COVID-19

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Weltweit einmaliges Projekt: Lufthansa baut A350 zum Klimaforschungsflieger um

Noch genauer das Wetter vorhersagen, noch präziser Klimaveränderungen analysieren, noch besser erforschen, wie die Welt sich entwickelt. Das ist das Ziel einer weltweit einmaligen Kooperation zwischen Lufthansa und mehreren Forschungsinstituten. Und genau zu diesem Zweck rüstet die AUA-Mutter einen Airbus A350-900 mit dem Taufnamen „Erfurt“ (Registrierung D-AIXJ) um. Konkret soll das Langstreckenflugzeug in Zukunft nicht mehr nur Passagiere um die Welt fliegen, sondern zugleich Daten für die Klimaforschung erheben. Die Airbus-Maschine wird also zum fliegenden Forschungslabor. Dazu erfolgten im Hangar von Lufthansa Technik auf Malta bereits umfassende Umbauarbeiten. „Am unteren Flugzeugrumpf wurden die Vorbereitungen für die Installation des Luft-Einlasssystems getroffen. Danach folgt eine Reihe von Testfügen, an deren Ende die Zertifizierung eines rund 1,6 Tonnen schweren Klimaforschungslabors, des sogenannten Caribic-Messcontainers, steht“, erklärt die Lufthansa. Wesentlich genauer als satelliten- oder bodengestützte Messsysteme Voraussichtlich Ende 2021 hebt die „Erfurt“ dann ab München zu ihrem ersten Flug im Dienst der Klimaforschung ab. Er misst dann in der Tropopausenregion (in neun bis zwölf Kilometern Flughöhe) rund 100 verschiedene Spurengase, Aerosol- und Wolkenparameter. Das Besondere: Klimarelevante Parameter können in dieser Höhe mit deutlich höherer Genauigkeit und zeitlicher Auflösung an Bord des Flugzeugs erfasst werden als mit satelliten- oder bodengestützten Messsystemen. Mit den von der D-AIXJ gewonnen Daten soll die Leistungsfähigkeit heutiger Atmosphären- und Klimamodelle und damit deren Aussagekraft für das zukünftige Klima auf der Erde bewerten werden. Das alles soll während des normalen Passagierverkehrs geschehen. „Wir glauben, dass Verkehrsflugzeuge eine wichtige Rolle spielen, um ein besseres Verständnis der Auswirkungen von CO2- und Non-CO2-Emissionen auf den Klimawandel zu

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Onur Air schickt gesamte Belegschaft in unbezahltem Urlaub

 Den türkischen Ferien-Flieger hat die Corona-Krise mit voller Wucht getroffen. Denn seit dem 31. Dezember hat die Fluggesellschaft keinen einzigen Flug mehr durchgeführt. Dementsprechend wurde der Fluglinie durch staatliche Unterstützung finanziell unter die Arme gegriffen. Doch die Regierung ließ diese Hilfe auslaufen. Daran glauben müssen nun die Mitarbeiter: Bis voraussichtlich Ende des Monats bekomme die Belegschaft kein Geld mehr überwiesen, wie ch-aviation.com berichtet. Angesichts der aussichtslosen Situation sehe es zudem nicht danach aus, dass der angeschlagene Carrier seinen Flugbetrieb alsbald wieder aufnehmen kann. Es bleibt wohl nur zu hoffen, dass Onur Air so schnell wie möglich einen neuen Investor ans Land zieht.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Lufthansa will wieder nach Teheran fliegen

Ein Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs veranlasste die AUA-Tochter dazu, alle Iran-Verbindungen vorübergehend einzustellen. Damit soll schon wieder Schluss sein. Denn ab dem 16. April möchte die Kranich-Airline wieder in Teheran, der iranischen Hauptstadt, landen. Die Destination wurde seit Januar vergangenen Jahres nicht mehr angesteuert. Mittlerweile seien die Vorrausetzungen für einen sicheren Flugbetrieb in Irans Luftraum gegeben, so ein Konzern-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Am 8. Januar 2020 wurde eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines (Flugnummer PS752) kurz nach dem Start irrtümlich durch zwei iranische Flugabwehrraketen abgeschossen. Unter den 167 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern gab es keine Überlebenden.

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IT-Chef verlässt die Hotelplan Group

Der jetzige IT-Chef und die Hotelplan Group werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Pablo Castillo wird den Schweizer Reisekonzern auf eigenen Wunsch per Ende September 2021 verlassen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist auch schon voll im Gange. Pablo Castillo möchte nach beinahe zehn Jahren im Unternehmen eine berufliche Auszeit nehmen. Zusammen mit seiner Familie werde er dem langgehegten Wunsch einer einjährigen Weltreise nachkommen, so das Unternehmen in einer Presseaussendung. Seinen Einstieg ins Unternehmen fand er 2012 als Senior Project Manager, anschließend arbeitete er als Director Projects & Business Consulting bevor er 2014 die gesamte Verantwortung der Group-IT übernahm und damit auch Mitglied der Konzernleitung wurde. „Pablo Castillo hat die IT unseres Konzerns während der letzten sechs Jahre maßgeblich weiterentwickelt und verschiedenste Themen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, vorangetrieben. Es ist ihm und seinem Team zu verdanken, dass die IT der gesamten Hotelplan Gruppe solide und zukunftsgerichtet aufgestellt ist. Der Verwaltungsrat sowie auch die Konzernleitung bedauern außerordentlich, dass er unser Unternehmen verlassen wird. Wir wünschen ihm für die bevorstehende Weltreise sowie für seinen weiteren beruflichen Lebensweg nur das Beste“, sagt Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

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Alitalia-Nachfolger: Verhandlungen festgefahren

Die Fluggesellschaft kommt nicht aus den Problemen heraus. Offenbar sind die Verhandlungen der italienischen Regierung und der Europäischen Kommission über eine „neue“ Alitalia ins Stocken geraten. Haupthindernis in den Gesprächen zwischen Rom und Brüssel ist die Forderung der EU, dass die neue ITA-Gesellschaft eine beträchtliche Anzahl von Slots am Mailänder Flughafen Linate aufgeben soll. Alitalia hatte vor der Krise mehr 50 Prozent der Slots in Linate inne. ITA hat sich bisher geweigert, eine größere Reduzierung zu akzeptieren. Berichten zufolge kann der derzeitige Fahrplan nicht eingehalten werden, also muss eine neue Strategie her. Ansonsten könne die Airline geschäftlich nicht weiter am Leben gehalten werden, berichtet fvw.de. „Wir glauben, dass ein neuer Aktionsplan notwendig ist, um dem Unternehmen zu erlauben, weiter zu operieren“, so Italiens Industrieminister Giancarlo Giorgetti, ohne dabei zu sagen, wie dieser Plan aussehen könnte.

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Keine Verlängerung: Delta gibt die Mittelsitze wieder frei

Delta-Kunden können haben ab dem 1. Mai wieder die freie Wahl: Erstmalig seit Beginn der Pandemie hebt die US-Fluggesellschaft die geblockten Mittelsitze wieder auf und bietet alle Plätze zum Verkauf an. Delta hat ein ganzes Jahr lang die Mittelsitze blockiert. Während andere Airlines das bereits seit langer Zeit aufgegeben haben, hat der amerikanische Carrier es stoisch durchgehalten. Angesichts der hohen Durchimpfungsraten beendet man mit 01.Mai diese Maßnahme. Doch auch die Nachfrage erholt sich offenbar bei Delta Air Lines. Die Entscheidung des Carriers, Mittelsitze zu blockieren, um so den nötigen Sicherheitsabstand einhalten zu können, habe viele Reisende im letzten Jahr dazu bewegt, sich für Delta zu entscheiden, so Delta-Chef Ed Bastian. „Während des vergangenen Jahres haben wir unseren Service umgestaltet, um die Gesundheit, Sicherheit sowie den Komfort der Gäste während der Reise zu gewährleisten. Jetzt, da Impfungen immer weiter verbreitet sind und das Vertrauen ins Reisen steigt, sind wir bereit, unseren Kunden dabei zu helfen, ihr normales Leben zurück zu gewinnen“, so Ed Bastian weiter. 

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Portugal schließt die Türen für Touristen

Die portugiesische Regierung zieht die Handbremse: Ein neues Dekret soll nun touristischen Reisen über die Osterfeiertage einen Riegel vorschieben. Aufgrund der so dynamischen Situation rundum mutierte Virusvarianten und Covid-19 verschärft Portugal die bestehenden Einreisepolitiken nun temporär. Demnach würden touristische Reisen zwischen dem 1. und vorerst 15. April vollständig untersagt, berichtet reisetopia.de. Mit dieser Neuregelung werden in den kommenden zwei Wochen also nur „essenzielle Einreisen“ geduldet. Hierdurch solle auch ein neuerlicher Lockdown verhindert und das diesjährige Sommergeschäft bestmöglich nicht bedroht werden.

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Schon wieder: Marokko verlängert Einreiseverbot für Ausländer

Die Wiedereröffnung Marokkos ist nur von kurzer Dauer: Die Regierung verlängert nun ein weiteres Mal das bestehende Einreiseverbot aus dem Ausland. Das geht aus einer Meldung des ADAC hervor. Demnach werde auch der internationale Flugverkehr bis auf Weiteres vollständig ausgesetzt. Damit ist derzeit kein Marokko-Urlaub möglich. Wer sich bereits in Marokko befindet, kann nicht auf direktem Wege, sondern nur – sofern Flüge verfügbar sind – über Drittstaaten ausreisen. Mit der kurzfristig beschlossenen drastischen Maßnahme will die Regierung die Ausbreitung von Virus-Mutationen verhindern. Aus marokkanischer Sicht gilt Deutschland als Virusvarianten-Gebiet.

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Corsair nimmt ersten A330neo entgegen

Die französische Charterfluggesellschaft hat heute in Toulouse ihren ersten Airbus A330-900 in Empfang genommen und den zweistrahligen Widebody nach Paris-Orly überführt. Die Airline will insgesamt fünf Flugzeuge dieses Musters übernehmen. Die heute ausgelieferte A330neo trägt die Hersteller-Seriennummer MSN1975 und das Kennzeichen F-HRNB. Sie wird von zwei Rolls-Royce Trent 7000-Turbofans angetrieben. Corsair hat das Flugzeug von der Leasinggesellschaft Avolon geleast. Eigentlich hatte Corsair ihre erste A330neo schon im vergangenen Jahr übernehmen wollen, doch die Coronakrise hatte die Airline bewogen, die Auslieferung ihrer ersten A330-900 in das Jahr 2021 zu verschieben. Die neuen Flugzeuge ersetzen die Boeing 747, die die Airline bis zum Dezember 2020 noch betrieben hatte.  Die F-HRNB ist der erste Airbus A330-900 in Kundenhand, der über eine erhöhte Startmasse von 251.000 Kilogramm verfügt. Die Corsair hat ihren ersten Airbus A330-900 mit 352 Passagiersitzen in einer Dreiklassen-Konfiguration bestuhlen lassen. Die Reichweite des Flugzeugs gibt Airbus mit 7.235 nautischen Meilen (13.400 Kilometer) an. Die Airline bedient mit ihren Flugzeugen vor allem Strecken aus Frankreich zu französischen Überseegebieten im Indischen Ozean wie Mauritius und La Réunion und in der Karibik wie beispielsweise Martinique.

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