COVID-19

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BRE: Senat gewährt wohl finanzielle Unterstützung

Der Bremer Flughafen steht kurz vor der Insolvenz – eine Geldspritze ist also dringend nötig. Allem Anschein nach wird die stadteigene Gesellschaft diese auch bekommen. Das gehe aus einer internen Beschlussvorlage für die Senatssitzung am Dienstag hervor, wie weser-kurier.de berichtet. „Aufgrund der unmittelbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Flughafen Bremen GmbH stellt sich die wirtschaftliche Situation derzeit kritisch dar“, heißt es in der Vorlage. Das Jahresdefizit 2020 belaufe sich auf rund 26 Millionen Euro, für das laufende Jahr wird wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen mit einem Verlust von fast 19 Millionen Euro gerechnet. Der Rekapitalisierungsbedarf belaufe sich also bei rund 45 Millionen Euro. Dem Airport spielt auch ein Überziehungskredit beim Bremer Finanzressort nicht gerade in die Karten. Denn dieser muss zu Jahresmitte wieder zurückgezahlt werden. Und eben diese offene Rückzahlung in der Höhe von 17 Millionen Euro soll bestenfalls von einem Kreditrahmen, der wegen Corona in Not geratenen Unternehmen dienen soll, übernommen werden. Der Haushalts- und Finanzausschuss des Parlaments muss allerdings noch zustimmen.

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CargoCity Süd: Fraport startet automatische Kennzeichenerkennung

Flughafenbetreiber Fraport nimmt heute eine Technik zur automatisierten Einfahrt in die CargoCity Süd in Betrieb.  An den Toren 31 und 32 liest ein Kamera-System die Kennzeichen der Besucher und überprüft sie mit den hinterlegten Daten. Stimmen diese überein, öffnet das System automatisch die Schranke. Gäste müssen sich zuvor online registrieren und die Durchfahrt anmelden. „Die neue Technik vereinfacht den Prozess für unsere Gäste. Sie können ihren Besuch in der CargoCity Süd bequem über ein Online-Portal anmelden. Vor Ort können sie nach nur wenigen Sekunden die Schranke passieren. Das ist eine echte Zeitersparnis gegenüber der bisherigen Anmeldung“, so Max Philipp Conrady, Leiter Frachtentwicklung bei Fraport.

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„Grüner Pass“: Tourismus fordert die Erfüllung wesentlicher Kriterien

Österreich und zwölf weitere EU-Staaten haben sich auf sieben Kriterien bei der Erstellung eines „Grünen Passes“ für den Tourismus geeinigt. Das Ziel sei es, den „Grünen Pass“ rasch und möglichst einheitlich auf europäischer Ebene umzusetzen, sagte Tourismusministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) der APA. Diese sieben Prioritäten aus Sicht des Tourismus würden nun der EU-Kommission übermittelt. Die 13 Mitgliedsstaaten einigten sich während einer Video-Konferenz auf wesentliche Punkte. So soll das Vorhaben bis spätestens Juni umgesetzt und dadurch noch während der anhaltenden Pandemie die Reisefreiheit erleichtern. Dabei müsse sichergestellt werden, dass die Zertifikate gleichbehandelt werden und es zu keiner Diskriminierung kommt. Eine Impfpflicht wird abgelehnt Zu einer Einführung einer Impfpflicht durch die Hintertür soll es nicht kommen. Gelingen soll das mittels einer sicheren und nutzerfreundlichen technischen Lösung, heißt es in der der APA übermittelten Prioritätenliste. Die nationale Entscheidungsfreiheit über zusätzliche Freiheiten durch den „Grünen Pass“, die auf einer gemeinsamen Plattform ersichtlich sein sollen, müsse dabei erhalten werden, heißt es weiter.  Weiters sollen die Gesundheitsdaten der einzelnen Bürger nicht auf EU-Ebene gespeichert, sondern ausschließlich dem Mitgliedsstaat vorbehalten bleiben. Auch an einer grenzübergreifenden Lösung mit Drittstaaten werde gefeilt. „Der Grüne Pass macht auf einen Blick erkennbar, ob jemand geimpft, genesen oder getestet ist. Mit einem einheitlichen QR-Code soll dies auf europäischer Ebene einfach und benutzerfreundlich umgesetzt werden“, so Köstinger.

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HAM: Fluggastaufkommen erlebt kein Oster-Wunder

Hamburg Airport zieht Bilanz zum Oster-Reiseverkehr: Über die Feiertage konnte der Flughafen pro Tag durchschnittlich 5.500 an- und abreisende Passagiere begrüßen. Damit befinden sich die Passagierzahlen trotz Ferienzeit weiterhin auf niedrigem Niveau. Der Flughafen verzeichnete nach eigenen Angaben über Ostern nur etwa zwölf Prozent der Passagiere aus dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019. Die meisten Reisenden waren am Gründonnerstag unterwegs. Mehr als 6.850 Passagiere nutzten an diesem Tag den Hamburger Flughafen. Etwa 80 Direktziele werden den Angaben zufolge derzeit ab Hamburg angeboten – darunter auch die beliebte Ferieninsel Mallorca. 

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Emirates: Tickets können bis zu 36 Monate umgebucht werden

Emirates bietet ab sofort noch mehr Flexibilität bei der Reiseplanung. Alle Kunden mit Flugtickets, die vor dem 30. September 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können nun jederzeit innerhalb von 36 Monaten umbuchen. Dies entspricht einer Verlängerung von zwölf Monaten gegenüber der vorherigen Regelung.  Auch Flugtickets, die nach dem 1. Oktober 2020 für Reisen vor dem 31. Dezember 2021 ausgestellt wurden, können innerhalb von 24 Monaten umgebucht werden. Zusatzkosten für die Neuausstellung eines Tickets werden nicht erhoben, so der Golf-Carrier in einer Presseaussendung. 

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Charterflüge: Air Serbia will die 800er-Marke knacken

Air Serbia hat Großes vor: Die serbische Fluggesellschaft plant, über 800 Charterflüge durchzuführen. Beliebte Ferien-Reiseziele wie die Türkei, Ägypten, Griechenland oder Tunesien werden dabei von der Airline ins Visier genommen. Es geht unter anderem nach Hurghada, Sharm el-Sheikh, Antalya, Rhodos, Kreta, Korfu, um einen kleinen Einblick in die Pläne des Carriers zu geben. Damit glaubt Air Serbia wohl felsenfest an die Trendwende im Sommer.  „Wir sind davon überzeugt, dass sich das letzte Jahr nicht noch einmal wiederholen wird. Im Gegensatz zu 2020 freuen wir uns, unseren Kunden wieder die gewohnte Vielfalt im Sommerflugplan anbieten zu können“, wird Boško Rupić, Head of Trade and Corporate Sales  bei Air Serbia, von Ex-Yu Aviation zitiert. Im Corona-Jahr kam die Airline nur auf knapp 300 durchgeführte Charterflüge.

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USA: Eurowings Discover bittet um Fluggenehmigung

Mit insgesamt acht Destinationen möchte der Carrier starten – darunter auch amerikanische Flughäfen. Für die geplanten US-Ziele wurde nun die nötige Fluggenehmigung beantragt. Die Lufthansa Gruppe wird um eine Airline reicher, denn Eurowings Discover erblickt im Juni das Licht der Welt. Höchste Zeit also, sich Gedanken über die benötigten Genehmigungen zu machen. Die Anträge hierzu seien beim US-Verkehrsministerium bereits eingereicht worden, wie das Portal Reisetopia berichtet. Auch die Betriebserlaubnis in Deutschland würde derzeit noch fehlen. Auf dem Radar der neuen Tochtergesellschaft der AUA-Mutter befinden sich hauptsächlich touristische Langstreckenziele. Zum Start sind insgesamt acht Destinationen geplant, zwei davon in den Vereinigten Staaten. Hier sind die Städte Anchorage in Alaska und Las Vegas in Nevada vorgesehen. Daneben werden auch Ziele in Afrika und der Karibik angesteuert. Zum Einsatz kommen vier Flugzeuge des Typs Airbus A330.

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UPS ordert zehn eVTOLS

UPS wagt sich auf neues Terrain: Der Logistikriese hat zehn eVTOLS bestellt.  DAS global tätige Paket-Dienstunternehmen will die elektrischen Senkrechtstarter ab dem Jahr 2024 testen. Die eVTOLS des Unternehmens Beta Technologies können gut 630 Kilogramm Fracht über 400 Kilometer transportieren. Und: Innerhalb einer Stunde sollen die Batterien aufgeladen sein, wie aero.de berichtet. „Indem wir vertikal starten und landen, können wir relativ kleine UPS-Niederlassungen in ein Mikro-Luftfracht-Netzwerk umwandeln – ohne den Lärm und die Emissionen traditioneller Flugzeuge“, sagte Beta-CEO Kyle Clark. UPS hat sich die Option auf 150 der Fluggeräte gesichert.

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Krypto-Hype: Air Baltic wird NFT-Herausgeber

Air Baltic wird die weltweit erste Fluggesellschaft, die Non-Fungible Token herausgeben wird.  Dabei handelt es sich bei den sogenannten NFTs um einmalige kryptografische Token, welche nicht repliziert oder zerstört werden können. Sie fungieren als virtuelle Sammlerstücke und sind garantiert fälschungssicher. Air Baltic werde einen Airbus A220-300 sowie ausgewählte Kunstwerke lettischer Städte als limitierte Sammler-NFTs herausgeben. Klar ist, wohin die Reise gehen soll: Auf lange Sicht sollen sogar Flugtickets in Form von NFTs ausgestellt werden. „Die Blockchain-Technologie hat sich langfristig bewährt. Nachdem wir als erste Fluggesellschaft die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert haben, ist es für uns der nächste Schritt in der Blockchain-Technologie, Non-Fungible Token anzubieten“, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Das Erscheinungsdatum der ersten Air Baltic-NFTs soll im Laufe des Aprils bekannt gegeben werden.

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MUC: Pandemie verursacht dreistelligen Millionenverlust

Die weltweite Corona-Pandemie mit ihren gravierenden Auswirkungen auf den Reiseverkehr führt beim bayerischen Flughafenbetreiber – trotz sofort eingeleiteter Gegenmaßnahmen – im Jahr 2020 nach vorläufigen Berechnungen zu einem dreistelligen Millionenverlust.  Verzeichnete die Flughafen München GmbH im Jahr 2019 zusammen mit seinen Tochtergesellschaften konzernweit noch Umsatzerlöse von 1,6 Milliarden Euro, sank dieser Wert im vergangenen Jahr auf 580 Millionen. Als Gesamtergebnis nach Steuern wird der Flughafen München nach den bisher vorliegenden Zahlen einen Verlust in Höhe von 320 Millionen Euro hinnehmen müssen. Im Rekordjahr 2019 konnte der Flughafen laut eigenen Angaben noch einen Gewinn in der Höhe von 178 Millionen Euro verbuchen.

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