. Obwohl man den Verkauf von Tickets erst am Mittwoch aufgenommen hat, zieht Green-Airlines-Chef Stefan A. in einer Aussendung bereits nachstehendes Fazit: „Das Interesse an den neuen

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London: BA Cityflyer baut das Angebot wieder aus

Die am London City Airport ansässige Fluggesellschaft BA Cityflyer baut ihr Flugangebot schrittweise wieder aus. Zunächst wurden drei weitere Destinationen reaktiviert und die Frequenzen auf einigen Routen erhöht. Die British-Airways-Tochter fliegt nun wieder elf Mal pro Woche nach Amsterdam und Zürich. Dublin wird wieder zehn Mal wöchentlich angesteuert. Laut Business Traveller sollen Berlin, Belfast, Düsseldorf, Edinburgh, Frankfurt und Glasgow häufiger angeflogen werden. Die Angaben des englischsprachigen Portals wurden von BA Cityflyer-Mutter British Airways bestätigt. Demnach will man künftig acht Mal pro Woche nach Berlin fliegen. Düsseldorf wird von zwei auf zehn wöchentliche Umläufe erhöht. Nach Frankfurt am Main geht es künftig elf Mal pro Woche. Gänzlich neu sind Flüge nach Gibraltar und Jersey.

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