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Auktion: Tegel-Inventar unter dem Hammer

Ende Oktober 2020 schloss der Flughafen Berlin-Tegel seine Pforten. Nun kommt das Inventar unter den Hammer. Wer sich ein Sitzbänke, Bildschirme oder gar einen Schneepflug in die Wohnung oder ins Büro holen möchte, könnte jetzt fündig werden. Das Auktionshaus Wilhelm Dechow versteigert derzeit im Auftrag der Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH diverse Gegenstände, die vormals am Airport Tegel eingesetzt waren. Derzeit werden zum Beispiel Bildschirme und Sitzbänke an den jeweiligen Höchstbietenden verkauft. Das Angebot soll laufend erweitert werden. Die momentan laufende Auktion findet sich unter diesem Link. Tipp: Aviation Direct hat dem Flughafen Berlin-Tegel eine Fotoreportage gewidmet.

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BER: Betreiber erwartet Besserung ab 2025

Die Flughafengesellschaft FBB tagt wieder einmal im Krisenmodus. Mit einer Erholung des Flugverkehrs auf Vorkrisen-Niveau rechnet der Aufsichtsrat erst 2025. Die ursprünglich angesetzte zweitägige Strategiekonferenz wurde auf Grund der aktuellen Corona-Situation auf einen Tag verkürzt und fand als Videokonferenz statt. Unter anderem wurde über das Fluggastaufkommen gesprochen. Dieses verharre derzeit auf „niedrigstem Niveau“, heißt es in der Aussendung. Im Schnitt wurden am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt in den ersten Januarwochen täglich rund 7.500 Fluggäste abgefertigt und damit nur rund zehn Prozent des Vorjahresniveaus erreicht. Generell erwartet die Flughafengesellschaft ebenso wie alle anderen deutschen Flughäfen eine nur langsame Erholung des Flugverkehrs. Ihrer Einschätzung nach kann in diesem Jahr mit 10,7 Millionen Passagieren nur knapp ein Drittel des Aufkommens von 2019 erreicht werden. Viele Airlines haben ihre Flotten deutlich reduziert, Arbeitsplätze abgebaut und positionieren sich neu am Markt. Die Geschäftsführung der Flughafengesellschaft stellte dem Aufsichtsrat deshalb drei mögliche Szenarien vor, wann das Vorkrisenniveau des Jahres 2019 mit 35,6 Millionen wieder erreicht werden kann. Im besten Falle wäre das 2023 möglich, im schlechtesten Fall im Jahr 2027. Die Entwicklung hängt entscheidend davon ab, wann die Impfstoffe global und flächendeckend verfügbar sind, wann die Quarantänebestimmungen gelockert beziehungsweise. aufgehoben werden und wie schnell sich die Wirtschaft erholt. Wie die Geschäftsführung dem Aufsichtsrat mitteilte, geht sie, als Grundlage für den Businessplan, von einem mittleren Szenario aus. Danach ist ein Erreichen des Vor-Corona-Niveaus im Jahr 2025 realistisch. „Erst wenn ein Impfstoff gegen das Corona-Virus global und flächendeckend zur Verfügung steht, werden Reisebeschränkungen gelockert oder aufgehoben. Die Flughafengesellschaft rechnet

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Streichkonzert: Ryanair fährt an elf deutschen Flughäfen zurück

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair setzt an elf deutschen Flughäfen sowie in Basel-Mulhouse den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. im Sommerflugplan 2021 nicht mehr aufgenommen. Am stärksten trifft das Streichkonzert den Flughafen Berlin-Brandenburg, wo elf Destinationen wegfallen. Betroffen sind nebst dem deutschen Hauptstadtairport auch Frankfurt-Hahn, Weeze, Bremen, Nürnberg, Köln/Bonn, Hamburg, Hannover, Dortmund, Memmingen und Karlsruhe/Baden-Baden. An allen genannten Airports – zuzüglich Basel-Mulhouse – reduziert der irische Billigflieger bzw. seine Tochtergesellschaft Malta Air die Anzahl der angebotenen Destinationen. Am Hahn und in Memmingen fallen beispielsweise fünf Strecken weg. Nähere Einzelheiten zu jenen Zielen, die Ryanair künftig nicht mehr ab den deutschen Airports bedienen wird, sind unterhalb dieses Artikels aufgeschlüsselt. Der Carrier bestätigte, dass aufgrund der aktuellen Lage die Präsenz in Deutschland reduziert wird. Nähere Einzelheiten zu den Gründen wollte das Unternehmen nicht nennen. Düsseldorf und Stuttgart fallen ebenfalls weg, denn die dortigen Bases, die von der Tochter Lauda betrieben wurden, schloss der Konzern im Herbst 2020. In Baden-Württemberg behauptete man, dass zu wenige Piloten die neuen Konditionen akzeptiert hätten und in NRW hieß es, dass der Airport und der Bodendienstleister zu teuer wären. Übersicht über die Routen, die Ryanair ab Deutschland streicht: ab Frankfurt-Hahn: Neapel Rijeka Odessa Lwiw Pisa Kefalonia ab Weeze: Pisa Tallinn ab Berlin-Brandenburg: Thessaloniki Mailand-Malpensa Billund Toulouse Luqa (Malta) Niš Sevilla Lappeenranta Kerry Lamezia Terme Santander ab Bremen: Thessaloniki ab Nürnberg: Krakau ab Köln/Bonn: Bordeaux Bologna Reduktion: Wien ab Hamburg: Sofia Danzig ab Hannover: Palma de Mallorca (ehemalige Lauda-Strecke) ab Basel-Mulhouse-Freiburg (Frankreich): Dublin ab Dortmund: Málaga ab

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S7 Airlines startet in Berlin und Düsseldorf

Die russische S7 Airlines kündigt die Aufnahme zweier zusätzlicher Strecken ab Deutschland an. Ab Berlin-Brandenburg will der Carrier ab 23. Feber 2021 einmal pro Woche nach Moskau-Domodedovo fliegen. Von Düsseldorf aus soll es ab 6. Juni 2021 jeweils an Sonntagen nach Novosibirsk gehen. S7 Airlines teilt mit, dass beide Strecken mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320neo bedient werden sollen. Berlin-Moskau soll jeweils am Verkehrstag Dienstag geflogen werden. Der Carrier ist Mitglied der Luftfahrt-Allianz Oneworld. Der Flugplan auf einen Blick: ab 23. Feber 2021 jeweils an Dienstagen: S7 3571 Moskau DME 13:50 – Berlin 14:50 S7 3572 Berlin 15:45 – Moskau DME 20:20 ab 6. Juni 2021, jeweils an Sonntagen: S7 5881 Novosibirsk 07:10 – Düsseldorf 09:05 S7 5882 Düsseldorf  10:15 – Novosibirsk 21:40

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Neues Tool zeigt nachfragestarke Strecken, die (noch) nicht bedient werden

Skyscanner verspricht Großes: Den Fluggesellschaften wird ein neues Tool präsentiert, mit dem die ungenutzte Nachfrage nach Direkt-Flügen ermittelt werden kann. Das neue Tool habe beispielsweise die Strecken Berlin-Brandenburg nach Cancún, Frankfurt am Main nach Phuket und Düsseldorf nach Bangkok als Routen ohne Anbindung aber mit Potenzial identifiziert. Im Gegensatz zu anderen Datenquellen würde die Lösung vom Techno-Unternehmen handfeste Prognosen erstellen, um neue Nonstop-Flugverbindungen mit bis zu zwölf Monaten Vorlauf aufzunehmen. Aufgrund der Corona-Krise seien die Daten des vergangenen Jahres praktisch irrelevant. „Angesichts der sich abzeichnenden Erholung im Reisemarkt stellen wir noch mehr von unseren konkurrenzlosen Nachfragedaten zur Verfügung, um Partnern in der gesamten Luftfahrtbranche zu helfen, die sich entwickelnde Strecken-Nachfrage der Reisenden zu verstehen. Unser neues Modul „Unserved Routes“ innerhalb von Travel Insight Vision wurde speziell für Fluggesellschaften und Flughäfen entwickelt und ermöglicht es ihnen, die tägliche Marktnachfrage zu prognostizieren und Business Cases für die Wiederaufnahme bestimmter Direktverbindungen oder sogar die Expansion auf neuen Strecken zu erstellen“, so Michael Docherty, Leiter Datenprodukte bei Skyscanner.

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Bremer-Flughafen-Chef könnte bald seinen eigenen Flugplatz besitzen

Der frühere Tegel-Betriebsleiter Elmar Kleinert möchte sich seinen Traum erfüllen und einen privaten Flugplatz ganz in der Nähe seines Hauses befliegen. Doch die Nachbarn wollen ihm einen Strich durch die Rechnung machen.  Denn sie befürchten unausstehlichen Motorenlärm. Spätestens am Montag soll es für beide Parteien Gewissheit geben. Da tagt der Hauptausschuss der Gemeinde Märkische Heide, anderthalb Stunden südlich von Berlin. Ganz oben auf der Tagesordnung: Die Stellungnahme der Volksvertreter zum „Betrieb eines Sonderlandeplatzes in Groß Leuthen“ für die Luftfahrtbehörde. Gemeint ist eine 350 Meter lange Graspiste am Ortsrand, die Kleinert mit einem Freund gepachtet hat, als er noch am Flughafens Tegel gearbeitet hat. Die beiden Luftfahrt-Fans würden zwei alte Propeller-Maschinen vom Typ „Piper Cup“ besitzen, berichtet bz-berlin.de. „Ich will im Schnitt einmal pro Woche Richtung Ostsee starten“, so Kleinert, der jetzt Flughafen-Chef in Bremen ist – und in Groß Leuthen ein Wochenendhaus besitzt. „Zusammen haben wir 300 Starts und Landungen pro Jahr beantragt.“

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Null-Abstand in Berlin sorgt für Aufregung

Abstandhalten gilt am Flughafen Berlin-Brandenburg offenbar nicht vor der Passkontrolle der Bundespolizei. In sozialen Netzwerken sorgen Aufnahmen, die Personen zeigen, die dicht an dicht in einem engen Raum stehen, für Aufregung. Dabei sind nur zwei Non-Schengen-Flüge kurz nacheinander angekommen. Dies sorgte aber schon dafür, dass es zu einem dichten Gedränge vor der Einreisekontrolle gekommen ist. Die Exekutive und das Sicherheitspersonal des Airports schritten nicht ein. Der Flughafen Berlin-Brandenburg spielt den Vorfall auch herunter und sagte, dass dies nicht der Regelfall sein soll. Als Ausrede wurde auch angeführt, dass eine Maschine rund eine Stunde früher als geplant angekommen wäre. Diese Zustände sind aber kein Einzelfall, denn auch am Flughafen Wien-Schwechat kommt es bei den Einreisekontrollen regelmäßig zu dichtem Gedränge. Besonders bei der sich im Terminal 3 befindlichen Passkontrolle für Non-Schengenflüge ist es baulich äußert beengt, so dass Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Teilweise sind auch keine Bodenmarkierungen vorhanden.

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Kurios: Berlin will nur Inlandsflüge verbieten

Das deutsche Bundesland Berlin plant derzeit eine durchaus kuriose Regelung, wenn die Siebentages-Inzidenz den Wert von 200 überschreitet. Die Inanspruchnahme von Inlandsflügen ab dem Berlin-Brandenburg-Airport, der sich auf dem Gebiet des Bundeslands Brandenburg befindet, soll dann verboten werden. Wer aber international fliegt, soll nicht daran gehindert werden die Bundesrepublik Deutschland zu verlassen. Hintergrund ist, dass die deutsche Politik beabsichtigt, dass bei einer Siebentages-Inzidenz von über 200 die Bewegungsfreiheit auf 15 Kilometer um den Wohnort eingeschränkt werden soll. Diese werden ab der jeweiligen Stadtgrenze gezählt, so dass sich Berliner in ihrer Stadt mehr oder weniger frei bewegen können, aber in Richtung Brandenburg soll nach 15 Kilometern Schluss sein. Nun kommt aber ein kurioser Umstand dazu: Die geplante Verordnung der Berliner, die noch nicht im Amtsblatt veröffentlicht wurde, greift nur auf Inlandsflügen. Bei internationalen Verbindungen hat man keinerlei Handhabe, denn diese fallen formell in die Zuständigkeit der Bundesregierung. Somit greift das seitens des Bundeslands Berlin geplante „Flugverbot für die Bürger“ nur innerhalb Deutschlands, aber nicht – beispielsweise – in Richtung Österreich. Fast könnte man also meinen, dass es den Berliner Senat nicht stört, wenn theoretisch mögliche Coronafälle „exportiert“ werden. Der Flughafen Berlin-Brandenburg will jedenfalls keine „Kontrollen“ durchführen. Ein Sprecher betont gegenüber der Berliner Zeitung, dass der Airport „keine hoheitlichen Aufgaben hat“ und allenfalls werde man im Internet und auf Social Media auf die Regeln aufmerksam machen. „Von uns aus wird es keine Ansprachen der Passagiere geben“, so der Medienreferent gegenüber der BZ.

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Salzburg: Easyjet will Hamburg und Berlin im Winter 2021/22 reaktivieren

Die Billigfluggesellschaft Easyjet plant im Winterflugplan 2021/22 die Deutschland-Strecken ab Salzburg wiederaufzunehmen. Betroffen sind die Routen nach Hamburg und Berlin-Brandenburg. Dies bestätigte eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber Aviation Direct. Easyjet schließt nicht aus, dass die Reaktivierung vorgezogen werden könnte und erklärt: „Grundsätzlich überprüfen wir unseren Flugplan fortlaufend mit dem Ziel, diesen mit den sich ändernden Reisebeschränkungen und der Nachfrage in Einklang zu bringen. Wir behalten uns stets vor, unser Flugprogramm flexibel hochzufahren, sollte die Nachfrage vorhanden sein.“ Die Flüge ab Salzburg nach Hamburg und Berlin sind jedenfalls schon für die Winterperiode 2021/22 buchbar.

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Verdi: „Mitarbeiter erleiden Stromschläge im BER“

Am Flughafen Berlin-Brandenburg sollen sich die Geräte der Handgepäckskontrolle laut Gewerkschaft Verdi als durchaus gefährlich erweisen. Mehr als 60 mal hätten Mitarbeiter bereits Stromschläge erlitten. Die Arbeitnehmervertreter fordern zum sofortigen Handeln auf. Was genau mit den Apparaten nicht stimmt, weiß offensichtlich niemand. Verdi erklärt, dass Mitarbeiter im Terminal 1, das Ende Oktober 2020 offiziell eröffnet wurde, Arbeitsunfälle in Form von Stromschlägen vorgekommen sind. Dabei sollen die Sicherheitsmitarbeiter „starke Schmerzen, Taubheitsgefühl und Benommenheit“ verspürt haben. In Einzelfällen soll es auch im Anschluss an die Unfälle zu ärztlichen Krankschreibungen gekommen sein. Auch habe wiederholt der Rettungsdienst alarmiert werden müssen. Die Gewerkschaft Verdi schreibt: „Die Unfälle treten an allen Geräten der Gepäckkontrollen im Terminal 1 am neuen Flughafen BER auf und können bei Kontakt auch die Passagiere treffen“. Es wird gefordert, dass die Sicherheitskontrollen mit den – möglicherweise – defekten Geräten sofort eingestellt werden. Daran denkt man seitens der BER-Leitung aber gar nicht, erklärt jedoch, dass es „vermehrtes Auftreten elektrostatischer Ladungen“ gegeben habe. Rechtlich ist am Flughafen Berlin-Brandenburg nicht der Airport, sondern die Bundespolizei für die Durchführung der Sicherheitskontrollen verantwortlich. Das bedeutet auch, dass das Personal über eine Sicherheitsfirma im Auftrag der Exekutive und nicht der BER-Gesellschaft tätig ist. Formell wird die Berufsgruppe übrigens „Luftsicherheitsassistenten“ genannt. Ein Sprecher des BER erklärt: „Wir wissen, dass die zuständigen Stellen der Bundespolizei verschiedene Maßnahmen ergriffen haben, die bereits zu einer deutlichen Reduzierung der elektrostatischen Entladungen geführt haben“.

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