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Eurowings-Chef Bischof rechnet mit Pleitewelle

Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof rechnet damit, dass es in Europa demnächst zu einer Airline-Pleitewelle kommen könnte. Hintergrund seiner Ansicht nach unter anderem, dass Hilfskredite, die gewährt wurden, zurückbezahlt werden müssen. Dies könnte für mache Fluggesellschaften schwierig werden. Im Podcast des Tagesspiegels führt der Manager gegen Ticketpreise des Mitbewerbers Ryanair unter anderem aus, dass derzeit der Preis nicht das einzige Kriterium wäre. Sicherheit und Gesundheit würden momentan alles schlage, „auch den Preis“, so Bischof. Indirekt kritisiert er auch den Flughafen Berlin-Brandenburg, denn der Eurowings-Chef sagte unter anderem: „“Wenn Berlin mal besser funktioniert und auch betrieben wird werden wir auch im Osten Gas geben“. Generell sieht er den von ihm geleiteten Carrier mit den bestehenden Stützpunkten in Deutschland gut aufgestellt. Ryanair bereite jedenfalls keine Sorgenfalten.

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2022: BER erwartet 17 Millionen Fluggäste

Die letzte Aufsichtsratssitzung in diesem Jahr stand im Zeichen der aktuellen operativen und finanziellen Themen der Flughafengesellschaft. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat, dass ein wesentlicher Grund für die langen Wartezeiten insbesondere am ersten Wochenende der Herbstferien die pandemiebedingten Personalengpässe bei den Dienstleistern und Prozesspartnern waren. Die FBB habe daraufhin an den kritischen Punkten erfolgreich Unterstützung organisiert. Auch in Vorbereitung auf den Weihnachtsverkehr seien weitere Maßnahmen getroffen worden, wie zum Beispiel die Erweiterung der Bestuhlung in den Wartebereichen, Reinigungsintervalle, Orientierung im Terminal, eine noch enger getaktete Abstimmung mit allen Prozesspartnern im Terminal sowie – in Vorbereitung auf den Winter – die Wiederinbetriebnahme der 2. Start- und Landebahn. Mit Blick auf den Sommerflugplan 2022 berichtete die Geschäftsführung über die Vorbereitungen zur Inbetriebnahme des Terminal 2. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeitenden der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Die Geschäftsführung berichtete dem Aufsichtsrat auch über den Stand bei der Reparatur der Fahrsteige im Terminal 1. Beginnend mit der Instandsetzung der Anlagen im Mainpier werden die Fahrsteige ab Sommer 2022 sukzessive wieder in Betrieb genommen. Auch über die erwartete Verkehrsentwicklung wurde gesprochen.  Die FBB geht nach den erwarteten knapp 10 Millionen Passagieren in diesem Jahr davon aus, im kommenden Jahr 17 Millionen Passagiere am BER begrüßen zu können. „Die Geschäftsführung hat dem Aufsichtsrat einen detaillierten Bericht über die Schwierigkeiten in den Herbstferien gegeben und die Maßnahmen vorgestellt, mit denen die FBB für reibungslosere Abläufe am BER in den Weihnachtsferien und darüber hinaus sorgen wird. Wir haben

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BER: Ab Dezember wieder beide Start- und Landebahnen in Betrieb

Nach acht Monaten rollierender Nutzung der beiden Start- und Landebahnen am BER werden ab dem 1. Dezember wieder beide Bahnen gleichzeitig genutzt. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war, auch bei winterlichen Witterungsverhältnissen einen stabilen Flugbetrieb gewährleisten zu können. Bei Schnee oder Eis kann immer eine Bahn geräumt und eine Bahn genutzt werden. Während in den Wintermonaten Dezember 2020 bis März 2021 zwischen 3.000 und 4.600 monatliche Flugbewegungen verzeichnet wurden, rechnet die FBB in diesem Winter (Dezember bis März) mit mindestens doppelt so vielen Starts und Landungen. Der Betrieb auf der südlichen Start- und Landebahn war im Dezember 2020 eingestellt worden. Angesichts der pandemiebedingten geringen Verkehrszahlen mussten Kosten und Aufwendungen reduziert werden. Ab April 2020 nutzte die FBB ihre beiden Start- und Landebahnen im monatlichen Wechsel. „Die Nutzung von nur einer Start- und Landebahn in den zurückliegenden Monaten war unternehmerisch geboten und operativ gut zu vertreten. Wir haben unsere Ausgaben reduzieren können und trotzdem die seit Sommer steigende Zahl an Flugbewegungen gut bewältigt. Mit Blick auf die Wintermonate, aber vor allem mit Blick auf den Passagieranstieg, der für das kommende Jahr prognostiziert wird, brauchen wir jetzt wieder beide Bahnen. Zwei Bahnen gleichzeitig zu nutzen sorgt außerdem auch für einen stabileren Winterflugbetrieb, routiniertere Prozesse bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und damit auch für ein Stück zurückgewonnene Flughafennormalität“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Berliner CDU will neuen BER-Betreiber finden

Die Berliner CDU hat einen Vorschlag vorgestellt, der das Chaos rund um den Flughafen BER beenden soll. Der Betrieb des Airports soll ausgeschrieben und an einen externen Betreiber übergeben werden. Die heutige Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH soll sich dann nur noch um die Pachteinnahmen kümmern. Auch will die Berliner Oppositionspartei, dass Betrieb und weitere Ausbauten getrennt ausgeschrieben werden sollen. In der Theorie würde das bedeuteten, dass sich beispielsweise Fraport um den Betrieb des BER bewerben könnte. In der Praxis ist das aber äußerst unwahrscheinlich, denn die Berliner Stadtregierung hat in der Vergangenheit im Zusammenhang mit dem Flughafen Berlin-Brandenburg so gut wie nie Vorschläge der Opposition umgesetzt.

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Berlin will Terminal 2 zu Ostern 2022 eröffnen

Der Flughafen Berlin-Brandenburg plant zu Ostern 2022 ein weiteres Terminal in Betrieb zu nehmen. Es handelt sich allerdings nicht um die ehemaligen Schönefeld-Gebäude (T5), sondern um das Terminal 2, das zwar fertiggestellt ist, jedoch bislang nicht eröffnet wurde. AIrportchefin Aletta von Massenbach habe dies nach einem Gespräch mit Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) angekündigt. Dies teilte das Unternehmen unter anderem der DPA mit. Der BER geriet in den letzten Wochen aufgrund chaotischer Zuständige ins Kreuzfeuer der Kritik. Mit der Inbetriebnahme des T2 will man für Abhilfe sorgen. Auch will man noch heuer auf das Zwei-Pisten-System umstellen. Ein konkreter Termin wurde noch nicht genannt, allerdings ist Dezember 2021 in Aussicht gestellt. Wie das Terminal 2 genutzt werden soll, ist noch offen. In erster Linie soll es um dessen Check-in und Siko-Kapazitäten gehen. Ob auch das Einstiegen in Flugzeuge ab diesem Gebäude durchgeführt wird, ist noch offen. Auch ist unklar, ob das Terminal 5 jemals reaktiviert wird. Dieses sollte in einer Übergangszeit bis zur Errichtung neuer Gebäude genutzt werden. Das rückläufige Fluggastaufkommen führte dazu, dass die ehemaligen Schönefeld-Terminals temporär vom Netz genommen wurden.

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Zigarette am WC löste Chaos in Berlin-Brandenburg aus

Der Flughafen Berlin-Brandenburg sorgte am Freitag erneut für Aufsehen, denn nicht nur, dass das Wasser mit Bakterien verunreinigt ist, gab es nun auch noch einen falschen Feueralarm. Ursache war laut Bundespolizei, dass ein Passagier meinte auf der Toilette rauchen zu müssen. Jene Fluggäste, die sich bereits im Sicherheitsbereich befunden haben, wurden auf das Vorfeld des BER evakuiert. Dabei kam es aber zu einer Panne, denn eigentlich müssen abfliegende von ankommenden Passagieren getrennt werden. Das war aber nicht der Fall, so dass nicht-kontrollierte Non-Schengen-Reisende und abfliegende Schengen-Reisende kreuz und quer durchmischt wurden. Die Folge daraus: Großes Chaos und verärgerte Passagiere. Die Bundespolizei ordnete dann eine Kontrolle aller Fluggäste an, was zu weiteren Verzögerungen führte. Das bedeutet konkret, dass auch jene, die bereits kontrolliert wurden, sich nochmals anstellen mussten. Der Flugverkehr sammelte sich aufgrund der chaotischen Zustände am Flughafen BER die eine oder andere längere Verspätung ein.

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Oktober 2021 war stärkster BER-Monat

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im Oktober 2021 rund 1,67 Millionen Reisende zählen. Damit hat man den höchsten Wert seit der Eröffnung des Airports erreicht. Allerdings liegt man deutlich unter der Leistung, die Schönefeld und Tegel im Oktober 2019 hatten. Damals zählten die beiden Flughäfen gemeinsam 3,2 Millionen Passagiere. Vergleicht man die jüngste BER-Leistung mit jener von September 2021, so konnte sich der neue Berliner Flughafen um etwa 210.000 Fluggäste steigern. Der BER geriet in den letzten Wochen wiederholt in die Negativschlagzeilen, denn es herrschten zum Teil chaotische Zustände. Zuletzt wurde bekannt, dass das Trinkwasser nicht mehr nutzbar ist, denn es wurden Bakterien gefunden. Während der zweiwöchigen Herbstferien 2021 in Berlin und Brandenburg starteten und landeten 960.000 Passagiere am BER. Rekord war Freitag, der 8. Oktober, mit knapp 68.000 Reisenden. Insgesamt nutzten bisher in diesem Jahr 7,7 Millionen Fluggäste den BER. Im vergangenen Monat wurden zudem 14.700 Flugbewegungen registriert. Inzwischen gibt es vom BER aus wieder drei Langstreckenverbindungen. Qatar Airways bot während der Corona-Pandemie durchgängig Verbindungen nach Doha an. SmartLynx Airlines fliegt für den Reiseveranstalter FTI neu seit dem 4. Oktober nach Dubai. Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, nahm am 20. Oktober ihren Nonstopflug nach Singapur wieder auf. Im vergangenen Jahr starteten und landeten im Oktober rund 9.000 Flugzeuge in Schönefeld oder Tegel; im Oktober 2019 waren es fast 26.000 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im Oktober 2021 rund 2.571 Tonnen Güter umgeschlagen, ein Anstieg von 788 Tonnen im Vergleich zum Oktober 2020 und 560 Tonnen weniger als im Vorkrisenmonat

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Nächste BER-Panne: Trinkwasser mit Bakterien verunreinigt

Der Flughafen Berlin-Brandenburg ist um eine Panne reicher: Im Wasser des Terminals 1 wurden coliforme Bakterien gefunden. Nun darf dieses nicht mehr als Trinkwasser genutzt werden, wobei die Ursache der Verunreinigung unklar ist. Man habe das Gesundheitsamt und den Wasserlieferanten unverzüglich informiert. Sämtliche Leitungen müssen jetzt gespült werden, jedoch nimmt dieser Vorgang mehrere Tage in Anspruch. Die Passagiere will man mit Flugblättern und Lautsprecherdurchsagen darüber informieren, dass das Wasser vorläufig nicht getrunken werden darf. Das ist für Reisende, die ihre eigenen Flaschen an Spendern oder Wasserhähnen in Waschräumen füllen, ärgerlich. Als Alternative bleibt derzeit nur der hochpreisige Kauf von abgefülltem Mineralwasser.

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BER-Chefin Massenbach: „Wir brauchen schnell Geld“

Am Flughafen Berlin-Brandenburg läuft es derzeit unrund. Die neue Geschäftsführerin Aletta von Massenbach erklärte im Gespräch mit dem Tagesspiegel, dass die Liquidität des Airports nur noch bis Ende März 2022 ausreichen wird. Unter anderem sagte die Managerin auch: „Wir brauchen schnell Geld, wir brauchen Cash“. Von Massenbach bezifferte den Finanzbedarf bis zum Jahr 2026 mit etwa 2,4 Milliarden Euro. „Wir können den Kapitaldienst für eine lange Zeit nicht selbst stemmen“, so die Airport-Chefin gegenüber dem Tagesspiegel. Das deutsche Bundesverkehrsministerium reagiert auf das Chaos, für das der BER in den letzten Wochen wiederholt in die Schlagzeilen geraten ist, wenig erfreut. Das von Andreas Scheuer (CSU) geführte Ministerium forderte die BER-Gesellschaft zu einem schriftlichen Bericht auf. Der Bund hält rund ein Drittel der Anteile.

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BER: Acht Millionen Passagiere im ersten Betriebsjahr

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wurde am 31. Oktober 2020 offiziell eröffnet. Die ersten 12 Monate waren stark von der Corona-Pandemie geprägt, weshalb der Airport nur acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Derzeit wird lediglich das Terminal 1 genutzt. Die Terminals 2 und 5 (Ex-Schönefeld) sind außer Betrieb, wobei ein Termin für eine mögliche Inbetriebnahme derzeit nicht in Sicht ist. Der BER hatte immer wieder mit Pannen zu kämpfen und sorgte wiederholt wegen enorm langer Wartezeiten für Aufsehen. Darauf geht die Geschäftsführung in ihrer jüngsten Aussendung aber nicht ein, sondern feiert regelrecht, dass in den ersten 12 Monaten 74 Fluggesellschaften ihre Dienstleistungen zu 160 Zielen in 53 Ländern angeboten haben. Weiters zählte man 24.400 Tonnen Luftfracht.  Im ersten Betriebsjahr gab es auf Grund der Pandemie nur eine Langstreckenverbindung mit Qatar Airways nach Doha. Inzwischen verbindet Scoot, die Tochter von Singapore Airlines, wieder die Region Berlin Brandenburg auf direktem Weg mit Singapur. Im kommenden Jahr bietet United Airlines Verbindungen nach New York und Washington vom BER aus an. Die lettische Fluggesellschaft SmartLynx Airlines fliegt im Winter nonstop nach Dubai in die Vereinigten Arabischen Emirate. „Bisher hat es am BER keinen Tag Normalität gegeben, wie wir sie aus der Zeit vor der Pandemie kennen. Dennoch haben die vergangenen zwölf Monate gezeigt, dass der BER über eine funktionierende Infrastruktur verfügt. Acht Millionen Fluggäste unter den Bedingungen der Pandemie zu befördern, war ein Stück harte Arbeit. Dafür danken wir allen, die den Flughafen am Laufen halten. Jetzt kommt es darauf an, die Passagierprozesse weiter zu verbessern und

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