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Ende einer Ära: Air India hat letzte Boeing 747 verkauft

Die Fluggesellschaft Air India hat für ihre letzten Boeing 747-400 einen Käufer gefunden. Die betagten Maschinen, die in den 1990er-Jahren hergestellt wurden, sollen teilweise in Frachter konvertiert werden. Zwei der nun ehemaligen Air-India-Jumbojets werden zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt und was nicht mehr vermarktet werden kann, wird verschrottet. Die beiden anderen Exemplare haben eine fliegerische Zukunft, denn der U.S.-amerikanische Käufer will diese in Frachtflugzeuge umbauen lassen. Die besagten vier Boeing 747-400 sind die letzten ihrer Art, die bei Air India im Einsatz waren. gebaut wurden sie zwischen 1993 und 1996. Beim indischen Carrier endet mit der Ausflottung und dem Verkauf dieser vier Flugzeuge eine Ära, denn über viele Jahre hinweg waren die Jumbos die Flaggschiffe von Air India. Vorerst bleiben drei von vier Boeing 747-400 weiterhin auf dem Flughafen Mumbai geparkt. Der neue Eigentümer wird zu einem späteren Zeitpunkt die Überstellung veranlassen. Die einstige VT-EVA, die nun ans N940AS registriert ist, wurde am 22. April 2024 nach Seattle und damit in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt. Es wurde seitens Air India letztmalig im Jahr 2021 kommerziell eingesetzt. Seither wartete diese Boeing 747-400 auf dem Mumbai Airport auf bessere Zeiten. Ausgeliefert wurde es im Jahr 1996 direkt an die größte Fluggesellschaft Indiens. Eigentlich wollte Air India die Jumbojets noch einige Jahre betreiben. Die Corona-Pandemie hat aber dazu geführt, dass der neue Eigentümer Tata Sons die Planungen verworfen hat. Aus wirtschaftlichen Gründen setzt man auf den Langstrecken lieber auf Zweistrahler wie Boeing 777-300ER, die jedoch selbst ein Ablaufdatum haben, denn dieser

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Johannesburg: Boeing 737-800 verliert Rad beim Start

Die Boeing 737-800 mit der Registrierung ZS-FGE, betrieben von Fly Safair, hat am 21. April 2024 während dem Start am Flughafen Johannesburg das linke Hauptfahrwerksrad verloren. Der Vorfall wurde von den Lotsen beobachtet. Eigentlich hätte es ein routinemäßiger Inlandsflug von Johannesburg nach Kapstadt werden sollen. Die Boeing 737-800 hob zunächst völlig unauffällig ab, doch dann verabschiedete sich das äußere linke Rad des Hauptfahrwerks. Dieses ist abgefallen. Der Vorfall wurde vom zuständigen Fluglotsen beobachtet, so dass dieser sofort die Piloten über den Verlust des Rades informierte. Der Kapitän entschied, dass der Steigflug sofort abgebrochen wird. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Mittelstreckenjet auf einer Flughöhe von etwa 22.000 Fuß. Zunächst begab man sich in eine Warteschleife, da die weitere Vorgehensweise evaluiert werden musste. In der Luft besteht bei solchen Vorfällen überhaupt kein Risiko. Knifflig wird aber die Landung und genau für diese waren der Kapitän und sein Erster Offizier auf die Mithilfe der Flugsicherung angewiesen, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wie in solchen Fällen üblich flog die ZS-FGE zunächst in niedriger Flughöhe am Tower vorbei, so dass die Fluglotsen, auch unter Zuhilfenahme von Ferngläsern, den Schaden sehen können, um den Piloten wichtige Informationen, die dazu führen, dass das Ausmaß besser eingeschätzt werden kann. So konnte der Kapitän das richtige Verfahren für eine sichere Landung auswählen und etwa 190 Minuten nach dem Start setze die Maschine sicher auf dem Flughafen Johannesburg auf. Möglicherweise ist es bei der Landung dazu gekommen, dass sich im Bereich des Fahrwerks noch so einiges verbogen hat,

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Über Athen: Ethiopian nimmt Kurs auf Warschau-Chopin

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 16. Juni 2024 die Star-Alliance-Drehkreuze Addis Abeba und Warschau-Chopin miteinander verbinden. Auf dem Weg dorthin gibt es einen Stopp in Athen, wo Star-Alliance-Partner Aegean Airlines einen Hub unterhält. Damit ist bereits klar, dass es sich nicht um eine gänzlich neue Strecke handelt, denn die griechische Hauptstadt ist schon lange im Streckennetz von Ethiopian Airlines zu finden. Allerdings verlängert man diese Route nach Warschau, so dass es künftig auch Fünfte-Freiheit-Flüge zwischen Athen und Warschau vice versa gegeben wird. Derzeit ist geplant, dass Addis Abeba-Athen-Warschau-Athen-Addis Abeba mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 bedient werden soll. In Richtung Europa geht es an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Freitag und Sonntag. Die Rückflüge werden an Montagen, Dienstagen, Donnerstagen und Samstagen durchgeführt. Bemerkenswert ist, dass in der offiziellen Mitteilung die Star-Alliance-Partner Aegean und Lot gar nicht erwähnt sind. Allerdings ist davon auszugehen, dass es zu einem späteren Zeitpunkt diverse Umsteigeverbindungen über die jeweiligen Reservierungssysteme in den Verkauf kommen werden. Ob ein mögliches Codesharing auch auf der Fünfte-Freiheit-Route zwischen Athen und Warschau-Chopin vice versa zur Anwendung kommen könnte, ist noch völlig offen. Sowohl Lot als auch Aegean bieten diese Strecke auch auf eigene Rechnung an. Zusätzlich gibt es Angebote von der Lowcost-Konkurrenz.

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Royal Air Maroc schreibt Anschaffung von 200 Flugzeugen aus

Die Fluggesellschaft Royal Air Maroc will bis zu 200 Verkehrsflugzeuge beschaffen. Dazu hat man vor wenigen Tagen eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Derzeit besteht die Flotte aus 52 Maschinen. Der staatliche Carrier hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man bis Ende des laufenden Jahrzehnts viermal so viele Flugzeuge betreiben will. Schon vor einigen Wochen wurde spekuliert, das Royal Air Maroc in Kürze auf die Suche nach Angeboten gehen könnte. Nun ist es soweit, denn man hat am 18. April 2024 eine offizielle Ausschreibung herausgegeben. Nun erwartet man sich, dass Hersteller wie Boeing, Airbus und Embraer dem in Marokko ansässigen Luftfahrtunternehmen schmackhafte Angebote übermitteln. Derzeit ist aber noch völlig offen, ob man bei nur einem Flugzeugbauer bestellen wird oder aber auf verschiedene Hersteller aufteilt. Auch sonst ist die Ausschreibung ein wenig schwammig gehalten, denn die genaue Aufteilung zwischen Narrow- und Widebodies geht daraus gar nicht hervor. Das Management äußerte sich gegenüber lokalen Medien wiederholt, dass man in beiden Bereichen zusätzlichen Bedarf an Verkehrsflugzeugen hat. Daher ist davon auszugehen, dass sowohl Widebodies als auch Narrowbodies bestellt werden. Die genaue Stückzahl steht ebenfalls noch nicht fest, denn die Rede ist momentan von „bis zu“ 200 Maschinen. Details dürften dann Verhandlungssache mit den Herstellern sein. Die Regierung von Marokko hat vor einiger Zeit angekündigt, dass man kräftig in die Luftfahrt investieren wird. Das schließt einerseits eine großangelegte Expansion des Staatscarriers, andererseits auch Anreize für ausländische Airlines zusätzliche Verbindungen aufzunehmen, ein. Beispielsweise hat Ryanair eine Sondergenehmigung für die Durchführung von Inlandsflügen erhalten. In erster Linie will

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Washington: Crash von Embraer 190 und Boeing 737-Max-8 knapp verhindert

Am 18. April 2024 ist es am Flughafen Washington National (Ronald Reagan) zu einem Beinahe-Unfall gekommen. Betroffen waren ein von Jetblue betriebener Embraer 190 und eine Boeing 737-Max-8 von Southwest Airlines. Ersten Erkenntnissen nach dürften fehlerhafte Anweisungen der Lotsen gewesen sein. Der Jetblue-E190 sollte vom Washington National aus nach Boston-Logan fliegen. Dazu erhielten die Piloten um 7 Uhr 40 Lokalzeit seitens der Flugsicherung die entsprechende Freigabe zum Start auf der Runway 4. Allerdings: Den Piloten der Southwest-B737-Max-8 wurde unmittelbar zuvor genehmigt diese Start- und Landebahn zu queren. Es ist noch völlig unklar wie es zu diesem Versehen kommen konnte. Jedenfalls erkannte ein Lotse das potentiell extrem gefährliche Missgeschick und warnte über den Funk die Piloten beider Maschinen. Der Embraer 190 hatte bereits mit dem Beschleunigungsvorgang begonnen. Daraufhin wurde der Start des Jetblue-Regionaljets sofort abgebrochen, was auch über einen Funkspruch bestätigt wurde. Auch die Southwest-Maschine wurde gestoppt, jedoch wies deren Kapitän über Funk darauf hin, dass man die Freigabe zum Queren der Runway 4 erhalten habe. Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde schreibt in einer ersten Erklärung wie folgt: „Ein Fluglotse wies Southwest Airlines Flug 2937 an, die Landebahn 4 des Ronald Reagan Washington National Airport zu überqueren, während JetBlue Flug 1554 seinen Startvorgang auf derselben Landebahn begann“. Beide Carrier erklärten, dass ihre jeweiligen Piloten die Anweisungen der Flugsicherung eingehalten hätten. Aus Sicherheitsgründen habe man dann wegen der Warnung sofort abgebrochen und die Flugzeuge zum Stillstand gebracht, so dass eine theoretisch mögliche Kollision verhindert werden konnte. Die Unternehmen werden nun mit der FAA kooperieren,

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Gatwick: Norse kündigt Kapstadt an

Die britische Fluggesellschaft Norse Atlantic UK beabsichtigt im Winterflugplan 2024/25 Nonstopflüge zwischen London-Gatwick und Kapstadt anzubieten. Der Erstflug ist für den 28. Oktober 2024 angekündigt. Die Winter-Route soll vorläufig dreimal wöchentlich bedient werden. Als Fluggerät sind Maschinen des Typs Boeing 787-9 geplant. Im Gegenzug streicht Norse Atlantic UK aber die Präsenz auf einigen Karibik-Routen, denn diese wird man im Winter 2024/25 nicht mehr anbieten.

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American Airlines mit neuen Front-Row-Suites

Kräftig aufrüsten will die Fluggesellschaft American Airlines die Kabinen ihrer Maschinen der Typen Boeing 787-9 und Boeing 777-300. In den ersten Reihen sollen so genannte Suiten eingebaut werden, die Passagieren mehr Raum und Privatsphäre bieten sollen. Bereits im Jahr 2022 hat American Airlines angekündigt, dass alle bestellten Single-Aisle-Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A321XLR mit dem so genannten Flagship-Suite-Sitz ausgerüstet werden sollen. Auch sollen sämtliche Boeing 787-9, die neu ausgeliefert werden, entsprechend ausgerüstet werden. Nun bestätigte das Unternehmen, dass auch die bestehenden B787-9 und B777-300 modernisiert werden sollen. Die neuen Suiten in der ersten Reihe sind so konzipiert, dass sie den Kunden einen großzügigen Raum, mehrere Ablageflächen und exklusive Annehmlichkeiten bieten. Dazu gehören eine Nest Bedding-Matratzenauflage, eine Überwurfdecke, ein Lendenkissen aus Memory-Schaumstoff, ein Nest Bedding-Pyjama und ein exklusives Amenity Kit mit zusätzlichen Hautpflegeprodukten von Thirteen Lune by Joanna Vargas und Relevant. Weiters sollen die so genannten Flagship-Suites ermöglichen, dass die Passagiere direkten Zugang zum Gang erhalten sowie aufgrund von Sichtschutztüren eine verbesserte Privatsphäre bekommen sollen. Auch in der Premium-Economy-Class will man einige Upgrades vornehmen. Beispielsweise sollen erneuerte Kopfstützenflügel zum Einsatz kommen, die Reisenden mehr Privatsphäre bieten sollen. Weiters stehen den Passagieren Möglichkeiten zum induktiven Laden ihrer tragbaren Geräte wie Smartphones und/oder Tablet-PCs zur Verfügung. In der Economy-Class will American Airlines künftig verbesserte Einzelbildschirme anbieten. Eigenen Angaben nach sollen diese dem 4K-Standard entsprechen. Mittels Bluetooth soll es möglich sein eigene kabellose Kopfhörer mit dem IFES-System zu verbinden. Für das Laden von Geräten will man Steckdosen sowie USB-A und USB-C-Buchsen anbieten. Die aufgerüsteten Kabinen

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Zurück nach Tel Aviv: El Al lässt Passagiere nicht in Abu Dhabi aussteigen

Für die Passagiere von El-Al-Flug LY971 hatten die starken Regenfälle, die sich in der vergangenen Woche in den Vereinigten Arabischen Emirate ereignet haben, einen durchaus unangenehmen Nebeneffekt. Statt nach Dubai-International ging es nach Abu Dhabi und dann wieder zurück nach Tel Aviv. Am 17. April 2024 sollte die von El Al betriebene Boeing 777-200ER mit der Registrierung 4X-ECE unter der Flugnummer LY971 von Tel Aviv nach Dubai-International (DXB) fliegen. Dort angekommen ist das Langstreckenflugzeug nicht, denn die starken Regenfälle, die im Emirat Dubai geherrscht haben, hatten erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb des Airports. Dies hatte zur Folge, dass besagter El-Al-Flug nach Abu Dhabi ausweichen musste. Eigentlich wäre das keine Erwähnung wert, denn sonderlich weit sind die Städte Dubai und Abu Dhabi nicht voneinander entfernt. Unter normalen Umständen wäre es eine Kleinigkeit gewesen für die Passagiere einen Transfer an ihren Zielort zu organisieren. Doch dazu kam es nicht, denn der in Israel ansässige Carrier wollte in der Hauptstadt der Vereinigten Emirate zunächst abwarten, um zu einem späteren Zeitpunkt auf dem Luftweg nach Dubai zu übersetzen. Für die Passagiere hatte dies den unangenehmen Nebeneffekt, dass die Besatzung niemanden in Abu Dhabi ausstiegen lassen hat. Die Fluggäste mussten mehrere Stunden auf dem Vorfeld an Bord der 4X-ECE verharren. Als dem Kapitän dann klar wurde, dass es kaum möglich sein wird am 17. April 2024 den Flug nach Dubai fortzusetzen, beschloss er den Rückflug nach Tel Aviv einzuleiten. Betroffene berichten, dass sie nicht gefragt worden wären, ob sie in Abu Dhabi, das sich nicht

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Antalya: Corendon startet SAF-Beimischung

Die Ferienfluggesellschaften des türkischen Corendon Konzerns haben mitgeteilt, dass man seit kurzer Zeit auf ausgewählten Flügen von/nach Antalya dem Kerosin auch SAF beimischt. Das so genannte Sustainable Aviation Fuel bezieht man von Petrol Ofisi. Zunächst führt man die SAF-Beimischung von/nach Antalya auf dem Maschinentyp Boeing 737-800 durch. Nach der Einführung am Flughafen Antalya plant Corendon Airlines, den nachhaltigen Kraftstoff im kommenden Jahr auch in ihren Flugzeugen am Flughafen Izmir an der Türkischen Ägäis einzusetzen. Die Gesamtmenge an beigemischtem SAF soll bis 2025 mindestens verdoppelt und innerhalb von fünf Jahren um das Zehnfache erhöht werden. „Die Nutzung von SAF spielt eine wichtige Rolle bei unseren Bemühungen, den CO2-Ausstoß im Flugverkehr zu senken“, erklärt Yıldıray Karaer, CEO von Corendon Airlines. „Wir wollen deshalb den Einsatz dieses alternativen Treibstoffs in unserer Flotte weiter ausbauen und damit unserer Verantwortung für einen umweltschonenderen Betrieb gerecht werden.“

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Air France fliegt mit Boeing 777 nach Abu Dhabi

Die französische Fluggesellschaft Air France stellt ihren Flugbetrieb zwischen Paris CDG und Abu Dhabi um. Konkret ersetzt die Airline die Flüge mit Airbus-Flugzeugen durch Flüge mit Boeing-Flugzeugen. Die Fluggesellschaft Air France hat eine Änderung ihres Flugbetriebs auf der Strecke Paris CDG-Abu Dhabi angekündigt. Die Flüge auf dieser Strecke, die planmäßig mit Airbus A350 durchgeführt werden sollten, werden künftig mit Boeing 777-300ER durchgeführt. Der Wechsel des Flugzeugtyps betrifft den Zeitraum von Oktober bis März, in dem die täglichen Flüge mit Boeing-Flugzeugen durchgeführt werden, so das Portal Aero Routes.

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