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Lufthansa stockt Frankfurt-Shanghai auf

Mit Wirksamkeit zum 16. Feber 2023 stockt Lufthansa die Nonstopverbindung zwischen Frankfurt am Main und Shanghai auf. Die größte Airline Deutschlands wird ab diesem Zeitpunkt viermal wöchentlich zwischen den beiden Städten fliegen. Derzeit bietet der Carrier zwei Umläufe pro Woche an. An den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag soll laut von Lufthansa veröffentlichten Flugplandaten mit Boeing 747-8 geflogen werden. Mittwochs sollen B747-400 zum Einsatz kommen. Die Aufstockung wurde vorerst nur bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 publiziert.

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Boeing 737-Max-8 mit Qatar-Airways-Leitwerk gesichtet

Auf dem King County International Airport, der von Boeing als Werksflughafen genutzt wird, wurde von aufmerksamen Spottern eine Boeing 737-Max-8, deren Leitwerk in den Farben von Qatar Airways lackiert ist, gesichtet. Dies ist insofern überraschend, weil der Golfcarrier bislang keine Order dieser Max-Variante bekanntgegeben hat. Das Seitenruder der betroffenen Boeing 737-Max-8 ist teilweise abgeklebt, jedoch ist das charakteristische Design von Qatar Airways deutlich zu erkennen. Mittlerweile führt die Aufnahme eines aufmerksamen Spotters zu umfangreichen Diskussionen in Luftfahrtkreisen. Der Golfcarrier hat im Jänner des Vorjahres eine Absichtserklärung über den Kauf von 25 Boeing 737-Max-10 unterschrieben, jedoch später in einem Gerichtsverfahren, in dem man sich mit Airbus befindet, behauptet, dass die Option bereits abgelaufen wäre. Kurz darauf kommunizierte Qatar Airways im Zuge der Farnborourgh Air Show, dass man 25 Exemplare bestellt habe. Damals war die Rede von B737-Max-10 und nicht von der kleineren Variante Max-8. Bislang hat sich der Golfcarrier auch nicht offiziell zur gegenständlichen Maschine geäußert, denn die offizielle Kommunikation lautet „kein Kommentar“. Möglich ist, dass man Orders von Airlines, die ihre Bestellungen storniert haben, übernommen hat oder aber Max-8 über Leasinggeber beziehen wird. Bemerkenswert ist auch, dass laut Boeing keine direkte Bestellung für diesen Maschinentyp vorliegen soll.

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München und Frankfurt: Etihad passt das Fluggerät an

Im Sommerflugplan 2023 nimmt Etihad Airways auf den Routen von Abu Dhabi nach Frankfurt und München Veränderungen hinsichtlich des Fluggeräts vor. Den bayerischen Airport wird man mit Wirksamkeit zum 26. März 2023 sowohl mit Boeing 787-9 als auch -10 bedienen. Das größere Fluggerät soll auf bis zu fünf von sieben wöchentlichen Umläufen eingesetzt werden. Frankfurt am Main soll ab 16. September 2023 nicht mehr mit Boeing 787-10, sondern mit kleineren B787-9 angesteuert werden. Der Einsatz ist täglich vorgesehen. Ab Oktober 2023 wird Etihad Airways auch Düsseldorf ansteuern. Die Wien-Strecke wird mit Wirksamkeit zum 28. Juli 2023 täglich mit Boeing 787-9 bedient. Vorerst ist diese Aufstockung bis zum 4. September 2023 befristet.

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Norse nimmt Rom-New York (JFK) auf

Die Langstrecken-Billigfluggesellschaft Norse Atlantic Airways nimmt im Sommerflugplan 2023 eine weitere USA-Strecke auf. Man beabsichtigt täglich zwischen Rom-Fiumicino und New York-JFK zu fliegen. Der Erstflug soll am 19. Juni 2023 durchgeführt werden. Derzeit ist vorgesehen, dass die Neuaufnahme täglich bedient werden soll. In Rom-Fiumicino werden die Dreamliner des Carriers jeweils um 19 Uhr 30 Lokalzeit starten. Die Landung in New York-JFK ist für 23 Uhr 00 Lokalzeit geplant. In die umgekehrte Richtung startet man um 1 Uhr 00 LT und erreicht die italienische Hauptstadt gegen 15 Uhr 45 LT.

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Japan: Skymark ordert Boeing 737-Max-8 und -Max-10

Die japanische Fluggesellschaft Skymark Airlines wird je drei Boeing 737-Max-8 und –Max-10 in ihre Flotte aufnehmen. Am 18. Jänner 2023 gab der Vorstand grünes Licht und taggleich wurde die entsprechende Börsenmittelung herausgegeben. Die Transaktion umfasst je zwei Festbestellungen sowie Optionen für je ein weiteres Flugzeug. Die beiden Boeing 737-Max-8 sollen voraussichtlich im Jahr 2026 ausgeliefert werden und die beiden B737-Max-10 in den Jahren 2026 und 2027. Mit der Order wurde schon seit einiger Zeit gerechnet, denn bereits im November 20222 machte der Konzern unmissverständliche Andeutungen.

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Ryanair stattet Boeing 737-800-Flotte mit neuen Winglets aus

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ihre rund 400 Boeing 737-800 mit neuen Split Scimitar Winglets ausstatten. Diese sollen den Treibstoffverbrauch um etwa 1,5 Prozent senken. Dadurch will die Firmengruppe in etwa 65 Millionen Liter Kerosin pro Jahr einsparen. Das Investitionsvolumen beträgt 175 Millionen Dollar. Die erste Maschine, die im Rahmen der mit Aviation Partners Boeing umgerüstet wurde, ist am Montag, den 23. Jänner 2023 vorgestellt worden. „Als Europas umweltfreundlichste und größte Fluggesellschaft nehmen wir eine Vorreiterrolle in der nachhaltigen Luftfahrt ein, wie diese Investition in unsere Flotte zeigt. Diese Winglet-Technologie wird uns helfen, unsere ehrgeizigen Umweltziele auf unserem Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 zu erreichen. Wir sind von den innovativen Winglet-Konstruktionen von APB beeindruckt und freuen uns darauf, sie nicht nur in diesem ersten Flugzeug, sondern in mehr als 400 unserer Flugzeuge installieren zu lassen, um unsere Emissionen weiter zu reduzieren“, so Thomas Fowler, Director of Sustainability bei Ryanair.

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Air India vor Bestellung von 495 Flugzeugen

Die Fluggesellschaft Air India, die sich im Mehrheitseigentum von Tata Sons befindet, soll vor einer Großbestellung über 495 Flugzeuge stehen. Die Agentur Reuters berichtet, dass voraussichtlich am 27. Jänner 2023 die Aufträge an Boeing und Airbus erteilt werden sollen. Demnach soll die Mehrheit auf Schmalrumpfflugzeuge entfallen. Es soll sich um 235 Maschinen der A320-Reihe und etwa 190 B737-Max handeln. Auch soll Air India das Langstreckenmodell A321XLR bestellen. Weiters will man 40 A350, 20 B787 und zehn B777X ordern. In Kürze sollen die ersten B737-Max geliefert werden, denn man habe jene 50 Stück „übernommen“; die ursprünglich für China Southern Airlines bestimmt waren.

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Qantas hatte erneut technische Probleme mit Boeing 737-800

Am 19. Januar 2023 hatte erneut eine Boeing 737-800 von Qantas ein technisches Problem. Flug QF101, durchgeführt mit der VH-VZQ, musste den Flug von Sydney nach Nadi abbrechen und eine Rücklandung absolvieren. Die betroffene Fluggesellschaft erklärt unter anderem, dass man die Rückkehr nach Sydney als Vorsichtsmaßnahme getroffen habe. Während dem Flug erhielten die Piloten eine Warnmeldung, dass möglicherweise ein mechanisches Problem vorliegen könnte. Um etwa 8 Uhr 30 Lokalzeit entschied der Kapitän, dass die Reise nach Nadi abgebrochen wird. Anschließend kreiste diese Boeing 737-800 rund zwei Stunden lang im Bereich der Küste von New South Wales ehe man gegen 10 Uhr 50 Lokalzeit sicher auf dem Flughafen Sydney landete. Gegenüber der TV-Station ABC News erklärte die Fluggesellschaft, dass die Piloten eine Fehleranzeige hatten und sich als Vorsichtsmaßnahme zur Rücklandung am Ausgangspunkt entschieden hätten. Die genaue Ursache wurde seitens Qantas nicht kommuniziert. Lediglich hätte die Warnmeldung auf ein mögliches mechanisches Problem hingedeutet. Die VH-VZQ wurde anschließend von Technikern genauer unter die Lupe genommen. Im Gegensatz zum Vorfall, der sich am Vortag auf dem Weg von Auckland nach Sydney ereignet hat, erklärte der Kapitän keine Luftnotlage.

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Lot stockt Budapest-Seoul auf

Die polnische Fluggesellschaft Lot stockt im Sommerflugplan 2023 die Strecke Budapest-Seoul auf. Ab 1. April 2023 will der Carrier diese Route viermal wöchentlich mit Boeing 787-8 bedienen. Ursprünglich war eine Aufstockung auf drei Umläufe pro Woche geplant. Aufgrund hoher Buchungszahlen hat sich Lot dazu entschlossen, dass man die Anzahl der wöchentlichen Frequenzen verdoppeln wird. Seit einigen Jahren – mit Unterbrechung während der Corona-Pandemie – bietet Lot ab Budapest einige Langstreckenflüge an. Punktuell hatte man immer wieder auch dezentrale Kurzstreckenflüge ab dem ungarischen Airport im Portfolio. Neben Warschau-Chopin handelt es sich um den einzigen europäischen Airport, ab dem man Langstreckenflüge anbietet.

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Teurer Fehler: BA-Flugbegleiter „schoss“ am ersten Arbeitstag eine Notrutsche

Ein kleiner Fehler, den ein junger Flugbegleiter machte, kostete die die Fluggesellschaft British Airways rund 55.000 Euro. Ausgerechnet an seinem ersten Arbeitstag löste der Kabinenmitarbeiter versehentlich eine Notrutsche einer Boeing 777 aus. Am 16. Jänner 2023 sollte British Airways mit einer Boeing 777-200 unter der Flugnummer BA75 von London-Heathrow nach Lagos fliegen. Die Vorbereitungen auf den Start verliefen zunächst völlig normal, jedoch löste der junge Flugbegleiter während dem Pushback versehentlich eine Notrutsche aus. Unter Kabinenmitarbeitern nennt man dies auch „Rutschenschießen“. Zunächst wusste niemand was eigentlich los ist und das Rampenpersonal alarmierte vorsorglich Rettungskräfte, denn es hätte ja sein können, dass wirklich etwas passiert ist. Das Einschreiten der Einsatzkräfte war aber nicht notwendig, weil eben die Rutsche unbeabsichtigt und versehentlich durch einen Flugbegleiter ausgelöst wurde. Allerdings musste der Pushback-Vorgang sofort abgebrochen werden und als Folge daraus konnte man zunächst nicht abheben. Techniker von British Airways mussten G-VIIB erst wieder „fit to fly“ machen. Dafür benötigte man nur rund eine Stunde, jedoch verpasste man dadurch den zugewiesenen Slot, was neuerlich zu Verzögerungen geführt hat. Laut British Airways setzte man zwar die gleiche Crew aus, jedoch tauschte man den jungen Flugbegleiter gegen einen Kollegen, der aus dem Standby geholt wurde. Das „Rutschenschießen“ war für den Carrier keinesfalls günstig, denn die Kosten, die dadurch entstanden sind, betragen rund 55.000 Euro. Ein kleiner Fehler mit großen Folgen. Dazu kommt noch, dass die Besatzung aufgrund der Flugzeitregelungen zweimal in Lagos übernachten musste, ehe dann am 18. Jänner 2023 ein Rückflug übernommen werden konnte.

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