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Condor hat letzten Boeing-767-Linienflug durchgeführt

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am 12. März 2024 den letzten Linienflug mit Boeing 767-300ER durchgeführt. Die Maschine mit der Kennung D-ABUK ist am 11. März 2024 um 22 Uhr 06 Lokalzeit in Havanna gestartet. Mit der Rückkunft in Frankfurt am Main endet die Ära dieses Musters, die bei Condor im Jahr 1991 begonnen hat. „Die Boeing 767 war bei Condor über 30 Jahre erfolgreich im Einsatz. Die zuletzt ausgeflottete D-ABUC ist sogar Rekordhalterin bei Boeing in Sachen Flugstunden dieses Typs. Mit dem Fortschritt im Bereich Technik, Produkt und Nachhaltigkeit ist die Modernisierung nun notwendig geworden“, so Christian Schmitt, COO und Accountable Manager Condor. „Das Flugzeug hat für Condor und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine ganz besondere Bedeutung. Wir sind überzeugt, dass es mit seiner Zuverlässigkeit und Widerstandsfähigkeit in den vergangenen Jahren ein wichtiger Aspekt für den Erfolg von Condor war. Der letzte Passagierflug markiert das Ende einer Ära.“ Im Juli 1991 hat die damalige Lufthansa-Tochter ihre ersten drei Boeing 767-300ER erhalten. Damals galt das mittlerweile als veraltet und in die Jahre gekommene Muster als modern und im Vergleich mit anderen Mustern wie der McDonnell Douglas DC-10, die Condor ebenfalls zeitweise in der Flotte hatte, als treibstoffsparend. In der Originalversion wurde die B767 mit 24 Sitzen in der Comfort Class und 245 Sitzen in der Economy Class betrieben. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Konfiguration hin zur heutigen, mit bis zu 259 Sitzen in einer Dreiklassenkonfiguration: Business Class, Premium Economy Class und Economy Class. Auch die Lackierung veränderte sich

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Alaska-B737-Max-9-Vorfall: Strafrechtliche Ermittlungen gegen Boeing eingeleitet

Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat eine strafrechtliche Untersuchung gegen Boeing im Zusammenhang mit dem Zwischenfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer B737-Max-9 von Alaska Airlines ereignet hat, eingeleitet. Am 5. Jänner 2024 musste eine von Alaska Airlines betriebene Boeing 737-Max-9 eine Rücklandung auf dem Flughafen Portland absolvieren, da sich während dem Start ein mit einer Blende verkleideter Notausgang gelöst hat. Dadurch ist es zu einer starken Dekompression gekommen. Die Untersuchungen der NTSB haben ergeben, dass massive Qualitätsmängel vorliegen. Die FAA hat zwischenzeitlich dem Hersteller die beabsichtigte Ausweitung der Fertigungsrate untersagt. Das U.S.-amerikanische Justizministerium hat nun bestätigt, dass gegen Boeing strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet wurden. Zunächst werden die Passagiere von Flug AS1282 als Zeugen einvernommen. Derzeit ist noch nicht absehbar welchen Ausgang das Verfahren haben wird und ob möglicherweise auch verantwortliche Manager des Flugzeugbauers belangt werden könnten. Jedenfalls könnte der Umstand, dass die Ermittlungen von NTSB und FAA eklatante Mängel im Bereich des Qualitätsmanagements von Boeing ans Licht gebracht haben, eine entscheidende Rolle spielen. Zwischenzeitlich wurden sowohl Alaska Airlines als auch der Flugzeugbauer von mehreren Fluggästen, die sich an Bord des besagten Fluges befunden haben, zivilrechtlich verklagt. Der Ausgang dieser Verfahren ist noch offen.

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Tui-B787 in Bridgetown gestrandet: Zimmer für Premium-PAX, Decken und Kissen für Eco-PAX

Am 7. März 2024 ist ein Bodenfahrzeug auf dem Flughafen Barbados mit einer von Tui Airways betrieben Boeing 787-8 kollidiert. Dies hatte zur Folge, dass Flug BY21 nicht durchgeführt werden konnte und die betroffenen Reisenden zunächst gestrandet sind. Etwa eine halbe Stunde vor dem Abflug sollte das Fahrzeug Personen mit eingeschränkter Mobilität zum Tui-Dreamliner bringen. Allerdings ist das nicht gerade routinemäßig verlaufen, denn das Kraftfahrzeug des Ground-Handling-Dienstleisters kollidierte mit dem Langstreckenjet. Zu diesem Zeitpunkt sollen sich die übrigen Fluggäste bereits an Bord befunden haben. Der Zusammenstoß wäre durch einen lauten Knall hörbar gewesen. Aus Sicherheitsgründen musste das Flugzeug dann umfangreich durch Technikpersonal auf dem Flughafen Bridgetown untersucht werden. Dies hatte zur Folge, dass die Reisenden aussteigen mussten. Angeblich soll Tui Airways dann eine Art „Zwei-Klassen-Politik“ verfolgt haben, denn lediglich Reisende der Premium-Klassen sollen Hotel-Unterkünfte gestellt bekommen haben. Die etwa 250 Economy-Passagiere sollen sich selbst überlassen worden sein. Laut Betroffenen habe man das damit begründet, dass nicht ausreichend Hotelzimmer zur Verfügung stehen sollen. Anzumerken ist auch, dass die Reisenden zwischen 17 Uhr 00 und 22 Uhr 00 Lokalzeit in der Boeing 787 ausharren mussten, ehe sie zum Aussteigen ersucht wurden. „Wir möchten uns bei den Kunden entschuldigen, die am 7. März 2024 mit dem Flug BY21 von Bridgetown nach London Gatwick fliegen wollten. Leider wurde das Flugzeug bei einem Zwischenfall, der sich unserer Kontrolle entzieht, beschädigt, als es sich zum Abflug bereit machte. Im Interesse der Sicherheit unserer Kunden und der Besatzung haben alle Kunden das Flugzeug verlassen und bleiben in

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Stand sieben Jahre herum: „Herrenlose“ B757 wird in Brüssel verschrottet

Seit nunmehr fast sieben Jahren steht auf dem Flughafen Brüssel-Zaventem eine Boeing 757, die nicht mehr existierenden Equatorial Congo Airlines genutzt wurde, herum. Nun bestätigte der Airport der Agentur „Belgra“, dass die Maschine in den nächsten Wochen verschrottet werden soll. Der Airport konnte sich über Jahre hinweg nicht um die Entfernung der Maschine, die einst der Pleite-Airline gehörte, kümmern, da der Jet behördlich beschlagnahmt war. Mittlerweile wurde eine Lösung gefunden und das auf die Verwertung bzw. Verschrottung von Flugzeugen spezialisierte Unternehmen Eco-Fly hat dieses gekauft. Laut einem Airportsprecher soll in den nächsten Wochen die Demontage beginnen.

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Narrowbodies: El Al will noch heuer bei Airbus oder Boeing bestellen

Die israelische Fluggesellschaft El Al beabsichtigt noch in diesem Jahr bei Airbus und/oder Boeing eine größere Bestellung, die der Erneuerung der Kurz- und Mittelstreckenflotte dienen soll, zu tätigen. Noch hat man sich nicht entschieden bei welchem Hersteller man ordern wird. Gegenüber Reuters News bestätigte Firmenchefin Dina Ben-Tal Ganancia entsprechende Gespräche und fügte hinzu, dass noch im laufenden Jahr 2024 eine Entscheidung getroffen wird. Es gäbe aber einige Faktoren, insbesondere den von der Hamas angezettelten Krieg, die zu Verzögerungen führen könnten, denn momentan ist die Nachfrage äußerst schwach, was sich nachteilig auf die Einnahmen von El Al auswirkt.

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Qatar Airways Cargo hat letzten B747-8F-Cargoflug durchgeführt

Mit der A7-BGB hat Qatar Airways Cargo ihre letzte Boeing 747-8F aus dem Linienbetrieb genommen. Der letzte kommerzielle Flug wurde am 1. März 2024 auf der Strecke Barcelona-Doha durchgeführt. Das vergleichsweise junge Frachtflugzeug wurde erst im Jahr 2017 eingeflottet. Das in Katar ansässige Unternehmen hatte zeitweise mit der A7-BGA eine zweite Einheit in Betrieb. Man konzentriert die Cargo-Sparte nun auf kleinere Maschinentypen.

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Erster Kunde in Afrika: Ethiopian bestellt acht B777-9

Als erste afrikanische Fluggesellschaft hat sich Ethiopian Airlines zur Bestellung von Boeing 777X entschieden. Zunächst wird man acht Exemplare in der Variante 777-9 beziehen. Gleichzeitig sicherte sich der Carrier Optionen für bis zu 12 weitere Maschinen. Damit konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer die erste Order für diesen Flugzeugtyp auf dem afrikanischen Kontinent an Land ziehen. Es wird aber noch einige Zeit dauern bis Ethiopian Airlines das erste Exemplar in den Liniendienst stellen kann, denn das Programm ist bereits um mehrere Jahre hinter dem Zeitplan. Emirates-Chef Clark geht davon aus, dass die von ihm geleitete Fluggesellschaft die erste Boeing 777X im Jahr 2026 übernehmen kann. Ethiopian Airlines ist ein langjähriger Kunde der U.S.-Amerikaner. Man betreibt derzeit unter anderem Boeing 787, 737 und 737-Max. Erst im Vorjahr hat das Luftfahrtunternehmen mit Sitz in Addis Abeba elf B787 und 20 B737-Max nachbestellt. Nun wird man zum ersten B777X-Operator Afrikas. „Wir freuen uns, in der afrikanischen Luftfahrt weiterhin Trends zu setzen, indem wir modernste Technologien einsetzen, um unseren Service und die Kundenzufriedenheit zu verbessern. Die 777-9 verbessert unsere betriebliche Leistung und unser Engagement für ökologische Nachhaltigkeit und bietet mehr Flexibilität sowie einen geringeren Treibstoffverbrauch und Kohlendioxidausstoß“, so der CEO der Ethiopian Airlines Group, Mesfin Tasew. 

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Edinburgh: Betrunkener Delta-Kapitän bekennt sich vor Gericht schuldig

Ein Kapitän der U.S.-amerikanischen Fluggeselslchaft Delta muss in Edinburgh dafür verantworten, dass er am 15. Juni 2023 vor dem Flugantritt von Sicherheitskräften in betrunkenem Zustand angetroffen wurde. Weiters wurden bei ihm zwei große Jägermeister in seiner Tasche gefunden. Laut einem Bericht der BBC sollte er eine Boeing 767 in Richtung New York kommandieren. Die Polizei ordnete die vorläufige Festnahme an. Der Pilot bekannte sich vor Gericht schuldig und räumte ein, dass er alkoholisiert zum Dienst erschienen wäre. Vor Gericht wurde ein Gutachten verlesen. Aus diesem geht hervor, dass er 49 Milligramm Alkohol in 100 Millilitern Blut gehabt habe. Der gesetzliche Grenzwert von maximal 20 Milligramm wäre deutlich überschritten worden. Der Umstand, dass er sich von Anfang an schuldig bekannt hat und sich nachweislich freiwillig einer Therapie unterzogen hat, könnte mildernd ausgelegt werden. Das Gericht vertagte die Urteilsverkündung, so dass es noch keine strafrechtliche Entscheidung gibt.

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Boeing will Zulieferer Spirit Aerosystems zurückkaufen

Vor einigen Jahren hat Boeing die Produktion wichtiger Komponenten, die unter anderem für die B737-Max-Serie benötigt werden, ausgegliedert. Dies hat sich offenbar nicht als der Weisheit letzter Schluss erwiesen. Nun führt man Gespräche über einen möglichen Kauf von Spirit Aerosystems. In das zuletzt genannte Unternehmen wurde vor einigen Jahren die Herstellung einiger Komponenten ausgegliedert. Boeing versprach sich vom damaligen Deal nicht nur Kostenvorteile, sondern auch eine generelle Steigerung der Effizienz. Allerdings hat man auf das nicht-konzerneigene Unternehmen kaum nennenswerten Einfluss. Das will man nun ändern, denn es laufen Gespräche, die zur Übernahme von Spirit Aerosystems führen sollen. Bei Erfolg würde Boeing besonders die Herstellung von Max-Komponenten wieder in Eigenregie überführen. Zunächst berichtete das Wallstreet Journal über das Vorhaben. Boeing bestätigte den Bericht. Ein Sprecher sagte auf Anfrage: „Wir glauben, dass die Wiedereingliederung der Fertigungsbetriebe von Boeing und Spirit AeroSystems die Sicherheit in der Luftfahrt weiter erhöhen, die Qualität verbessern und den Interessen unserer Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre dienen würde“. Auch Spirit Aerosystems bestätigte, dass mit Boeing entsprechende Gespräche laufen. Inhaltlich wollen sich beide Konzerne nicht äußern. Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer steht erneut unter Druck. Im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, nimmt die Aufsichtsbehörde FAA die Produktionsabläufe sowie die Qualitätssicherung genau unter die Lupe. Es wurden bereits zahlreiche Kritikpunkte gefunden. Temporär wurde es dem Hersteller untersagt die Fertigungsrate der Max-Serie zu steigern. Bislang stellte sich heraus, dass die Qualitätsmängel, die zum jüngsten Vorfall geführt haben, ihren Ursprung bei Spirit Aerosystems haben, jedoch von

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Emirates rechnet mit weiteren Verzögerungen im Boeing 777X-Programm

Die Fluggesellschaft Emirates Airline wartet auf die Auslieferung von 170 Boeing 777-9 und 35 B777-8. Konzernchef Tim Clark geht davon aus, dass man die erste Einheit nicht vor 2026 übernehmen kann. Er vermutet, dass der Zeitplan vom Hersteller neuerlich nicht eingehalten werden kann. Das B777X-Programm ist schon seit einiger Zeit von Verzögerungen geplagt. Die Ursachen sind verschiedener Natur. Jedenfalls erwarten Fluggesellschaften wie Emirates dieses Muster, das hauptsächlich der Modernisierung und Expansion dienen soll, bereits sehnlichst. Laut einem Bericht von Reuters News rechnet Tim Clark nicht damit, dass die erste Einheit von Ende 2025, aber eher im Laufe des Jahres 2026, an den von ihm geleiteten Carrier ausgeliefert wird. Emirates Airline war der erste Großkunde für das Programm und hat die Maschinen bereits im Jahr 2014 bestellt. Damals wurde von Boeing zugesagt, dass das erste Exemplar ab dem Jahr 2020 kommerziell eingesetzt werden kann. Bislang sind mehrfach Verzögerungen eingetreten. Clark vermutet, dass sich die strengen Überprüfungen, die seitens der FAA im Nachgang des jüngsten B737-Max-9-Vorfalls, der sich Anfang Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, abermals verzögernd auf den Zeitplan auswirken werden. Neben Emirates Airline sind von der möglicherweise bevorstehenden neuerlichen Verschiebung der Erstauslieferung auch unter anderem Lufthansa, Qatar Airways, Singapore Airlines, British Airways, Cathay Pacific, Air India und All Nippon Airways betroffen. Weiters befinden sich im Backlog von Boeing noch 31 Bestellungen, die derzeit anonym geführt werden. Namentlich identifiziert sind 43 Orders für die B777-8 und 355 für die B777-9.

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