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Japan Airlines will 24 Langstreckenflugzeuge bestellen

Das Oneworld-Mitglied Japan Airlines soll vor einer größeren Bestellung im Bereich der Langstreckenflotte stehen. Der Konzern soll besonders am Maschinentyp Boeing 787 interessiert sein, jedoch sind auch Alternativen im Spiel. Laut lokalen Medienberichten soll Japan Airlines kurz vor der Bestellung von 24 zusätzlichen Langstreckenflugzeugen gehen. Reuters News schreibt dazu, dass zumindest ein Teil davon den Maschinentyps Boeing 787 betreffen soll. Momentan betreibt der Carrier bereits 22 B787-9 und 23 B787-8. Japan Airlines selbst will die Berichte noch nicht kommentieren. Auch Airbus und Boeing wollten sich auf Anfrage nicht äußern. Es ist aber davon auszugehen, dass es in absehbarer Zeit zu einer Entscheidung kommen könnte, denn aufgrund der Corona-Pandemie hat das Oneworld-Mitglied eine schon seit längerer Zeit angedachte Nachbestellung von Langstreckenflugzeugen zunächst auf die lange Bank geschoben. Dem Vernehmen nach soll die Nachfrage im Inselstaat enorm stark angezogen haben. Nun hält man scheinbar den Zeitpunkt für richtig, um Nachfolgemaschinen für die in die Jahre gekommen Boeing 767 zu bestellen. Offenbar ist lediglich fix, dass einige weitere Dreamliner geordert werden sollen, jedoch sollen auch andere Muster, so auch vom Hersteller Airbus, ergänzend in Frage kommen. Diesbezüglich hat man sich bei Japan Airlines noch nicht final entschieden oder aber will dies noch nicht mit der Öffentlichkeit teilen. Erst im Vorjahr hat Japan Airlines insgesamt 21 Boeing 737-Max-8, mit denen die Kurz- und Mittelstreckenflotte erneuert und ausgebaut werden soll, bestellt. Damals hieß es, dass man innerhalb der nächsten sechs bis 12 Monate auch für die anstehenden Orders für die Langstrecke entscheiden wird. Daher ist

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Abu Dhabi: Etihad Airways stockt Flüge nach Bangkok auf

Die Fluggesellschaft Etihad Airways will im Sommer ihre Flüge nach Bangkok aufstocken. Auf der Strecke Abu Dhabi-Bangkok sollen künftig 18 wöchentliche Flüge angeboten werden. Die Fluggesellschaft Etihad Airways plant für die Sommersaison eine Ausweitung der Flüge zwischen Abu Dhabi und Bangkok. Dazu soll ab dem 17. Juni ein 18. wöchentlicher Flug aufgenommen werden, wie das Portal Aero Routes berichtet. Die Strecke soll mit Boeing 787-9 und 787-10 bedient werden.

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Alaska-Vorfall: Boeing weiß nicht welche Werkstechniker zuletzt an B737-Max-9 gearbeitet haben

In der Luftfahrt muss aus Sicherheitsgründen alles sehr genau dokumentiert werden. Normalerweise ist es Routine, dass notiert wird wer wann welches Teil eingebaut, ausgetauscht, geprüft oder repariert hat. Boeing hingegen kann laut NTSB gar nicht sagen wann von wem der defekte Türstopfen, der am 5. Jänner 2024 zum Vorfall mit einer B737-Max-9 bei Alaska Airlines geführt wurde, eingebaut hat. In einem Schreiben an den U.S.-Senat erklärt NTSB-Chefin Jeniffer Homendy, dass man derzeit nicht weiß wann und von wem das fehlerhafte Teil eingebaut wurde. Zwar ginge aus der Dokumentation hervor, dass am 19. September 2023 Reparaturarbeiten vom Hersteller durchgeführt wurden und dabei auch die Türstopfen aus- und wiedereingebaut wurden, aber weder der genaue Zeitpunkt noch der Umfang der Arbeiten oder gar die verantwortlichen Techniker wären bekannt. Boeing habe diesbezüglich entgegen wiederholter Anordnungen keine Auskünfte erteilt. Laut Homendy gäbe es Hinweise darauf, dass insgesamt 25 Boeing-Mitarbeiter mit den Reparaturen beschäftigt gewesen wären. Die Namen will oder kann der Hersteller der NTSB aber nicht bekanntgeben. Aus der Sicht der Behörde wäre dies aber für die Aufklärung des Vorfalls von essentieller Bedeutung, denn die Wahrnehmungen und Erinnerungen der Techniker könnten weitere Aufschlüsse bieten. Am 13. März 2024 schrieb die NTSB-Chefin an die Vorsitzende des Untersuchungsausschusses des U.S.-Senats, dass sie von Boeing die Mitteilung bekommen habe, dass man ihr die Namen der Techniker deshalb nicht mitteilt, weil man es nicht wisse. Die Aufzeichnungen würde man nicht finden und die Aufnahmen der Überwachungskameras, mit denen die Arbeiten dokumentiert wurden, wären angeblich zwischenzeitlich schon überschrieben. Bei der

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Winter 2024/25: Etihad stockt Abu Dhabi-Frankfurt auf

Im Winterflugplan 2024/25 wird Etihad Airways häufiger Kurs auf Frankfurt am Main nehmen. Derzeit bietet der Golfcarrier bis zu zehn wöchentliche Umläufe zwischen Abu Dhabi und Deutschlands größtem Flughafen an. Mit Wirksamkeit zum 1. November 2024 fügt man drei Rotationen pro Woche hinzu, so dass im Winterflugplan 2024/25 bis zu zweimal täglich geflogen werden soll. Im Regelfall setzt Etihad Airways auf dieser Route Maschinen des Typs Boeing 787-9 ein.

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Boeing 737-Max-10: Delta erwartet erste Maschine erst in 2027

Die U.S.-amerikanische Fluggesellschaft Delta Air Lines hat sich dahingehend geäußert, dass man nicht damit rechnet, dass die ersten Einheiten der bestellten Boeing 737-Max-10 vor dem Jahr 2027 übernommen werden können. Geschäftsführer Ed Bastian erklärte gegenüber Bloomberg News, dass man zunächst vermutet hat, dass man Laufe des Jahres 2025 die erste Maschine erhalten wird. Nun sagte er, dass sich das von ihm geleitete Unternehmen darauf vorbereitet, dass bis zu zwei Jahre Verzögerung eintreten werden. Somit vermutet man, dass man die erste von rund 100 bestellten B737-Max-10 erst in 2027 in den Liniendienst stellen kann.

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Southwest Airlines plant das Jahr 2024 ohne Boeing 737-Max-7

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Southwest Airlines rechnet nicht mehr damit, dass man in diesem Jahr auch nur eine einzige Boeing 737-Max-7 übernehmen kann. Dies geht aus einer Börsenmitteilung des Konzerns hervor. Southwest Airlines ist der größte Kunde für die kleinste Variante der Max-Reihe. Allerdings hat diese genau wie die Max-10 bis dato keine Zulassung durch die FAA erhalten. Angesichts der jüngsten Mängel, die im Nachgang des Alaska-Airlines-Zwischenfalls, der Anfang Jänner 2024 mit einer B737-Max-9 ereignet hat, ans Tageslicht gekommen ist, rechnet man nicht mehr damit, dass eine zeitnahe Zertifizierung erfolgen könnte. Bereits vor einigen Wochen hat sich Southwest Airlines wenig zuversichtlich gegeben, dass man die erste Max-7 im Sommerflugplan 2024 kommerziell einsetzen kann. Man hat diese zunächst aus der Planung genommen. In der jüngsten Prognose, die im Rahmen einer Börsenmitteilung veröffentlicht wurde, rechnet die Billigfluggesellschaft gar nicht mehr damit, dass man im Jahr 2024 auch nur eine einzige Boeing 737-Max-7 ausgeliefert bekommt. Man schreibt unter anderem, dass man seitens Boeing dahingehend informiert worden wäre, dass im Laufe dieses Jahres 46 B737-Max-8 ausgeliefert werden können. Das ist bedeutend weniger als zuletzt zugesagt, denn damals war die Rede davon, dass 78 B737-Max-8 im Gesamtjahr 2024 übergeben werden sollen. Von der Max-7 ist nun überhaupt keine Rede mehr und Southwest Airlines hat dieses Muster nun für das Jahr 2024 komplett aus der Planung genommen. Es ist nicht die einzige Fluggesellschaft, die damit rechnet, dass es zu weiteren Verzögerungen kommen wird. Bezogen auf die B737-Max-10 erklärte Delta erst kürzlich, dass man nicht davon ausgeht, dass

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Boeing-Whistleblower Barnett tot aufgefunden

Jener Boeing-Manager, der Qualitätsprobleme im Zusammenhang mit der Dreamliner-Serie an die Öffentlichkeit gebracht hatte, wurde auf einem Hotelparkplatz tot aufgefunden. Die U.S.-amerikanischen Behörden gehen derzeit von einem Selbstmord aus. John Barnett fungierte als Whistleblower und machte eklatante Mängel im Bereich der Boeing-787-Reihe öffentlich. Der 62-jährige Mann arbeitete bis zum Jahr 2017 rund 32 Jahre lang für den U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer. Der Todesfall ereignete sich auf dem Parkplatz eines Hotels in Charleston. Pikant in diesem Zusammenhang: In Kürze sollte ein Gerichtsprozess starten, bei dem er hätte aussagen sollen. Laut Mitteilung der Polizei wird derzeit von einem Selbstmord ausgegangen.

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NTSB geht weiterer B737-Max-Problemmeldung nach

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde hat mitgeteilt, dass man im Nachgang eines Vorfalls, der sich am 6. Feber 2024 mit einer Boeing 737-Max-8 von United Airlines ereignet hat, der Meldung des Piloten genauer auf den Grund gehen wird. Die Maschine landete aus Nassau kommend sicher auf dem Flughafen New York-Newark. Beim Ausrollen blieben die Rudersteuerung aber in der so genannten Neutralstellung hängen. Laut NTSB sollen diese nicht auf den üblichen Fußdruck der Piloten reagiert haben. Das gilt sowohl für den Kapitän als auch für den Ersten Offizier. Betroffen war die Maschine mit der Registrierung N47280. Die NTSB hat mitgeteilt, dass man das im Jahr 2020 gebaute Flugzeug genau untersuchen wird und herausfinden will, ob möglicherweise ein weiterer Mangel bei der ohnehin im Kreuzfeuer der Kritik stehenden Boeing-737-Max-Reihe gefunden wurde. Das Ergebnis ist noch ausstehend.

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Indien: Gericht gibt Verkauf von drei B777-300ER nach Malta frei

Der Oberste Gerichtshof Indiens hat den Verkauf von drei Boeing 777-300ER von Jet Airways an das maltesische Unternehmen Ace Aviation freigegeben. Ein Rechtsmittel, das vom Jalan Kalrock Konsortium eingelegt wurde, ist abgewiesen worden. Bereits seit einigen Jahren sollte sich Jet Airways wieder in die Luft erheben. Bislang ist es dazu aber nicht gekommen. Die Angelegenheit ist von zahlreichen Rechtsstreitigkeiten geprägt. Zwischenzeitlich wurden auch AOC und Betriebsgenehmigung annulliert. Es ist äußerst fraglich, ob sich die ehemalige Etihad-Airways-Beteiligung jemals wieder erheben wird.

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Etihad Airways baut die Strecke Abu Dhabi-Rom Fiumicino aus

Die Fluggesellschaft Etihad Airways wird im Winter die Verbindung zwischen Abu Dhabi und Rom Fiumicino ausbauen. Künftig wird die Strecke mit 14 wöchentlichen Flügen bedient. Die Fluggesellschaft Etihad Airways wird im Winter eine Streckenänderung vornehmen. Die Airline plant, die Strecke Abu Dhabi-Rom Fiumicino auszubauen, berichtet das Portal Aero Routes. Ab Ende Oktober wird die Airline 14 Mal wöchentlich nach Rom fliegen, derzeit gibt es elf Flüge pro Woche. Die Flüge werden mit einer Boeing 787-9 und einer 777-300ER durchgeführt.

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