Condor

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Zürich: Condor nimmt acht Warmwasserziele auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor plant ab Ende April 2021 einige Warmwasserziele ab Zürich-Kloten aufzunehmen. Diese sollen mit Maschinen des Typs Airbus A320 bedient werden. In der schweizerischen Wirtschaftsmetropole werden allerdings keine Flugzeuge stationiert. Derzeit unterhält Condor ausschließlich in Deutschland Bases und zwar in Berlin-Brandenburg, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg und München. Das Flugangebot ab Zürich soll mit Maschinen, die in diesen Städten stationiert sind, durchgeführt werden. Laut CH-Aviation.com wird der Ferienflieger die nachstehenden Ziele ab dem größten Airport der Schweiz aufnehmen: Heraklion – 1x wöchentlich ab 24. April 2021 Kos – 1x wöchentlich ab 7. Mai 2021 Las Palmas – 2x wöchentlich ab 1. Mai 2021 Olbia – 2x wöchentlich ab 1. Mai 2021 Rhodos – 2x wöchentlich ab 25. April 2021 Palma de Mallorca – 6x wöchentlich ab 30. April 2021 Split – 2x wöchentlich ab 30. April 2021 Larnaka – 3x wöchentlich ab 2. Mai 2021

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Bratislava: Condor nimmt Punta Cana auf

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird am 12. Feber 2021 eine Nonstop-Verbindung zwischen Bratislava und Punta Cana aufnehmen. Diese wird zunächst alle 14 Tage bedient, soll jedoch bereits ab März 2021 einmal pro Woche geflogen werden. Zum Einsatz kommen Langstreckenflugzeuge des Typs Boeing 767-300ER, berichtet CH-Aviation.com. Die Strecke wird in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstalter als so genannter “Scheduled Charter Service” angeboten. Condor wird damit erstmals auf dem slowakischen Markt aktiv sein. Die Aufnahme weiterer Routen ab Bratislava ist zumindest vorläufig nicht geplant. Auch für das nahegelegene Wien hat man derzeit keine konkreten Pläne. Für Bratislava ist der Start der Condor-Verbindung nach Punta Cana auch ein wichtiger Meilenstein, denn der Airport bekommt damit eine langersehnte Langstrecke. Derzeit ist das Flugangebot ab dem größten Airport der Slowakei aufgrund der Corona-Pandemie sehr stark eingeschränkt. Die beiden größten Player, Ryanair und Wizzair, pausieren zahlreiche Strecken. Die Anschlüsse an Moskau-Vnukovo (Pobeda) und Dubai (FlyDubai) liegen derzeit ebenfalls brach.

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Lufthansa will sich von Condor lösen

Die Fronten verhärten sich: Die Lufthansa Gruppe löst eine langjährige Vereinbarung über Zubringerdienste zu Condor-Langstreckenflügen mit Ende Mai 2021 auf.  Nahtlose Gesamtreisen mit durchgechecktem Gepäck und nur einem Ticket sind damit für die Umsteiger unter den Condor-Gästen nicht mehr möglich. Eine Hiobsbotschaft für den Ferienflieger, der sich nur durch staatliche Hilfe zu retten wusste. Flugstrecken wie Zürich–Frankfurt–Jamaika würden somit der Vergangenheit angehören. Auf Anfrage von Travel Inside bestätigt Magdalena Hauser, Director Communications Condor, die Neuigkeiten: „Wir können bestätigen, dass die Lufthansa Gruppe das sogenannte ‚Special Prorate Agreement‘ mit Condor zu Juni 2021 gekündigt hat. Die Vereinbarung läuft bis Ende Mai uneingeschränkt weiter, die Zubringeroption für die nächsten sechs Monate für unsere Gäste ist also gesichert. Die Optionen für die Zeit danach prüfen wir.“ Der Kranich-Konzern begründete den Schritt damit, dass man aktuell die eigenen Flieger auslasten und Arbeitsplätze sichern müsse. Condor hingegen lässt Unternehmenskreisen zufolge prüfen, welche wettbewerbsrechtlichen Schritte gegen die Lufthansa möglich sind. 

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Nach Kündigung: Condor prüft Klage gegen Lufthansa

Die erst kürzlich aus dem Schutzschirmverfahren entlassene Ferienfluggesellschaft Condor erleidet nun einen Rückschlag: Lufthansa kündigte nun doch den Zubringervertrag auf. Im Frühjahr drohte die größte Airline Deutschlands mit diesem Schritt, denn mit der damals vorgesehenen Condor-Übernahme durch die LOT-Konzernmutter PGL hatte man wenig Freude. Der Kranich will nun aber das eigene Projekt „Ocean“ vorantreiben und da passt offenbar die Zusammenarbeit mit Condor nicht mehr ins Konzept. Lufthansa will künftig über die eigene Tochtergesellschaft stark auf touristischen Strecken expandieren. Die Folge daraus ist, dass Ocean und Condor direkte Mitbewerber werden. Lufthansa will daher offensichtlich das eigene Projekt zu Lasten von Condor stärken. Derzeit ist die Ferienfluggesellschaft, die früher selbst eine Tochter des Kranichs war, aufgrund eines Vertrags, der seit vielen Jahren besteht, in der Lage Lufthansa-Flüge als Zubringer für Condor-Verbindungen zu vermarkten. Dies gilt als für den Ferienflieger besonders wichtig, da dieser keine eigenen Feeder unterhält. Somit ist das „Special Pro Rate Agreement“ auch die Achillesferse von Condor. Kranich verzichtet auf etwa 50 Millionen Euro pro Jahr Lufthansa begründet die Entscheidung damit, dass man die eigenen Maschinen besser auslasten müsste. Konkret genannt wurde das Ocean-Projekt nicht, jedoch lässt sich das sehr einfach aufgrund der zahlreichen Ankündigungen auf der Langstrecke, die über diese Plattform organisiert werden, herleiten. Dem Vernehmen nach verdiente der Kranich bislang mit den für Condor erbrachten Zubringerdienstleistungen gutes Geld. Kolportiert werden etwa 50 Millionen Euro pro Jahr. Mit der Eurowings-Langstrecke brachte Lufthansa vor einigen Jahren unter großem Kostenaufwand touristische Ziele auf den Markt. Allerdings war man damit nicht erfolgreich,

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Condor verlässt Schutzschirmverfahren

Das Schutzschirmverfahren von Condor ist beendet: Der Ferienflieger hat die finanzielle Schieflage überwunden und ist ab heute wieder ein gesundes Unternehmen – zumindest eigenen Angaben zufolge. Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. „Condor lässt mit dem heutigen Tag die wohl herausforderndste Zeit der Unternehmensgeschichte hinter sich und beginnt ein neues Kapitel. Für unsere Kunden und Partner bedeutet das, dass sie sich auch weiterhin auf Condor verlassen und auf uns bauen können“, so Condor-Chef Ralf Teckentrup.  Condor habe sich im Rahmen des Schutzschirmverfahrens umfassend restrukturiert und durch zahlreiche Kostensenkungs- und Effizienzmaßnahmen ein solides Fundament für die Zukunft geschaffen. Unter anderem ist der Ferienflieger umgehend in eine günstigere Unternehmenszentrale nach Neu-Isenburg umgezogen. Darüber hinaus hatte das Unternehmen mit allen Gewerkschaften bereits vor Monaten Krisen-Tarifverträge und Vereinbarungen geschlossen, die Flexibilität und Effizienz ermöglichen, und gleichzeitig verantwortungsbewusst die Arbeitsplätze der rund 4200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis mindestens Dezember nächsten Jahres sichern. Die Fluggesellschaft steht heute somit in der Pole Position, sobald der Tourismus wieder anläuft“, so Lucas Flöther, Sachwalter des Schutzschirmverfahrens von Condor zum Abschluss. „Condor ist damit das erste Unternehmen in dieser Branche, dass ein Schutzschirmverfahren so erfolgreich durchlaufen hat. Sämtliche Beteiligte haben alles dafür getan, das Unternehmen zu retten. Das ganze Verfahren war erstklassige Teamarbeit.“

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Frankfurt: Condor kündigt weitere Langstrecken an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor wird am 18. Dezember 2020 Nonstop-Flüge von Frankfurt am Main nach Punta Cana, Puerto Plata und Santo Domingo aufnehmen. Die Malediven stehen ebenfalls wieder zweimal pro Woche im Flugplan. Die Verbindungen auf die kanarischen Inseln werden aufgestockt: Von Frankfurt, Düsseldorf, Hamburg und München bringt Condor Urlauber nach Lanzarote, Fuerteventura, Gran Canaria, La Palma, Teneriffa und Madeira. Reisen mit Condor sind bei allen deutschen Veranstaltern buchbar, Flugtickets wie gewohnt unter www.condor.com im Reisebüro und telefonisch. „Wir sehen an unseren Flügen nach Kuba, dass die Deutschen reisen wollen – und verantwortungsbewusstes Reisen ist dank umfangreicher Schutzmaßnahmen und Hygienekonzepten über die gesamte Reise hinweg möglich. Wir freuen uns, eines der beliebtesten Ziele der Condor-Kunden, die Dominikanische Republik, noch in diesem Jahr wieder in unseren Flugplan aufzunehmen. So steht einem Winterurlaub an karibischen Traumstränden nichts mehr im Wege“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Verbindungen ab Frankfurt, ab dem 18. Dezember 2020 Varadero: Dienstag, Freitag, Samstag Punta Cana: Montag, Mittwoch, Samstag Puerto Plata, Santo Domingo: Sonntag Malediven: Montag, Samstag

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Condor klagt Lot-Mutter PGL auf Schadenersatz

Die im Frühjahr geplatzte Übernahme der deutschen Ferienfluggesellschaft Condor durch die Lot-Konzernmutter PGL hat nun ein juristisches Nachspiel: Eine Schadenersatzklage wurde gegen die polnische Staatsholding eingebracht. Dies geht aus dem Jahresabschlussbericht der PGL hervor. Condor hat demnach im September 2020 gerichtlich 56 Millionen Euro gefordert. Im Bericht ist unter anderem zu lesen, dass die Beklagte gegen die Verpflichtungen, die sich aus dem Kaufvertrag ergeben, verstoßen habe und sich weiters auch weigere diesen nachzukommen. PGL weist den Vorwurf scharf zurück und behauptet, dass Condor ungerechtfertigt versuche unzulässige finanzielle Leistungen zu erhalten. Der Ferienflieger machte auf Anfrage keine Angaben zu gegenständlicher Klage und verweist darauf, dass man prinzipiell laufende Gerichtsverfahren nicht kommentiere. Anfang des Jahres ging überraschend der Zuschlag für die Ferienfluggesellschaft, die aufgrund der Pleite des Mutterkonzerns Thomas Cook in ein Schutzschirmverfahren rutschte, an PGL, der offiziellen Eigentümerin des Star-Alliance-Mitglieds Lot. Lufthansa reagierte darauf zunächst wenig erfreut und evaluierte sogar die Aufkündigung der Zubringerflüge. Dazu kam es aber nie, denn kurz nach Beginn der Coronakrise in Europa platzte der Deal mit der polnischen Staatsholding. Es war eigentlich schon alles vorbereitet und Condor hatte den Schutzschirm bereits verlassen. Die Bundesrepublik Deutschland und das Land Hessen halfen dem Ferienflieger, der einst zum Lufthansa-Konzern gehört hat, erneut aus der Patsche und gewährten über die Kreditanstalt für Wiederaufbau ein weiteres Darlehen. Diesmal wurden 550 Millionen Euro locker gemacht. Im Herbst 2019 bekam Condor bereits einen staatlich garantierten Kredit in der Höhe von 380 Millionen Euro. Der Carrier musste im Frühjahr erneut ein Schutzschirmverfahren beantragen. Die

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Sundair beantragt Schutzschirmverfahren – Flöther ist Sachwalter

Die deutsche Ferien- und Charterfluggesellschaft Sundair meldete beim Amtsgericht Stralsund ein so genanntes Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung, das zuletzt beispielsweise beim Mitbewerber Condor zur Anwendung gekommen ist. Der Carrier bestätigte, dass der Antrag bei Gericht eingebracht wurde, betont jedoch, dass die Löhne der Belegschaft über das Arbeitsamt gesichert sind. Mit Hilfe des Schutzschirmverfahrens will man sich rasch neu aufstellen. Das schließt auch ein, dass Leasingverträge neu verhandelt werden sollen. Die Flugtickets sollen ihre Gültigkeit behalten. Firmenchef Marcos Rossello geht davon aus, dass Sundair auch nach der Corona-Pandemie ein starker Partner für Reiseveranstalter und Flughäfen sein wird. Man habe “vor Corona” bewiesen, dass Sundair ein tragfähiges Geschäftsmodell habe. Zum vorläufigen Sachwalter bestellte das Amtsgericht Stralsund eine in der Luftfahrt mittlerweile äußerst bekannte Person: Rechtsanwalt Lucas Flöther, der bereits bei Condor und Air Berlin diese Funktion zugeteilt bekommen hat, ist auch bei Sundair eingesetzt worden.

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Condor stationiert zwei Airbus A320 in Zürich

Condor stationiert zur Sommersaison 2021 zwei Airbus A320 in Zürich und steuert dann von dort mehrfach wöchentlich neun Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. Zunächst startet der Ferienflieger mit 28 Flügen nach Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca), Sardinien (Olbia) und Split in Kroatien. „Als Ferienflieger sind wir seit fast 65 Jahren spezialisiert auf das touristische Segment und arbeiten eng mit Veranstaltern und Reisebüros zusammen. Ich freue mich, dass wir mit einem vielfältigen Destinationsportfolio nun auch in Zürich an den Start gehen und gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern vor Ort im Sommer 2021 attraktive Angebote für Sonnenhungrige anbieten werden“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Flüge sind entweder als Teil einer Pauschalreise bei allen Schweizer Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online verfügbar, so der deutsche Carrier. Übersicht der Condor-Flüge ab Zürich in der Sommersaison 2021:  Palma de Mallorca (Spanien) – täglich Teneriffa (Spanien) – Montag, Freitag Gran Canaria (Spanien) – Mittwoch, Samstag Heraklion (Kreta) – Montag, Mittwoch, Samstag Kos – Dienstag, Freitag Rhodos – Donnerstag, Sonntag Olbia (Sardinien) – Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag Split (Kroatien) – Dienstag, Freitag, Sonntag Larnaca (Zypern) – Dienstag, Donnerstag, Sonntag

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Gläubiger stimmen zu: Condor verlässt den Schutzschirm

Die Gläubiger der Ferienfluggesellschaft Condor gaben für das Verlassen des so genannten Schutzschirmverfahrens grünes Licht. Der Carrier wird eigenen Angaben nach ab 1. Dezember 2020 als eigenständiges und „gesundes Unternehmen“ am Markt tätig sein. Rechtsmittel können gegen die Zustimmung der Gläubigerversammlung zum Restrukturierungsplan nicht eingelegt werden. „Der Weg ist jetzt frei, dass der 1. Dezember für Condor ein Neustart als gesundes Unternehmen sein wird“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Für unsere Kunden und Partner bedeutet dieser Schritt, dass sie sich auch in Zukunft auf Deutschlands beliebtesten Ferienflieger verlassen können. Ich möchte mich im Namen aller Condorianerinnen und Condorianer herzlich bei allen Gläubigern für Ihre Unterstützung und Ihr Vertrauen bedanken“. Condor hätte eigentlich im Frühjahr an die polnische PGL Holding, Muttergesellschaft von LOT, verkauft werden sollen. Das Schutzschirmverfahren wurde bereits beendet, jedoch platzte der Deal aufgrund der Corona-Pandemie. Die Bundesrepublik Deutschland setzte als Bedingung für ein neuerliches Darlehen, dass ein zweites Verfahren beantragt wird. Ende August 2020 reichte die Condor-Geschäftsleitung einen neuen Plan beim Amtsgericht Frankfurt ein. Über diesen stimmte die Gläubigerversammlung am Donnerstag positiv ab. Verkauft wurde Condor bislang allerdings nicht. Stattdessen wurde eine Treuhandlösung gewählt, so dass der Carrier aus der insolventen Thomas Cook Group herausgelöst ist und bei nächster Gelegenheit zu einem akzeptablen Preis verkauft werden kann. Der Erlös wird den Gläubigern zufließen, weshalb die Anteile derzeit von einem Treuhänder verwaltet werden. Das Verlassen des Schutzschirms bedeutet auch, dass der Sachwalter abgezogen wird. Seine Tätigkeit ist damit beendet.

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