Boeing

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Santo Domingo: Boeing 787-9 bei Landung von Asphalt-Teilen beschädigt

Auf dem Flughafen Santo Domingo wurde eine von Air Europa betriebe Boeing 787-9 während der Landung beschädigt. Das Langstreckenflugzeug wurde von Teilen der Runway-Oberfläche, die sich aus ungeklärter Ursache gelöst haben, getroffen. Der Vorfall ereignete sich am 7. April 2024 mit der Maschine, die die Kennung EC-NBX trägt. Der Dreamliner landete aus Madrid kommend unter der Flugnummer UX89 in Santo Domingo. Der Flug ist völlig unspektakulär und routinemäßig verlaufen. Erst kurz nach dem Aufsetzen auf der Piste kam es zum ungewöhnlichen Vorfall. Die EC-NBX wurde während dem Bremsvorgang von mehreren Fremdkörpern getroffen. Offiziellen Angaben nach soll es sich dabei um Bestandteile der Oberfläche der Start- und Landebahn, die sich aus noch ungeklärter Ursache gelöst haben, handeln. Dabei erlitt das Langstreckenflugzeug Beschädigungen, die unter anderem auf den eingebetteten Fotos, die über Social Media verbreitet wurden, ersichtlich sind. Aus Sicherheitsgründen wurde das Flugzeug von Technikern untersucht. Dabei wurden erhebliche Beschädigungen – unter anderem zahlreiche Löcher – am Rumpf festgestellt. Überwiegend sind diese im unteren Bereich der Maschine aufgetreten. Der verantwortliche Flugkapitän entschied sich diese Boeing 787-9 für fluguntauglich zu erklären. Dies hatte zur Folge, dass der Rückflug nach Madrid gestrichen werden musste. Air Europa erklärte auf Anfrage, dass man momentan davon ausgeht, dass sich während der Landung ein Bruch der Asphaltdecke der Runway ereignet haben dürfte. Die Trümmer trafen dann die Boeing 787-9. Dafür spricht auch, dass auf der Start- und Landebahn zahlreiche Schlaglöcher gefunden wurde. Dies hatte zur Folge, dass der Betrieb temporär eingestellt werden musste. Mithilfe von Kaltasphalt und Beton

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Ab Brno und Ostrava: Čedok legt Mauritius-Charter auf

Der tschechische Reiseveranstalter Čedok hat angekündigt, dass man im Winterflugplan 2024/25 wieder Charterflüge ab Brno nach Phuket anbieten wird. Neu ist auch, dass diese Flüge auch ab Ostrava angeboten werden sollen. Operating Carrier der Charterflüge bleibt weiterhin die italienische Fluggesellschaft Neos mit Maschinen des Typs Boeing 787. Sowohl ab Ostrava als auch ab Brno sollen neu auch Charter nach Mauritius angeboten werden. Die Durchführung soll jeweils am Verkehrstag Mittwoch erfolgen. Mit dem Verkauf von Pauschalreisen für die Wintersaison 2024/25 will der Tour Operator noch im April 2024 beginnen.

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Southwest: Boeing 737-800 verliert Abdeckung von Triebwerk

Am 7. April 2024 musste Southwest-Airlines-Flug WN3695 auf dem Weg von Denver nach Houston eine Rücklandung absolvieren. Die Maschine verlor im Steigflug die Verkleidung des rechten Triebwerks. Betroffen war die Boeing 737-800 mit der Registrierung N8668A. Dem Vernehmen nach ist eine Beschädigung an der Tragfläche entstanden. Der Kapitän entschied aus Sicherheitsgründen zum Flughafen Denver zurückzukehren. Die Landung konnte sicher absolviert werden, so dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder den Mittelstreckenjet unverletzt verlassen konnten. Die NTSB hat mittlerweile die Ermittlungen aufgenommen. Ein Fluggast hat die Landung mit dem beschädigten Triebwerk von der Kabine aus gefilmt und auf dem Portal YouTube veröffentlicht: https://www.youtube.com/watch?v=l1-Wszopfy

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Egyptair nimmt Kairo-Prag auf

Das Star-Alliance-Mitglied Egyptair legt im Sommerflugplan 2024 eine Nonstopverbindung zwischen den Hauptstädten von Ägypten und der Tschechischen Republik auf. Ab 9. Juli 2024 beabsichtigt der Carrier dreimal wöchentlich ab Kairo Kurs auf Prag zu nehmen. Diese Route soll mit Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 bedient werden. Es handelt sich um eine saisonale Flugverbindung, die nur während dem Sommer 2024 angeboten werden soll.

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Heathrow: Virgin-Dreamliner touchiert A350-1000 von British Airways

Auf dem Flughafen London-Heathrow haben am 6. April 2024 eine von Virgin Airlines betriebe Boeing 787-9 und ein Airbus A350-1000 von British Airways unliebsame Bekanntschaft miteinander gemacht. Es ist bloßer Sachschaden entstanden. Der Dreamliner mit der Registrierung G-VDIA wurde am 6. April 2024 im Rahmen des so genannten Pushback-Vorgangs vom Gate zurückgeschoben. Dabei ist es zu einem Missgeschick gekommen, denn mit dem Winglet touchierte die von Virgin Airlines betriebene Boeing 787-9 das Seitenleitwerk des British-Airways-Airbus-A350-100 mit der Registrierung G-XWBC. Das zuletzt genannte Flugzeug sollte in Kürze als BA81 nach Accra fliegen. Dazu ist es wegen dem Boden-Zwischenfall zunächst nicht gekommen. Offiziellen Angaben nach haben beide Langstreckenflugzeuge Beschädigungen erlitten. Es gab aber keine Verletzten, so dass es bei bloßem Sachschaden geblieben ist. Aus Sicherheitsgründen haben die betroffenen Fluggesellschafen die beiden Maschinen, die in den Vorfall involviert waren, temporär aus dem Verkehr gezogen. Beide Airlines müssen ihre Flugzeuge umfangreich untersuchen und die Schäden beheben. Dies kann so einiges an Zeit in Anspruch nehmen. Laut British Airways wurden die Passagiere von Flug BA81 mit einer Ersatzmaschine an ihren Zielort gebracht. Es wurde die G-XWBB eingesetzt, jedoch stand dieser Jet nicht sofort zur Verfügung. Die Reisenden mussten erst auf die Rückkunft nach London-Heathrow warten, so dass es eine 6,5-stündige Verspätung gegeben hat. Die britische Flugunfalluntersuchungsbehörde hat bereits angekündigt, dass ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Anzumerken ist auch, dass vorsorglich sowohl die Feuerwehr als auch der Rettungsdienst bereitgestellt wurden. Glücklicherweise wurden die Dienste der Einsatzkräfte dann nicht benötigt. In solchen Fällen ist es üblich, dass rein

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Mit 32 Jahre aber B737-400: 4 Airways erhält AOC und Betriebsgenehmigung

Mit 4 Airways geht ein weiterer Anbieter für ACMI- und Charterflüge an den Start. Das Unternehmen bekam am 27. März 2024 seitens der Zivilluftfahrtbehörde von Malta das AOC und die Betriebsgenehmigung erteilt. Zunächst will man mit Boeing 737-Classic abheben, denn auf diese Baureihe wurde seitens TM-CAD die CAMO-Lizenz ausgestellt. Das junge Luftfahrtunternehmen sitzt in Birkirkara, der größten Gemeinde der Republik Malta. Der offizielle Firmenname lautet „4 Airways Limited“. Die Eintragung ins Firmenbuch ist im November 2023 erfolgt und die luftfahrtrechtlichen Dokumente wurden laut vorliegenden Unterlagen am 27. März 2024 durch die Zivilluftfahrtbehörde der Republik Malta ausgestellt. Über einen IATA-Two-Letter-Code verfügt 4 Airways derzeit noch nicht. Der ICAO-Designator lautet DAK und das Funk-Callsign ist Duck Airways. Das erst Flugzeug, das im maltesischen Luftfahrtregister eingetragen wurde, ist die Boeing 737-400 mit der Registrierung 9H-FIT, die im Jahr 1992 an Aero USA ausgeliefert und anschließend an Air Berlin weitergereicht wurde. Das betagte Flugzeug hat eine lange Historie hinter sich, denn Air Berlin war keinesfalls der letzte Operator. Diese Boeing 737-400 war unter anderem für Air Explore, Bremenfly, Albastar und Albawings im Einsatz. Noch gibt man sich bei 4 Airways äußerst zugeknöpft wie sich die Flotte weiter entwickeln wird und für wen man Charter- und/oder ACMI-Dienstleistungen erbringen wird. Mittlerweile ist es auch in diesem Geschäftsfeld durchaus unüblich, dass man mit betagtem Fluggerät an den Start geht. Die Boeing 737-Classic-Reihe gilt gegenüber der NG-Serie bzw. der Max-Reihe als äußerst treibstoffhungrig und aufgrund des Alters durchaus auch als wartungsintensiv. Die geringen Anschaffungs- bzw. Leasingkosten können sich

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B737-Max-Vorfall: Alaska Airlines erhält erste Entschädigung von Boeing

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat an Alaska Airlines eine Entschädigung in der Höhe von 160 Millionen U.S.-Dollar geleistet. Diese steht im Zusammenhang mit dem temporären Flugverbot, das im Jänner 2024 für den Maschinentyp B737-Max-9 ausgesprochen wurde. Aus einer Börsenmitteilung von Alaska Airlines geht hervor, dass das Luftfahrtunternehmen von Boeing zunächst 160 Millionen U.S.-Dollar an Entschädigung für entgangene Gewinne während des Flugverbots, das die FAA nach dem Vorfall, der sich im Jänner 2024 mit Alaska-Airlines-Flug 1282 ereignet hat, ausbezahlt hat. Weiters schreibt der Carrier in der Mitteilung vom 4. April 2024 unter anderem, dass sich sowohl der Zwischenfall als auch das anschließende Grounding des Maschinentyps Boeing 737-Max-9 äußerst nachteilig auf die Geschäftszahlen ausgewirkt haben. Am 5. Jänner 2024 verlor Alaska-Airlines-Flug 1282 kurz nach dem Start in Portland eine Notausgangstür. Diese war mit einer Blende verkleidet. Es ist an Bord zu einer schnellen Dekompression gekommen. Unter anderem aus diesem Grund haben zahlreiche Passagiere Klagen sowohl gegen den Hersteller als auch gegen Betreiber Alaska Airlines eingebracht. Die Ermittlungen der NTSB haben unter anderem ergeben, dass die Bolzen fehlerhaft montiert und zum Teil gar nicht vorhanden waren. Die FAA nimmt seither die Produktionsabläufe bei Boeing genau unter die Lupe und hat beispielsweise die geplante Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Dies hat Auswirkungen auf zahlreiche Kunden, darunter Ryanair. Der irische Konzern bekommt deutlich weniger Maschinen ausgeliefert als vertraglich vereinbart und muss deshalb Kürzungen im Sommerflugplan 2024 vornehmen. Es geht bei Ryanair um das Modell Boeing 737-Max-200 und nicht um die Max-9, die man gar nicht bestellt

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Norwegian reaktiviert Basis Las Palmas

Im Winterflugplan 2024/25 beabsichtigt der Billigflieger Norwegian wieder zwei Boeing 737 in Las Palmas zu stationieren. Bereits in der Vergangenheit hatte man eine Basis auf Gran Canaria, jedoch wurde diese im Zuge des Insolvenzverfahrens, in das man sich während der Pandemie begeben musste, aufgelöst. Das Unternehmen teilte mit, dass man von Las Palmas aus primär Destinationen im skandinavischen Raum ansteuern wird. Zunächst hat man die Destinationen Sandefjord, Stockholm-Arlanda, Oslo und Göteborg als erste Ziele bestätigt. In den nächsten Wochen sollen weitere Routen zur Buchung freigegeben werden. Mit der Wiederinbetriebnahme der Basis Las Palmas wird Norwegian dem aktuellen Stand der Dinge nach im Winterflugplan 2024/25 vier Stützpunkte in Spanien unterhalten. Während man in Palma de Mallorca lediglich wärend der warmen Jahreszeit Maschinen stationiert hat, betreibt man die Bases Barcelona, Malaga und Alicante ganzjährig. In der Vergangenheit gab es auch am Flughafen Teneriffa-Süd einen Stützpunkt, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie aufgelöst und bis dato nicht reaktiviert. In Las Palmas sollen zunächst zwei Boeing 737 stationiert werden. Das Unternehmen geht davon aus, dass man vor Ort bis zu 120 Mitarbeiter beschäftigen wird. Die Wiedereröffnung dürfte auch eine Reaktion auf Air Baltic sein, denn der lettische Carrier unterhält seit dem Winterflugplan 2023/24 eine saisonale Basis in Las Palmas. Nebst Destinationen im Baltikum hat man auch einige Ziele in Skandinavien im Portfolio.

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Verspätete 737-Max-Lieferungen: United hat zu viele Piloten

So schnell kann es gehen: Erst hatte United Airlines massiven Pilotenmangel und nun hat man eigenen Angaben nach deutlich zu viele Flugzeugführer. Dies soll primär damit zusammenhängen, dass Boeing die Lieferzusagen bei den 737-Max-Bestellungen nicht einhalten kann. Zwischenzeitlich hat United Airlines sämtliche Neueinstellungen gestoppt. Nun versucht man die Kosten zu senken, in dem man Piloten auf freiwilliger Basis unbezahlte Urlaube im Mai 2024 schmackhaft machen will. Bei der Gewerkschaft geht man davon aus, dass es dabei nicht bleiben wird und United Airlines möglicherweise weitere Maßnahmen ergreifen muss.

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United Airlines stockt Malpensa-Flüge auf

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines wird im Sommerflugplan 2024 bis zu elf tägliche Nonstopflüge zwischen den USA und Italien anbieten. Zwischen Chicago O’Hare und Mailand-Malpensa wird man gegenüber der vorherigen Saison mehr Frequenzen durchführen. Auch hat man den Start dieser saisonalen Route um einige Wochen vorgezogen. Diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 787-8 bedient werden.

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