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Russland: Pobeda kündigt zwei weitere VAE-Strecken an

Mit Beginn der Winterflugplanperiode 2023/24 beabsichtigt die Aeroflot-Billigtochter den Flugverkehr zwischen Russland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, der momentan eine hohe Nachfrage haben soll, auszubauen. Der Lowcoster will seinen Teil vom Kuchen abhaben und kündigt die Aufnahme von zwei Routen an.  Ab Moskau-Vnukovo will Pobeda mit Wirksamkeit zum 29. Oktober 2023 viermal wöchentlich mit Boeing 737-800 Kurs auf die Hauptstadt Abu Dhabi nehmen. Von Volgograd aus will die Aeroflot-Tochter ab 31. Oktober 2024 zweimal pro Woche nach Dubai fliegen. Hier wird man den Flughafen World Central ansteuern. Auch diese Neuaufnahme soll mit Boeing 737-800 bedient werden, so das Unternehmen. 

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Risse: FAA lässt sämtliche Boeing 747-8 überprüfen

Vor einigen Tagen hat die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA bezüglich dem Maschinentyp Boeing 747-8 eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben. Betroffen sind mögliche Risse im Bereich des hinteren Schotts am Rumpf. Derzeit geht die FAA davon aus, dass sämtliche Maschinen betroffen sein könnten. Laut Boeing werden die Risse dadurch verursacht, in dem während der Montage des Flugzeugs übermäßig und anhaltende innere Zugspannungen verursacht wurden. Letztlich führt dies später zu Spannungsrissen. Die FAA-Direktive sieht vor, dass sämtliche Maschinen der Typen B747-8I und B747-8F auf mögliche Risse überprüft werden müssen. Im Bedarfsfall haben entsprechende Reparaturen vorgenommen zu werden, so die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde, unter deren Aufsicht der Flugzeugbauer Boeing steht.

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Winter 2023/24: Etihad fährt München-Präsenz hoch

Im Winterflugplan 2023/24 wird Golfcarrier Etihad Airways den Flugverkehr zwischen Abu Dhabi und München deutlich aufstocken. Künftig will man bis zu zehn wöchentliche Umläufe anbieten. Aus vorliegenden Flugplandaten des Carriers geht hervor, dass mit Wirksamkeit zum 21. November 2023 drei zusätzliche Rotationen pro Woche geflogen werden sollen. Überwiegend kommt der Maschinentyp Boeing 787-9 zum Einsatz. Auf einem Umlauf fliegt man allerdings mit der größeren Variante B787-10.

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Italien: MSC übernimmt Alis Cargo

Die Reederei MSC hat die italienische Frachtfluggesellschaft Alis Cargo mehrheitlich übernommen. Diese soll Anfang 2024 mit einer Boeing 777F neu an den Start gegangen. Bis dahin will man den Carrier mit Sitz am Flughafen Malpensa komplett übernommen. „Der Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an Alis Cargo ist ein Schritt, um die Kapazitäten von MSC Air Cargo zu erweitern und unseren Kunden ein qualitativ hochwertiges und konsistentes Angebot zu bieten. Ich bin ebenso stolz darauf, dass wir einen Partner gefunden haben, der eine gemeinsame Vision mit uns teilt und ein starkes Fundament geschaffen hat, das wir hoffentlich weiter ausbauen werden“, so Jannie Davel, Senior Vice-President bei MSC. Alis Cargo war während der Corona-Pandemie mit so genannten Preightern aktiv. Man setzte zwei Passagierflugzeuge des Typs Boeing 777-200ER als Behelfsfrachter ein. Allerdings ist dies seitens der EASA nicht mehr erlaubt, so dass der Flugbetrieb seit Ende 2022 ruht. Auch wurden AOC und Betriebsgenehmigung durch die ENAC stillgelegt. Unter der neuen Eigentümerschaft von MSC soll der Neustart erfolgen. Auch soll die Flotte, die derzeit aus null Flugzeugen besteht, schrittweise hochgefahren werden. Es ist anzunehmen, dass MSC die Expansion künftig nicht mehr über den Partner Atlas Air, sondern über die hauseigene Fluggesellschaft vorantreiben wird. Alis Cargo soll nach Außen als MSC Air Cargo auftreten.

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Kanada: Buffalo Airways hat erste Boeing 737-300 übernommen

Schon vor langer Zeit wurde es angekündigt, jedoch erst vor wenigen Tagen vollzogen: Der kanadische Oldtimer-Carrier Buffalo Airways hat am 3. August 2023 den ersten Jet eingeflottet. Es handelt sich um einen Boeing 737-Frachter, der fast 37 Jahre alt ist. Die betagte Maschine war bis 2016 bei der spanischen Swiftair im Einsatz und hat eine lange Standzeit hinter sich. Dies dürfte auch die Hauptursache dafür sein, dass sich die Übernahme durch Buffalo Airways erheblich verzögert hat. Noch unter der Registrierung 2-ESKA wurde die Boeing 737-300BDSF am 3. August 2023 von Bournemouth mit Zwischenstopps in Keflavik und Iqaluit nach Edmonton überstellt. Beim kanadischen Carrier wird dieses Flugzeug künftig die Registrierung C-FBAE tragen und ab Edmonton auf Cargoflügen zum Einsatz kommen. Die Einflottung dieser Boeing 737-300 wurde seitens des Buffalo-Airways-Geschäftsführers schon vor längerer Zeit angekündigt. Zunächst hieß es, dass die Überstellung Mitte 2022 erfolgen wird. Allerdings stellte sich heraus, dass der technische Zustand der Maschine schlechter war als ursprünglich angenommen. Aufwendige Wartungsarbeiten waren notwendig, um den betagten Mittelstreckenjet wieder fit to fly machen zu können. Die Einflottung dieser Maschine bedeutet für den kanadischen Oldtimer-Betreiber den Einstieg ins Jet-Zeitalter. Allerdings wird man im Gegenzug kein anderes Flugzeug ausflotten, sondern betrachtet die Übernahme der Boeing 737-300 als Expansionsschritt. Seinerzeits wurde mitgeteilt, dass man eine steigende Cargonachfrage registriert und entsprechend darauf reagiert. Der Unternehmensdoktrin, dass man ältere Maschinen betreibt, bleibt man aber treu, denn der Neuzugang geht auf die 37 Jahre zu.

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33 Jahre alte B737: Voyage Air gibt einziges Flugzeug zurück

Viele Jahre lang musste sich die bulgarische Voyage Air darum bemühen in die Luft zu kommen. Es gelang erst im Jahr 2020 mit einer betagten Boeing 737-500. Nur ein Jahr später stellte man den Flugbetrieb ein, um im Sommer 2020 mit einer noch älteren Boeing 737-400 wieder abzuheben. Nun hat man die einzige Maschine ausgeflottet. Derzeit sind AOC und Betriebsgenehmigung von Voyage Air übergangsweise ruhend gestellt. Der Carrier hat dies Anfang dieses Jahres bei der bulgarischen Zivilluftfahrtbehörde beantragt und im März 2023 die Erlaubnis erhalten. Vorerst darf man auf eigenen Antrag hinweg für zumindest sechs Monate keine kommerziellen Flüge durchführen. In der Luft war man zuletzt im September 2022. Gegründet wurde Voyage Air bereits im Jahr 2007. Seit 2009 hat man versucht die Zulassung als Airline zu bekommen. Erst im Jahr 2020 ist es gelungen in die Luft zu kommen. Damals hat man eine Boeing 737-500, die als LZ-TER registriert war, eingesetzt. Dieses Flugzeug wurde ursprünglich im Jahr 1992 an China Southern Airlines ausgeliefert. Doch dauerhaft erfolgreich war der bulgarische Carrier nicht, denn bereits ein Jahr später musste man den Flugbetrieb temporär pausieren. Im Sommer 2022 war Voyage Air dann mit der mittlerweile über 33 Jahre alten Boeing 737-400, die die Registrierung LZ-PRS trägt, wieder in der Luft. Man griff gar die einstigen Pläne in Bremen eine Basis zu errichten wieder auf, jedoch kam es dazu letztlich dann nicht. Mittlerweile wurde diese Maschine, die geleast war, an den Leasinggeber zurückgegeben. Ob es für den Oldie einen neuen Leasingnehmer geben wird

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Tokio: Air Japan hebt im Feber 2024 ab

Anfang Feber 2024 wird der schon seit einiger Zeit angekündigte All-Nippon-Airways-Ableger Air Japan den Flugbetrieb aufnehmen. Zunächst soll die Route Tokio (Narita)-Bangkok mit Boeing 787 bedient werden.  „Wir hoffen, dass wir mit dem Start von Air Japan das Beste aus Japans Flugzeugkabinen präsentieren und damit die Reise unserer Gäste bereichern können“, sagte Hideki Mineguchi, Präsident von Air Japan. „Wir sind begeistert von dem Produkt und freuen uns darauf, unsere ersten Passagiere an Bord begrüßen zu dürfen.“  Die Flotte der Neugründung wird aus Maschinen des Typs Boeing 787-8 bestehen. Diese sind mit 324 Sitzen in All-Eco-Bestuhlung ausgerüstet. Die Mahlzeiten an Bord können bei der Ticketreservierung oder an Bord erworben werden. Insgesamt stehen darüber hinaus 13 verschiedene vorbestellbare Mahlzeiten zur Verfügung, darunter auch vegetarische und andere Mahlzeiten, die diätetische und religiöse Einschränkungen berücksichtigen. Zudem werden Menüs angeboten, die von Passagieren jeden Alters genossen werden können. 

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Brüssel: Air Canada hat saisonale Toronto-Verbindung aufgenommen

Vor wenigen Tagen hat das Star-Alliance-Mitglied Air Canada das Brüssel-Angebot um eine saisonale Toronto-Verbindung erweitert. Diese Route soll fünfmal wöchentlich bedient werden und ist zunächst auf die laufende Sommerflugplanperiode 2023/24 befristet.  Air Canada bietet ganzjährig Nonstop-Flüge zwischen Brüssel und Montreal an. Zusammengerechnet mit der saisonalen Toronto-Verbindung hat man während der Hochsaison bis zu 12 Verbindungen zwischen Belgien und Kanada pro Woche. Die Neuaufnahme wird im Regelfall mit Boeing 787-8, die in drei Serviceklassen bestuhlt sind, bedient.  „Dank Air Canada freuen wir uns, Toronto wieder als Direktverbindung von und zum Brüsseler Flughafen anbieten zu können“, sagte Arnaud Feist, CEO des Brüsseler Flughafens. „Dieses neue Ziel ist eine wichtige Ergänzung unseres Langstreckennetzes und wird mit der neuen Flugzeuggeneration Boeing 787 bedient. Diese neue Verbindung ergänzt die täglichen Flüge von Air Canada zwischen Brüssel und Montreal.“ 

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Southwest wandelt weitere Max-7-Orders in Max-8 um

Dem Billigflieger Southwest Airlines scheint die jüngste Lieferverzögerung der Boeing 737-Max-7 nicht in den Kram zu passen. Man einigte sich mit Boeing darauf, dass 24 Orders in jene des größeren Modells Max-8 umgewandelt werden. Im Gegenzug gab Southwest Airlines im Rahmen einer ad-hoc-Mitteilung bekannt, dass man 30 Optionen für die Boeing 737-Max-7 gezogen hat. Man hofft, dass die Maschinen im kommenden Jahr ausgeliefert werden können. Bereits im Vorjahr hat der Carrier festbestellte B737-Max-7 in Max-8 umgewandelt.

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Erstauslieferung von Boeing 737-Max-7 verschiebt sich erneut

Die kleinste Variante der Boeing 737-Max, die Max-7, wird dem aktuellen Stand der Dinge nach neuerlich später an den ersten Kunden ausgeliefert werden.   Der U.S.-amerikanische Hersteller gab in einer Börsenmitteilung bekannt, dass man nun damit rechnet, dass dieser Schritt erst im Jahr 2024 erfolgen wird. Zuletzt hieß es noch, dass die Erstauslieferung noch in diesem Jahr erfolgen wird. In Europa ist der Launching-Kunde die Fluggesellschaft Luxair. Bei der größeren Max-10 soll sich am Zeitplan nichts ändern, denn deren erste Übergabe war bereits zuvor für das kommende Jahr umgeplant worden. 

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