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Atlas Air fliegt mit zwei Boeing 747-8F für Kühne+Nagel

Die U.S.-amerikanische Atlas Air wird ab dem dritten Quartal 2022 mit Boeing 747-8F im Auftrag der Spedition Kühne+Nagel fliegen. Laut Erklärung handelt es sich um die beiden letzten Einheiten, die von Boeing hergestellt werden. Die erste Boeing 747-8F soll ab dem dritten Quartal 2022 für Kühne+Nagel eingesetzt werden. Im vierten Quartal 2022 kommt eine zweite, baugleiche Maschine ins Charter für den Logistiker. Betrieben werden die beiden Langstrecken-Frachter durch Atlas Air. „Als Marktführer in der Luftfracht baut Kühne+Nagel sein dediziertes Charternetzwerk weiter aus, um Kunden mit Lösungen für langfristige Planung und qualitativ hochwertigen Service zu unterstützen. Wir sind stolz darauf, mit Atlas Air zusammenzuarbeiten und diese beiden neuen Boeing 747-8F in unser bereits umfangreiches globales Kapazitätsangebot aufzunehmen“, so Yngve Ruud, Vorstandsmitglied der Spedition. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Kühne+Nagel auszubauen, indem wir dedizierte Kapazitäten für ihr wachsendes globales Luftfrachtnetzwerk bereitstellen“, sagte John W. Dietrich, President und Chief Executive Officer von Atlas Air Worldwide. „Die Boeing 747-8F spielt eine unglaublich wichtige Rolle in der globalen Luftfracht, mit fortschrittlicher Technologie, die einen geringeren Treibstoffverbrauch, eine höhere Kapazität und eine einzigartige Bugladefähigkeit ermöglicht. Wir freuen uns darauf, diese beiden 747 in Empfang zu nehmen und sie für Kühne+Nagel zu betreiben, um ihr Netzwerk für die kommenden Jahre zu unterstützen.“

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Airbus fährt Rekordgewinn ein

Dem weltgrößten Flugzeugbauer Airbus ist ausgerechnet im zweiten Corona-Jahr 2021 der höchste Gewinn seiner Geschichte gelungen. Dank gestiegener Flugzeug-Auslieferungen, Einsparungen und positiver Sondereffekte übertraf der Überschuss mit 4,2 Milliarden Euro den bisherigen Rekordgewinn von 2018, wie der Konkurrent des US-Herstellers Boeing in einer Aussendung mitteilt. Im laufenden Jahr will Airbus-Chef Guillaume Faury die in der Krise gedrosselte Flugzeugproduktion wieder ein gutes Stück hochfahren. Der Gewinn im Tagesgeschäft soll weiter steigen. Der Hersteller brachte nach dem herben Geschäftseinbruch im ersten Corona-Jahr nun 611 Verkehrsflugzeuge an den Mann – 45 mehr als 2020. Der Umsatz legte um vier Prozent auf 52,1 Milliarden Euro zu. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Sondereffekten (bereinigtes Ebit) verdreifachte sich nahezu auf knapp 4,9 Milliarden Euro. In den Jahren 2019 und 2020 hatte Airbus Milliardenverluste eingefahren – erst aufgrund einer Strafe wegen Korruptionsvorwürfen, dann wegen der Corona-Krise und des Stellenabbaus. Angesichts des jüngsten Milliardengewinns sollen die Anteilseigners nach zwei Nullrunden wieder eine Dividende erhalten. Nach den Einschnitten infolge der Pandemie will die Airbus-Führung die Flugzeugproduktion wieder ein gutes Stück hochfahren. Vor allem die Mittelstreckenjets aus der Modellfamilie A320neo sind trotz der Krise stark gefragt. Insgesamt plant Airbus in diesem Jahr die Auslieferung von rund 720 Verkehrsflugzeugen, das wären gut 100 mehr als im vergangenen Jahr. Das Rekordniveau von 863 ausgelieferten Maschinen aus dem Jahr 2019 ist aber immer noch ein gutes Stück entfernt.

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Ryanair stockt in Edinburgh und Leeds Bradford auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair stationiert auf dem schottischen Flughafen Edinburgh fünf Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 200. Die Basis wird somit künftig zehn Maschinen umfassen. Gleichzeitig kündigt man acht neue Strecken an. Ab Edinburgh wird der Lowcoster im Sommerflugplan 2022 insgesamt 65 Strecken anbieten. Neu im Programm sind Bari, Cork, Madrid, Marrakesch, Nimes, Palermo, Paris-Beauvais und Santiago. Pro Woche sollen bis zu 250 Flüge durchgeführt werden. Laut Ryanair sind das um 50 Stück mehr als im Sommerflugplan 2019. Fünf der insgesamt zehn stationierten Flugzeuge werden Boeing 737 Max 200 sein. Eine weitere Boeing 737-800 wird der Carrier auf dem Leeds Bradford Airport stationieren. Diese Basis besteht künftig aus drei Flugzeugen. Neu wird man nach Zadar, Paris-Beauvais und Barcelona fliegen. Ab diesem Flughafen bietet Ryanair im Sommerflugplan 2022 bis zu 95 Flüge pro Woche an. Damit liegt man eigenen Angaben nach um zehn Stück über dem Niveau von 2019. Bedient werden 23 Destinationen.

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Malaysia Airlines flottet 25 Boeing 737 Max 8 ein

Die Fluggesellschaft Malaysia Airlines wird insgesamt 25 Boeing 737 Max 8 in die Flotte aufnehmen. Die Mittelstreckenjets sollen zwischen 2023 und 2026 an den Carrier übergeben werden. Es handelt sich um Leasingflugzeuge. Die 25 Boeing 737 Max 8 werden über die Air Lease Corporation bezogen. Mit dieser Gesellschaft hat Malaysia Airlines langfristige Leasingverträge abgeschlossen. Die Flugzeuge stammen aus einer bestehenden Order, die der Lessor bereits vor einiger Zeit bei Boeing getätigt hat. Airline-Chef Izham Ismail erklärt in einer Aussendung unter anderem, dass dieser Maschinentyp Malaysia Airlines eine größere Flexibilität ermöglichen würde.

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A7-BAC: Qatar Airways verpasst B777-300ER eine Retro-Livery

Golfcarrier Qatar Airways hat der Boeing 777-300ER mit der Registrierung A7-BAC eine Retrolackierung verpasst. Das im Jahr 2008 übernommene Langstreckenflugzeug wurde unter anderem in Toulouse in diesem Farbenkleid fotografiert. Dieses hebt sich deutlich von der aktuellen Qatar-Airways-Livery, die im Startfoto dieses Artikels zu sehen ist, ab. Der 13,6 Jahre alte Langstreckenjet ist das momentan einzige Flugzeug des Golfcarriers, das eine Retrolackierung trägt. In nachstehend eingebetteter Twitter-Galerie ist die A7-BAC im Retro-Outfit zu sehen.

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Kanada: Swoop flottet sechs Boeing 737-Max-8 ein

Die Westjet-Tochter Swoop erweitert die Flotte um sechs Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737 Max 8. Diese sollen im Laufe des Sommers 2022 übernommen werden. Gleichzeitig will man das Streckennetz ausbauen. Der kanadische Billigflieger betreibt derzeit zehn Boeing 737-800. Die Einflottung der zusätzlichen Flugzeuge ist eigenen Angaben nach eine Reaktion auf die derzeit hohe Nachfrage. Man rechnet damit, dass besonders hinsichtlich Urlaubsreisen ein enormer Nachholbedarf besteht. Die sechs Boeing 737 Max 8 sollen primär im Inlandsverkehr eingesetzt werden. Punktuell werden diese aber auch auf internationalen Strecken anzutreffen sein. “Wir haben über die Feiertage eine sehr bedeutsame Nachfrage nach Rückreisen gesehen, was signalisiert, dass die Kanadier bereit sind, sich mit Familie und Freunden wieder zu vereinen. Die Anschaffung von sechs neuen Flugzeugen als Reaktion auf die erwartete Nachfrage wird sicherstellen, dass Swoop in diesem Sommer mehr Kanadier wieder verbindet und gleichzeitig die wirtschaftliche Erholung Kanadas beschleunigt”, so Bert van der Stege, Finanzchef von Swoop. Der Carrier hat bereits eine ganze Reihe neuer Strecken angekündigt. Diese sollen schrittweise ab Mai 2022 aufgenommen werden. Überwiegend werden diese ab Newfoundland und Labrador angeboten.

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Air Europa will mit zehn zusätzlichen Boeing 787 expandieren

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa plant die Langstreckenflotte um zehn Langstreckenjets des Typs Boeing 787 zu erweitern. Im Nachgang der gescheiterten Übernahme durch die IAG kann man sich nun auch einen Fortbestand in Eigenregie vorstellen. Der spanischen Regierung passt es so ganz und gar nicht in den Kram, dass der Deal zwischen Air-Europa-Eigentümer Globalia und der International Airlines Group geplatzt ist. Hintergrund ist auch, dass Staatshilfen gewährt wurden und laut lokalen Medienberichten Air Europa erneut um eine Finanzspritze angesucht hat. Dennoch gilt der Carrier als strategisch bedeutsam, denn man unterhält ein dichtes Inlandsnetz, das sowohl als Feeder als auch Point-to-Point genutzt wird. Zuletzt gab es seitens der Regierung auch Überlegungen, dass Teile der staatlichen Kredite in eine Beteiligung umgewandelt werden könnten. Angedacht war, dass man so die IAG doch noch zu einem Einstieg bewegen könnte. Globalia scheint von diesen Vorschlägen, um die es zwischenzeitlich wieder ruhig geworden ist, nicht sonderlich begeistert zu sein. Firmenchef Juan José Hidalgo wehrt sich gegenüber der Zeitung OK Diario gegen diese Pläne und betont, dass die Globalia-Tochter wieder schwarze Zahlen schreiben würde. Auch habe man genügend Finanzmittel, um die Zinsen und die endfälligen Darlehen zurückbezahlen zu können. Man hat nun einen Fortbestand im Alleingang im Fokus und stemmt sich dagegen, dass der Carrier doch zum Mitbewerber Iberia stammen könnte. Um diesem Anspruch Nachdruck verleihen zu können, will man noch dieses Jahr zehn zusätzliche Boeing 787 einflotten und das Langstreckenangebot ausbauen. Momentan hat man bereits 18 Maschinen dieses Typs in der Flotte.

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B757-Nachfolger: Icelandair schwankt zwischen A321LR/XLR und B787

Die Icelandair Group will heuer die Entscheidung über den Nachfolger für die in die Jahre gekommene Boeing 757-Flotte treffen. Man hat sich noch nicht entschieden, ob man bei Airbus oder Boeing bestellen wird. Jedenfalls sollen die Maschinen in etwa ab 2025 übernommen werden. Wie unentschlossen der isländische Konzern ist, zeigt auch ein Blick in den jüngsten Geschäftsbericht der Holdinggesellschaft: “In der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird Icelandair einen anderen größeren Flugzeugtyp in Betracht ziehen, um die B757 zu ersetzen. Dies bietet dem Unternehmen mehrere Optionen – sowohl in Bezug auf größere Narrowbody-Flugzeuge als auch in Bezug auf Großraumflugzeuge”. Während der Präsentation der jüngsten Zahlen meinte Firmenchef Bogi Nils unter anderem, dass sowohl der A321LR/XLR als auch die Boeing 787 im Rennen sind. Entschieden hat man sich aber noch nicht. Die Würfel sollen noch heuer fallen. Derzeit betreibt man 16 B757-200 und zwei B757-300. Im Sommer 2022 sollen dem aktuellen Planungsstand nach nur 13 Boeing 757 eingesetzt werden.

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Auslieferungen: Boeing knapp vor Airbus

Der Flugzeughersteller Airbus konnte im Jänner 2022 insgesamt 36 Neubestellungen an Land ziehen. Allerdings stornierte man Qatar Airways eine Order über 50 A321neo. Auch wurden im Zusammenhang mit diesem Carrier zwei A350-1000 aus dem Backlog gestrichen. Ausgeliefert wurden zwei A220-100, 13 A320neo, 11 A321neo und vier A350-900, also insgesamt 30 Verkehrsflugzeuge.  Der Konkurrent Boeing konnte im ersten Monat des laufenden Jahres 77 Neubestellungen vermelden. Dabei handelt es sich um die Maschinentypen B737-MAx sowie B777.  Augenscheinlich konnten die U.S.-Amerikaner auch von der angespannten Stimmung zwischen Qatar Airways und Airbus profitieren, denn der Golfcarrier bestellte 14 B777X und zwei B777F. Auch unterschrieb man einen LOI für die Boeing 737 Max 10. DIe U.S.-Amerikaner konnten im Jänner 2022 insgesamt 32 Verkehrsflugzeuge an Kunden übergeben. Überwiegend handelt es sich dabei um B737-Max-Mittelstreckenjets. Damit lag man auch in dieser Hinsicht knapp über Airbus, denn der europäische Konkurrent konnte im Jänner 2022 nur 30 Maschinen ausliefern.

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Smartlynx flottet in Kürze erste Boeing 737 Max 8 ein

Die lettische SmartLynx Group hat mit dem Leasinggeber SMBC Aviation Capital einen Vertrag über zwei Boeing 737 Max 8 unterschrieben. Diese sollen im April zur Flotte des auf ACMI-, Charter- und Cargodienstleistungen spezialisierten Konzerns stoßen. In der Vergangenheit setzte SmartLynx primär auf Maschinen des Herstellers Airbus. Nun entschied man sich für die Einflottung von Boeing 737 Max 8. Die ersten beiden Exemplare werden über den eingangs genannten Leasinggeber bezogen. Bereits im Dezember 2021 wurde bekannt, dass das U.S.-amerikanische Modell künftig eine große Rolle spielen wird. „Da SmartLynx Airlines seine Flotte weiter modernisiert, besteht kein Zweifel daran, dass die Boeing 737 Max 8 das richtige Flugzeug für uns ist, und wir haben uns gefreut, mit SMBC zusammenzuarbeiten, um dies zu verwirklichen. Nur diese Flugzeuge werden es uns ermöglichen, unsere Dienstleistungen und die Märkte, die wir abdecken können, zu erweitern, es wird uns auch ermöglichen, einen noch besseren Service und eine unübertroffene technische Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Firmenchef Zygimantas Surintas. Es wurde bereits eine Rekrutierungskampagne gestartet, um entsprechend qualifizierte Besatzungen für die neu geleasten Flugzeuge zu finden.

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