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Mit Stopp in Erbil: Iraqi Airways nimmt Direktflüge Bagdad-Düsseldorf auf

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways plant noch im November 2023 mit Direktflügen nach Düsseldorf zurückzukehren. Das Comeback ist für den 14. November 2023 mit Boeing 737-800 angekündigt.  Jeweils am Verkehrstag Dienstag beabsichtigt Iraqi Airways Direktflüge zwischen Bagdad und Düsseldorf durchzuführen. In beiden Richtungen gibt es in Erbil einen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Im Gegensatz zu Nonstopflügen, die ohne Zwischenlandung von A nach B führen, können Direktflüge eine beliebige Anzahl von Stopps aufweisen, sofern die Flugnummer gleichbleibt. Der Unterschied ist vielen Passagieren nicht bekannt, was dann immer wieder, besonders in der Urlaubszeit, zu Ärger führt. 

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Franzosen starten Petition: 500 Euro Entschädigung wegen „Inkompetenz von Ryanair“ gefordert

Der Billigflieger Ryanair steht nach einer wetterbedingten Umleitung es Fluges, der von Marrakesch nach Baris-Beauvais hätte führen sollen, im Kreuzfeuer der Kritik. Betroffene Fluggäste haben nun eine Petition gestartet, die den Lowcoster zur Auszahlung von Entschädigungszahlungen auffordert. Der Vorfall hat sich am 2. November 2023 auf Ryanair-Flug FR65 ereignet. Dieser sollte von Marrakesch nach Paris-Beauvais führen. Der Abflug war für 6 Uhr 15 geplant und mit rund einer halben Stunde erhob sich die Boeing 737-Max-200 mit der Registrierung EI-IHM dann auch tatsächlich in die Luft. Allerdings erreichte der Mittelstreckenjet den Zielort nahe der französischen Hauptstadt nicht. Grund dafür ist, dass sich während dem Flug die Wetterprognose für Beauvais massiv verschlechtert hat. Der Kapitän traf dann die Entscheidung, dass aus Sicherheitsgründen Kurs auf den Ausweichflughafen genommen wird. Das war Toulouse, wo die Boeing 737-Max-200 um zirka 9 Uhr 35 Lokalzeit sicher gelandet ist. Reisebus hatte am Weg nach Beauvais eine Panne Was dann passiert ist, brachte einige Fluggäste regelrecht auf die Palme. Der Kapitän musste – wie in solchen Fällen vorgesehen – die Situation zunächst mit den Vorgesetzten in Dublin besprechen. Es musste nämlich die Entscheidung getroffen werden, ob der Flug nach Beauvais doch noch fortgesetzt werden kann. In Dublin war man nicht optimistisch und entschied sich für das Chartern von Reisebussen, die die Passagiere von Toulouse zu ihrem eigentlichen Zielort, Paris-Beauvais bringen sollten. Genau hier setzt die Kritik jener Passagiere, die eine Petition gestartet haben, die Ryanair zur Zahlung von Entschädigungen auffordern an. Die Busfahrt soll fast zehn Stunden und

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Lot flottet least zwei weitere Boeing 737-Max-8

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird zwei weitere Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-Max-8 einflotten. Diese bezieht man über die Leasinggesellschaft Air Lease Corporation.  Laut Mitteilung sollen die beiden Maschinen gegen Mitte 2024 an Lot übergeben werden. “ Wir freuen uns, unsere langfristige Beziehung zu LOT weiter auszubauen, indem wir der Fluggesellschaft zwei weitere neue 737-8-Jets vermieten. ALC hat als größter Leasinggeber von LOT eine wichtige strategische Rolle im Flottenmodernisierungsprogramm von LOT gespielt, und diese 737-8 werden die Flotte und die Netzwerkkapazitäten der Fluggesellschaft mit neuen treibstoffeffizienten Narrowbody-Flugzeugen weiter verbessern“, so ALC-Chef Steven F. Udvar-Házy. 

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El Al rüstet B777 in Preighter um

Die Fluggesellschaft El Al rüstet Passagierflugzeuge zu Behelfsfrachtern um, um Hilfsgüter nach Israel fliegen zu können. Vorerst wurde eine Boeing 777 durch das Entfernen der Sitze in einen so genannten Preighter verwandelt.  Eine erst kürzlich eingeflottete Boeing 737 wurde ebenfalls als Behelfsfrachter umgerüstet. Die Maschine fliegt zweimal täglich nicht näher bezeichnete Güter aus Europa nach Israel ein. Das Unternehmen begründet den Schritt damit, dass die Nachfrage nach Passagierflügen auf ein nicht existentes Niveau eingebrochen ist. Gleichzeitig bestehe ein hoher Bedarf im Frachtbereich. 

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Tui Airways hat letzte Boeing 767-300ER ausgeflottet

Im Vereinigten Königreich endete am 31. August 2023 eine Ära, denn mit der G-OBYF wurde die letzte Boeing 767-300ER, die noch im Passagiereinsatz war, außer Dienst gestellt. Der über 25 Jahre alte Langstreckenjet wurde zuletzt von Tui Airways betrieben.  Einst galt dieses Muster als wichtiger Meilenstein in der Luftfahrtgeschichte, jedoch ist das schon sehr lange her und die Maschinen sind mittlerweile in die Jahre gekommen. Andere Muster, beispielsweise Boeing 787, verbrauchen deutlich weniger Treibstoff. Nur noch wenige europäische Carrier, darunter Austrian Airlines, setzen auf die Oldies.  Der letzte kommerzielle B767-300ER-Flug von Tui Airways wurde am 31. Oktober 2023 durchgeführt. Dieser führte von Heraklion mach Manchester. Es handelt sich um den offiziell letzten Passagierflug einer britischen Fluggesellschaft mit diesem Muster. Die G-OBYF wird aber nicht verschrottet, sondern soll in Istanbul in ein Frachtflugzeug umgebaut werden.  Die Flotte von Tui Airways besteht momentan aus 30 Boeing 737-800, 18 B737-Max-8 und elf B787-8. Weiters fliegen einige Carrier im Rahmen von Wetlease-Verträgen für den britischen Ferienflieger. Beispielsweise setzt Titan Airways zwei Airbus A320 für Tui Airways ein. In der Vergangenheit hatte man auch Boeing 757 und 767 im Eigenbetrieb. 

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Alaska Airlines mit neuer Disney-Special-Livery

Die Fluggesellschaft Alaska Airlines hat einer Boeing 737-800 eine besondere Special-Livery verpasst, denn die Maschine wurde komplett von Hand bemalt. Sie ist Motiven aus der Disney-Welt gewidmet.  Offiziellen Angaben nach sollen die Künstler über 400 Stunden benötigt haben, um den Mittelstreckenjet vom Bug bis zum Heck händisch zu bemalen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, denn es ist auf jeden Fall ein Hingucker.  In den letzten Jahren haben Disney und Alaska Airlines bereits sieben Mal Sonderlackierungen gemeinsam vorgestellt. Dies hat zur Folge, dass bekannte Figuren im Streckennetz der U.S.-amerikanischen Fluggesellschaft zu sehen sind.  „Es ist ermutigend, wie sehr unsere Flugzeuge mit dem Disneyland Resort-Thema bei unseren Gästen – jungen und junggebliebenen – Freude auslösen. Was dies noch spezieller macht, ist die Rückkehr von Mickey Mouse in einem Flugzeug von Alaska Airlines, seit er vor acht Jahren sein Debüt in unserer Flotte gab“, sagte Sangita Woerner, Alaskas Senior Vice President of Marketing and Guest Experience. „Alaskas langjährige Beziehung mit dem Disneyland Resort hat dazu beigetragen, unvergessliche Erlebnisse für unsere Gäste und Mitarbeiter zu schaffen. Als familienfreundliche Fluggesellschaft spricht dies für die Sorgfalt, die wir jeden Tag mit diesen besonderen Dingen zeigen wollen.“  Die Livery des Flugzeugs ist von Mickey’s Toontown im Disneyland Park inspiriert und wird mehrere Jahre lang auf der Boeing 737-800 zu sehen sein, bevor sie das Ende ihres normalen Zykluses erreicht. „Unsere Beziehung zu Alaska Airlines besteht seit mehr als 25 Jahren und zelebriert die Magie von Disney. Das Kunstwerk des Flugzeugs markiert die achte Umgestaltung eines Flugzeugs

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DHL hat ersten B767-Frachter in Österreich registriert

Die österreichische Frachtfluggesellschaft DHL Air Austria hat kürzlich die erste Boeing 767F übernommen und im Luftfahrtregister der Alpenrepublik eingetragen. Aus dem von der Austro Control geführten Register geht hervor, dass die Maschine die Registrierung OE-LYA trägt. Das Flugzeug war vormals als G-DHLN für DHL Air UK im Einsatz. Seit 13. Oktober 2023 ist es unter österreichischer Zulassung hauptsächlich von/nach Leipzig/Halle im Einsatz.

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Qantas-Crew nach Landung ins Krankenhaus eingeliefert

Nach der Landung des von National Jet Systems im Auftrag von Qantas durchgeführten Linienfluges von Canberra nach Melbourne musste die Besatzung vorsorglich in ein Krankenhaus zur Untersuchung gebracht werden. Hintergrund ist, dass aus dem Cockpit der Boeing 717 ein „ungewöhnlicher Geruch“ ausgetreten sein soll. Der Vorfall ereignete sich am 26. Oktober 2023 auf Flug QF1527. Im Einsatz war die Boeing 717 mit der Registrierung VH-YQT. Die Maschine ist derzeit 19,6 Jahre alt. Der Kapitän informierte die Flugsicherung über einen ungewöhnlichen Geruch. Zumindest ein Besatzungsmitglied gab an, dass es sich unwohl fühlen wurde. Ein medizinisches Notfallteam, das schon in Bereitschaft stand, eilte sofort zur Maschine. Die Crew wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus zur vorsorglichen Untersuchung gebracht. Die Medienstelle von Qantas erklärte dazu wie folgt: „Die Piloten mussten nicht behandelt werden, ein Mitglied der Kabinenbesatzung wurde jedoch zu weiteren medizinischen Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht. Keiner der Passagiere wurde durch den Geruch beeinträchtigt und das Flugzeug wurde von den Technikern überprüft“. Die VH-YQT ist erst am 29. Oktober 2023 wieder in den Liniendienst gestellt worden. Weder Qantas noch National Jet Systems machten genaue Angaben dazu welches Problem tatsächlich vorgelegen hat. Im Spital konnte jedenfalls Entwarnung gegeben werden, denn alle Crewmitglieder haben dieses nach der Untersuchung wohlauf verlassen können.

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Rosatom will Ersatzteile für Airbus und Boeing im großen Stil kopieren

Im kommenden Jahr soll die Produktion von Ersatzteilen für Maschinen der Hersteller Boeing und Airbus nach dem Motto „Marke Eigenbau“ in der Russischen Föderation im großen Stil anlaufen. Damit will man sich unabhängiger von Zwischenhändler-Konstruktionen sowie unautorisierten Kopien aus dem Iran machen. Unmittelbar nach dem kriegerischen Überfall auf die Ukraine verhängten zahlreiche Staaten Sanktionen gegen die Russische Föderation. Unter anderem hat dies zur Folge, dass Ersatzteile sowie ganze Flugzeuge – unter anderem – der genannten Hersteller nicht mehr direkt nach Russland geliefert werden dürfen. Der „Plan“, dass damit die Luftfahrt in die Knie gezwungen wird, ist bislang nicht aufgegangen. Russischen Carriern ist es gelungen über Zwischenhändler in Staaten wie China, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten und vielen anderen weiterhin an die begehrten Original-Ersatzteile zu kommen. Zusätzlich soll man aus dem Iran „Marke Eigenbau“ beziehen können. Die führende Politik Russlands kündigte bereits kurz nach der Verkündung der Sanktionen an, dass man die benötigten Teile einfach kopieren und selbst herstellen wird. Dazu vergab man rasch Lizenzen an diverse Betriebe, jedoch ist die tatsächliche Massenproduktion bislang nicht angelaufen. „Marke Eigenbau“ soll aber im kommenden Jahr voll anlaufen und dem Vernehmen nach soll der Iran in diese Richtung „Entwicklungshilfe“ geleistet haben. Im abgeschotteten Mullah-Regime kennt man sich bestens damit aus wie man nicht autorisierte Komponenten einfach selbst herstellt. Das Projekt in Russland soll nun auf große Beine gestellt werden, denn die staatlichen Unternehmen Rosatom und Aeroflot haben dazu ein Joint-Venture vereinbart. Unter anderem bei diesem sollen russische Carrier benötigte Ersatzteile der Qualität „Marke

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Ryanair-Chef O’Leary poltert über neuerliche Boeing-Lieferverzögerungen

Über den Umstand, dass die Ryanair Group vor wenigen Tagen von Boeing die Hiobsbotschaft, dass man bis Jahresende 2023 abermals weniger B737-Max-200 ausgeliefert bekommt, erhalten. Darüber ist Konzernchef Michael O’Leary so ganz und gar nicht erfreut. Gegenüber „The Telegraph“ übt er heftige Kritik. „Boeing muss die Kurve kriegen und anfangen, diese Flugzeuge rechtzeitig auszuliefern. Ich hatte sehr viel Mitgefühl mit Boeing. Die Max stand zwei Jahre lang am Boden, aber das ist zwei Jahre her. Es ist an der Zeit, dass sie sich zusammenreißen und diese Flugzeuge ausliefern“, so O’Leary. Boeing müsste diesen „s**t together” bekommen, so der Chef der größten Billigfluggesellschaft Europas. Es ist ja nicht so, dass Ryanair nicht schon seit einiger Zeit weiß, dass der U.S.-amerikanische Hersteller den Zeitplan nicht einhalten kann, jedoch ist neu, dass die Anzahl der Maschinen, die man bis Jahresende 2023 erhalten soll, seitens Boeing abermals nach unten korrigiert wurde. Erst vor wenigen Wochen musste Ryanair einräumen, dass man den Winterflugplan 2023/24 wegen Maschinenmangel ausdünnen muss. Als Grund wurde angegeben, dass man weniger Flugzeuge ausgeliefert bekommt als von Boeing zugesichert. Nun könnte es durchaus sein, dass der Billigflieger abermals den Rotstift ansetzen muss. „Wir arbeiten mit Boeing zusammen, um diese Auslieferungen zu beschleunigen. Aber das große Problem für uns ist, dass wir 57 Flugzeuge bis Ende April erhalten sollen. Wir hoffen, sie bis Ende Juni zu bekommen, aber wenn sie sich in den Juli oder August verschieben, wird es zu spät sein, und wir werden sie nicht nehmen“, so O’Leary gegenüber „The Telegraph“.

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