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EU-Kommission untersucht B777-300ER-Verkäufe an Aeroflot

Kurz vor Ende des Vorjahres hat Aeroflot behauptet, dass man zehn Boeing 777-300ER von einem irischen Leasinggeber gekauft habe. Dies will die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen und hat die irische Regierung zur Vorlage weiterer Informationen ersucht. Die Sanktionen, die seitens der Europäischen Union als Reaktion auf Einmarsch der Armee der Russischen Föderation die Ukraine erlassen wurden, umfassen auch, dass weder Fluggerät noch Ersatzteile nach Russland geliefert werden dürfen. Auch müssen Leasingverträge beendet werden, wobei viele Flugzeuge bis heute nicht zurückgegeben wurden, sondern ohne Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt werden. Im konkreten Fall, den die EU-Kommission genauer unter die Lupe nehmen möchte, geht es um zehn Boeing 777-330ER, die über eine irische Tochtergesellschaft der russischen VEB-Bank geleast wurden. Diese sollen an Aeroflot verkauft worden sein. Das Finanzinstitut, das sich im Staatseigentum befindet, verfügt über zumindest 24 Gesellschaften in Irland. Diese sind die offiziellen Besitzer diverser Flugzeuge. Somit wäre ein Verkauf an Aeroflot unter die Sanktionen gefallen und nicht möglich gewesen. Die Angelegenheit sorgt in Irland durchaus für Aufsehen, jedoch kann derzeit nicht sicher gesagt werden, ob es sich um eine gezielte Falschinformation aus Russland handelt oder ob der Verkauf tatsächlich stattgefunden hat. Genau das will die EU-Kommission aufklären und hat die irische Regierung zur Vorlage von Dokumenten aufgefordert. Die Das irische Ministerium für Unternehmen, Handel und Beschäftigung untersucht nun den mutmaßlichen Verkauf mit Unterstützung des Außenministeriums und der irischen Zentralbank. Alle drei Einrichtungen sind als nationale Behörden für die Durchsetzung von EU-Sanktionen zuständig. Die Sanktionen sehen eine

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B737-800 von Qantas erleidet Triebwerksausfall über dem Pazifik

Die von Qantas betriebene Boeing 737-800 mit der Registrierung VH-XZB musste am 18. Jänner 2023 auf dem Weg von Auckland nach Sydney einen Notruf absetzen. Der Mittelstreckenjet war unter der Flugnummer QF144 unterwegs. Die Maschine befand sich über dem Pazifischen Ozean, rund eine Stunde vor Sydney, als die Piloten des Transpondercode „7700“, das für Mayday, also Luftnotlage steht, sendeten. Kurz vor der Landung stuften die Flugzeugführer die Situation auf „Pan-Pan“ herab. Dies kommt immer dann vor, wenn zwar ein Problem besteht, jedoch der Kapitän der Ansicht ist, dass man dieses weitgehend im Griff hat. „Pan-Pan“ bedeutet aber auch, dass Priorität für die Landung angefordert wird. Die VH-XZB erlitt einen Triebwerksausfall. Zunächst stuften die Piloten die Situation als gefährlich ein, weshalb zunächst Mayday durchgegeben wurde. Kurz darauf war man aber der Ansicht, dass eine Landung in Sydney sicher möglich ist. Somit wurde der Flug unter Pan-Pan-Bedingungen fortgesetzt. Die Boeing 737-800 von Qantas konnte auch sicher landen. An Bord haben sich 145 Passagiere befunden. Diese konnten in Sydney das Flugzeug sicher verlassen. Vorsorglich wurden Rettungskräfte und Feuerwehr bereitgestellt. Deren Unterstützung wurde aber zum Glück nicht benötigt. Was den Triebwerksausfall, der von Passagieren mit einem lauten Knall wahrgenommen wurde, ausgelöst hat, ist noch unklar. Dies soll im Rahmen einer Untersuchung herausgefunden werden.

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Boeing 777-300ER: Air France hebt mit neuer Kabine ab

Am Freitag, den 20. Jänner 2023 wird Air France erstmals eine Boeing 777-300ER, die mit der jüngsten Langstreckenkabine ausgerüstet ist, auf der Strecke Paris (Charles de Gaulle)-New York (JFK) einsetzen. Die Maschine trägt den Taufnamen „Fontainebleau“. Die weiteren mit diesem Muster geplanten Flüge werden nach Rio de Janeiro und Dakar führen. Air France modernisiert derzeit die Kabinen der 12 Boeing 777-300ER. Nach und nach wird das neue Produkt auf der Langstrecke verfügbar sein. Der Carrier geht davon aus, bis Ende dieses Jahres alle Maschinen, die auf der Long Haul eingesetzt werden, über neue Full-Flat-Business-Class-Sitze verfügen werden. Auch sollen jene Maschinen, die noch nicht mit Wlan ausgerüstet sind, nachgerüstet werden. Die neue Business-Class ist in nachstehender Slideshow ersichtlich: In der Boeing 777-300ER bietet Air France künftig 48 Business-Class-Plätze an. Es handelt sich um so genannte Full-Flat-Sitze, die sich in ein fast zwei Meter langes Bett verwandeln lassen. Ebenso sollen alle Plätze einen direkten Zugang zum Gang haben. Eine neue Schiebetür ermöglicht es den Passagieren, einen völlig privaten Raum zu schaffen, der von den anderen Passagieren in der Kabine nicht zu sehen ist. Um ein größeres Gefühl der Privatsphäre für gemeinsam reisende Passagiere zu schaffen, sind die Sitze in der Mitte der Kabine jetzt mit einer Mittelplatte ausgestattet, die durch Herunterdrücken abgesenkt werden kann, wodurch ein geselliger Raum entsteht, in dem Sie das Beste aus der Kabine machen können. Der Sitz verfügt außerdem über einen breiten 17,3-Zoll-4K-High-Definition-Anti-Glare-Bildschirm mit einem geräuschreduzierenden Headset, einer neuen Bluetooth-Verbindung, die es den Passagieren ermöglicht, ihre eigenen Kopfhörer

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Luxair hat Antwerpen-London City aufgenommen und will expandieren

Die Fluggesellschaft Luxair hat am Montag eine Nonstop-Verbindung zwischen Antwerpen und dem London City Airport aufgenommen. Nach längerer Zeit versucht sich wieder ein Operator auf dieser Strecke. Der Carrier fliegt bis Ende März 2023 viermal wöchentlich. Flugzeuge stationiert man nicht in Belgien, sondern die Strecke wird mit Maschinen aus Luxemburg, die über London-City nach Antwerpen kommen, bedient. Im Regelfall kommen Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 zum Einsatz. Der Erstflug wurde mit der LX-LQI durchgeführt. Ab 29. März 2023 will Luxair diese Route fünfmal wöchentlich bedienen. Mittelfristig denkt man aber über den Ersatz der momentan aus elf Einheiten bestehenden Dash-8-400-Teilflotte nach. Ins Auge gefasst hat man Regionaljets der A220- oder Embraer-E2-Reihe. Eine Entscheidung ist aber noch nicht gefallen. Priorität dürfte die Erneuerung der acht Boeing 737NG haben. Hierzu denkt man über das Leasing von B737-Max nach. Zunächst könnte es aber eine temporäre Erweiterung der Flotte werden, denn lokale Medien berichten, dass die Luxair-Geschäftsleitung mit Leasinggebern über zwei B737-Max verhandelt. Sofern man sich einig wird, sollen diese noch vor der Hauptsaison eingeflottet werden und im Sommer 2023 die Kapazität erhöhen. Der Carrier rechnet damit, dass in diesem Jahr die Nachfrage weiter steigen wird.

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Etihad nimmt Kurs auf Düsseldorf und Kopenhagen

Golfcarrier Etihad Airways wird ab Oktober 2023 wieder nach Düsseldorf und neu nach Kopenhagen fliegen. Die deutsche Stadt will man vorerst dreimal wöchentlich bedienen und bei entsprechender Nachfrage schrittweise aufstocken. Nach Dänemark geht es viermal pro Woche. Beide Strecken sollen mit Langstreckenflugzeugen des Typs Boeing 787 bedient werden. Diese verfügen über 262 Sitze in der Economy- und 28 Plätze in der Business-Class. „Wir freuen uns sehr, zum ersten Mal nach Dänemark zu fliegen und unser Streckennetz in Deutschland um eine dritte Stadt zu erweitern. Damit bieten wir unseren Gästen mehr Urlaubsmöglichkeiten und einen einfacheren Zugang zwischen Abu Dhabi und Europa. Unsere neuen Flüge starten in der Wintersaison – die perfekte Zeit für Gäste, um der Kälte zu entfliehen und Abu Dhabis schöne Strände, Weltklasse-Unterhaltung und reiches Kulturerbe zu genießen – und auch ideal für Reisende, die den einzigartigen Reiz Europas im Winter erleben möchten. Mit der Erweiterung unseres Streckennetzes auf 66 Städte gibt es noch mehr sehenswerte Ziele, um das nächste große Abenteuer mit Etihad Airways zu planen“, so Antonoaldo Neves, Chief Executive Officer von Etihad Airways. Düsseldorf hatte Etihad Airways bereits in der Vergangenheit im Programm. Besonders in der Zeit, in der man an der mittlerweile nicht mehr existierenden Air Berlin beteiligt war, gab es hochfrequente Verbindungen zwischen den Drehkreuzen Düsseldorf und Abu Dhabi. Momentan bedient der Golfcarrier in Deutschland die Städte Frankfurt am Main und München, die jeweils täglich angesteuert werden. Eigenen Angaben nach hatte Etihad Airways bislang kein dänisches Ziel im Streckennetz. Das soll sich ab 1.

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Druckabfall auf Kenya-Airways-Flug

Während einem Kenya-Airways-Flug von Nairobi nach Mombasa ist es am 12. Januar 2023 gegen 15 Uhr 40 zu einem Druckabfall gekommen. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung 5Y-KYD war im Einsatz. Die Piloten haben umgehend den Sinkflug auf etwa 10.000 Fuß eingeleitet. Die Sauerstoffmasken wurden laut Fluggesellschaft aus Vorsichtsgründen ausgelöst. Der Flug KQ606 wurde auf niedriger Flughöhe fortgesetzt. Die Maschine landete um 14 Uhr 58 Lokalzeit in Mombasa. Kenya Airlines schreibt in einer Stellungnahme, dass das Kabinendruckproblem etwa 25 Minuten nach dem Start aufgetreten ist. „Unsere Besatzung hat sofort über die Flugsicherung einen Notfall wegen Druckabfall gemeldet und ist nach der Unterrichtung der Passagiere auf eine sichere Höhe von 10.000 Fuß gesunken“, so der Carrier. Es soll keine Verletzten gegeben haben.

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Santa Ana: Triebwerk von Delta-B757 stieß dichten Qualm aus

Aus noch ungeklärter Ursache trat am 10. Jänner 2023 bei Delta-Flug DL447 während dem Startvorgang in Santa Ana starke Rauchentwicklung auf. Die Piloten haben diesen sofort abgebrochen. Ein Video, das von einem Passagier aufgenommen wurde, zeigt, dass aus dem rechten Triebwerk der Boeing 757 mit der Registrierung N712TW dichter Qualm austritt. Zuvor soll es einen lauten Knall und einen Flammenschlag gegeben haben. Die Maschine wurde anschließend auf eine Parkposition gebracht. Die Passagiere und Besatzungsmitglieder konnten die Boeing 757 unverletzt verlassen. Die genaue Ursache ist noch unklar. Delta vermutet, dass ein Wartungsfehler vorgelegen haben könnte.

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Lufthansa stellt Frankfurt-Detroit auf Boeing 787-9 um

Ab 13. Feber 2023 plant die deutsche Fluggesellschaft Lufthansa auf der Strecke Frankfurt-Detroit den Maschinentyp Boeing 787-9 einzusetzen. Bislang wird diese Route mit Airbus A340-300 bedient. Derzeit ist vorgesehen, dass ab 13. Feber 2023 sechs wöchentliche Umläufe mit Dreamlinern bedient werden. Es handelt sich um die jüngsten Mitglieder der Lufthansa-Langstreckenflotte. Der Einsatz dieses Musters ist derzeit bis zum Ende der laufenden Winterflugplanperiode 2022/23 im Reservierungssystem des Kranich-Konzerns ersichtlich.

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Wetlease: Jettime fliegt mit drei Boeing 737 für SAS

Das Star-Alliance-Mitglied SAS holt sich im Sommerflugplan 2023 Verstärkung von der dänischen Fluggesellschaft Jettime. Man wird drei Boeing 737 ins Wetlease nehmen. Diese sollen ab Dänemark und Finnland eingesetzt werden. Laut Mitteilung des auf ACMI- und Charterflüge spezialisierten Unternehmens beginnt die Zusammenarbeit mit SAS am 26. März 2023 und ist vorerst bis zum 28. Oktober 2023 befristet. Die drei Boeing 737 sollen in Dänemark bzw. Finnland stationiert werden und von dort aus Flüge für den Auftraggeber durchführen. Es ist zwar anzunehmen, dass es sich um den Maschinentyp Boeing 737-800 handeln wird, denn Jettime hat acht Stück in der Flotte und wird in Kürze zwei weitere erhalten. Allerdings hat man auch eine B737-700. Das Unternehmen erklärt, dass der Vertrag nicht bestimmte Maschinen umfassen würde, sondern vertraglich die Kapazität von drei Boeing 737-800 vereinbart wurde. Es ist also nicht explizit ausgeschlossen worden, dass auch die B737-700 eingesetzt werden könnte.

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Boeing lieferte 2022 deutlich mehr Jets aus

Der Flugzeughersteller Boeing hat 2022 nach schwierigen Jahren wieder deutlich mehr Passagier- und Frachtjets ausgeliefert. Insgesamt fanden 480 Flugzeuge den Weg zu den Kunden und damit rund 41 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Onlineportal Aero berichtet. Damit blieb Boeing aber immer noch deutlich hinter dem weltgrößten Flugzeugbauer Airbus aus Europa zurück, der diese Marke schon im Herbst übertroffen hatte. Unterdessen holte der US-Flugzeugbauer neue Bestellungen über 935 Maschinen herein. Nach Abzug von Stornierungen waren es noch 774. Vor allem bekam Boeing mehr Mittelstreckenjets vom Typ 737 MAX vom Hof, die nach zwei tödlichen Abstürzen ab März 2019 lange Zeit weltweit nicht abheben durften. Allein 387 Auslieferungen entfielen auf diese Modellreihe. Vom Langstreckenjet 787 „Dreamliner“ lieferte Boeing 31 Exemplare aus und damit mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr, nachdem ein mehr als einjähriger Auslieferungsstopp im August ausgelaufen war.

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