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Lagos-Gatwick: Norse Atlantic UK fliegt für Air Peace

Die Fluggesellschaft Air Peace wird ab April 2024 eine Nonstopverbindung zwischen Lagos und London-Gatwick anbieten. Zumindest in der Anfangszeit erfolgt die operative Durchführung der Flüge mit Maschinen von Norse Atlantic UK. Die beiden Unternehmen haben bekanntgegeben, dass ein Wetlease-Vertrag mit vorerst zweimonatiger Laufzeit abgeschlossen wurde. Das bedeutet konkret, dass die Flugverbindung unter der kommerziellen Verantwortung von Air Peace angeboten wird, jedoch im Auftrag des nigerianischen Carriers Boeing 787-9 samt Besatzungen von Norse Atlantic UK zum Einsatz kommen werden. Laut Mitteilung wird man während der Anfangsphase evaluieren inwiefern der Markt die neue Flugverbindung annimmt. Dann soll auch entschieden werden, ob die ACMI-Kooperation langfristig verlängert wird. Die beiden Airlines haben vereinbart, dass bei erfolgreicher Einführung für einen längeren Zeitraum Norse Atlantic UK im Auftrag von Air Peace auf dieser Route fliegen wird. Hinsichtlich der Start und Landerechte heißt es seitens Norse, dass sich das nigerianische Luftfahrtunternehmen die in Gatwick benötigten Slots selbst über den Regulator habe organisieren können. Zuvor stand im Raum, dass auch diese von Norse Atlantic UK angemietet werden könnten. „Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Air Peace bei der Einführung dieses ACMI-Charterdienstes zwischen London Gatwick und Lagos. Diese Zusammenarbeit bietet uns die Möglichkeit, unser Know-how im Chartergeschäft zu nutzen, um Air Peace und ihren Kunden einen zuverlässigen und hochwertigen Service zu bieten“, sagte Bjørn Tore Larsen, CEO und Gründer von Norse Atlantic Airways. „Air Peace freut sich über die Unterzeichnung dieses Partnerschaftsabkommens mit Norse Atlantic Airways für die Aufnahme unseres London-Dienstes. Wir sind zuversichtlich, dass diese strategische

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B737-Max-Lieferverzögerungen: Ryanair muss den Sommerflugplan 2024 kürzen

Die Ryanair Group ist einer der weltweit größten Kunden für den Maschinentyp Boeing 737-Max. Der Hersteller war bereits in der Vergangenheit von Lieferverzögerungen, die aus den unterschiedlichsten Gründen aufgetreten sind, betroffen. Nun musste Konzernchef Michael O’Leary einräumen, dass abermals weniger B737-Max-200 als vom Hersteller ursprünglich zugesagt ausgeliefert bekommt. Dies hat Auswirkungen auf den Sommer 2024. Einst ging man davon aus, dass im Hochsommer 2024 etwa 70 zusätzliche Jets dieses Typs zur Verfügung stehen werden. Dann wurde die Anzahl der Maschinen die bis Ende April 2024 auf 57 Stück nach unten korrigiert. Nun informierte der Carrier darüber, dass es voraussichtlich allenfalls 50 Exemplare werden könnten. Firmenchef Michael O’Leary sagte, dass der von ihm geleitete Konzern derzeit überhaupt nicht weiß wie viele bestellte B737-Max-200 vom Boeing übergeben werden. Er ist sich zwar sicher, dass es etwa 30 bis 40 Stück sein werden, zeigt sich zuversichtlich, dass es 40 bis 45 Exemplare werden könnten, aber daran, dass es bis zu 50 Flugzeug werden könnten, glaubt der umtriebige Manager nicht mehr. Bereits im Vorjahr war die Ryanair Group mit dem Problem konfrontiert, dass Boeing wesentlich weniger B737-Max-200 ausgeliefert hat als ursprünglich zugesagt. Dies hatte zur Folge, dass weniger Kapazität als gedacht zur Verfügung stand und die Firmengruppe nicht im gewünschten Maß wachsen konnte. Zwar legte man neue Rekordzahlen hin, jedoch vermutet man bei Ryanair, dass diese „noch besser“ ausgefallen wäre, wenn man mehr B737-Max-200 zur Verfügung gehabt habe. Auch in diesem Jahr muss Ryanair mal wieder den Rotstift ansetzen. Es handelt sich um den

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Brüder prügeln sich auf Ryanair-Flug nach Teneriffa

Am 19. Feber 2024 ist es auf Ryanair-Flug FR2969 von Edinburgh nach Teneriffa zu einer Schlägerei zwischen zwei Brüdern und einer Dame gekommen. Die Störenfriede wurden unmittelbar nach der Landung auf dem spanischen Airport verhaftet. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-EVV befand sich auf dem Weg von der schottischen Hauptstadt auf die Kanaren-Insel. Zunächst war es ein unauffälliger Flug ehe zwei Brüder heftig aneinandergeraten sind, sich gegenseitig Kopfstöße verpassten und spuckten. Es ging unter anderem darum, dass sich zuvor eine Frau daneben benommen hatte. Laut Behauptungen von anderen Fluggästen soll sich die störende Dame rund zwei Stunden so verhalten haben. Seitens der Crew habe es – trotz wiederholter Aufforderungen – kein Einschreiten gegeben. Letztlich ist die Situation eskaliert. Ein Augenzeuge hat den Vorfall gefilmt und auf YouTube veröffentlicht.

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Defektes Bugrad: Ryanair-B737 blockierte Flughafen Charleroi

Aufgrund eines technischen Defekts des Bugrads der Boeing 737-800 mit der Registrierung EI-DYC ist es am 25. Jänner 2024 auf dem belgischen Flughafen Charleroi zu Verzögerungen gekommen. Die von Ryanair betriebene Maschine ist unter der Flugnummer FR9719 aus Rom-Ciampino gekommen. Das Bugrad wies einen technischen Defekt auf. Dadurch ist die Maschine auf dem Rollfeld „stehengeblieben“ und musste an Ort und Stelle repariert werden. Dies hatte zur Folge, dass der Flugbetrieb bis etwa 2 Uhr 00 stark eingeschränkt war. Die genaue Ursache des Zwischenfalls muss noch ermittelt werden. Jedenfalls konnten alle Passagiere und Besatzungsmitglieder den Mittelstreckenjet sicher verlassen.

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Langstrecke: Qantas kündigt kostenloses Wifi-Internet an

Das Oneworld-Mitglied Qantas will künftig auf einem Teil der Flotte, die auf internationalen Flügen eingesetzt wird, kostenfreies Wifi-Internet zur Verfügung stellen. Die Aufrüstung der Maschinen beginnt Ende 2024 und soll dann sukzessive eingeführt werden. Der Carrier erklärte dazu, dass man einige Zeit benötigt hat, um einen Anbieter zu finden, der die gewünschte Qualität über Statteliten anbieten kann. Auf zahlreichen Inlandsflügen bietet der Carrier bereits kostenfreies Wlan-Internet an. Zunächst sollen die Maschinentypen Airbus A380, A330 und Boeing 787 aufgerüstet werden. Die Tochtergesellschaft Jetstar wird ebenfalls nachziehen, jedoch erst ab etwa 2026, da man die Technik im Zuge regulärer größerer Wartungen in die Langstreckenjets des Typs Boeing 787 einbauen wird. Qantas setzt auf die Technologie von Viasat.

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Ethiopian kündigt Freetown-Flüge an

Die Fluggesellschaft Ethiopian Airlines wird ab 31. Mai 2024 dreimal wöchentlich Kurs auf Freetown nehmen. Die Verbindung wird mit Zwischenstopp in Ouagadougou angeboten, Als Fluggerät sollen Langstreckenmaschinen des Typs Boeing 787-8 zum Einsatz kommen. „Wir freuen uns, unser Westafrika-Netzwerk mit der Aufnahme von Freetown, Sierra Leone, zu erweitern. Diese neue Strecke, die im Mai 2024 eröffnet werden soll, wird unseren Passagieren nicht nur mehr Reisemöglichkeiten bieten, sondern auch den Tourismus, den Handel und die Investitionsmöglichkeiten zwischen Äthiopien, Sierra Leone und Burkina Faso fördern. Während wir weiter wachsen und immer mehr Ziele anfliegen, sind wir bestrebt, die Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen unseren Ländern zu fördern“, so Firmenchef Mesfin Tasew- Die Flugdaten auf einen Blick:

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American Airlines: Unruly PAX beschädigt Notausgang während dem Flug

Am 20. Feber 2024 musste American-Airlines-Flug AA1912 auf dem Weg von Albuquerque nach Chicago eine Rücklandung absolvieren. Ein „unruly PAX“ versuchte krampfhaft einen Notausgang zu öffnen. Laut lokalen Medienberichten soll sich der Vorfall rund 30 Minuten nach dem Start ereignet haben. Es ist die Rede davon, dass der Mann mit brachialer Gewalt versucht haben soll einen Notausgang der Boeing 737-800 mit der Registrierung N352PS zu öffnen. Er wurde von anderen Passagieren und den Flugbegleitern überwältigt. Augenzeugen berichten, dass eine Beschädigung aufgetreten sein soll, denn es soll ein lautes Zischen samt spürbarem Wind durch die Kabine gegangen sein. Die Piloten entschieden sich zur Rücklandung in Albuquerque, wo der unruly PAX dann von der Exekutive verhaftet wurde.

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Alaska-Vorfall: Personelle Konsequenzen bei Boeing

Beim U.S.-amerikanischen Flugzeugbauer Boeing führt der Vorfall, der sich Anfang Jänner 2024 mit einer von Alaska Airlines betriebenen B737-Max-9 ereignet hat, zu personellen Konsequenzen. Der Standort Renton, an dem dieser Maschinentyp endmontiert wird, bekommt einen neuen Leiter. Katie Ringgold folgt auf Ed Clark, der auch die Leitung des Max-Programms abgeben muss. Dies teilte Firmenchef Stan Deal mit.

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Lot least elf weitere Boeing 737-Max-8

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird ihre Boeing 737-Max Flotte um weitere elf Exemplare aufstocken. Diese wird man bis Ende des ersten Halbjahres 2025 übernehmen. Es handelt sich um Leasingmaschinen des Typs Max-8, die man über international tätige Lessoren beziehen wird. Drei Einheiten sollen bereits im März bzw. April 2024 übernommen werden. Zwei weitere im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres 2024 und die restlichen im Laufe der ersten Hälfte des kommenden Jahres, so Firmenchef Michal Fijol.

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Nach Marathon-Rauswurf: Air Serbia baut Klasjet-Wetlease aus

Die Fluggesellschaft Air Serbia hat sich kurzfristig Wetlease-Unterstützung von Klasjet nach Belgrad geholt. Hintergrund ist, dass man nach einem aufsehenergenden Vorfall den bisherigen Subunternehmer Marathon Airlines gekündigt hat. Mit vier Embraer-Jets war das griechische Luftfahrtunternehmen im Auftrag von Air Serbia unterwegs. Im Sommerflugplan 2024 sollte die Zusammenarbeit auf sechs Maschinen ausgedehnt werden. Allerdings ist es am Sonntag, den 18. Feber 2024 auf Flug JU234 zu einem schwerwiegenden Zwischenfall gekommen. Dabei wurde ein Embraer 195 schwer beschädigt. Derzeit scheint es so zu sein, dass die Piloten trotz eindeutigem Hinweis der Lotsen die Runway „verkürzt“ haben. Die Länge war dann nicht ausreichend. Beim Abheben wurden Beleuchtungseinrichtungen touchiert. Der Regionaljet wurde schwer beschädigt, konnte jedoch sicher rücklanden. Die Insassen hatten Glück im Unglück, denn vergleichbare Zwischenfälle in der Vergangenheit sind tödlich ausgegangen. Air Serbia hat unmittelbar reagiert und die Zusammenarbeit mit Marathon Airlines, die über kein IOSA-Safety-Audit verfügt, fristlos beendet. Dadurch sind Engpässe im Flugbetrieb entstanden, denn der serbische Carrier kann den Wegfall der gekündigten Kapazität, die vom griechischen Subunternehmer erbracht wurde, noch nicht aus eigener Kraft kompensieren. Hier kommt nun Klasjet ins Spiel: Kurzfristig springt das auf ACMI- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen mit einer Boeing 737-800 ein. Air Serbia hat dieses Unternehmen mit der Durchführung zahlreicher Flüge beauftragt. Laut einem Bericht von Ex-Yu-Aviation.com soll dieser Jet unter anderem nach Athen, Bukarest, Frankfurt, Mailand-Malpensa, Tivat, Sarajevo, Thessaloniki und Zürich zum Einsatz kommen. Es handelt sich um die dritte Maschine von Klasjet, die für Air Serbia unterwegs ist, denn bereits zuvor hat man zwei

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