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Play hat bald Berlin im Angebot

Die neue isländische Airline Play plant, ab Juli Flüge zwischen Berlin und Reykjavík auszurollen. Der neue Hauptstadtflughafen BER soll zunächst vier Mal pro Woche buchbar sein und ist bereits im System der Airline zu finden. Neben Berlin plant Play auch Flüge nach Barcelona, Alicante, Kopenhagen, Paris, Teneriffa und London. Die 2019 gegründete Lowcost-Airline hat erst im Mai ihre Betriebserlaubnis erhalten, wie aero.de berichtet.

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Hohe Nachfrage: Air Malta kündigt Berlin und Düsseldorf an

Die Fluggesellschaft Air Malta wird die Strecken Berlin und Düsseldorf reaktivieren, jedoch auf Moskau und Tel Aviv verzichten. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte auf Anfrage, dass man aus Deutschland eine starke Nachfrage verzeichnet. Ab 28. Juni 2021 wird man jeweils an den Verkehrstagen Montag und Donnerstag zwischen Luqa und Berlin-Brandenburg fliegen. Im August 2021 wechselt man die Flugtage auf Mittwoch und Sonntag. Die Düsseldorf-Flüge werden am 3. Juli 2021 jeweils Mittwochs und Sonntags bedient. Ursprünglich war auch angekündigt, dass die Routen nach Tel Aviv und Moskau im Sommer 2021 reaktiviert werden sollen. Die Regierung konnte bislang weder mit Israel noch mit Russland ein so genanntes „Safe Travel Agreement“ abschließen. Daher entschied sich Air Malta dafür, dass die beiden Strecken weiterhin pausiert bleiben. Im Gegenzug setzt man verstärkt aus Deutschland, denn aus diesem Markt bekomme man außergewöhnlich viele Neubuchungen.

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Sicherheitslandung: Ryanair landet außerplanmäßig am BER

Am Sonntag legte Ryanair Flug FR1901 auf dem Weg von Dublin nach Krakau eine Sicherheitslandung auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Die deutsche Bundespolizei untersuchte die EI-EMO anschließend. Die rund 160 Fluggäste hatten die Boeing 737-800 zu verlassen. Über mehrere Stunden hinweg setzte die Exekutive unter anderem Spürhunde und Experten ein, um den Mittelstreckenjet penibel genau zu untersuchen. Laut Behördenangaben ist die Maßnahme abgeschlossen und gefunden wurde nichts. Die Bundespolizei will jedoch aus “einsatztaktischen Gründen” keine näheren Angaben zum Grund der Sicherheitslandung und anschließenden Durchsuchung der EI-EMO machen. Unbestätigten Angaben aus Ryanair-Kreisen nach soll es eine Bombendrohung gegeben haben. Dies würde auch die penible Untersuchung der Bundespolizei mit speziell ausgebildeten Sprengstoffhunden erklären. Die betroffene Maschine befand sich am Montagvormittag noch immer auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Ryanair setzte eine Ersatzmaschine ein, um die Passagiere an ihr eigentliches Ziel, Krakau, bringen zu können. Das nahm jedoch viel Zeit in Anspruch, doch wurde eine Ausnahmebewilligung aufgrund des Nachtflugverbots erteilt.

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Play will mit sieben Zielen starten

Das isländische Airline-Startup Play wird am 23. Juni 2021 den Erstflug von Keflavik nach London-Stansted durchführen. Im Sommer 2021 sollen vorerst sieben europäische Ziele angeboten werden. Unter diesen befindet sich auch Berlin-Brandenburg. Zunächst wird Play am 23. Juni 2021 zwei wöchentliche Flüge nach Stansted aufnehmen. Per 1. Juli 2021 soll die Frequenz auf vier Umläufe pro Woche erhöht werden. Ab 29. Juni 2021 will das Startup zweimal pro Woche von Keflavik nach Teneriffa Süd fliegen. Das dritte Ziel wird ab 2. Juli 2021 Berlin-Brandenburg sein. Die deutsche Bundeshauptstadt soll vorerst viermal wöchentlich angeflogen werden. Am 13. Juli 2021 steht der Erstflug nach Alicante an. Die spansiche Destination steht zweimal pro Woche im Flugplan. Paris-Charle de Gaulle wird ab 15. Juli 2021 in viermal wöchentlich angeflogen. Barcelona folgt am 16. Juli 2021 mit zwei Umläufen pro Woche. Kopenhagen soll ab 22. Juli 2021 in selbiger Frequenz angesteuert werden. Der Carrier wird zu Beginn drei Airbus A321neo einsetzen. Diese werden von AerCap geleast. Mitte Juli 2021 sollen zwei weitere Maschinen zur Flotte stoßen.

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Aletta von Massenbach wird erste weibliche BER-Chefin

In seiner heutigen Klausurtagung hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. „Der Aufsichtsrat hat sich seine Entscheidung nicht leichtgemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Bestenauslese haben wir die richtige Wahl getroffen. Frau von Massenbach mit ihrem breiten Erfahrungshorizont in der Flughafenbranche garantiert Stabilität und Zukunftsorientierung zugleich. Sie ist die richtige Wahl, um den BER aus der Krise in die Zukunft zu führen“, so Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nach Überzeugung des Aufsichtsrats habe Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen können. Ihr werde zugetraut, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern. „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich außerdem, dass die erste weibliche CEO an den großen deutschen Verkehrsflughäfen in der Hauptstadtregion antritt und Akzente setzen wird“, sagt Vorgänger Engelbert Lütke Daldrup.

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Bahn: Wien-Berlin in knapp über vier Stunden

Derzeit erfordern Bahnreisen zwischen Wien und Berlin noch gutes Sitzfleisch, denn im Idealfall benötigt man mit dem Zug neun Stunden. Das soll sich ändern, denn in Zukunft soll die Reisezeit auf vier Stunden und fünf Minuten sinken. Dazu unterzeichneten die Verkehrsminister von Deutschland, Österreich und Tschechien ein Abkommen. Dieses sieht vor, dass die Bahnstrecke beschleunigt werden soll. Unter anderem wird dazu ein Tunnel durch das Erzgebirge gebaut. Unter anderem aus diesem Grund wird mit der Fertigstellung frühestens Mitte der 2030er Jahre gerechnet. Die Streckenführung erfolgt über Brno, Prag und Dresden. Die Reisezeiten sollen sich wie folgt verkürzen: Die Hauptstadt der Tschechischen Republik soll ab Wien in zwei Stunden erreichbar sein. In rund drei Stunden soll man nach Dresden gelangen und nach vier Stunden und fünf Minuten soll ein Ausstieg am Berliner Hauptbahnhof möglich sein. Die Regierungen der drei Staaten sehen das Vorhaben als Pilotprojekt und den Auftakt der Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Schiene. Es wurde aber auch eingeräumt, dass es noch ein langer Weg ist bis auf gewissen Relationen die Bahn attraktive Reisezeiten anbieten können wird.

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Deutschland hofft auf „ganz guten“ Sommer

„Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland“, so der Berliner Virologe Christian Drosten erst kürzlich. Generell schlagen deutsche Politiker und Virologen im Hinblick auf den bevorstehenden zweiten „Corona-Sommer“ optimistischere Töne an.  So glaubt auch Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dass Hotels im Sommer wieder öffnen werden. Gesundheitsminister Jens Spahn folgt dieser Aussage mit dem Zusatz, dass „innerhalb der EU das Reisen voraussichtlich nicht von einer Impfung abhängen“ wird. Auch mit den Testungen werde man sich europaweit gut bewegen können, wie reisevor9.de berichtet. Trotzdem: Von Reisen auf andere Kontinente rät er ab. Der Chefvirologe der Berliner Charité, Christian Drosten, macht große Hoffnungen auf einen reibungslosen Sommer. „Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland“, sagt Drosten im ZDF. Gerade draußen werde wieder vieles zugelassen werden können, erklärte er auf die Frage nach Urlaub und Außengastronomie. „Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmals Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind.“ Man dürfe aber nicht in „totale Euphorie“ verfallen. Denn: „Die Krankheit wird im Herbst nicht verschwunden sein.“ Ungeimpfte könnten sich weiter anstecken und erkranken, aber eine unkontrollierte Verbreitung werde es so nicht mehr geben.

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Eurowings ortet starke Nachfrage am BER

Die Billigfluggesellschaft Eurowings unterhält seit 1. Mai 2021 eine Basis auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg. Der Carrier erklärt in einer Aussendung, dass man in den letzten Wochen Buchungszuwächse um 35 Prozent verzeichnet habe. Eurowings führte eigenen Angaben nach seit der Eröffnung des BER, die Ende Oktober 2020 erfolgte, rund 1.600 Flüge ab diesem Airport durch. Bislang hatte man keine Maschinen stationiert. Das änderte sich seit dem 1. Mai 2021. In der Vergangenheit unterhielt der Vorgänger Germanwings sowohl in Tegel als auch in Schönefeld Stützpunkte. Die genannte Konzernschwester musste im Zuge der Corona-Pandemie den Flugbetrieb endgültig einstellen und das obwohl Lufthansa zuvor eine Bestandsgarantie abgegeben hatte. In den kommenden Wochen fliegen Eurowings Fluggäste von der Hauptstadt unter anderem per Direktverbindung nach Köln/Bonn, Düsseldorf, Stuttgart, Palma de Mallorca, Heraklion, Gran Canaria und Beirut. In den Sommermonaten plant Eurowings eine erneute Ausweitung des Flugplans und wird dann auch beliebte Urlaubsziele auf Korsika, in Kroatien, Ägypten und Österreich ansteuern. Vor dem Hintergrund eines deutlichen Impffortschritts steigt gleichzeitig die Nachfrage: Auf allen Strecken ab Berlin verzeichnet die Airline einen Buchungszuwachs von durchschnittlich 35 Prozent. Besonders stark gefragt sind touristische Flüge nach Mallorca (plus 80 Prozent) und Kreta. Hier wird deutlich: Deutschland sitzt auf gepackten Koffern und sehnt sich nach dem wohlverdienten Urlaub.

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Berlin: Tegel-Betriebspflicht endet am Mittwoch

Am 5. Mai 2021 endet in Tegel die Flughafengeschichte endgültig. Der Airport musste nach der Einstellung des Flugbetriebs noch rund sechs Monate in Bereitschaft gehalten werden. Diese Frist läuft am Mittwoch ab. Rechtlich gesehen ist Berlin-Tegel dann kein Flughafen mehr. Bereits am Dienstag übergibt die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH das erste Gebäude an das Land Berlin. Im ehemaligen Terminal C ist derzeit ein Impfzentrum eingerichtet. In der Vergangenheit wurde dieses zunächst überwiegend von Air Berlin genutzt. Nach der Pleite des Homebase-Carriers zog Easyjet in diesen Erweiterungsbau ein. Aviation Direct hat anlässlich der Eröffnung des BER und der Schließung von Berlin-Tegel Fotoreportagen produziert: Fotoreportage Berlin-Tegel Fotoreportage Berlin-Tempelhof Fotoreportage Berlin-Brandenburg

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Leichter Aufwind am Flughafen BER

Der Flughafen Berlin-Brandenburg zählte im April 2021 rund 265.000 Passagiere. Man konnte sich gegenüber März 2021 um 44.000 Reisende steigern, jedoch ist das im direkten Vergleich mit April 2021 nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn damals fertigten Schönefeld und Tegel etwa 3,1 Millionen Fluggäste ab. Insgesamt starteten und landeten in den ersten vier Monaten dieses Jahres rund 840.000 Passagiere am BER. Damit wurde noch nicht einmal zehn Prozent des Passagieraufkommens des Vorjahres erreicht. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Im vergangenen Monat gab es am BER 4.184 Flugbewegungen, im April des Vorjahres waren es nur 1.115 in Schönefeld und Tegel. Im April 2019 starteten und landeten noch rund 23.700 Maschinen an den beiden damaligen Flughäfen. Hingegen ist der Rückgang bei der Luftfracht im Vergleich zum Vorkrisenmonat 2019 deutlich geringer: Am BER wurden im April 2021 insgesamt rund 2.200 Tonnen Güter umgeschlagen, das sind nur etwa 300 Tonnen weniger als im April 2019. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Flughafengesellschaft rechnet ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen nur mit einer langsamen Erholung des Flugverkehrs. Während der Osterferien kam es zwar zu einer kleinen Belebung im Reiseverkehr insbesondere an den Ferienwochenenden mit bis zu 15.000 Fluggästen pro Tag. Die Hoffnung der Branche auf eine deutliche Belebung des Geschäfts wurde aber nicht erfüllt. In unserer Prognose für das Jahr 2021 gehen wir von 10,7 Mio. Passagieren aus. Diese Zahl ist nur zu erreichen, wenn die

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