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Wegen Unruly PAX: Air India musste Langstreckenflug abbrechen

Rund drei Stunden nach dem Start musste Air-India-Flug AI111 am 10. April 2023 nach Delhi zurückkehren. Nicht etwa technische Probleme, sondern das Fehlverhalten eines Passagiers an Bord der Boeing 787-8 war die Ursache. Ein Fluggast soll sich gegenüber zwei Flugbegleitern dermaßen daneben benommen haben, dass sich der Kapitän dazu entschlossen hat, dass der Langstreckenflug nach London-Heathrow abgebrochen wird. Gegen 9 Uhr 36 Lokalzeit setzte die VT-ANE wieder in Delhi auf. Dort wurde der Störenfried bereits von der Exekutive erwartet, denn die Fluggesellschaft hat Anzeige erstattet. Auf Anfrage erklärte ein Sprecher von Air India wie folgt: „Air India-Flug AI 111, der am 10. April 2023 von Delhi nach London Heathrow fliegen sollte, kehrte kurz nach dem Abflug nach Delhi zurück, da sich ein Passagier an Bord sehr ungebührlich benahm. Der Passagier hat mündliche und schriftliche Warnungen nicht beachtet und sein ungebührliches Verhalten fortgesetzt, einschließlich der Verursachung von körperlichen Schäden an zwei Mitgliedern der Kabinenbesatzung. Der Kapitän beschloss, nach Delhi zurückzukehren. Nach der Landung wurde der Passagier an das Sicherheitspersonal übergeben“. Nachdem sich vor etwa einem Monat ein Passagier danebenbenommen hatte, in dem er auf eine Pensionistin urinierte, steht der Carrier in Indien unter besonderer öffentlicher Aufmerksamkeit. Der „Pinkel-Vorfall“ schlug derart hohe Wellen, dass sich selbst Firmenchef Campbell Wilson zu Wort melden musste. „Wir betonen, dass die Sicherheit und die Würde aller Menschen an Bord für Air India von großer Bedeutung sind, und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die den Passagieren entstanden sind. Das Personal einer Fluggesellschaft ist im Dienst oft körperlichen

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Boeing 787 wird bald wieder ausgeliefert

Boeing wird künftig wieder die Auslieferung der Boeing 787 in die Wege leiten können und diese zur Auslieferung bereitstellen. Zuvor musste des US-amerikanische Hersteller eine Lieferungspause von 3 Monaten einlegen, da Produktionsprobleme die Auslieferung hinderten. Boeing liefert schon bald wieder Modelle der Boeing 787. Nach einer dreimonatigen Pause, in welcher keine Auslieferungen für möglich gehalten wurden, wird Boeing bald wieder Auslieferungen der Boeing 787 genehmigen und bereitstellen. Die Auslieferungspause entstand aufgrund von Produktionsproblemen, die Treibstofftanks stellten sich als undicht dar, wie Aerotelegraph berichtet.

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Smartwings Poland nimmt Warschau-Faro auf

Der polnische Smartwings-Ableger konnte für den Sommerflugplan 2023 einen weiteren Charterauftrag an Land ziehen. Im Auftrag eines Reiseveranstalters bedient man einmal wöchentlich die Strecke Warschau-Faro. Smartwings Poland wird diese Route ab 8. Juni 2023 jeweils am Verkehrstag Donnerstag bedienen. Zum Einsatz kommen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800. Vorerst ist diese Charterstrecke bis 28. September 2023 befristet. Das genannte Luftfahrtunternehmen ist eine Tochtergesellschaft der tschechischen Smartwings Group, die unter anderem auch in Ungarn und der Slowakei Flugbetriebe mit eigenen Zertifikaten unterhält.

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Ziel verfehlt: Boeing-Chef fällt um B777X-Boni um

Der Verwaltungsrat des U.S.-amerikanischen Flugzeugbauers streicht Firmenchef David Calhoun eine Bonuszahlung, die er für die Einhaltung des Zeitplans der B777X hätte erhalten sollen. Das Ziel wurde eben nicht erreicht, wenngleich das Kontrollgremium betont, dass die Gründe auch außerhalb des Einflussbereichs des CEOs liegen. Das Langstreckenmuster musste schon mehrmals Rückschläge hinnehmen. Der ursprünglich angekündigte Termin für die Erstauslieferung musste wiederholt verschoben werden. Mittlerweile ist klar, dass man auch Jahresende 2023 nicht einhalten kann. Darüber sind nicht nur zahlreiche Fluggesellschaften und Leasinggeber verärgert, sondern den Boeing-Chef kostet es eine signifikant hohe Bonuszahlung. Allerdings ist er nicht der einzige, der mangels Erreichung des Ziels keine Prämie erhält, sondern auch zahlreiche weitere leitende Angestellte müssen ohne Boni auskommen. Unabhängig davon ist Verwaltungsratspräsident Lawrence Kellner der Ansicht: „Im Jahr 2022 haben wir weiterhin bedeutende Fortschritte gemacht, um sicherzustellen, dass unsere Kultur, Prozesse und Systeme stets den höchsten Standards entsprechen. Trotz schwieriger makroökonomischer Faktoren sind wir dabei, die Herausforderungen der letzten Jahre zu überwinden, unser Geschäft risikoärmer zu gestalten und die operative und finanzielle Stärke wiederherzustellen, die Sie von Boeing erwarten. Die Sicherheit steht nach wie vor an erster Stelle, und wir haben bei Boeing Maßnahmen ergriffen, um unsere Sicherheitskultur weiter zu stärken und unsere Verpflichtungen gegenüber denjenigen zu erfüllen, die auf die Sicherheit unserer Produkte angewiesen sind“. Zum ersten Mal seit dem Jahr 2018 konnte der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer einen positiven Cashflow erreichen. Allerdings ist dies für Kellner nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn das wichtigste Ziel, also die B777X bis Jahresende 2023 kommerziell

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Air China reaktiviert München und stockt Frankfurt auf

Ab 1. August 2023 will Air China wieder täglich zwischen Peking und München fliegen. Diese Route soll täglich mit Boeing 777 bedient werden. Auch in Richtung Frankfurt am Main kommt es zu Aufstockungen. Der größte Airport Deutschlands soll ab 7. April 2023 zunächst fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Per 17. April 2023 bietet man acht Umläufe pro Woche an und mit 1. Mai 2023 stockt man auf zehn wöchentliche Rotationen auf. Auch diese Strecke soll im Regelfall mit Boeing 777 bedient werden.

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Frankfurt-Hahn: Ryanair nimmt Valencia auf

Die Billigfluggesellschaft Ryanair beabsichtigt ab 1. Juli 2023 auch zwischen Frankfurt-Hahn und Valencia zu fliegen. Diese Route soll vorerst zweimal wöchentlich bedient werden. Die Durchführung der Flüge soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag erfolgen. Es handelt sich um eine Ganzjahresstrecke, sondern um eine saisonale Sommerroute. Vorerst ist diese bis inklusive 2. September 2023 befristet.

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UK: Pensionistin während Jet2-Flug verstorben

Aus einem tragischen Grund musste Jet2-Flug LS756, durchgeführt mit der als G-LSAJ registrierten Boeing 757-200, auf dem Weg von Teneriffa-Süd nach Manchester eine Zwischenlandung in Newquay einlegen. Trotz intensiver medizinischer Bemühungen ist ein weiblicher Fluggast verstorben. Die Jet2-Maschine hob am 2. April 2023 routinemäßig gegen 15 Uhr 04 in Teneriffa-Süd ab. Es sah alles nach einem üblichen Flug aus, doch es kam ganz anders. Ein weiblicher Passagier, der um die 60 Jahre alt war, wirkte zunächst blass. Ein mitreisender Mann half ihr zunächst auf die Toilette. Die Flugbegleiter erkannten die Situation und ermöglichten der Frau, dass sie sich auf den Sitzen in einer Exit-Row niederlegen konnte. Vorsorglich wurde der Kapitän informiert und dieser entschied eine Zwischenlandung in Newquay einzulegen. Auch wurde der Transpondercode 7700 eingestellt. Allerdings entwickelte sich die Situation dramatisch weiter, denn der Fluggast verlor das Bewusstsein. Trotz intensiver Bemühungen der Besatzung und helfender Passagiere kam jede Hilfe zu spät. Die Frau ist kurz darauf verstorben und auch sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen waren vergebens. Die betroffene Fluggesellschaft erklärte dazu unter anderem: „Der Flug LS 756 von Teneriffa nach Manchester wurde am Sonntagabend zum Cornwall Airport Newquay umgeleitet, da ein Passagier medizinische Hilfe benötigte. Bedauerlicherweise können wir bestätigen, dass der Kunde leider verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Freunden des Kunden in dieser schweren Zeit. Wir möchten unserer Besatzung und den anderen Kunden, die uns an Bord geholfen haben, unseren Dank aussprechen“. Nachdem die Boeing 757-200 auf der Parkposition angekommen ist, wurde die Reisende auf einer Schaufeltrage

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Mai 2023: Lufthansa fliegt Frankfurt-Hamburg mit B747-400

Im Mai 2023 wird Lufthansa einige innerdeutsche Linienflüge mit dem Maschinentyp Boeing 747-400 durchführen. Buchbar sind jeweils 45 Sitze in der Business- und 162 in der Economy-Class. Am 2., 4., 11., 18. und 25. Mai 2023 werden die Kurse LH002 (Frankfurt-Hamburg) und LH009 (Hamburg-Frankfurt) anstatt der üblichen Mittelstreckenjets mit Boeing 747-400-Langstreckenmaschinen bedient. Der Carrier setzt diesen Schritt nicht wegen besonders hoher Nachfrage, sondern primär aus Trainingsgründen für Piloten

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Russland: Pobeda kündigt Samara-Antalya an

Die russische Billigfluggesellschaft beabsichtigt ab 2. Juni 2023 eine weitere Antalya-Strecke mit Boeing 737-800 zu bedienen. Neu soll es auch ab Samara zur türkischen Küstenstadt gehen. Die Aeroflot-Tochter beabsichtigt an den Verkehrstagen Montag und Freitag zu fliegen. In den letzten Monaten haben einige russische Airlines die Aufstockung der Frequenzen in Richtung Türkei angekündigt. Auch will man einige neue Strecken, überwiegend Richtung Antalya, aufnehmen.

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Hydraulikprobleme: Lufthansa-B747-8 flog in fünf Stunden von Frankfurt nach Frankfurt

Wegen technischer Probleme musste Lufthansa am Montag einen Langstreckenflug von Frankfurt am Main abbrechen. Betroffen war die Boeing 747-8 mit der Registrierung D-ABYG, die als LH462 in Richtung Miami unterwegs war. Aus Sicherheitsgründen musste man vor der Rücklandung auch Treibstoff ablassen. Zunächst hob die D-ABYG mit etwa 35 Minuten Verspätung auf Piste 07C des Frankfurter Flughafens ab. Nach und nach erreichte man über Irland dann eine Flughöhe von etwa 34.000 Fuß. Etwa 220 Nautische Meilen nordwestlich von Shannon entschied der Kapitän, dass wegen einem technischen Problem nach Frankfurt am Main zurückgekehrt wird. Da die Boeing 747-8 für eine Landung zu schwer gewesen wäre, musste Treibstoff abgelassen werden. Nach rund fünf Stunden Flugzeit konnte das Lufthansa-Flugzeug sicher auf dem Frankfurter Airport aufsetzen. Unternehmensangaben nach wurden die betroffenen Passagiere auf andere USA-Verbindungen umgebucht. Das Hydraulikproblem war wahrscheinlich geringfügig, da die Mechaniker das Flugzeug schnell reparieren konnten. D-ABYG sollte am Dienstag als Lufthansa-Flug 456 einen fast 12-stündigen Flug von Frankfurt nach Los Angeles absolvieren.

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