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DAT stockt Berlin-Saarbrücken auf

Die Fluggesellschaft Danish Air Transport wird ab 31. August 2020 häufiger zwischen Saarbrücken und Berlin-Tegel fliegen. Der Carrier wird laut Mitteilung unter der Woche wieder den doppelten Tagesrand bedienen. An Sonntagen wird weiterhin ein Umlauf angeboten. DAT setzt zwischen Berlin-Tegel und Saarbrücken ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72-600 ein. Der Erstflug wurde im Jänner 2020 durchgeführt. Die dänische Fluggesellschaft übernahm die Route, da sich Luxair als bisheriger Betreiber zurückzog. Eurowings plante kurz nach der Air-Berlin-Pleite diese Strecke zu bedienen, jedoch wurden entsprechende Pläne wieder verworfen

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Deutschland: Reisewarnung auch für Mallorca

Deutschland weitet die Reisewarnung für das EU-Land-Spanien weiter aus. Zunächst waren nur Teile von Nordspanien und Madrid betroffen, nun auch die Balearen und das Festland. Diese wurden zum Risikogebiet erklärt und gleichzeitig wurde die Reisewarnung der höchsten Stufe ausgerufen. Pauschalurlauber haben nun die Möglichkeit von ihren gebuchten Reisen kostenfrei zurückzutreten. Dies ist gesetzlich verankert und indiskutabel. Personen, die ihren Spanien-Urlaub individuell organisiert haben, sind jedoch auf die Kulanz der Fluggesellschaft und sonstigen Leistungsträger angewiesen. Die Einstufung der Balearen, zu denen auch die insbesondere bei Deutschen beliebte Insel Mallorca zählt, hat zur Folge, dass bei der Rückkunft verpflichtend ein PCR-Test gemacht werden muss. Im Gegensatz zu Österreich ist dieser in Deutschland jedoch kostenfrei. Die Alpenrepublik hat derzeit noch keine Reisewarnung für die Balearen, wohl aber für Festland-Spanien ausgesprochen. Das einzige Gebiet Spaniens, für das weder Österreich noch Deutschland eine Reisewarnung ausgesprochen haben, sind die kanarischen Inseln.

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Lufthansa verärgert deutsche Regierung

Es kehrt keine Ruhe ein: Nach einem langen hin und her und der mühevollen Einigung auf ein milliardenschweres Hilfspaket kritisiert die deutsche Bundesregierung ihren Flag-Carrier. Dem Wirtschaftsressort missfällt, dass die Lufthansa trotz der großzügigen Finanzspritze noch immer nicht allen Kunden die Ticketpreise für gestrichene Flüge refundiert hat. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Lufthansa trotz der massiven staatlichen Hilfen ihren gesetzlichen Verpflichtungen bislang nicht nachkommt und den Kunden ihre Gelder nicht unverzüglich zurückzahlt“, so Staatssekretär Ulrich Nußbaum. Die Bundesregierung habe diesem Thema höchste Priorität eingeräumt.  Fast 1,24 Millionen Anträge auf Rückerstattung sollen noch unbearbeitet sein, wie spiegel.de berichtet. Die Fluglinie selbst gibt zu: Die Flut an Anfragen habe das Unternehmen – vor allem anfangs – überrollt. Außerdem komme es bei einem der wichtigsten Callcenter-Dienstleister in Indien aufgrund des dortigen Lockdowns zu Verzögerungen.  Das Luftfahrtbundesamt hat schon ein Ordnungswidrigkeitsverfahren in die Wege geleitet. 

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Green Airlines schaltet Buchungen frei

Am 1. November startet die deutsche Fluggesellschaft Green Airlines ihren ersten Linienflug von Karlsruhe-Baden Baden zum neuen Berliner Flughafen BER. Wöchentlich sind insgesamt 16 Abflüge geplant. Die Flüge vom Flughafen Karlsruhe-Baden Baden starten jeweils um 6 Uhr 30, 15 Uhr und 19 Uhr. Zum Einsatz kommen ATR der dänischen Air Alsie. „Die ersten Buchungen sind bereits eingegangen und bestätigen, dass es großes Interesse an der Verbindung gibt. Bis zum Erstflug haben wir das Ziel das Buchungssystem zudem mit weiteren Funktionalitäten zu ergänzen. Unsere nächsten großen Features, sind neben der für Passagiere kostenlosen Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr in Karlsruhe und Berlin, das automatisierte Buchen über Messenger. Auch eine größere Auswahl an Self-Services, mit denen der Passagier die Möglichkeit hat, eigenständig Änderungen an der Buchung vorzunehmen, wie etwa Namensänderungen oder Umbuchungen, ist in Planung“, so Stefan Auwetter, Gründer und CEO bei Green Airlines. 

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Eurowings: Großer Ärger wegen Werbeinserat

Die Lufthansa-Tochter Eurowings zog die jüngste Ausgabe des Bordmagazins wieder aus dem Verkehr. Grund dafür ist, dass ein Werbekunde in einem Inserat für ein Schmuckstück wirbt. Das Foto auf dem Sujet wurde laut einem Bericht des Berliner Kuriers auf dem Holocaust-Mahnmal in Berlin aufgenommen. „Das Produkt kam von einem externen Dienstleister, den wir umgehend kontaktierten. Auch wenn es sich um ein Missverständnis handelte, ist solch eine Anzeige nicht zu vertreten. Wir haben sofort reagiert und das Produkt aus allen unseren Kanäle entfernt. Wir möchten uns in aller Form dafür entschuldigen“, so eine Eurowings-Sprecherin gegenüber dem Berliner Kurier. Das werbende Unternehmen selbst wollte sich nicht zu dem Vorfall äußern. Zuvor hatten sich laut dem Medienbericht mehrere Passagiere bei Eurowings über das Inserat im Bordmagazin beschwert. Das Heft selbst wird von einer externen Agentur im Auftrag des Billigfliegers produziert.

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Air France-KLM sperrt drei Lounges in Deutschland auf

Der französisch-niederländische Luftfahrtkonzern Air France-KLM sperrte die Lounges in München, Stuttgart und Berlin-Tegel wieder auf. Diese wurden zu Beginn der Corona-Pandemie in Europa temporär geschlossen. Die exklusiven Wartebereiche an den genannten Flughäfen stehen SkyTeam-Passagieren ab Business-Class oder mit ausreichendem Vielfliegerstatus zur Verfügung. Der Carrier machte keine näheren Angaben zum momentanen Angebot in den Lounges.

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Eurowings kündigt zusätzliche Routen an

Ab Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Köln/Bonn und Berlin nimmt Eurowings insgesamt 26 Strecken auf. Dabei handelt es sich überwiegend um Ferien-Ziele, jedoch auch um einige Städte-Destinationen, wie der Carrier mitteilte. „Auch wenn der Weg zurück zur Normalität noch weit ist: Die touristische Nachfrage zieht bei uns spürbar an“, sagt Jens Bischof, CEO der Eurowings: „Auf diese Nachfrage reagieren wir mit Flügen zu den beliebtesten Ferienzielen Europas.“ Ab Hamburg werden im August folgende Ziele aufgenommen: Stockholm Budapest Mailand Malpensa Paris-CDG Ab Köln/Bonn kommen folgende Destinationen hinzu: Kavala Bastia Eurowings nimmt ab Stuttgart auf: Athen Valencia Amsterdam Dresden Ab Berlin-Tegel: Heraklion Split Ab Düsseldorf: Brai Porto Lyon Im September und Oktober 2020 sollen insgesamt 28 zusätzliche Routen aufgenommen werden. Von ihrem größten Standort Düsseldorf fliegt die Airline im September neu in die polnischen Städte Breslau und Krakau sowie nach Genf und Newcastle. Außerdem können Gäste Nizza, Venedig und Dubrovnik ab September buchen. Im Oktober können Eurowings Passagiere neu ab der Hauptstadt Nordrhein-Westfalens nach Gran Canaria fliegen. Ab Oktober fliegt Eurowings neu ab Hamburg ebenfalls nach Gran Canaria sowie nach Fuerteventura. Ab September fliegt Eurowings von Köln/Bonn ins portugiesische Faro, nach Budapest in Ungarn sowie nach Dresden. Ab Stuttgart fliegt die Airline ihre Passagiere im September ins ägyptische Hurghada und nach Krakau, außerdem wird die Verbindung nach Rom wieder aufgenommen. Damit bietet Eurowings bis zum Ende des Sommerflugplans wieder über 85 Ziele in Deutschland und Europa an.

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Juli: Deutlich mehr Passagiere in Berlin

An den Flughäfen Tegel und Schönefeld steigen die Passagierzahlen weiter an. Am vergangenen Sonntag zählten beide Flughäfen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 31.000 Fluggäste. Während in Tegel rund 21.000 Passagiere am 2. August starteten und landeten, waren es in Schönefeld knapp 10.400. Insgesamt fertigten beide Flughäfen im Juli rund 693.800 Fluggäste ab und damit mehr als vier Mal so viele wie im Vormonat Juni (167.891). Dennoch liege das Fluggastaufkommen mit einem Minus von 79 Prozent noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Die steigenden Fluggastzahlen zeigen, dass das Vertrauen in die Prozesse an den Flughäfen und bei den Airlines zunimmt. Die Corona-Teststellen spielen dabei eine wichtige Rolle. Schon jetzt lassen sich täglich mehrere hundert Passagiere freiwillig testen. Wir gehen davon aus, dass auch die verpflichtenden Tests auf hohe Akzeptanz stoßen und so das Fliegen für alle ein Stück sicherer machen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Lufthansa überweist Notkredit an Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss erhält von ihrer Konzernmutter einen weiteren Notkredit in der Höhe von 200 Millionen Schweizer Franken. Bereits zuvor wurde ein Darlehen in selbiger Höhe gewährt. Auch wurden Dividendenzahlungen in der Höhe von 300 Millionen Schweizer Franken erlassen. Hintergrund ist, so der „Tages-Anzeiger“, dass die deutsche Bundesregierung die Freigabe für das Swiss-Rettungspaket, das mit der schweizerischen Regierung ausverhandelt wurde, noch nicht erteilt habe. Das Medium vermutet, dass bei Swiss die Finanzmittel knapp werden, da enorm viele Flugscheine an Reisebüros und Privatpersonen erstattet werden müssen.  Die Lufthansa-Tochter führt derzeit nur rund ein Drittel des regulären Flugangebots durch. Die Auslastung wird im Bericht des „Tages-Anzeigers“ als „mäßig“ beschrieben. Daher sollen sich die Einnahmen auch in eng gesteckten Grenzen halten.  In der Schweiz wurde Swiss ein Kredit in der Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken bewilligt, jedoch kann die Auszahlung erst erfolgen, wenn die deutsche Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Im Hilfspaket für Lufthansa (neun Milliarden Euro) finden sich entsprechende Klauseln, dass die Unterstützungen der Schweiz, Belgiens und Österreich für Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines der Zustimmung Berlins bedürfen. Wann diese erteilt wird ist derzeit völlig unklar.

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Erstattungen: Easyjet angeblich schnell

Viele Menschen fühlten sich alleine gelassen, als auf einen Schlag Tausende Flüge gestrichen wurden und die oftmals schon bezahlten Tickets daraufhin wertlos wurden. Denn zwar haben Fluggäste in solchen Situationen das Recht auf ihrer Seite. Doch viele Fluggesellschaften speisten ihre Kunden mit Gutscheinen ab. Wollte man sein Geld zurück, musste man sich auf eine lange Wartezeit gefasst machen.  Viele hatten in diesen Krisenzeiten auch Wichtigeres zu tun und konnten sich nicht um die mühsame und oft nicht einfache Rückerstattung der Flugtickets kümmern. Dieses Problem macht sich Flightright zu Nutze: Sie bringen die Ansprüche der Fluggäste vor Gericht und streichen sich im Erfolgsfall eine Provision ein. Eine „Corona-Pause“ konnte das Unternehmen nicht einlegen. Ganz im Gegenteil: Innerhalb von zehn Wochen meldeten sich knapp 50.000 Betroffene auf der Website an, wie capital.de berichtet.  Flightright-Gründer Philipp Kadelbach zeigt dabei kein Verständnis für das Vorgehen der Airlines. „Die haben die Fluggäste als eine Art Zwangskreditgeber benutzt“, so der Anwalt. Erstaunlicherweise würde kleinere Carrier eine größere Zahlungsbereitschaft an den Tag legen als gestandene Fluglinien. „Die am besten zahlende Airline ist Easyjet“, so Kadelbach. Hochpreisige Anbieter wie Lufthansa, Air France oder KLM hätten hingegen „bis heute die Forderungen nicht bedient.“

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