COVID-19

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Kanaren: Testpflicht für Touristen kommt

Die kanarischen Behörden machen ihre Ankündigung wahr und führen eine Testpflicht ein: Einreisende, welche das sechste Lebensalter überschritten haben und in einer touristischen Unterkunft beherbergt werden, müssen ab dem 14. November einen negativen Covid-19-Test vorweisen. Und das nicht direkt bei der Einreise am Flughafen, sondern beim Check-in im Hotel, wie reisevor9.de berichtet. Andernfalls müssen ihnen die Gastgeber den Zutritt verweigern. Akzeptiert werden PCR-Tests als auch Antigen-Tests, die maximal 72 Stunden vorher gemacht wurden. Wer hingegen bei Freunden übernachtet oder gar selbst Eigentümer einer Ferienwohnung ist, muss keinen negativen Corona-Test vorzeigen. Nichtsdestotrotz bleiben auch sie nicht von den Corona-Regeln verschont. Denn alle Urlauber müssen maximal zwei Tage vor Reiseantritt ein Gesundheitsformular ausfüllen. Dafür bekommt man einen QR-Code ausgestellt, den man bei Bedarf vorlegen muss. Diese Hürde hindert den deutschen Reiseveranstalter Alltours nicht daran, dennoch Urlaube in diese Regionen anzubieten. „Wer dem Lockdown hierzulande entfliehen will, kann jetzt mit Alltours Urlaub auf Teneriffa, Gran Canaria, Lanzarote, Fuerteventura, La Palma und La Gomera machen“, heißt es in einer Aussendung.

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Hamburg schließt ein Terminal

Deutschland befindet sich mitten im zweiten Lockdown. Reisen an sich ist dabei nicht grundsätzlich verboten, faktisch sinken aber die Passagierzahlen deutlich. Das spürt auch der Flughafen Hamburg und schließt bis auf Weiteres das Terminal 2 und die Pier Süd. Aufgrund der derzeitigen Fluggastzahlen sei ein weiterer Betrieb nicht tragbar. Doch das ist auch nur Schadensbegrenzung, denn die Verluste sind ohnehin schon seit Monaten da. War man am Anfang noch optimistisch und prognostizierte für dieses Jahr 17 Millionen Reisende, korrigierte Flughafen-Chef Michael Eggenschwiler diesen Wert auf schlappe fünf Millionen. Deswegen müsse man den Rotstift ansetzen, der Airport würde mittlerweile mit einem Minus von rund 130 Millionen Euro rechnen, wie das Nachrichtenblatt NDR berichtet.

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Finanzielle Unterstützung für HAJ und Deutsche Messe AG

Dem Flughafen Hannover und der Deutschen Messe AG droht die Insolvenz: eine Geldspritze soll das jetzt verhindern. Aus eigener Kraft kann sich kaum ein Unternehmen aus der Coronavirus-Krise retten. Demnach sollen die Messe AG rund 100 Millionen, der Flughafen in Langenhagen (Region Hannover) rund 60 Millionen Euro Corona-Hilfen erhalten – und die Anteilseigner bürgen. Dies soll zunächst Abhilfe schaffen. Und die niedersächsischen Unternehmerverbände begrüßen den Plan: „Ohne diese Unterstützung, in diesem Fall einer Bürgschaft, wäre das Überleben einfach nicht möglich. Aus meiner Sicht sind in beiden Fällen diese Bürgschaften tragbar, weil sie eine Überbrückung darstellen“, so Hauptgeschäftsführer Volker Müller gegenüber dem NDR.  

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Lufthansa setzt Graz und Salzburg aus

Durch die Verschärfungen der Coronamaßnahmen und den sehr strengen Reisebeschränkungen verzichtet Lufthansa in den nächsten Tagen auf Flüge zwischen Frankfurt und Graz sowie Salzburg. Nach derzeitigem Stand werden die Flüge zwischen Frankfurt und Graz wieder per 18.11.2020 aufgenommen, jene in die Mozartstadt erst per 30.11.2020. Je nach Verlauf bei den Infektionszahlen und der daraus resultierenden Fortführung der aktuellen Beschränkungen in Deutschland wie in Österreich könnte die Wiederaufnahme möglicherweise noch weiter verzögert werden. Lufthansa musste vor einiger Zeit bereits die Flüge zwischen Linz und Frankfurt mangels Vorausbuchungen bis zum Ende des Winterflugplans aussetzen, die Flüge nach Innsbruck sollen per 01.12.2020 beginnen.

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Italienische Airlines schließen sich zusammen und fordern Staatshilfe

Bei Air Dolomiti, Blue Panorama Airlines und Neos brennt es: Die drei italienischen Fluggesellschaften fordern nun Hilfe von der Regierung. Und zwar in Form von Geldspritzen. Der Staat müsse „so schnell wie nur möglich handeln“, aus eigener Kraft seien die Folgen der Pandemie nicht tragbar. Bis dato seien die versprochenen Hilfsgelder nicht ausbezahlt worden, während bei der staatlichen Alitalia die Kassen klingelten. Dabei habe nur noch die Zustimmung der Europäischen Kommission gefehlt – auf diese warte man aber vergeblich bis heute. Gefordert wird eine Entschädigung in Höhe von insgesamt 130 Millionen Euro. Damit sollen die Corona-bedingten Einbuße wett gemacht werden, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet

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Ryanair fliegt nur noch ab Dublin

Irland verschärft die Maßnahmen. Das bekommt auch Ryanair zu spüren. Denn der Low-Coster stellt für einen Monat den Betrieb an vier irischen Flughäfen ein – Cork, Kerry, Knock Country und Shannon werden nicht mehr bedient. Damit bleibt Dublin vorerst der einzige Airport, von dem aus Irland geflogen wird. Die Einstellung sei zunächst bis zum 12. Dezember beschränkt, die anderen Standorte sollen vor Weihnachten wieder aufgenommen werden, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Ob dieser Termin eingehalten werden kann, bleibt aber aufgrund der unberechenbaren Lage fraglich. „Aufgrund des anhaltenden Missmanagements der Regierung und eines vollständigen Einbruchs der Nachfrage mussten leider zusätzliche Kürzungen auf unseren irischen Flughäfen vorgenommen werden“, heißt es in der Erklärung von Ryanair. Die irische Regierung rät bis mindestens Anfang Dezember von „unnötigen Reisen“ ab, wer Freunde treffen möchte, darf das in maximal 5 Kilometern Entfernung zum eigenen Haushalt.

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Deutschland verbietet Urlaube im November

Die Diskussionen rund um das deutsche Beherbergungsverbot dürften ein für alle Mal der Geschichte angehören, denn die Deutschen machen dicht. Ab dem 2. November gelten bundesweit lockdownähnliche Zustände, Gastronomiebetriebe müssen schließen und ein Verbot für inländische Reiseaktivitäten wird ausgerufen. Das Infektionsgeschehen nimmt im Eiltempo zu, am heutigen Tag meldet das Robert-Koch-Institut 16.774 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Deswegen zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse und verkündet drastische Maßnahmen, um die Kehrtwende einzuleiten. Die Maßnahmen sollen bis zum Ende des Monats gelten, wie reisevor9.de berichtet. Vor allem die Reisebranche trifft es hart: „Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt“, heißt es in dem Beschluss. Damit müssen die Herbstferien definitiv zuhause verbracht werden. Denn auch sämtliche Gastronomiebetriebe sowie „Veranstaltungen, die der Unterhaltung angehören“ müssen schließen. 

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Frankreich streikt am 3. November

Es kommt wieder zu einem Streik, diesmal in Frankreich: Die Gewerkschaft CGT hat laut einer Meldung des Portals „Check24“ zu einer Protestaktion am 3. November ausgerufen. In der kommenden Woche können damit Einschränkungen im täglichen Leben sowie im Reiseverkehr nicht ausgeschlossen werden. Das Wichtigste zuerst: Der Flugsektor ist nach aktuellem Stand nicht betroffen. Dennoch ist im Streikfall ist mit Verspätungen und Zugausfällen im Bahnverkehr zu rechnen. Auch wichtige Behörden könnten geschlossen bleiben. Ohnehin gelten in Frankreich aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus verschärfte Maßnahmen. So wurde eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr ausgerufen.

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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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