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Lufthansa: Hohmeister kündigt 70 Prozent Kapazität für den Sommer an

Erst vor wenigen Tagen wurde Lufthansa als möglicher Käufer der runderneuerten Alitalia ins Spiel gebracht. Das schließt Chief Commercial Officer Harry Hohmeister indirekt aus, denn im Rahmen einer Onlineveranstaltung der ITB Now schließt er Zukäufe in naher Zukunft aus. Das Kranich-Vorstandsmitglied deutete an, dass in Zukunft kommerzielle Kooperationen dominieren werden. Konsolidierung in Form von Übernahmen sieht Hohmeister zumindest kurzfristig nicht. Die Joint-Ventures werden sich aber nicht auf Airlines untereinander beschränken. Explizit nannte das Kranich-Vorstandsmitglied Google als möglichen Partner, der es Fluggesellschaften ermöglichen würde näher zum Kunden zu rücken. Optimistisch gab sich Harry Hohmeister der Erholung der Luftfahrtbranche. Er ist der Ansicht, dass es eine „gute Perspektive für den Sommer“ gibt und prognostiziert, dass viele Menschen „an den Strand“ und in „andere Kulturen eintauchen wollen“. Speziell ab dem dritten Quartal 2021 werde die Nachfrage sprunghaft ansteigen. „60 bis 70 Prozent Kapazität im Sommer“ Derzeit ist die Kapazität der Lufthansa Group auf eine Art Minimalprogramm heruntergefahren. In der das Sommergeschäft wichtigen Zeit zwischen Juli und September 2021 plant Lufthansa laut Hohmeister mit etwa „60 bis 70 Prozent des Niveaus von 2019“. Über das gesamte Jahr 2021 wird der Kranich den jüngsten Konzernprognosen nach bei 40 bis 50 Prozent liegen. Diese Zahl nannte Firmenchef Carsten Spohr in der Vorwoche bei der Präsentation der tiefroten Jahreszahlen. Harry Hohmeister geht weiters davon aus, dass spätestens ab dem dritten Quartal des laufenden Jahres wieder alle Destinationen ab den Drehkreuzen Wien, Zürich, München und Frankfurt am Main angeboten werden. Die Frequenzen werden jedoch mit hoher Wahrscheinlichkeit noch

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Sundair: D-ASSB in Berlin eingetroffen

Die deutsche Fluggesellschaft Sundair überstellte mit der D-ASSB einen Airbus A319 auf den Flughafen Berlin-Brandenburg. Zuvor wurde dieser von Croatia Airlines umfangreich gewartet. Die Ferienfluggesellschaft tauscht derzeit Leasingflugzeuge gegen andere geleaste Maschinen aus. Eine Sprecherin von Sundair erklärte gegenüber Aviation Direct, dass die technische und flugbetriebliche Abnahme der D-ASSB noch diese Woche erfolgen wird. Anschließend werde man das AOC erweitern. „Sobald das geschehen ist, ist sie einsatzbereit“, so die Medienreferentin. Die D-ASSB ist 9,9 Jahre alt und trägt die MSN 4663. Ursprünglich wurde dieser A319 im Jahr 2019 an Germania ausgeliefert und trug dort den Namen „Dr. Hinrich Bischoff“. Nach der Pleite der Berliner Fluggesellschaft ging die Maschine im Juni 2019 an GetJet Airlines. Nun kehrt sie mit Sundair als Operator nach Deutschland zurück.

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BER: Vermehrt Fehlalarme durch fehlerhafte Brandmeldeanlage

Am Flughafen BER kommt es vermehrt zu Zwischenfällen ausgelöst durch die Brandmeldeanlage. Denn die Sensoren mit Lasertechnik können einen Fehlalarm auslösen, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier des Hauptterminals fällt, wie ein Flughafensprecher erklärte. Laut eigenen Angaben sei es dadurch bislang zu zwei Fehlalarmen gekommen. Die Detektoren würden deshalb bis Monatsende am späten Nachmittag für eine Stunde ausgeschaltet, berichtet rbb24.de. Sie seien aber nur eins von mehreren Systemen zur Brandmeldung, zu denen etwa auch Temperaturmesser und Kameras gehörten. „Die Brandmeldeanlage funktioniert“, stellt der Sprecher klar. Eine Rauchentwicklung werde weiterhin erkannt. Damit widersprach er der Darstellung, dass nun zusätzliche Feuerwehr-Streifen im Terminal im Einsatz seien. Vielmehr seien als Brandwachen geschulte Sicherheitsmitarbeiter angehalten, den Bereich besonders im Auge zu behalten. 

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Eurowings stationiert drei A320 am BER

Auf dem Flughafen Berlin-Brandenburg wird die Fluggesellschaft Eurowings ab 1. April 2021 drei Maschinen des Typs Airbus A320 stationieren. Gleichzeitig sollen unter anderem die Frequenzen der innerdeutschen Flüge nach Stuttgart, Köln und Düsseldorf ausgebaut werden. Die Berlin-Strategie von Eurowings bzw. Germanwings war bislang von mehreren Umzügen geprägt. Zunächst startete man in Tegel, zog dann nach Schönefeld um und dann wieder teilweise zurück nach Tegel. Die Berliner Basis – betrieben von Germanwings – wurde in der Vergangenheit mehrfach aufgegeben. Nun will man es am BER als Eurowings wieder wissen. Laut Firmenchef Jens Bischof führte der Lufthansa-Ableger seit der Eröffnung des BER rund 1.000 Starts durch. Im Feber 2021 soll jeder dritte Abflug ein Eurowings-Flug gewesen sein. „Berlin ist und bleibt ein absoluter Touristenmagnet und kulturell wie historisch eine der spannendsten Metropolen Europas. Da ist es nur konsequent, wenn wir als Deutschlands Tourismusflieger Nr. 1 unsere Präsenz in der Hauptstadt mit Eröffnung einer eigenen Basis ausbauen. Wir freuen uns sehr, Berliner und Brandenburger nach Ende des Lockdowns bald in ihren verdienten Urlaub fliegen zu können“, so Bischof. Nach der Stationseröffnung im April wird Eurowings die Hauptstadt mit Köln, Düsseldorf und Stuttgart wieder bis zu drei Mal täglich verbinden. Dabei hat die Airline insbesondere die bei Reisenden beliebten Tagesrandzeiten im Fokus. Eurowings hat unter anderem Urlaubsziele nach Mallorca, auf die Kanaren, nach Griechenland, Österreich, Korsika, Kroatien und Ägypten im Programm. Neu im Sommerflugplan sind auch Flüge nach Beirut. Flugzeuge von Eurowings werden bevorzugt am Pier Nord des neuen Hauptstadtflughafens positioniert. So sollen Passagiere

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Berlin-Tempelhof: Ex-Airport wird als CoV-Impfzentrum genutzt

Der ehemalige Zentralflughafen dient ab dem 8. März als Impfzentrum.  Damit wären alle sechs im Herbst 2020 angekündigten Impfzentren in Berlin eröffnet worden, heißt es im Tagesspiegel. In Tempelhof, wo der Flugverkehr 2008 eingestellt wurde, wird dann der umstrittene Impfstoff von Astrazeneca eingesetzt. Das Zentrum soll vorerst nur nachmittags öffnen. Astrazeneca ist in Deutschland für Impflinge unter 65 Jahren zugelassen – obwohl Mediziner betonen, dass das Mittel auch für Ältere infrage käme.

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Kanaren-Hoteliers bringen Airline in die Luft

Die kanarische Hoteliersvereinigung will künftig selbst für eine bessere Auslastung der Hotels sorgen. Dazu ruft man unter der Marke „Canarian Airways“ einen neuen Carrier ins Leben. Operativ steht hinter diesem der ACMI-Anbieter One Airways, der mit 50 Prozent beteiligt ist. Zunächst will man ab Teneriffa Süd Flüge nach Madrid, Barcelona, Vigo und Bilbao, Glasgow, Cardiff und Berlin anbieten. Der Erstflug ist für den 5. Juni 2021 angekündigt. Canarian Airways befindet sich im Eigentum von One Airways, der Regionalregierung der Kanaren und der lokalen Hoteliersvereinigung ASHOTEL. Die öffentliche Hand steuert rund 700.000 Euro bei. Initial will man mit dem Airbus A319 mit der Registrierung EC-NMO starten. Dieser ist mit 144 Sitzplätzen bestuhlt und etwa neun Jahre alt. Als Geschäftsführer von Canarian Airways fungieren Óscar Trujillo, CEO von One Airways, und Jorge Marchial, Präsident der Hoteliersvereinigung ASHOTEL. Die operative Durchführung der Flüge wird – wie erwähnt – durch One Airways erfolgen. Canarian Airways wird als so genannte „virtuelle Fluggesellschaft“ in den Markt eintreten.

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Berlin: Ryanair plant 45 Sommer-Ziele

Bedingt durch die – zumindest offiziell – temporäre Schließung des BER-Terminals 5 („Ex-Schönefeld“) zogen auch die Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air in den im Oktober 2020 eröffneten Neubau um.  Der irische Lowcoster ist der Ansicht, dass man Reisenden nun ein „neues und effizientes Erlebnis im T1 bieten kann“. Ryanair plant laut Mitteilung im Sommerflugplan 2021 rund 45 Destinationen ab Berlin-Brandenburg anzubieten. „Wir freuen uns sehr, unseren Flugverkehr in Berlin in das neue Gebäude am Terminal 1 des Flughafens Berlin Brandenburg zu verlegen. Ryanair-Kunden können die gleichen fantastischen, günstigen Tarife und die gleiche praktische Lage in einem neuen Terminal, in dem man sich leicht zurechtfindet, genießen. Nachdem wir bereits seit mehr als 15 Jahren Flüge von Berlin an den Flughäfen Schönefeld und Tegel angeboten haben, freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Flughafen Berlin Brandenburg in den kommenden Jahren“, so Sprecherin Tanja Ehrlich.

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BER-Chef fordert Teilentschuldung

Der Hauptstadt-Flughafen steckt nicht erst seit Beginn der CoV-Pandemie in finanziellen Schwierigkeiten. Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup setzt sich deswegen für eine Teilentschuldung ein. Eine 4,5 Milliarden schwere Last trage der FBB infolge des erheblichen Planungs- und Baudesasters. Am 31. Oktober 2020 eröffnet der Flughafen – mit ganzen neun Jahren Verspätung. Ein Unternehmen in solch einer Situation sei „kapitalmarktmäßig eigentlich überfordert“, wie Lütke-Daldrup jetzt vor dem Untersuchungsausschuss BER II des Berliner Abgeordnetenhauses erläuterte. „25 Prozent unserer Erlöse gehen in die Tilgung.“ Allein aus eigener Kraft sei weder in noch nach der Pandemie ein positives Betriebsergebnis zu erreichen. Daher geht der BER-Chef in die Offensive und bringt eine Teilentschuldung ins Spiel. Denn nur so würden schwarze Zahlen Mitte der 2020er Jahre realistisch bleiben. Die Gesamtsumme, die die Eigentümer dafür aufzubringen hätten, läge deutlich unter drei Milliarden Euro. Bislang  hatten sich die Eigentümer eher gegen einen derartigen Schritt gestellt. Unterstützt werde dieser umstrittene Einfall unter anderem von der SPD, berichtet neues-deutschland.de. Deren Obmann im Ausschuss, Jörg Stroedter, stellte klar: „Ich bin absolut dafür, eine Teilentschuldung zu machen.“

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Ab Dienstag nur noch Corona-Impfungen im BER-Terminal 5

Am 22. Feber 2021 wird das BER-Terminal 5 vorerst letztmalig für die Abfertigung von Passagieren genutzt. Die ehemaligen Schönefeld-Gebäude sollen für zunächst ein Jahr vom Netz gehen. Danach will die Geschäftsleitung erneut darüber entscheiden, ob die Kapazitäten benötigt werden. Da das Terminal 2 bis dato nicht eröffnet wurde, konzentriert die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH den Flugverkehr auf das Terminal 1. Dadurch sollen rund 25 Millionen Euro eingespart werden. Der öffentliche Nahverkehr soll jedoch fortgeführt werden, da im Gebäude M des Terminals 5 ein Impfzentrum eingerichtet wurde. „Der Flughafen SXF hat uns bislang sehr gute Dienste erwiesen. Mit der Eröffnung des BER wurden die Flughafengebäude K, L, M und Q als Terminal 5 voll in den BER-Betrieb integriert. Vor der Inbetriebnahme des BER haben wir in die Modernisierung der Ausstattung des Terminal 5 investiert, weil wir mit den Abfertigungskapazitäten noch für das gesamte Jahrzehnt bis etwa 2030 planen. Den Schlummerbetrieb ab März 2021 haben wir so organisiert, dass wir die Kapazitäten bei Bedarf innerhalb weniger Wochen wieder ans Netz bringen können. Deshalb sagen wir zum Terminal 5 weder Tschüss noch Danke, sondern auf Wiedersehen”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup.

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BER: Mutmaßliche Diebesbande aus dem Verkehr gezogen

Für drei mutmaßliche Notebook-Diebe endet die Reise, noch bevor sie richtig angefangen hat.  Die deutsche Bundespolizei hat drei Männer festgenommen, die allem Anschein nach mit 30 gestohlenen Laptops im Gepäck das Land Richtung Türkei verlassen wollten. Während einer routinemäßigen Gepäckkontrolle am neuen Flughafen Berlin-Brandenburg (BER) bemerkten die Beamten auffällig viele Rechner in einem Koffer und wurden stutzig. Daher untersuchten sie diesen genauer und entdeckten, dass nahezu der gesamte Inhalt als gestohlen gemeldet wurde. Der Besitzer wurde daraufhin umgehend festgenommen. Und auch die Gepäckstücke seiner beiden Begleiter wurden durchsucht. In ihrem bereits im Flugzeug verladenen Gepäck befanden sich 14 weitere Laptops. Ein Großteil der Computer würde aus unterschiedlichen Diebstählen stammen, berichtet die Zeit. Alle drei Männer waren polizeibekannt – gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Hehlerei ermittelt.

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