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Sundair-Schwester Fly Air41 flottet Ex-Iberia-A319 ein

Die kroatische Fluggesellschaft Fly Air41 Airways wird in Kürze einen weiteren Mittelstreckenjet des Typs Airbus A319 einflotten. Dabei handelt sich um jene Maschine, die vormals für Iberia als EC-KOY flog, bestätigte der Carrier. Das im Jahr 2008 gebaute Flugzeug wurde von der spanischen Fluggesellschaft Ende 2020 außer Dienst gestellt. Nun findet dieser A319 eine neue Heimat bei Fly Air 41 Airways, die im Vorjahr den Flugbetrieb aufgenommen hat. Die Flotte der Sundair-Konzernschwester besteht derzeit aus einem A319 sowie zwei Airbus A320. Diese tragen die Registrierungen 9A-BER bzw. 9A-IRM und 9A-SHA. Das Durchschnittsalter der Flotte beträgt 12,8 Jahre. Fly Air41 ist hauptsächlich im Wetlease für Sundair in der Luft.

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Linate: ITA verschiebt Stuttgart – Easyjet baut Berlin stark aus

Die Fluggesellschaft ITA Airways wird die für den Beginn der Sommerflugplanperiode 2022 geplanten Flüge von Mailand-Linate nach Stuttgart und Barcelona vorläufig nicht aufnehmen. Gleichzeitig hebt der Mitbewerber Easyjet die Frequenzen von Berlin in die italienische Metropole deutlich an. ITA Airways hatte bis zuletzt geplant, dass mit Beginn des Sommerflugplans 2022 die Ziele Barcelona und Stuttgart ab Mailand-Linate angeflogen werden sollen. Dies setzt man nicht um. Die Airline machte auf Anfrage keine näheren Angaben, bestätigte jedoch den Umstand. Einen fixen neuen Termin gibt es momentan noch nicht. Daher ist derzeit nicht absehbar ob und wann ITA die beiden Städte von Linate aus ansteuern wird. Der Mitbewerber Easyjet scheint mit den Buchungszahlen auf der Strecke Berlin-Mailand Linate durchaus zufrieden zu sein. In mehreren Schritten hebt man die Frequenzen von derzeit sieben wöchentlichen Flügen auf 26 Umläufe pro Woche an. Der Ausbau erfolgt mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2022. Man hält sich bei entsprechender Nachfrage auch eine weitere Aufstockung offen.

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Ab Köln und Berlin: Easyjet legt zwei neue Strecken auf

Der Billigflieger Easyjet hat für den Sommerflugplan 2022 zwei neue Strecken ab Deutschland aufgelegt. Diese werden ab Köln/Bonn bzw. Berlin angeboten und sind vorerst saisonal befristet. Zunächst will man von Porto aus zweimal wöchentlich nach Köln/Bonn fliegen. Diese Route soll am 14. April 2022 aufgenommen werden und dem aktuellen Planungsstand nach an den Verkehrstagen Montag und Freitag bedient werden. Vom Flughafen Berlin-Brandenburg aus will Easyjet im Zeitraum von 28. Juni 2022 bis vorerst 3. September 2022 zweimal pro Woche das italienische Pisa ansteuern. Derzeit ist vorgesehen, dass die Flüge an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag durchgeführt werden sollen.

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BER verhalten ins neue Jahr gestartet

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im Jänner 2022 rund 768.000 Passagiere. Damit hatte man um rund 300.000 Reisende weniger als noch im Dezember 2021. Im Vorkrisenmonat Jänner 2020 reisten 2,25 Millionen Fluggäste über die damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel. Insgesamt wurden im Januar 9.100 Flugbewegungen registriert, 3.100 weniger als im Dezember 2021. Im Januar des vergangenen Jahres starteten und landeten rund 4.000 Maschinen am BER. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Monat 2.325 Tonnen umgeschlagen, 775 Tonnen weniger als im Vormonat. Im Januar 2021 waren es 1.708 Tonnen, im Vor-Corona-Monat Januar 2020 rund 2.620 Tonnen. „Unser Flugbetrieb ist durch Corona weiterhin massiv eingeschränkt. Allerdings lässt sich gegenüber Januar 2021 feststellen, dass das Jahr deutlich besser anläuft als im ersten Corona-Winter. Immer mehr Passagiere wissen: Flugreisen sind unter Corona-Bedingungen aufwändiger, aber selbstverständlich möglich. Dazu trägt auch bei, dass wir gemeinsam mit den Partnern am Flughafen Wege gefunden haben, immer besser mit den Herausforderungen der sich ständig ändernden Reisebedingungen umzugehen“, so Flughafenchefin Aletta von Massenbach.

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Berlin: Möglicherweise sicherheitsrelevante Airline-Unterlagen in YouTube

Die Bordverpflegung ist neben dem Preis für viele Passagiere ein wichtiges Kriterium, wenn es darum geht, bei welcher Airline der nächste Flug gebucht wird. Um Speisen und Getränke an Airlines liefern zu können, müssen die Cateringbetriebe strengen Sicherheitsaudits der Airlines, aber auch den Vorschriften der einzelnen Luftfahrtbehörden entsprechen. Umso befremdlicher erscheint es, wenn ein börsennotiertes Airline Catering-Unternehmen offenbar nicht daran interessiert ist, dass seit gut zwei Jahren auf den einschlägigen Streaming Kanälen im Internet ein Video abrufbar ist, in dem eine Gruppe Erwachsener die sicherheitsrelevanten Unterlagen von Airline Kunden durchblättert. Vorweg: Die Urheber des Videos sind offensichtlich der „Lost Place Explorer”-Szene zuzuordnen. Hierbei wird zumeist ohne Einwilligung der Eigentümer in vermeintlich leerstehende Gebäude eingedrungen und per Video dokumentiert. Da diese auf Youtube veröffentlichten Videos sich einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreuen, erhalten die Urheber teilweise sogar Tantiemen für ihre zweifelhaften Reportagen. In einem dieser Videos ist klar erkennbar, dass Explorer weder mit der Zustimmung des Eigentümers, noch mit einer Einwilligung des Flugzeugcaterers Do&Co, in den Firmenkomplex an der Spreeschanze in Berlin eingedrungen sind. Anstelle sich Gedanken über zivil- und/oder strafrechtliche Folgen des illegalen Eindringens zu machen, wird das Video zusätzlich noch auf Youtube gehostet. Eigentlich sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt der Eigentümer des Anwesens oder die im Video involvierten Airlines ein berechtigtes Interesse haben, gegen die Urheber vorzugehen – oder zumindest das Video zu löschen. Weit gefehlt! Nachdem Aviation.Direct und weitere namhafte Medienagenturen von der Existenz des Videos Kenntnis erhielten, wurde mehrfach versucht, eine Stellungnahme von Do&Co Berlin – bzw.

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Sommer 2022: Easyjet fokussiert sich in Österreich auf Innsbruck und Wien

Die Fluggesellschaft Easyjet plant im Sommerflugplan 2022 drei Strecken ab Wien-Schwechat und zwei ab Innsbruck zu bedienen. Ein kolportiertes Comeback der Verbindung Graz-Berlin wird es – zumindest vorläufig – nicht geben. In der aktuellen Winterperiode ist Easyjet ab den österreichischen Airports Wien, Salzburg und Innsbruck regelmäßig tätig. Ab der Hauptstadt bietet man die Ziele Amsterdam, Berlin und Basel an. Die Mozartstadt ist mit Amsterdam, Berlin, Bristol, Hamburg, Lodon-Gatwick, London-Luton und Liverpool verbunden. Den Airport der Landeshauptstadt Tirols verbindet man mit Amsterdam, Berlin, Bristol, London-Gatwick, London-Luton und Manchester. Vereinzelt werden die Strecken, die zu den „Schifahrer-Flughäfen“ führen einige Wochen in den Sommerflugplan 2022 hineingeführt. Vorerst kein Comeback für Graz-Berlin Im Sommerflugplan 2022 plant Easyjet laut einer Sprecherin ab Wien die Destinationen Amsterdam, Berlin und Basel anzusteuern. Ab Innsbruck sollen Berlin und London-Gatwick angeboten werden. Weitere Routen sind mit aktuellen Stand der Dinge nichtgeplant. Dazu die Medienreferentin: „Wie schon während der gesamten Pandemiezeit überprüfen wir kontinuierlich unser Flugprogramm, um sicherzustellen, dass wir unseren Flugplan mit der Kundennachfrage in Einklang bringen.“ Vor der Coronapandemie hatte Easyjet auch eine Nonstop-Verbindung zwischen Berlin und Graz im Portfolio. Im Gegensatz zu anderen Routen, die der Carrier ab Österreich anbietet, wurde diese Verbindung bislang nicht reaktiviert. Dabei bleibt es auch für den Sommer 2022. „EasyJet bestätigt, dass die Flugverbindung zwischen Berlin und Graz im März 2020 eingestellt wurde. Wir beobachten und überprüfen regelmäßig unsere Routen, um sicherzustellen, dass unser Netzwerk der Kundennachfrage entspricht. Wir werden weitere Pläne für den Sommer- und Winterflugplan 2022 zu gegebener Zeit bekannt

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EU-Kommission bewilligt 1,7 Milliarden Euro für den BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg darf eine staatliche Beihilfe in der Höhe von bis zu 1,7 Milliarden Euro erhalten. Die EU-Kommission gibt für die Maßnahme grünes Licht. Der Airport geriet aufgrund der Coronapandemie in finanzielle Schieflage. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager begründete die Freigabe wie folgt: „Die Flughäfen sind durch den Ausbruch des Coronavirus und die geltenden Reisebeschränkungen besonders hart getroffen worden. Mit dieser Maßnahme trägt Deutschland dazu bei, die Eigenkapitalposition des Flughafens Berlin Brandenburg zu stärken und dem Unternehmen zu helfen, die wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs zu bewältigen. Gleichzeitig wird die öffentliche Unterstützung an Bedingungen geknüpft, um unzulässige Wettbewerbsverzerrungen zu begrenzen. Wir arbeiten weiterhin eng mit den Mitgliedstaaten zusammen, um sicherzustellen, dass die nationalen Unterstützungsmaßnahmen im Einklang mit den EU-Vorschriften so schnell und wirksam wie möglich umgesetzt werden können“. Wann der Flughafen Berlin-Brandenburg die nun genehmigte Staatshilfe ausbezahlt bekommen wird, ist noch offen. Vermutlich wird es nicht lange dauern, denn die Geschäftsleitung warnte wiederholt davor, dass der Betreibergesellschaft langsam, aber sicher das Geld ausgeht.

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Green Airlines hatte Flüge bei den Airports nicht angemeldet

Der Ticketverkäufer Green Airlines verschiebt sein für den 14. Feber 2022 angekündigtes Debut in Weeze, München, Berlin und Karlsruhe/Baden-Baden. Das Unternehmen bzw. dessen nicht näher bezeichneter Operating Carrier hatte die Flüge bis 31. Jänner 2022 ohnehin nicht offiziell an den Flughäfen angemeldet. In einer Medienmitteilung schreibt der Ticketverkäufer, dass man sich aufgrund der Omikron-Corona-Variante dazu entschlossen habe die Charterflüge ab Weeze erst per 28. März 2022 aufzunehmen. Für Karlsruhe/Baden-Baden-Berlin gibt es noch keinen neuen Termin. Diese Strecke wurde am Montagnachmittag aus dem Verkauf genommen. Interessanterweise erfolgte die Pressemitteilung, dass man den „Winterflugplan“ vorerst absagt, unmittelbar nach von Aviation.Direct getätigten Medienanfragen an die Flughäfen Karlsruhe/Baden-Baden, München, Berlin und Weeze sowie in Green Airlines selbst. Die slotregulierten Airports Berlin und München bestätigten übereinstimmend, dass man bis dato keine offizielle Anmeldung seitens eines Operating Carriers erhalten habe. „Im aktuellen Flugplan sind keine Flüge von München nach Weeze koordiniert“, so Ingo Anspach, Leiter der Pressestelle des Flughafens München. Fast wortgleich äußerte sich auch eine Sprecherin der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH. „Bis heute haben wir keine Anmeldung von Green Airlines bzw. deren Operating Carrier erhalten“. In Weeze sieht man die Sache anders: „Green Airlines hat uns mitgeteilt, dass sie die Flüge ab Weeze nach Berlin, München und Sylt anbieten wollen. Die Bedienung dieser Ziele soll nach heutiger Information der Green Airlines am 28.3. mit Beginn des Sommerflugplans aufgenommen werden. Inwieweit die Flüge an den Zielflughäfen angemeldet oder koordiniert sind, entzieht sich unserer Kenntnis. An unserem Flughafen sind die Flüge nach den Informationen der Airline entsprechend eingeplant“,

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Sturm wirkte sich auf AUA-Flugplan aus

Der zum Teil enorm starke Sturm im Norden Deutschlands und in Dänemark hat am Samstag auch den Flugplan von Austrian Airlines durcheinandergewirbelt. Beispielsweise konnten zwei Airbus A320 nicht am geplanten Zielort landen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBW befand sich als OS 171 auf dem Weg von Wien nach Hamburg. Kurz nachdem der Sinkflug auf den Airport der Hansestadt eingeleitet wurde, entschied der Kapitän aus Sicherheitsgründen nicht zu landen. Man kehrte wieder nach Wien-Schwechat zurück. Ebenso war Flug OS 2629 von Innsbruck über Billund nach Göteborg betroffen. Der Airbus A320 mit der Registrierung OE-LBQ unternahm zwei Anflugversuche auf Billund, jedoch entschied sich dann der Kapitän für eine Ausweichlandung in Berlin. Das W-Pattern-Kurspaar wurde dann abgebrochen und der Mittelstreckenjet flog ferry zur Homebase Wien zurück. Austrian Airlines bestätigte auf Anfrage, dass die beiden Airbus A320 aufgrund der starken Stürme nicht auf den jeweiligen Zielflughäfen landen konnten. Dazu eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct: „Die Rück-/Ausweichlandungen waren beide aufgrund des Schlechtwetters (sehr starke Winde) sowohl in Hamburg als auch in Billund für eine sichere Landung notwendig“.

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Deutschland: Flugbereitschaft flog innerdeutsch zu 80 Prozent leer

Die Flugzeuge der deutschen Bundesregierung haben seit November 2020 allein auf der Strecke zwischen Köln/Bonn und Berlin 431 Flüge absolviert. Davon handelte es sich in 80 Prozent der Fälle um Positionierungsflüge, also ohne Passagiere an Bord. Aus einer parlamentarischen Anfrage der Linkspartei an das Verteidigungsministerium geht hervor, dass von den 431 Flugbewegungen stolze 336 Stück reine Ferryflüge waren. Weiters ist zu lesen, dass man diese nach Möglichkeit zu Ausbildungszwecken genutzt habe, jedoch vertieft man diese Aussage nicht weiter. In Deutschland stehen Kurzstreckenflüge immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik. Mitten in der Coronakrise wurde die Luftverkehrssteuer geändert, so dass innerdeutsche und europäische Kurzstreckenflüge stärker besteuert werden. Nicht zuletzt aufgrund politischem Druck stellte Lufthansa die Strecke Nürnberg-München auf eine Busverbindung um. Hintergrund der vielen Bewegungen der Flugbereitschaft der Bundeswehr auf der Strecke Köln/Bonn-Berlin ist, dass Deutschland sowohl in Berlin als auch in Bonn Ministerien unterhält. Für normale Mitarbeiter gibt es den so genannten „Beamtenshuttle“. Früher wurde dieser offiziell ausgeschrieben, jedoch greift man mittlerweile auf das normale Linienangebot zurück. Für die Airlines sind die vielen Reisen von Beamten zwischen den beiden Regierungssitzen eine beachtliche Einnahmequelle.

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