Berlin

Weitere Artikel aus der Rubrik

Berlin

Premiere: Sundair setzt erstmals Widebodies ein

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair verzeichnet derzeit auf den Strecken von Deutschland nach Beirut eine stark gestiegene Nachfrage. In Berlin ist diese derzeit so hoch, dass die vom Carrier selbst betriebenen Maschinen zu klein geworden sind. Erstmals in der Firmengeschichte fliegen Widebodies unter Sundair-Flugnummern. Den Auftakt macht die bulgarische Fluggesellschaft Gullivair, die mit der LZ-AWZ (Airbus A330) die Route Berlin-Beirut für den deutschen Carrier bedient. Die spanische Wamos Air wird die nächsten vier Tage ebenfalls mit Airbus A330 im Wetlease fliegen. Sundair-Chef Marcos Rossello bestätigt im Gespräch mit Aviation Direct, dass die nächsten vier Tage Wamos Air mit Langstreckengerät ab Berlin zum Einsatz kommt. Die Buchungslage wäre derzeit gut und damit man die Nachfrage abdecken kann, habe man sich entschieden den Widebody im Wetlease einzusetzen.

weiterlesen »

Eurowings führt Vorabend-Check-in für Gepäckstücke ein

Kein Stress mehr vor der Gepäckaufgabe, zumindest einen bequemeren Abflugtag verspricht Eurowings seinen Kunden. Denn: Ab Ende Juni können Fluggäste ihr Gepäck bereits am Vorabend aufgeben. Für Eurowings-Reisende, die einen Flug ab Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Köln/Bonn oder Stuttgart gebucht haben, könnten sich die Gepäck-Sorgen bereits am Tag vor dem Abflug in Luft auflösen. Zwischen 18 und 20 Uhr besteht nämlich die Möglichkeit, die Koffer einzuchecken und auf diese Weise Zeit zu sparen. Außerdem helfe das Angebot dabei, gerade zu Stoßzeiten mit vielen Abflügen physische Kontakte an gut besuchten Check-in-Schaltern zu reduzieren. Ein nettes Angebot. Fragwürdig ist aber, ob und wie viele Kunden sich dafür entscheiden werden, dieses auch wirklich zu nutzen. Denn damit einher geht eine Service-Gebühr von fünf Euro, Tank- bzw. Bus- und Bahnkosten kommen natürlich obendrauf. Eine einmalige Fahrt zum Flughafen samt Reisegepäck scheint da wahrscheinlich die kosten- sowie zeitsparendste Variante. Auch, wenn der Wecker dann 30 Minuten früher läuten muss.  Das neue Angebot gilt in Hamburg ab 22. Juni für Flüge ab dem 23. Juni; in Berlin ab 23. Juni für Flüge ab dem 24. Juni; sowie in Düsseldorf, Köln/Bonn und Stuttgart ab 30. Juni für Flüge ab dem 1. Juli. 

weiterlesen »

VC und UFO begrüßen CO2-neutrale Luftfahrt

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Unabhängige Flugbegleiter Organisation sehen die Kernbotschaft der nationalen Luftfahrtkonferenz, dass ein gemeinsamer Weg zur Erreichung des kohlenstoffdioxidneutralen Flugverkehrs eingeschlagen werden soll, positiv. „Es ist dringend geboten, den Luftverkehr klimaneutral umzubauen“, sagt Stefan Herth, Präsident der Vereinigung Cockpit. „Wir wollen aber gleichzeitig, dass deutsche und europäische Fluggesellschaften auch weiterhin so wettbewerbsfähig bleiben, wie sie es heute im internationalen Vergleich sind. Für diese ökologische Transformation setzen wir auf international abgestimmte gemeinsame Lösungen, die alle Unternehmen gleichbehandeln. Europäische Arbeitsplätze können nur unter fairen internationalen Wettbewerbsbedingungen für die Zukunft gesichert werden.“ Um diese Aufgabe in Zukunft als Verband stärker zu unterstützen, hat sich die Vereinigung Cockpit entschlossen, ein eigenes Vorstandsressort zum Thema Innovation und Klima einzurichten. „UFO betrachtet, wie Vertreter anderer Verbände auch, die Luftfahrt als unentbehrlichen Teil der deutschen Wirtschaft und hält vor dem Hintergrund eines gleichzeitigen klimaneutralen Umbaus der Branche eine Zusammenarbeit von Politik, Unternehmen und Gewerkschaften für unabdingbar. Unter dem Namen ‘SAFE – Sustainable Aviation For Europe’ schlagen wir ein breites, gemeinsames Bündnis zur Stärkung und sozio-ökologischen Ausrichtung der Luftfahrt in Europa vor”, so Daniel Kassa Mbuambi, Vorsitzender der UFO. Reformen und Rücksicht auf Arbeitnehmer notwendig VC-Präsident Stefan Herth verweist darauf, dass neben dem wichtigen Schlüssel der Innovation im Bereich Triebwerke und Kraftstoffe natürlich auch Reformen wichtiger Regularien der Fliegerei zum Klimaschutz beitragen können. Ganz vorne stehen hier aus Sicht der VC die Potenziale im Bereich Single European Sky. Ein wirklich einheitlicher europäischer Luftraum würde durch direktere Flugrouten und kürzere Flugzeiten erhebliche Kerosin-Einsparungen und damit auch

weiterlesen »

Air Dolomiti reaktiviert Verona ab Berlin und Düsseldorf

Die italienische Lufthansa-Tochter Air Dolomiti wird in den nächsten Tagen die Nonstop-Verbindungen von Verona nach Berlin und Düsseldorf reaktivieren. Die deutsche Bundeshauptstadt soll ab 19. Juni 2021 mit Embraer-Regionaljets angeflogen werden. Düsseldorf folgt am 24. Juni 2021. Beide deutschen Städte werden vorerst zweimal pro Woche bedient. Nach Berlin geht es an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Air Dolomiti wird die Landeshauptstadt Nordrhein-Westfalens jeweils an Donnerstagen und Montagen anfliegen. „Wir freuen uns sehr, unser Programm mit dem Flughafen Verona zu intensivieren und unseren Passagieren die Möglichkeit zu bieten, mit Direktverbindungen auch andere Städte in Deutschland zu erreichen. Diese Flüge, die bereits im letzten Jahr aufgenommen wurden, wurden leider aufgrund der weltweiten Pandemie schnell wieder eingestellt. Daher freue ich mich heute besonders, ihre Wiederaufnahme bekannt geben zu können, die einen ermutigenden Wendepunkt im Prozess der Wiederaufnahme darstellt. Passagiere, die  geschäftlich oder privat nach Düsseldorf und Berlin reisen müssen, haben nun eine schnelle und einfache Möglichkeit, diese wichtigen Städte von großem historischem und künstlerischem Interesse sowie wesentliche Pole des deutschen Wirtschaftslebens zu erreichen“, so Jörg Eberhart, Geschäftsführer der Air Dolomiti.

weiterlesen »

BER rechnet mit starker Nachfrage in den Sommerferien

Der Flughafen Berlin-Brandenburg rechnet damit, dass in den nächsten Wochen das Passagieraufkommen wieder stark anziehen wird. Zahlreiche AIrlines nehmen ihre Angebote wieder auf bzw. erhöhen die Frequenzen. Aktuell steuern 45 Fluggesellschaften den BER an. Im Juli und August werden rund 70 Airlines zu rund 160 Zielen in 50 Ländern fliegen. Damit ist fast das Niveau des Sommerflugplans 2019 erreicht, als 86 Fluggesellschaften 183 Ziele in 57 Ländern ansteuerten. Unterschiede gibt es in der Häufigkeit der angebotenen Verbindungen. Insbesondere beliebte Urlaubsdestinationen in Europa profitieren von den Öffnungen und Lockerungen der Reiserestriktionen. Mit Spanien, der Türkei, Griechenland und Italien stehen insbesondere Reiseziele in der Mittelmeerregion im Fokus. Spanien erreicht im Juli rund 50 Prozent der An- und Abflüge im Vergleich zu 2019, in die Türkei sind es 80 Prozent und Griechenland wird in diesem Jahr im Juli die Anzahl der An- und Abflüge des Vergleichszeitraums aus 2019 wahrscheinlich sogar übertreffen. An Spitzentagen werden bis zu 18 Abflüge nach Griechenland erwartet. Palma de Mallorca (Spanien), Antalya (Türkei) und Heraklion (Griechenland) führen das Ranking der nach den Buchungszahlen beliebtesten Reiseziele ab BER außerhalb Deutschlands an. An Spitzentagen werden bis zu 1.500 Touristen zu diesen Zielen ab BER starten. Ebenfalls gut gebucht sind Flüge nach Großbritannien, Moskau in Russland oder Hurghada in Ägypten. Die Airlines Easyjet, Ryanair und Eurowings bauen ihre Präsenz am BER wieder deutlich aus und bieten einen umfangreichen Mix an beliebten europäischen Städte- und vor allem Urlaubszielen. Parallel stocken sie die Anzahl der am Flughafenstandort Berlin-Brandenburg eingesetzten Flugzeuge deutlich auf. Neu am

weiterlesen »

Ab 1. Juli 2021: Deutschland definiert Reisewarnungen neu

Deutschland wird ab 1. Juli 2021 das bisherige System der Reisewarnungen neugestalten. Künftig wird man nicht mehr pauschal von touristischen Reisen abraten, sondern die „abschreckende“ Warnung nur noch dann aussprechen, wenn die Siebentagesinzidenz über 200 liegt. Momentan spricht Deutschlands Bundesregierung Reisewarnungen ab einer Siebentagesinzidenz von 50 aus, wobei man sich mit der Aufhebung gelegentlich viel Zeit lässt. Zuletzt wurde unter anderem ganz Österreich von der „roten Liste“ gestrichen. Von der Änderung nicht betroffen sind Gebiete und Staaten, die seitens des staatlichen Robert-Koch-Instituts als so genannte Virusvariantengebiete definiert sind. Für diese wird auch dann eine Reisewarnung ausgesprochen, wenn die Siebentagesinzidenz unter 200 pro 100.000 Einwohner liegt. Letztlich hat die Änderung sowohl für Inhaber von Reiseversicherungen als auch für Pauschalreisende Konsequenzen: Viele Assekuranzen gewähren keinen Deckungsschutz, wenn für den Zielstaat seitens der deutschen Bundesregierung eine Reisewarnung ausgesprochen ist. Die Änderung hat zur Folge, dass für etwa 100 Länder keine solche mehr bestehen wird, weshalb die Versicherungen sich nicht mehr auf diesen Ausschlussgrund berufen können. Bei Pauschalreisenden ist die Konsequenz eher ungemütlich, denn beim Vorliegen einer Reisewarnung können Reisende im Regelfall kostenfrei von ihrer Buchung zurücktreten. Der Wegfall der Maßnahme der Regierung führt dazu, dass kurzfristiges Stornierungen unter Berufung auf die Reisewarnung nicht mehr kostenfrei möglich sein wird, da es für viele Länder ab 1. Juli 2021 keine solche mehr geben wird.

weiterlesen »

Bundestag beschließt neue Absicherung von Pauschalreisen

Die Pleite des Reisekonzerns Thomas Cook zeigte in Deutschland eine Schwachstelle im Pauschalreisegesetz auf, denn die Haftung des Versicherers war aus gesetzlichen Gründen mit 100 Millionen Euro beschränkt. Nun beschloss der Bundestag in der Nacht von Donnerstag auf Freitag eine neue Kundengeldabsicherung bei Pauschalreisen. Deutschland hatte die EU-Verordnung mangelhaft umgesetzt, denn man hatte nicht damit gerechnet, dass es zu einer Großinsolvenz, die die maximale Haftungssumme von 100 Millionen Euro überschreitet, kommen wird. Im Nachgang der Thomas-Cook-Pleite entschädigte die Bundesrepublik Deutschland Reisende, die sonst leer ausgegangen wären. Das aber nicht ganz freiwillig, denn erst nachdem zahlreiche Anwälte Amtshaftungsklagen angekündigten hatten, lenkte die Regierung ein. Neu wird ein Reiseabsicherungsfonds geschaffen. Bei diesem müssen die Tour Operator bis Anfang November 2022 rund fünf Prozent ihres Umsatzes hinterlegen. Je nach Marktentwicklung soll dieser Prozentsatz auf bis zu sieben Prozent erhöht werden. Der Fonds soll bis zum 31. Oktober 2027 mit 750 Millionen Euro gefüllt werden. Bis dahin haftet der Staat vollständig für Insolvenzschäden, die den Inhalt das Fonds übersteigen würden. Kleinere Tour Operator können sich auch weiterhin anderweitig absichern. Bis zehn Millionen Euro Jahresumsatz genügen eine Bankbürgschaft oder eine entsprechende Versicherung. Bei Kleinstveranstaltern bis drei Millionen Euro Jahresumsatz wird die Haftung gar auf nur eine Million Euro beschränkt.

weiterlesen »

Jörg Simon wird neuer BER-Aufsichtsratschef

Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH bekommt am 1. Juli 2021 mit Jörg Simon einen neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats. Er folgt auf den 72-jährigen Rainer Bretschneider, der seine Funktion auf eigenen Wunsch zurückstellt. Stellvertretender Vorsitzer bleibt auch wie bisher Holger Rößler, Gewerkschaftssekretär von Verdi – Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Bezirk Berlin. Jörg Simon, Vorstandsvorsitzender der Berliner Wasserbetriebe und ab 1. Juli 2021 Vorsitzender des Aufsichtsrates des BER: „Ich freue mich über die neue Herausforderung. Der BER hat das Potenzial dazu, ein erfolgreicher internationaler Flughafen zu werden und dies auch schon gezeigt. Das ist eine große Verantwortung, der ich mich gern gemeinsam mit den anderen Aufsichtsratsmitgliedern, den Gesellschaftern, der Geschäftsführung und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten der Flughafengesellschaft stelle.“

weiterlesen »

Nouvelair expandiert in Richtung Deutschland

Die Fluggesellschaft Nouvelair will im diesjährigen Sommer die deutschen Destinationen Frankfurt am Main, Hannover, Düsseldorf, Köln/Bonn und Berlin-Brandenburg anfliegen. In der Schweiz steht Genf im Flugplan. Der aus Tunesien stammende Carrier setzt dabei laut Medienmitteilung primär auf den so genannten ethnischen Verkehr. Man hofft, dass in Deutschland lebende Tunesier die Flugverbindungen für Besuche in ihrer Heimat nutzen. Die Einreisebestimmungen sind derzeit noch restriktiv, so dass touristische Nutzung eine eher untergeordnete Bedeutung spielen dürften. Angeboten werden die neuen Flüge ab Tunis und teilweise auch ab Monastir. Tickets können bereits über die Homepage von Nouvelair gebucht werden. Die Fluggesellschaft wurde 1996 gegründet und betreibt derzeit zehn Airbus A320-200. Das durchschnittliche Alter der Flotte beträgt 14,9 Jahre.

weiterlesen »

Mai 2021: BER meldet 362.000 Passagiere

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertige im Mai 2021 insgesamt 362.000 Passagiere ab. Gegenüber April 2021 konnte man sich um rund 100.000 Reisende steigern. Vor einem Jahr, im extremen Krisenmonat Mai 2020, wurden 52.000 Passagiere an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel abgefertigt, im Mai 2019 waren es mehr als 3,2 Millionen Fluggäste. Insgesamt nutzten in den ersten fünf Monaten dieses Jahres 1,2 Millionen Passagiere den Flughafen BER. Im vergangenen Monat gab es am BER rund 5.400 Flugbewegungen, rund 600 mehr als im Vormonat April. Im Mai 2020 starteten und landeten nur rund 2.100 Maschinen in Schönefeld oder Tegel, im Mai 2019 waren es 26.100 Maschinen. Bei der Luftfracht wurden im vergangenen Mai nahezu genauso viele Güter umgeschlagen wie im April 2021 – rund 2.200 Tonnen. Im Vorkrisenmonat Mai 2019 waren es 3.100 Tonnen. „Es mehren sich die Zeichen dafür, dass der Flugverkehr langsam wieder in Gang kommt. Ende Mai hatten wir täglich zwischen 10.000 und 18.000 Passagiere. Damit sind wir zwar von einer Normalität noch immer weit entfernt. Doch sinkende Infektionszahlen, die steigende Anzahl der COVID-19-Impfungen und damit verbundene Reise-Erleichterungen führen zu mehr Sicherheit: Mehr Menschen erfüllen sich jetzt ihre Urlaubsträume. Wenn die Passagierzahlen im Sommer und Herbst weiterhin ansteigen, könnten wir die für 2021 prognostizierte Zahl von etwa 10 Millionen Fluggästen erreichen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

weiterlesen »