COVID-19

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Southwest Airlines grübelt: Boeing 737 Max 7 oder doch Airbus A220?

Die amerikanische Billig-Airline möchte sich neue Flugzeuge zulegen. Das ist einmal sicher. Aber welche genau? In die engere Auswahl haben es die oben genannten Modelle geschafft. Beide hätten ihre Vor- und Nachteile, eine genauere Prüfung soll Abhilfe schaffen.  Zeit ist genug da, möchte die Fluglinie ihre Flotte erst im Jahr 2025 erneuern. Dabei könnte der Low-Coster mit einer Firmentradition brechen. Denn bisher ist Southwest Airlines ein reiner Boeing-Kunde. „Wir haben eine ganze Menge von 737-700, die in den nächsten fünf bis zehn Jahren stilllegen werden“, so Firmenchef Gerry Kelly gegenüber ch-aviation.com. Man werde sie definitiv ersetzen, aber nicht alle mit 175-Sitzern. Ein Airbus-Modell könnte ernsthaft in Erwägung gezogen werden. Auch, weil sich der Carrier vermehrt auf Kurz- und Mittelstreckenziele konzentrieren möchte.

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Bosnien setzt Entwicklungssteuer aus: Tickets könnten billiger werden

Das Ein- und Ausfliegen wird in Bosnien und Herzegowina zunehmend billiger.  Denn die dortige Regierung entbindet Fluggesellschaften vorübergehend von der sogenannten Entwicklungssteuer, die seit 2005 entrichtet werden muss. Diese Steuerabgabe werde dazu genutzt, die Entwicklung des Luftfahrtsektors voranzutreiben, wie das Luftfahrtmagazin Exyuaviation berichtet. In Zukunft sparen sich die Unternehmen also knapp zehn Euro pro Passagier – vorerst bis zum 31. Dezember 2021. Das könnte in weiterer Folge zu niedrigeren Ticketpreisen führen.

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Slowenien lockt Airlines mit Subventionen

Die slowenische Regierung will finanzielle Anreize schaffen, damit Fluggesellschaften die Republik überhaupt anfliegen. Demnach würden insgesamt fünf Millionen Euro an jene Airlines ausgeschüttet, die die slowenischen Flughäfen im Flugplan behalten. Eingenommen seien nur Carrier mit europäischem AOC, wie exyuaviation.com berichtet. Für die Bereitstellung der finanziellen Unterstützung wurden eine Reihe von Bedingungen und Fristen festgelegt. Unter anderem müssen Fluglinien mindestens zweimal pro Woche und über einen Zeitraum von zwei Monaten nach Slowenien fliegen, um überhaupt in Frage zu kommen. Dabei gilt: Je regelmäßiger und öfter, desto mehr Geld gibt es auch vom Ministerium. So soll der Tourismus, der unter der Corona-Pandemie mehr als gelitten hat, wieder angekurbelt werden.

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Lufthansa offen für Partnerschaften

Gerade in Zeiten der Corona-Krise sehnen sich Unternehmen nach staatlicher Unterstützung. Obwohl solche Kapitalspritzen das Überleben sichern, bringen sie auch Verpflichtungen mit sich. Denn wer auf Staatshilfe angewiesen ist, der ist auch an beihilferechtliche Auflagen gebunden. So auch die Lufthansa, die bis zur Rückzahlung von Übernahmen absehen muss. Doch die AUA-Mutter will trotzdem nicht auf Zusammenarbeiten verzichten. “Mittel- bis langfristig wollen wir auch weiterhin aktiver Treiber der Konsolidierung sein”, so Lufthansa-Vorstand Harry Hohmeister in einem Interview mit Reuters. Der Zukauf von Geschäften sei hier nicht der einzige Weg. “Ich denke zum Beispiel an Partnerschaften und Joint Ventures im Vertrieb und bei den Airlines. Das Thema bleibt weiter auf der Agenda – trotz der Krise”, ergänzte der für das Geschäft der Netzwerk-Airlines Lufthansa, Swiss, Brussels und Austrian Airlines verantwortliche Manager.  Noch im Frühjahr wurde über einen Einstieg bei der portugiesischen TAP diskutiert. Doch das wurde wegen der Krise auf Eis gelegt. Der Lufthansa sind sowieso bis zur Rückzahlung die Hände gebunden. Bis dahin hätte die Konkurrenz Zeit, um ungehindert auf „Shopping-Tour“ zu gehen. Kleinere Airlines, die diese Krise relativ hart getroffen hat, könnten dabei Objekt der Begierde sein. 

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BER: Mit der S-Bahn direkt zum neuen Airport

Der neue Berliner Flughafen bekommt seine erste reguläre S-Bahn-Verbindung. Seit Montag fahren die Züge direkt zum Airport. Jeweils zu den Hauptverkehrszeiten am Morgen und am späten Nachmittag fährt ab sofort die S-Bahn-Linie S9 im 20-Minutentakt bis zu den Terminals 1 und 2, wie das Luftfahrtmagazin Aero berichtet. Ab Donnerstag fährt die Linie dann tagsüber durchgehend im selben Rhythmus, gleichzeitig nimmt dann auch die S45 den Verkehr zum BER auf. Auch der bisherige Flughafen Schönefeld bleibt als Terminal 5 des BER ebenfalls als Station erhalten. Am 31. Oktober eröffnet der Flughafen.

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ACI Europe: Nahezu 200 Airports insolvenzgefährdet

Der internationale Flughafenrat ACI Europe warnt: Der „totale Zusammenbruch wesentlicher Teile des Luftfahrtsystems“ droht. Fast 200 europäische Flughäfen könnten in den nächsten Monaten vor der Insolvenz stehen. Besonders regionale Airports habe es hart erwischt, denn diese würden bei Hilfsausschüttungen oft übersprungen werden. Alleine im letzten Monat lag der Passagierverkehr um 75 Prozent unter dem Vorjahreswert – ein deutlicher Abwärtstrend. Doch eine Besserung sei kaum in Sichtweite.  Ganz im Gegenteil: Die strengen Einreisebeschränkungen vieler Länder haben die Verkehrsaussichten erheblich verschlechtert, freies Reisen sei de facto unmöglich. Und das spüren auch die Reisenden, die den Weg ins Flugzeug eher meiden. Deswegen seien jetzt die Regierungen gefragt. Neben der Bereitstellung zusätzlicher Finanzmittel fordert ACI Europe einheitliche Reise-Regeln. Ansonsten könnte für viele Flughäfen die letzte Stunde schlagen.

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Qantas setzt ersten umgebauten A321-Frachter ein

Die Corona-Krise legte die Luftfahrtbranche lahm und so mussten viele Fluggesellschaften gucken, wo sie bleiben. Während die einen Insolvenzanträge ausfüllen mussten, fanden andere Unternehmen eine kreativere Lösung: Sie bauten Passagierflugzeuge zu Frachtern um. So auch Qantas Airways. Die australische Fluglinie hat eine Airbus A321-Maschine umbauen lassen. Das Flugzeug startet nun eine Zweitkarriere als Frachtflugzeug. Umgebaut wurde der Flieger vom Flugzeug-Recycling-Unternehmen EFW in Zusammenarbeit mit ST Engineering. Es würde sich dabei um das erste zum Frachter umgebaute Exemplar dieses Typs handeln, wie man mitteilt. Und die A321P2F (Passenger to Freighter) soll nicht die letzte Maschine dieser Art bleiben. Vallair, ein Leasingunternehmen, welches den Deal mit Qantas einfädelte, hat auch schon Vereinbarungen mit Smartlynx und GlobalX geschlossen. Allgemein sei dies ein lukrativer Markt für die Zukunft, weshalb man forciere, bis zu 1.500 umgebaute Frachter anzubieten, so der Konzern.

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DER: Kunden können Corona-Selbsttest zur Buchung dazu kaufen

DER greift in die Trickkiste, um das Reisen in Corona-Zeiten attraktiver zu machen: Der deutsche Reiseveranstalter bietet künftig zusätzlich zur Buchung einen Covid-19-Selbsttest an. Damit soll nationalen Einreisebestimmungen entsprochen werden, wie reisevor9.de berichtet. Denn aufgrund steigender Infektionszahlen verlangen immer mehr Länder einen negativen Corona-Test. Nach selbstständiger Abnahme des Testabstrichs wandert die Probe ins Labor, das Ergebnis wird nach spätestens 48 Stunden online zugeschickt. Die Standardvariante des Gurgeltests kostet 129 Euro. Wer es eilig hat, nimmt die Expressvariante für 24 Euro extra. Dann liegt das Ergebnis innerhalb eines Tages vor. Das Pilotprojekt beginnt am 2. November zunächst in drei ausgewählten Filialen, eine bundesweite Ausdehnung des Service ist geplant.

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London-Heathrow bekommt Corona-Schnelltests

London-Heathrow macht den Anfang und führt als erster Flughafen Covid-19-Schnelltests ein. Passagiere würden die Möglichkeit haben, sich testen zu lassen, bevor es an Bord geht. Ein solcher Test würde umgerechnet 89 Euro kosten und über die Terminals 2 und 5 abgewickelt werden, wie das Nachrichtenblatt GTP berichtet. Ein Ergebnis soll dabei schon nach einer Stunde vorliegen. Und den Weg in den Innenraum des Flugzeugs damit ebnen. Erste Nutznießer dieses Angebots sollen die britischen Airlines British Airways, Virgin Atlantic und Cathay Pacific sein. Diesen Fluggesellschaften sollen vorab Test-Kapazitäten bereitgestellt werden. Währenddessen gibt es auch erste Reaktionen aus dem Ausland. So erklärte die italienische Regierung dieses Test-Verfahren für unzulässig. Demnach erfüllen die Covid-19-Schnelltests nicht die dort geltenden Anforderungen, Passagieren ist daher die Einreise zu verweigern. Der britische Verkehrsminister Grant Shapps hingegen hofft, dieses Test-System für internationale Ankünfte in Großbritannien einführen zu können. 

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Trotz Corona: ACM Aerospace steuert auf Rekordgewinn zu

Seit der Corona-Pandemie befindet sich die Luftfahrt am Boden – nicht nur die Airlines sind davon betroffen, sondern auch die gesamten Zulieferketten. Der internationale Luftfahrt-Zulieferer ACM Aerospace, spezialisiert auf die Produktion und Überholung des Kabinen-Interieurs, verzeichnet aber dank einem Plan B gerade jetzt das beste Geschäftsjahr der 50-jährigen Firmengeschichte.  Denn ACM Aerospace hat innerhalb kürzester Zeit eine radikale Produktionsumstellung umgesetzt: Produziert werden nun zertifizierte OP-Schutzkittel zur Pandemiebekämpfung, statt Helikopter- oder Flugzeugteile. Dank dieser Flexibilität verfügt die Firma nicht nur über ein neues Standbein, sondern konnte damit trotz der momentan schwierigen Zeit über 50 neue Arbeitsplätze schaffen. Mitten in der Krise. „Schon Anfang des Jahres haben wir mit Sorge auf die Pandemie-Entwicklung geschaut und waren uns sicher, das wird auch nach Europa überschwappen. Deswegen wurden alle Register gezogen und in Betracht gezogen, mit welchen Fachkompetenzen die ACM Aerospace mit einem Plan B in der Pandemie erfolgreich sein könnte“, so Roger Hohl, Geschäftsführer der ACM Aerospace. Das Unternehmen beschäftigt Menschen quer durch die Firma, die zum Beispiel textile Fachkompetenz in den unterschiedlichsten Bereichen mitbringen. So konnte die Produktion dank Synergienutzung sehr schnell auf medizinisch voll zertifizierte Schutzkleidung umgestellt werden.  Trotz dem Erfolg mit Schutzausrüstung forscht und entwickelt die ACM Aerospace derzeit auf Hochtouren an antiviralen und antibakteriellen Produkten für die Flugzeug-Kabine, darunter der erste antivirale Sitzbezug und auch Sitzgurt. „Gerade jetzt in der bisher größten Krise der Luftfahrt ist es wichtig deutlich in Forschung & Entwicklung zu investieren, anstatt stehen zu bleiben! Denn die Zeit kann hervorragend genutzt werden, um weiter Innovative

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