Berlin

Weitere Artikel aus der Rubrik

Berlin

Brandenburg richtet Impfzentrum im BER-Terminal 5-M ein

Im Terminal 5-M des Flughafens Berlin-Brandenburg richtete das Land Brandenburg ein Impfzentrum ein. Die BER-Gesellschaft stellt dabei einen rund 1.300 Quadratmeter großen Bereich zur Verfügung. Auf dem ehemaligen Flughafen Tegel wird das Terminal C für die mobilen Impfteams genutzt. Im Terminal D wurde mittlerweile in Impfzentrum eingerichtet. „Die Impfung ist ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer Wiederbelebung des Reise- und Flugverkehrs. Wir als Flughafengesellschaft unterstützen die Impfkampagnen der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg nach Kräften. Weil jeder den Weg zum Flughafen kennt und das Terminal 5 des BER von überall aus der Region gut zu erreichen ist, haben sich beide Orte als Impfzentren angeboten“, so AIrportchef Engelbert Lütke Daldrup. Die BER-Gesellschaft plant das Terminal 5 – ehemals Flughafen Schönefeld – baldigst möglich für mindestens ein Jahr vom Netz zu nehmen. Anschließend wird sich entscheiden, ob weiterhin Bedarf besteht oder aber ob dieses dauerhaft aufgelassen wird. Das sich neben dem Hauptgebäude befindliche Terminal 2 ist grundsätzlich fertig, wurde jedoch mangels Nachfrage bislang nicht in Betrieb genommen.

weiterlesen »

Dezember: BER verzeichnete leichten Aufwind

Der Flughafen Berlin-Brandenburg fertigte im Dezember des Vorjahres 264.987 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit November 2020 hatte man um etwa 25 Prozent mehr Fluggäste, was insbesondere auf die Weihnachtszeit zurückzuführen ist. Gegenüber Dezember 2019 machte der Rückgang allerdings fast 90 Prozent aus. Die Zahl der Flugbewegungen betrug im vergangenen Monat rund 4.600 Starts und Landungen. Im Dezember 2019 konnten, damals noch an den beiden Flughafenstandorten Tegel und Schönefeld, mehr als 2,6 Millionen Passagiere abgefertigt werden, die Zahl der Flugbewegungen lag bei knapp 21.200. Im gesamten Jahr 2020 nutzen 9,1 Millionen Reisende einen Flughafenstandort der Hauptstadtregion (TXL, SXF und BER). Damit wurde im Jahr der Corona-Pandemie noch rund ein Viertel des Reisendenaufkommens des Rekordjahres 2019 verzeichnet. Mit 105.000 Flugbewegungen betrug der Rückgang im Jahr 2020 etwa zwei Drittel gegenüber dem Vorjahr, als nahezu 289.000 Flugzeuge an den Flughäfen Tegel und Schönefeld starteten oder landeten. Hauptgrund für den Rückgang der Fluggastzahlen sind die Corona-Pandemie und die damit einhergehenden Reisebeschränkungen. Zeitgleich mit der weltweiten Verbreitung des Virus ab März brachen die Passagierzahlen dramatisch ein. „Mit dem Jahreswechsel endet ein Jahr der Extreme. Einerseits haben wir den BER endlich erfolgreich eröffnen können, anderseits sind die Fluggastzahlen aufgrund der Pandemie dramatisch eingebrochen. In der weltweit schwierigen Lage hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Fracht-Infrastruktur für die Hauptstadtregion ist. Denn anders als das Passieraufkommen ist die Frachtmenge zwar auch zurückgegangen, aber längst nicht so eingebrochen wie der Personenverkehr”, so BER-Chef Engelbert Lütke Daldrup. Das Luftfrachtaufkommen betrug im Dezember 2020 etwa 1.900 Tonnen und bewegt

weiterlesen »

Air Berlin: Klage gegen Etihad muss in London verhandelt werden

Die Schadenersatzklage, die Air-Berlin-Konkursverwalter Lucas Flöther gegen Großaktionär Etihad Airways eingebracht hat, muss in London verhandelt werden. Das zuständige Gericht wies den Einspruch des deutschen Juristen zurück und bekräftigte die internationale Zuständigkeit. Air Berlin und Etihad haben vor einigen Jahren das Vereinigte Königreich als Gerichtsstand für Streitigkeiten vertraglich vereinbart. Ungeachtet dessen strebte Flöther ein Verfahren in Deutschland an. Der Golfcarrier brachte dagegen ein Rechtsmittel ein. Air Berlin war eine Public Limited Company nach britischem Recht, aber der Flugbetrieb war als deutsche Kommanditgesellschaft organisiert. Persönlich haftender Gesellschafter war eben die börsennotierte Air Berlin plc. Flöther versuchte vor dem Landgericht Berlin Schadenersatz beim einstigen Großaktionär einzufordern. Hintergrund ist, dass eine Haftungserklärung nicht erfüllt wurde, wodurch Air Berlin in den Konkurs flog. Etihad Airways setzte sich juristisch zur Wehr und argumentierte, dass der Gerichtsstand London vereinbart war und obendrein die Air Berlin plc ihren rechtlichen Hauptsitz im Vereinigten Königreich hatte. Zusätzlich brachte das Unternehmen eine Klage in UK ein, die den Gerichtsstand klären sollte. Das englische Gericht erklärte sich für international zuständig. Dagegen legte Flöther Berufung ein, um das Verfahren vor ein deutsches Gericht verlegen zu können. Die britischen Richter lehnten das Rechtsmittel des Air-Berlin-Masseverwalters ab und bekräftigten die Zuständigkeit der Justiz des Vereinigten Königreichs und dies durch alle Instanzen. Inhaltlich ist der Fall nun vor dem High Court in London zu verhandeln. In der Theorie kann Flöther nun über ein Rechtsmittel versuchen den Europäischen Gerichtshof zu erreichen, doch bedingt durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gibt es in

weiterlesen »

Rückholaktion: Betroffene ziehen vor Gericht

Am 17. März startete Außenminister Heiko Maas die größte Rückholaktion der Bundesrepublik und brachte Familien und Freunde wieder zusammen. Die Freude hält nur kurz. Denn heute finden sich bei den Zurückgeholten zum Teil horrende Ticket-Rechnungen im Postfach. Es ging Schlag auf Schlag: Im diesjährigen März schloss nahezu jedes Land auf der Welt wegen der drohenden Pandemie die Grenzen und stellte jegliche Flugverbindungen ein. Abertausende Menschen saßen im Reiseland fest – bis das Auswärtige Amt in Zusammenarbeit mit Reiseveranstaltern und Fluggesellschaften die „Gestrandeten“ ausflog. Diese bekommen jetzt die Rechnung: Für Flüge von den Kanarischen Inseln und Nordafrika mussten 200 Euro gezahlt werden. Für das südliche Afrika und die Karibik waren 500 Euro fällig. Wer aus Neuseeland und Australien zurückgeholt wurde, musste bis zu 1000 Euro blechen. Knapp 94 Millionen Euro seien nötig gewesen, um etwa 240.000 Menschen zurückzuholen. Derzeit erhalten rund 67.000 Touristen Kostenbescheide des Auswärtigen Amtes. Doch nicht jeder ist bereit zu zahlen: Acht Monate nach der Rückholaktion habe die Bundesregierung erst gut ein Viertel der veranschlagten Kostenbeteiligung von den Flugpassagieren kassiert, wie das Nachrichtenmagazin Merkur berichtet. Das spülte nach Angaben des Ministeriums 10,6 Millionen Euro in die Staatskasse. Nicht wenige würden gegen die Zahlungsbescheide sogar vor Gericht ziehen wollen. Inzwischen seien auch schon mindestens 60 Klagen anhängig.  Dabei ist zu unterscheiden: Touristen, die ihre Reise über einen Reiseveranstalter gebucht haben, müssen nicht auf Kosten sitzen bleiben. Sie bekommen das Geld zurückerstattet. Auch Individualreisende bleiben nicht zwangsläufig auf den Kosten der Rückholaktion sitzen: Wenn sie einen Flug bei einer Airline in der EU gebucht hatten, können sie von der Fluggesellschaft in

weiterlesen »

BER: Terminal 5 könnte früher stillgelegt werden

Es ist nur eine Frage der Zeit: Die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH wird das Terminal 5 in Kürze vom Netz nehmen. Wurde zuerst der März angepeilt, könnte dem ehemaligen Hauptstadt-Flughafen der DDR jetzt schon ab Februar der Stecker gezogen werden. Seit der Eröffnung des BER-Airports am 31. Oktober 2020 hält sich das Passagieraufkommen in Grenzen. Die Pandemie hält die Welt – und besonders die Luftfahrtindustrie – eben weiter in Atem. Und die Zahlen am BER sind so dermaßen schlecht, dass Flughafen-Chef Engelbert Lütke-Daldrup schon im November eine temporäre Schließung des Terminal 5 ins Spiel brachte, Aviation Direct berichtete. Damals peilte er den März 2021 an. „Es könnte aber sein, dass der frühere Flughafen Schönefeld auch schon früher außer Betrieb genommen wird“, gesteht Lütke-Daldrup jetzt der Berliner Zeitung. „Alles in allem gehe ich davon aus, dass die Schließung zwischen Ende Februar und Ende März 2021 vollzogen wird. Den genauen Termin stimmen wir derzeit mit unseren Kunden, den Airlines und Mietern im Terminal 5 ab.“ Der gesamte Flugbetrieb soll dann vorläufig im Terminal 1 abgewickelt werden. Mit der Stilllegung wolle die FBB 25 Millionen Euro pro Jahr sparen. Vor allem das Landeverbot für UK-Flieger setzt dem T5 zu. Damit sei ein wesentlicher Teil des verbliebenen internationalen Luftverkehrs weggefallen. Wohl mit ein Grund, um den Schließungs-Prozess zu beschleunigen.

weiterlesen »

Berlin: Journalist will Quarantäne-Verordnung kippen

Der Berliner Journalist Olaf Alp hat ein Problem: Er muss sich nach seinem Kanaren-Urlaub in häusliche Quarantäne begeben. Doch das möchte er jetzt per Eilantrag verhindern. Seit dem 20. Dezember stuft das Auswärtige Amt auch die Kanarischen Inseln als Risikogebiet ein. Folglich werden Reise-Rückkehrer in Quarantäne geschickt. Der Betroffene lässt das aber nicht auf sich sitzen und setzt alles daran, die Quarantäne-Verordnung zu kippen. Dabei beruft er sich besonders auf zwei Eckpfeiler des Grundgesetzes: den Gleichbehandlungsgrundsatz und den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz.  In dem Antrag an das Berliner Verwaltungsgericht führt er aus, dass die Sieben-Tage-Inzidenz des Landes Berlin bei 212 Fällen auf 100.000 Einwohner liege, während sich die Inzidenz der Kanarischen Inseln bei 72,82 Fällen auf 100.000 Einwohner bewege. Vor diesem Hintergrund ergebe sich für Personen, die das Land Berlin nicht verlassen haben „eine höhere oder zumindest ebenso hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie das Coronavirus aufgenommen haben“. Die Menschen aus Berlin würden aber nicht in ihren Freiheitsrechten eingeschränkt, obwohl objektiv betrachtet das Ansteckungsrisiko höher sei, zitiert das Reiseportal Reisevor9 den Journalisten. Daher würde die Pflicht zur zehntägigen häuslichen Quarantäne eine sachlich nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung vergleichbarer Sachverhalte darstellen.  Der Kläger folgt hier einer bekannten Argumentationslinie: Das Oberverwaltungsgericht in Münster hatte vor einigen Wochen die in der Corona-Einreiseverordnung des Bundeslandes geregelte Quarantänepflicht für Auslandsrückkehrer aus Risikogebieten verworfen. Nach Ansicht des Gerichts hatte das Land nicht berücksichtigt, dass Reisende bei der Rückkehr aus Ländern mit geringeren Infektionszahlen als an ihrem Wohnort nach der Heimkehr einem höherem Ansteckungsrisiko ausgesetzt seien als am Urlaubsort. Gerichte sind zwar bei der Urteilsfindung in aller Regel

weiterlesen »

BER: Lufthansa Group zieht positive Bilanz

Gut einem Monat nach dem Umzug von Tegel an den neuen Flughafen Berlin-Brandenburg zieht die Lufthansa Gruppe eine erste positive Bilanz: Der Standortwechsel der Airlines verlief nach Plan. Auch die Betriebsabläufe am BER würden bei aktuell niedrigem Verkehrsaufkommen reibunfslos funktionieren. Momentan bieten die Airlines des Konzerns rund 38 Prozent aller Flüge am BER an. Von insgesamt 1.700 Ab- und Anflügen im November entfielen rund 650 auf die Lufthansa Group – das sind über 400 Flüge mehr als der zweitgrößte und über 500 Flüge mehr als der drittgrößte Anbieter am Standort. Insbesondere Eurowings habe sich in dem krisenbedingt schwachen Umfeld stark positioniert. Mit rund 300 BER-Verbindungen im November flog die Lufthansa Tochter im Einzelvergleich der Airlines an die Spitze. Mindestens dreimal täglich steuert Eurowings Köln/Bonn, Düsseldorf und Stuttgart an. Weiterer Schwerpunkt der Airline seien Verbindungen zu den Kanarischen Inseln. Allein Eurowings werde bis zum Jahresende über 1.200 Flüge von und nach BER absolviert haben, wie man mitteilt.  „Die Airlines der Lufthansa Group verbinden die deutsche Hauptstadt zuverlässig und sicher mit der Welt. Wir sind stolz, dass die Berliner und Brandenburger uns seit Jahrzehnten vertrauen. Wir bleiben auch in Zukunft Partner der Region und werden unser Angebot ab Berlin nach der Krise so schnell wie möglich wieder ausbauen. Denn wir wissen, dass die Sehnsucht zu reisen groß ist“, so Harry Hohmeister, Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG. Aktuell fliegen fünf Fluggesellschaften des Konzerns an den BER – Lufthansa, Austrian Airlines, SWISS, Brussels Airlines und Eurowings. Air Dolomiti nimmt den BER erst 2021

weiterlesen »

Schwacher November am BER

Am 31. Oktober eröffnete der BER. Die Euphorie hält nur kurz an, denn Corona holt den Flughafen auf den Boden der Tatsachen zurück. Im ersten Monat nach der Eröffnung des Flughafens Berlin Brandenburg Willy Brandt sind insgesamt 213.000 Passagiere gestartet oder gelandet. m Vergleich zum Vormonat Oktober sind die Passagierzahlen am BER im November noch einmal zurückgegangen. Im Oktober 2020 verzeichneten die beiden Flughäfen Schönefeld und Tegel insgesamt 581.322 Passagiere. Ein Grund für das derzeit dramatisch geringe Niveau ist die weltweite Krise des Luftverkehrs auf Grund der Covid-19-Pandemie. Das Cargo-Aufkommen hat gegenüber dem Vormonat um 120 Tonnen leicht zugenommen. So wurden im November 2020 am BER insgesamt rund 1.900 Tonnen Luftfracht bewegt. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das Luftfrachtaufkommen um 39,5 Prozent zurückgegangen.

weiterlesen »

BER vor Abbau von 535 Stellen

Vier Wochen ist der neue Flughafen Berlin-Brandenburg in Betrieb und schon stehen die Schließung der Südpiste und des Terminals 5 an. Zusätzlich sollen nun 535 Stellen abgebaut werden. Dies kündigte Finanzchefin Aletta von Massenbach im Brandenburger Landtag an. Bereits im Jahr 2021 müssen zumindest 115 Flughafenmitarbeiter gehen. Die weiteren Jobs sollen bis 2025 entfallen, wobei betont wird, dass dies „sozialverträglich“ erfolgen soll. Nicht nur im Bereich Aviation verzeichnet die Flughafen Berlin-Brandenburg GmbH aufgrund der Corona-Pandemie starke Rückgänge, sondern auch bei der Vermietung von Handels- und Gastronomieflächen. Der Leerstand im neuen Terminal 1 ist beachtlich.

weiterlesen »

BER nimmt die Südbahn vom Netz

Die Geschäftsführung des Flughafens Berlin-Brandenburg sieht für das Jahr 2021 keine Aussicht auf Erholung der Luftfahrtbranche. Derzeit liegen die Passagierzahlen bei etwa zehn Prozent des Vorjahresmonats. Nun will man Maßnahmen ergreifen und so bald wie möglich die Südbahn vom Netz nehmen. „2021 wird eines der schwersten Jahre in der Geschichte der FBB. Kein Flughafen in Deutschland wird in der Lage sein, mit den prognostizierten Passagierzahlen seine Betriebskosten zu decken. Die FBB trifft die zweite Corona-Welle in einer Situation, in der wir uns auf den Weg aus dem roten Zahlen hätten machen können. Jetzt helfen nur zwei Dinge: Die Bereitschaft unserer Gesellschafter, in der Krise zu uns zu halten und das Engagement des Unternehmens FBB so effizient und kostengünstig zu arbeiten, wie es irgendwie geht. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung wird es uns gelingen, den BER für die wirtschaftliche Erholung Ostdeutschlands gut aufzustellen“, so Geschäftsführer Engelbert Lütke Daldrup. Das Terminal 5 (ehemaliger Flughafen Schönefeld) soll spätestens im Frühjahr 2021 für zumindest ein Jahr geschlossen werden. Mit den beiden Maßnahmen, denen der Aufsichtsrat bereits zugestimmt hat, will die Betreibergesellschaft die Kosten senken. Die Kurzarbeit soll ab dem 1. Dezember 2020 fortgesetzt werden. Um weitere Einsparungen und Kostensenkungen zu erreichen, wurde darüber hinaus ein gesondertes Ausgabenboard etabliert. Darin werden alle Ausgaben über einem Schwellenwert von 25.000 Euro hinsichtlich ihrer betrieblichen Notwendigkeit streng überprüft, so die FBB. „Vor dem Hintergrund des starken Rückgangs der Passagierzahlen, der aus der europaweit um sich greifenden zweiten Infektionswelle seit Mitte Oktober entstanden ist, passte die Geschäftsführung die für das

weiterlesen »