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Deutschland: Ryanair kündigt acht weitere Strecken an

Die Billigfluggesellschaft Ryanair kündigt die Aufnahme von acht zusätzlichen Strecken ab Deutschland an. Diese werden ab Nürnberg, Berlin, Köln/Bonn, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden angeboten. Eigenen Angaben nach hat man im Sommerflugplan 2022 insgesamt 247 Routen ab Deutschland im Programm. Ryanair nutzt in der Bundesrepublik 12 Flughäfen. Streckennetzweit betreibt man derzeit 90 Bases. Nachstehende Strecken hat Ryanair angekündigt: Köln – Stockholm Arlanda Berlin – Krakau Memmingen – Pisa Nürnberg – Lamezia Memmingen – Abruzzen Karlsruhe/Baden-Baden – Palermo Köln – Biarritz Nürnberg – Ponta Delgada

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BER zählt knapp eine Million Passagiere im Februar

Nach dem Pandemie-bedingt verhaltenen Start in das Jahr 2022 sind im Februar erste Anzeichen für eine Erholung des Passagieraufkommens am BER zu erkennen. Insgesamt starteten und landeten im abgelaufenen Monat rund 953.000 Fluggäste am Hauptstadtflughafen. Damit übersteigt die Zahl der Fluggäste im drei Kalendertage kürzeren Februar das Aufkommen vom Januar um rund 186.000 Passagiere. Verglichen mit dem Vorjahresmonat, als knapp 147.000 Fluggäste den BER nutzten, stiegen die Passagierzahlen um fast das Sechseinhalbfache. Im Februar 2019, vor dem Ausbruch der Pandemie, nutzen mit rund 2,54 Millionen noch deutlich mehr als doppelt so viele Passagiere die damaligen Flughäfen in Tegel und Schönefeld. Mit insgesamt 10.029 Flugbewegungen wurden im Februar fast 1.000 Starts und Landungen mehr als im Januar registriert. Im Februar des vergangenen Jahres starteten und landeten etwas mehr als 3.000 Maschinen am BER. 2.426 Tonnen Luftfrachtaufkommen im Februar sind eine Steigerung um gut 100 Tonnen gegenüber dem Vormonat. Im Vorjahreszeitraum wurden ungefähr 1.492 Tonnen im Cargobereich des BER umgeschlagen. Verglichen mit den 2.483 Tonnen Gütern im Februar 2019 liegt das Frachtaufkommen gegenwärtig fast auf Vorkrisenniveau. „Wir sehen im Februar Tendenzen für eine einsetzende Erholung des Flugverkehrs am BER. Die Ankündigungen unserer Partner-Airlines für das Flugangebot im weiteren Jahresverlauf bieten darüber hinaus Grund für Optimismus, dass wir uns am Beginn einer nachhaltigen Erholung der Verkehrszahlen befinden. Jetzt geht es darum, den Weg des verantwortungsvollen Umgangs mit der Pandemie fortzusetzen und darauf zu hoffen, dass der fürchterliche Krieg mitten in Europa beigelegt werden kann“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen

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Berlin will Ukraine-Flüchtlinge im ehemaligen Flughafen Tegel erstversorgen

Die Stadt Berlin will den ehemaligen Flughafen Berlin-Tegel als Erstaufnahmezentrum für Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet Ukraine nutzen. Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) erklärte unter anderem, dass das bisherige Ankunftszentrum in Reinickendorf bereits jetzt völlig überlastet ist. Nach der Schließung des Otto-Liliental-Flughafens wurde das Terminal C zeitweise als Impfzentrum genutzt. Nun sollen die übrigen Gebäude temporär für die Notunterbringung von aus der Ukraine geflüchteten Menschen dienen. Dazu will man Betten aufstellen. Eine dauerhafte Nutzung als „Flüchtlingsheim“ ist ausdrücklich nicht vorgesehen. Die aus der Ukraine geflüchteten Menschen sollen hier nur für wenige Tage untergebracht werden und anschließend in dauerhafte Unterkünfte vermittelt werden. Giffey rechnet damit, dass auch weiterhin rund 13.000 Flüchtlinge aus dem Kriegsgebiet in der deutschen Bundeshauptstadt ankommen werden. Daher benötigt man die ehemaligen Terminals der Flughafens Tegel als Erstaufnahmezentrum sowie als Notunterkunft. Derzeit ist noch offen wann die Inbetriebnahme erfolgt, jedoch soll dies angesichts der vielen Menschen, die wegen dem kriegerischen Überfall der Russischen Föderation auf die Ukraine, Schutz im Ausland suchen müssen, nur eine Frage weniger Tage sein.

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Berlin: Zwei Lockheed Martin F-35 mussten notlanden

Am Samstagvormittag mussten gleich zwei Lockheed Martin F-35 der US Air Force auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg notlanden. Die Maschinen waren auf der Airbase Spangdahlem gestartet. Eigentlich sollten die beiden Kampfjets den Luftraum über Polen kontrollieren, mussten jedoch auf während dem Rückflug Luftnotlage erklären. Dem aktuellen Informationsstand nach war nur eine der beiden F-35 betroffen. Die zweite Maschine folgte – ein übliches Vorgehen bei derartigen militärischen Bewegungen. Eine Beschädigung, die einer Konfrontation mit einer russischen Maschine oder einer Rakete geschuldet wäre, kann derzeit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Aus Militärkreisen ist zu hören, dass ein technisches Problem vorgelegen habe und sich daher der Pilot entschlossen habe aus Sicherheitsgründen auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg zu landen. Der Maschinentyp F-35 fällt schon seit längerer Zeit mit wiederkehrenden Problemen verschiedenster Art auf. Es ist daher keine Seltenheit, dass dieses Muster außerplanmäßig landen muss. Allerdings erfährt eine solche militärische Notlandung aufgrund des Kriegs in der Ukraine deutlich mehr Aufmerksamkeit als sonst üblich. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass die deutsche Bundespolizei die beiden Kampfjets am BER regelrecht hermetisch abgeriegelt hat. Der zivile Linienverkehr wurde kurz unterbrochen. Konkret bedeutet das, dass der Start von Maschinen verzögert wurde und Flugzeuge, die in der Luft waren, ins Holding gehen mussten. Diese Vorgehensweise ist auch bei Sicherheits- und Notlandungen von Zivilflugzeugen üblich.

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Deutschland: Fluggesellschaften fahren Griechenland-Angebot zurück

In Deutschland zeichnen sich erste Reduktionen des Griechenland-Angebots für den Sommer 2022 ab. Ryanair und Condor haben einige Strecken aus dem Verkauf genommen bzw. auf anderen die Frequenzen reduziert. Im Vorjahr waren Sommerurlaube in Griechenland stark nachgefragt und in manchen Regionen konnte gar ein Wachstum erzielt werden. Wenig verwunderlich: Auch heuer setzen viele Fluggesellschaften auf Destinationen in diesem Staat. Die Nachfrage könnte aber einen ersten Knick bekommen haben, denn mit Condor und Ryanair streichen die ersten Anbieter einige Deutschland-Griechenland-Strecken aus dem Sommerflugplan 2022. Bei Condor sind die Flüge von Berlin nach Rhodos, Kos und Heraklion aus dem Flugplan entfernt worden. Ryanair hat Köln/Bonn-Chania aus dem Programm genommen. Weiters nimmt die irische Billigfluggesellschaft eine ganze Reihe von Strecken zwischen Italien und Griechenland aus dem Programm. Auch will man Tel Aviv nicht mehr ab Santorin anbieten. Die Frequenzen zwischen Berlin und Heraklion sowie Chania wurden seitens Ryanair reduziert. Ebenso betroffen ist die Korfu-Strecke ab Karlsruhe/Baden-Baden. Die genannten Routen sollen nur noch einmal pro Woche bedient werden.

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Wien: Easyjet zieht sich vorläufig vollständig zurück

Die Billigfluggesellschaft Easyjet zieht sich vorläufig komplett aus Wien-Schwechat zurück. Zuletzt hieß es noch, dass die Berlin-Strecke weiterhin bedient wird, jedoch wird auch diese zum 25. März 2022 eingestellt. Easyjet unterhält in Wien-Schwechat keine stationierten Flugzeuge. Der Firmensitz der Easyjet Europe Airline GmbH befindet sich in Wien in der Wagramer Straße. Vor der Corona-Pandemie hatte man die Ziele Basel, Amsterdam und Berlin-Tegel im Programm. Ziele wie Mailand-Malpensa wurden schon lange zuvor nicht mehr angeboten. Der Carrier entschied sich vor wenigen Tagen dafür, dass die österreichische Hauptstadt nicht mehr von Basel und Amsterdam aus angesteuert wird. Nun traf es auch die Berlin-Strecke, die seit der Übernahme dieser von Air Berlin unter stark schwankender Auslastung gelitten hat. Easyjet zieht nun die Notbremse und wird diese Route mit 25. März 2022 vorerst letztmalig bedienen. Offiziell heißt es aber, dass es sich lediglich um eine Pause während der Sommerflugplanperiode 2022 handeln soll. Eine mögliche Wiederaufnahme ist für den 30. Oktober 2022 angekündigt. Tickets zwischen Berlin und Wien v.v. werden bereits für die Winterflugplanperiode 2022/23 verkauft. Ob Easyjet die Route tatsächlich reaktivieren wird, wird sich dann zeigen.

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Berlin: Klimaschützer wollten mit Luftballons den BER stören

Selbsternannte Klimaschützer wollten am Freitagvormittag den Flugverkehr am BER mit Hilfe von Luftballons, die teilweise mit Helium gefüllt waren, stören. Die Polizei unterband die Aktion und zerstörte die „störenden Gegenstände“ unter Zuhilfenahme von spitzen Gegenständen. Die Kundgebung war äußerst klein, denn offiziellen Angaben nach sollen nur zwei Personen daran teilgenommen haben. Diese wollten Luftballons in der nahe dem Flughafen Berlin-Brandenburg aufsteigen lassen. Damit sollte der Flugbetrieb gestört werden. Die beiden selbsternannten Klimaschützer bezeichneten sich der Gruppe „Letzte Generation“ zugehörig. Die Polizei Brandenburg teilte unter anderem mit, dass die Störenfriede in Gewahrsam genommen wurden. Auf der Polizeiinsepektion Schönefeld finden Einvernahmen statt. Ein Ermittlungsverfahren soll gegen die mutmaßlichen Täter eingeleitet werden. Nach Angaben des Flughafens Berlin-Brandenburg ist es aufgrund der Luftballons zu keinen Einschränkungen des Flugverkehrs gekommen.

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Innsbruck: Easyjet pausiert Berlin-Strecke über den Sommer 2022

Entgegen ursprünglicher Planungen wird die Billigfluggesellschaft Easyjet den österreichischen Flughafen Innsbruck im Sommer 2022 nicht von Berlin aus ansteuern. Die Strecke ist weiterhin als saisonale Winterroute geplant. Dies hat zur Folge, dass der orangefarbene Billigflieger am 25. März 2022 den vorerst letzten Flug zwischen den beiden Städten durchführen wird. Anschließend geht man in eine „Sommerpause“ und beabsichtigt dem aktuellen Planungsstand nach am 30. Oktober 2022 wiederaufzunehmen. Die Verbindung nach London-Gatwick ist von der jüngsten Easyjet-Entscheidung nicht betroffen.

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Vereinigung Cockpit trauert um Gail Halvorsen

In tiefer Trauer nimmt die Vereinigung Cockpit Abschied von einem der berühmtesten Piloten der Berliner Luftbrücke, Colonel Gail Halvorsen. Er wurde 101 Jahre alt. „Wir verneigen uns vor Gail Halvorsen. Mit ihm verabschieden wir einen der ganz großen Piloten, der der Vereinigung Cockpit eng verbunden war. Sein Handeln ist bis heute ein Beispiel für Versöhnung und Völkerverständigung. Wir werden ihn vermissen“, so VC-Präsident Stefan Herth. Gail Halvorsen unterstützte die Vereinigung Cockpit aktiv dabei, die Weltkonferenz der internationalen Pilotenverbände zum 70ten Jubiläum der Luftbrücke nach Berlin zu holen. Die Konferenz mit Teilnehmern aus über einhundert Staaten trug in seinem Geiste den Namen „Building Bridges“. Colonel Halvorsen hatte als Pilot der Luftbrücke als erster damit begonnen, im Landeanflug auf Berlin Süßigkeiten für die Berliner Kinder an Fallschirmen aus Taschentüchern abzuwerfen. Seine Aktion mündete nach kurzer Zeit in die „Operation Little Vittles“, bei der zwischen September 1948 und Mai 1949 über 23 Tonnen Süßigkeiten über Berlin abgeworfen wurden. Halvorsen wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet und war unter anderem Kommandant der 7350th Air Base Group auf dem Berliner Flughafen Tempelhof.

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Blick in den „Zweckbau“: BER-Terminal 2

Der Flughafen Berlin-Brandenburg beabsichtigt im Sommerflugplan 2022 das Terminal 2, das bereits zum Zeitpunkt der Eröffnung fertiggestellt war, jedoch aufgrund der Corona-Pandemie nicht benötigt wurde, in Betrieb nehmen. Derzeit laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Der Zeitplan bis Ende März sieht Schulungsprogramme für die Mitarbeiter der FBB, der Behörden, Airlines und Dienstleister sowie Probebetrieb vor. Im Terminal 2 sollen künftig in erster Linie Billigfluggesellschaften abgefertigt werden. Ein ehemaliger BER-Geschäftsführer bezeichnete dieses Gebäude als „Zweckbau“. Damit umschrieb der Manager galant, dass das Terminal 2 kein Schmuckstück ist, sondern für den Check-in und die Ausgabe von Gepäckstücken dient. Ein paar Shops, Toiletten, Sicherheitskontrolle und punkt. Sonderlich viel mehr hat es nicht zu bieten. Blickt man straßenseitig auf das Terminal 1, dann befindet sich das T2 rechts. Ryanair wird Hauptnutzer des T2 Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird am 27. März 2022 in das Terminal 2 umziehen. Laut einem Ryanair-Manager befindet man sich derzeit mit der Flughafengesellschaft in einem engen Austausch. Hintergrund ist, dass der Carrier die Prozesse, insbesondere beim Boarding- und Deboarding, beschleunigen will. Im Zuge der Planungen für das Terminal 2 wurde damals beschlossen, dass man den Nordpier des T1 künftig für Walk-Boarding nutzen wird. Das ist ganz im Sinn von Billigfliegern. Seitens Ryanair überlässt man offensichtlich nichts dem Zufall, denn werden immer wieder Mitarbeiter des Carriers am BER angetroffen, die angeblich anschließend „Extrawünsche“ an die Flughafengesellschaft tragen sollen. Die Ryanair-Tochter Malta Air wird im Sommerflugplan 2022 insgesamt neun Boeing 737-800 am Flughafen Berlin-Brandenburg stationiert haben. Der Mitbewerber Wizz Air unterhält hier keine Basis,

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