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Danish Air Transport baut Deutschland-Angebot aus

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport (DAT) wird im Juli und August 2021 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Berlin und der Ostseeinsel Bornholm anbieten. Als Fluggerät kommen Turbopropmaschinen des Typs ATR 72 zum Einsatz. Ab der deutschen Hauptstadt bietet der Carrier seit einiger Zeit eine Nonstop-Verbindung nach Saarbrücken an. Die nahm man vor einiger Zeit auf, da sich der bisherige Betreiber Luxair zurückgezogen hatte. Bedingt durch die Corona-Pandemie kam es zu Unterbrechungen. Vom saarländischen Airport aus wird DAT ab Mai 2021 drei wöchentliche Umläufe nach Hamburg anbieten. Diese sind an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch und Freitag geplant. Auch diese Route wurde einst von Luxair bedient und zwar in Form eines Zwischenstopps auf dem Weg von Luxemburg in die Hansestadt.

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Bund will BER rund 500 Millionen Euro erlassen

Den Flughafen Berlin-Brandenburg plagen nicht nur die aufgrund der Corona-Pandemie stark rückläufigen Einnahmen, sondern auch die Schulden in Form der Baukosten drücken. Nun wollen die Gesellschafter – Bund sowie Länder Berlin und Brandenburg – auf die Rückzahlung von etwa 500 Millionen Euro verzichten. Laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ handelt es sich dabei um Notkredite, die aufgrund der Corona-Pandemie gewährt wurden. Die Berichterstattung bezieht sich auf eine Antwort der Bundesregierung, die aufgrund einer parlamentarischen Anfrage der Fraktion der Grünen ergangen ist. Bislang handelt es sich aber nur um einen Plan, denn laut Bundesverkehrsministeriums soll die Abklärung des Vorhabens mit der EU-Kommission „zeitnah“ erfolgen. Im März 2021 äußerte sich die Geschäftsleitung der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH dahingehend, dass der zusätzliche Finanzbedarf rund 1,9 Milliarden Euro beträgt. Die ersten Hilfen, die ausbezahlt wurden, gewährten die Gesellschafter in Form von Darlehen, die zurückbezahlt werden müssen. Der Schuldenerlass bedarf daher der Zustimmung der Wettbewerbshüter in Brüssel.

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Impfzentrum Flughafen Tempelhof wird temporär geschlossen

Das auf dem ehemaligen Zentralflughafen Berlin-Tempelhof angesiedelte Impfzentrum des Landes Berlin wird am 20. April 2021 temporär die Pforten schließen. An diesem Standort wurde bislang das Vakzin von AstraZeneca verabreicht. Laut Rundfunk Berlin-Brandenburg soll am „THF“ künftig primär das Vakzin von Biontech/Pfizer, aber auch jenes von Moderna, verimpft werden. Dazu müssen andere Kühlgeräte herangeschafft und Betrieb genommen werden. Die Dauer der „Umbaumaßnahmen“ werden seitens des Landes Berlin mit zwei Wochen angegeben. Personen, die in diesem Impfzentrum die erste Dosis AstraZeneca erhalten haben, sollen ihre zweite mit dem Mittel von Biontech/Pfizer verabreicht bekommen. Die deutsche Impfkommission hält dieses Vorgehen für sicher und sinnvoll. Die WHO, aber auch die EMA üben heftige Kritik am Vorgehen Deutschlands und halten diese gar für riskant. In der Europäischen Union ist Deutschland derzeit das einzige Land, das planmäßig Vakzine verschiedener Hersteller an gleiche Personen verabreicht. Die Vorgehensweise ist umstritten, doch Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) spricht gar von „boostern mit mRNA-Vakzinen“. Die WHO hält das Vorgehen für riskant.

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Brandmeldetechnik: BER bekommt zusätzliche Kameras

Am neuen Hauptstadtflughafen BER sollen zusätzliche Kameras installiert werden, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden. In diesem Monat beginnen entsprechende Tests mit zusätzlicher Meldetechnik, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor vier Wochen war ein Problem mit einem der Brandmeldesysteme im Hauptterminal bekannt geworden. Sensoren mit Lasertechnik lösten vereinzelt Fehlalarm aus, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier fiel. Die betroffenen Bereiche mussten geräumt werden. Über die neuen Kameras kann die Feuerwehr nun bei einem Voralarm die Situation überprüfen, damit sich bei Fehlalarm eine Räumung vermeiden lässt, wie es hieß. Bei der Lösung arbeite man eng mit den Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen zusammen. Alle Schritte würden gemeinsam festgelegt, betonte das Unternehmen. Seit Anfang März werden die fraglichen Sensoren täglich für etwa eine Stunde am späten Nachmittag ausgeschaltet – wenn die Sonne so tief steht, dass Fehlalarme möglich werden. Zusätzliche Systeme gewährten aber eine stets lückenlose Brandüberwachung im gesamten Terminal, betonten die Betreiber. Daneben behielten geschulte Sicherheitsmitarbeiter die Bereiche besonders im Auge.

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Mallorca-Effekt: BER verzeichnet leichtes Wachstum

Der Flughafen Berlin-Brandenburg konnte im März 2021 einen leichten Aufwärtstrend verzeichnen. Im direkten Vergleich mit Feber 2021 hatte man rund 73.000 Passagiere mir. Gezählt wurden 220.250 Reisende. Ausschlaggebend dürfte die erhöhte Nachfrage in Richtung Palma de Mallorca gewesen sein. Dennoch verharren die Passagierzahlen ein Jahr nach Beginn der weltweiten Reisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie an allen deutschen Flughäfen weiterhin auf sehr niedrigem Niveau: Das Passagieraufkommen am BER betrug im Vergleich zum März 2020 nur rund ein Fünftel. Im März des Vorkrisenjahres 2019 wurden an den damaligen Flughäfen Schönefeld und Tegel noch knapp drei Millionen Passagiere abgefertigt. Im vergangenen März wurden am BER rund 4.000 Flugbewegungen gezählt. Im Vergleich dazu starteten und landeten im März 2020 noch rund 13.000 Maschinen an den Flughäfen Schönefeld und Tegel. Im März 2019 waren es mehr als 23.000. In den Frachtanlagen des BER wurden im vergangenen Monat etwa 1.900 Tonnen umgeschlagen. Das sind rund 400 Tonnen mehr als im Februar dieses Jahres. Bei der Luftfracht ist der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2020 deutlich geringer und beträgt nur 18,2 Prozent. Im März 2020 waren es 2.300 Tonnen Luftfracht, im März 2019 rund 2.800 Tonnen Luftfracht. „Das gesteigerte Interesse an Flügen nach Mallorca unmittelbar nach Aufhebung der Quarantäneregelung spricht für eine hohe aufgestaute Reisebereitschaft. Die Menschen wollen in den Urlaub fliegen. Sie nehmen dafür auch coronabedingte Auflagen wie eine Testpflicht vor dem Abflug in Kauf. Das ist ein Zeichen dafür, dass sich der Flugverkehr mit einer schlüssigen Test- und Hygienestrategie allmählich wieder erholen kann”, so BER-Chef

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BER wechselt auf die südliche Piste

Der Flughafen Berlin-Brandenburg nutzt derzeit lediglich die Nordbahn. Das wird sich ab 1. April 2021 ändern, denn künftig sollen die beiden Pisten abwechselnd genutzt werden. Daher werden die Flugzeuge ab kommender Woche auf der Südbahn starten und Landen. Die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (LuBB) hat der FBB heute dazu die Erlaubnis erteilt.  Mit dem monatlichen Wechsel werden die Fluglärmbelastungen in der Flughafenregion gleichmäßiger verteilt. Die Alternation erfolgt immer zum ersten Tag des Monats, jeweils um 0:00 Uhr. Die Regelung ist zunächst bis Ende des Jahres vorgesehen. Der Wechsel der Bahnen ist mit keinen Mehrkosten verbunden. „Wir freuen uns, dass die Luftfahrtbehörde nach eingehender Prüfung der monatlich wechselnden Nutzung der beiden Start- und Landebahnen zugestimmt hat. Da das Terminal 5 bis auf Weiteres nicht gebraucht wird, können wir in diesem Jahr die Lärmbelastung ausgeglichener für unsere Nachbarn verteilen. Der in Bezug auf die Lärmbelastung positive Effekt der schwachen Auslastung des BER kommt so der gesamten Region zugute. Mein Dank gilt allen Prozesspartnern bei der Umsetzung des innovativen Verfahrens”, erklärt BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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Ostern: Ryanair stockt das Angebot weiter auf

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair stockt das Angebot rund um Ostern weiter auf. Ab Berlin, Köln/Bonn, Memmingen und Frankfurt am Main fliegt der Carrier wieder nach Porto. Ab Deutchlands größtem Airport legt die Billigfluggesellschaft zusätzlich das spanische Valencia auf. Ryanair schreibt in einer Medienerklärung, dass man einen starken Anstieg der Buchungszahlen für die Zeit der Osterferien verzeichnete. Der Lowcoster verkündete auch die Aufstockung der Verbindungen in Richtung Palma de Mallorca. Rund um Ostern wird das Unternehmen 200 zusätzliche Flüge auf die Mittelmeerinsel anbieten. „Wir freuen uns, noch mehr Flüge von Deutschland zu Ostern ankündigen zu können, nachdem die Reisebeschränkungen zu Deutschlands beliebtesten Sonnenzielen in Europa gelockert wurden. Aufgrund der starken Kundennachfrage haben wir heute zusätzliche Flüge nach Porto und Valencia vom 28. März bis Mitte April aufgenommen“, so Jason McGuiness, Commercial Director bei Ryanair. Die zusätzlichen Osterstrecken auf einen Blick: Verbindung Flüge pro Woche Berlin-Porto 2 (+2) Köln/Bonn-Porto 1 (+1) Frankfurt International-Porto 2 (+2) Frankfurt International-Valencia 2 (+2) Memmingen-Porto 2 (+2)

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Ostern: Sundair baut Palma-Programm stark aus

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Sundair baut das Flugprogramm in Richtung Palma de Mallorca rund um die Osterferien stark aus. Die Nachfrage ist in den letzten Tagen stark gestiegen, da die Bundesrepublik die Balearen von der Risikoliste gestrichen hat. Rückkehrer benötigen nun weder Test noch Quarantäne. Sundair wird ab Berlin-Brandenburg, Hannover und Kassel-Calden zahlreiche Flüge nach Palma anbieten. Die Nachfrage für Mallorca-Verbindungen rund um Ostern soll momentan sehr hoch sein, erklären zahlreiche Fluggesellschaft inklusive Sundair übereinstimmend. Für die Einreise nach Spanien ist weiterhin die Vorlage eines negativen PCR-Tests notwendig. „Wir freuen uns sehr über die erfreuliche Nachricht zur Aufhebung der Reisewarnung. Einer sorgenfreien Reise auf die Lieblingsinsel steht nun nichts mehr im Wege. Dazu können Siesich ab Berlin und Düsseldorf auf eine zuverlässige Airline, guten Service, sowie 20kg Freigepäck freuen. Als Highlight hebt ab Berlin unser Flugzeug ANNA mit der bekannten Katta macht Urlaub Sonderlackierung für Sie ab“, so Marcos Rossello, Geschäftsführer der Sundair. Der Sundair-Osterflugplan auf einen Blick: Düsseldorf: 28.03.21 Düsseldorf (DUS) Palma de Mallorca (PMI) 30.03.21 Düsseldorf (DUS) Palma de Mallorca (PMI) 04.04.21 Düsseldorf (DUS) Palma de Mallorca (PMI) 04.04.21 Palma de Mallorca (PMI) Düsseldorf (DUS) 08.04.21 Düsseldorf (DUS) Palma de Mallorca (PMI) 08.04.21 Palma de Mallorca (PMI) Düsseldorf (DUS) 11.04.21 Düsseldorf (DUS) Palma de Mallorca (PMI) 11.04.21 Palma de Mallorca (PMI) Düsseldorf (DUS) Berlin-Brandenburg: 27.03.21 Berlin-Brandenburg (BER) Palma de Mallorca (PMI) SR 2464 05:00-07:45 03.04.21 Berlin-Brandenburg (BER) Palma de Mallorca (PMI) SR 2464 05:00-07:50 03.04.21 Palma de Mallorca (PMI) Berlin-Brandenburg (BER) SR 2465 15:00-17:45 10.04.21 Berlin-Brandenburg (BER) Palma de

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BER-Aufsichtsrat plädiert für Teilentschuldung

Mittels einer Teilentschuldung soll der Flughafen Berlin-Brandenburg einfacher durch die momentane Krise kommen. Der Aufsichtsrat rechnet für das laufende Jahr 2021 mit etwa 10,7 Millionen Passagieren. Zum Vergleich: In 2019 nutzten rund 35,6 Millionen Reisende die Airports Schönefeld und Tegel. Auch geht man am BER davon aus, dass die Reisebeschränkungen noch längere Zeit erhalten bleiben werden. Mit dem Niveau des Jahres 2019 rechnet die Geschäftsleitung nicht vor 2025. Möglicherweise sogar noch später. Die finanzielle Lage des Flughafens Berlin-Brandenburg ist angespannt, denn nicht nur die Baukosten drücken massiv, sondern auch die aufgrund der Pandemie stark eingebrochenen Maßnahmen. Die Geschäftsführung rundum Engelbert Lütke Daldrup präsentierte dem Aufsichtsrat einen Businessplan, der eine Teilentschuldung der Gesellschaft vorsieht. Demnach sollen die Gesellschafter dem Flughafen Berlin-Brandenburg ab 2022 in fünf jährlichen Teilschritten insgesamt knapp 1,9 Milliarden Euro zur Verfügung stellen. Davon sind 1,1 Milliarden Euro zur Teilentschuldung der Flughafengesellschaft und rund 800 Millionen Euro als Liquiditätshilfe vorgesehen. Das Konzept basiert außerdem auf der Annahme, dass die Corona-Hilfen für die Jahre 2020 und 2021 analog zu der Unterstützung anderer stark betroffener Branchen vollständig in Zuschüsse umgewandelt werden. „Mit dem vorgelegten und mit den Gesellschaftern bereits intensiv diskutierten Konzept der Teilentschuldung hat die FBB dem Aufsichtsrat einen Plan vorgelegt, wie die FBB die Corona-Krise überwinden kann. Das gemeinsame Ziel ist die möglichst zügige finanzielle Unabhängigkeit der FBB und damit die Kapitalmarktfähigkeit zu erreichen. Je schneller bei uns eine finanzielle Normalität eintritt, desto besser kann der Flughafen dazu beitragen, dass die Hauptstadtregion zur wirtschaftlichen Prosperität zurückfindet“, erklärt Engelbert Lütke

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BER-Chef sagt Adieu: Lütke Daldrup möchte im September gehen

Engelbert Lütke Daldrup hat den Aufsichtsrat um die vorzeitige Auflösung seines Anstellungsvertrags zum September dieses Jahres gebeten. Seit März 2017 hat er den Posten als Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH inne. In einem Brief an den Vorsitzenden des Aufsichtsrates vom gestrigen Tage verweist er darauf, seine Aufgabe mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des BER sowie der Vorlage des neuen Businessplans 2021 erfüllt zu haben. Mit der Vollendung des 65. Lebensjahres sei es Zeit, den Weg für ein neues und qualifiziertes Führungsteam frei zu machen. Nun gehe es darum, dass sich die FBB der Restrukturierung weiter intensiv widme.  „Engelbert Lütke Daldrup hat in einer für die FBB sehr schwierigen Zeit große Verantwortung übernommen und die in ihn gesetzten Hoffnungen und Erwartungen erfüllt. Dass der BER in Betrieb gegangen ist, war maßgeblich der Verdienst seiner Arbeit. Wir sind ihm zu großem Dank verpflichtet“, so Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrates. Der Aufsichtsrat der FBB werde sich bereits in seiner Sitzung am kommenden Freitag mit dem Thema befassen und die notwendigen Konsequenzen beraten. Der Flughafen Berlin-Brandenburg war im vergangenen Oktober eröffnet worden – nach neun Jahren Verspätung. Der Bau des neuen BER war geprägt von Planungsfehlern, technischen Problemen und Baumängeln. Ganze sechs Mal wurde die Eröffnung verschoben. Die Kosten für die Errichtung und den Schallschutz der Anwohner verdreifachten sich auf rund sechs Milliarden Euro.

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